DE66639C - Geräth zum gleichzeitigen Beledern mehrerer Billardstöcke - Google Patents
Geräth zum gleichzeitigen Beledern mehrerer BillardstöckeInfo
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- DE66639C DE66639C DENDAT66639D DE66639DA DE66639C DE 66639 C DE66639 C DE 66639C DE NDAT66639 D DENDAT66639 D DE NDAT66639D DE 66639D A DE66639D A DE 66639DA DE 66639 C DE66639 C DE 66639C
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D15/00—Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
- A63D15/08—Cues
- A63D15/12—Tip fastenings
Landscapes
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Geräth, mittelst dessen man gleichzeitig eine
gröfsere Anzahl von Billardstöcken beledern kann, und zwar können dieselben ohne
Rücksicht auf ihre Dicke und Länge in das Geiäth eingespannt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform des Geräths, welches zum gleichzeitigen
Beledern von höchstens vier Stöcken dient, dargestellt. Fig. 1 ist eine Ansicht von
obe η, Fig. 2 eine solche von unten, Fig. 3
eine Seitenansicht und Fig: 4 ein Längsschnitt nacti A-B der Fig. 1 und 2.
Das Einspannen der Billardstöcke erfolgt zwischen vier Klötzen α aus Holz, Hartgummi
oder dergleichen, von denen die äufseren mit Melallbeschlägen bx b2 versehen, die inneren
dur:h eine Metallplatte c von einandergetrennt sind. Zusammengehalten werden die Klötze a
sarrmt Metallbeschlägen b und Platte c durch zwei Führungsstifte d d einerseits und eine'
Schraube e andererseits. Das Muttergewinde derselben ist in den einen Beschlag b1 eingeschnitten,
während ihr anderes mittelst Schlüssel oder Flügelgriff drehbares Ende sich an die Aufsenseite des Beschlages b.2 mit Platte^"
anlegt. Die Klötze α selbst werden von' der
Schraube e in reichlichen Aussparungen g dur:hsetzt, welche noch Raum für zwei Spiralfedern
h h lassen, durch welche je zwei zwischen der Platte c und b1 bezw. fc2 liegende
Klötze α von einander entfernt gehalten werden.
Senkrecht zu der durch die Achsen der Stif :e d und Schraube e gehenden Ebene sind
in jedem Klotz α je zwei Nuthen i von halbkreis-
oder kreissegmentförmigem Querschnitt angebracht, von denen sich je zwei derartig
gegenüberliegen, dafs sie die Einführung eines Stockendes zwischen sich gestatten. Da
Schraube e im Beschlag b2 etwas seitlichen
Spielraum hat, so kann sich der anliegende Klotz schrä'g gegen diese Schraube stellen und
es können vier Stöcke von beliebiger Stärke eingeführt und durch Anziehen der Schraube e
alle vier festgeklemmt werden.
Die Vorrichtung zum Anpressen der Leder an die Stöcke besteht in einem mit der Mittelplatte
c fest verbundenen Bügel k, in dessen oberem Querverband / eine Schraube m senkrecht
beweglich ist. Ein in den beiden Bügelschenkeln mit etwas, eine Schrägstellung gegen
jene gestattendem Spielraum sich führender waagrechter Druckklotz η ist dergestalt mit
Schraube m verbunden, dafs sich diese an ihm dreht und gleichzeitig etwas seitliche Verschiebung
bezw. Schrägstellung von η gestattet. In ganz ähnlicher Weise sitzen unterhalb des
Klotzes η zwei seitliche Druckklötze o, welche ebenfalls infolge ihrer Befestigung an η mittelst
loser Bügel ρ oder dergleichen etwas seitlichen Spielraum möglich machen. Die Enden dieser
letzteren Klötze treffen bei ihrem Niedergehen auf die eingeführten, unter ihnen befindlichen
Billardstöcke, und sind erstere zum Zwecke des Anpressens mit Ausbuchtung q versehen.
Es ist nun hierbei durchaus nicht nöthig, dafs die zu beledernden Enden in gleicher
Höhe stehen, da sich die Auflagerstellen innerhalb gewisser Grenzen auf jede beliebige Höhe
einstellen. Hierbei wirkt auch ein schiefer Stand des Druckklotzes nicht etwa insofern ungünstig,
als hierdurch das Stockleder eine
schiefe Lage erhielte, denn infolge der kugelcalottenartigen
Ausbuchtungen der Klötze ο wird das Stockleder stets von allen Seiten
gleichmäfsig erfafst und mit senkrechtem Druck angeprefst.
Wenn man die Vorrichtung so ausführt, dafs man die Enden des Balkens η direct auf zwei
Stockenden wirken läfst, so erhält man ein nach gleichem Princip gebautes, nur für zwei
Stöcke berechnetes Geräth von sonst gleicher Wirkung.
Ohne Weiteres ist ferner klar, dafs eine auf demselben Princip beruhende Ausführungsform
für 8, gegebenenfalls auch für 16 Billardstöcke in der Weise denkbar ist, dafs jeder der beiden
Druckbalken ο mit seinen beiden Enden anstatt auf zwei Stockenden direct wiederum auf zwei
bewegliche Druckbalken wirkt, welche ihrerseits mit ihren beiden Enden erst auf die Stockenden,
nach Befinden aber auch wiederum auf Druckbalken wirken können u. s. w.
Um den für vier Stöcke bestimmten Apparat auch zum Beledern von nur ein bis zwei
Stöcken benutzen zu können, mufs man an Stelle der übrigen Stöcke entsprechende HoIzcylinder
einsetzen. Um jedoch das jedesmalige Lockern derselben beim Herausnehmen der belederten Stöcke zu vermeiden, ist es zweckmä'fsig,
für diesen Zweck den Apparat so zu bauen, dafs an Stelle der Führungsstifte d zwei
Schrauben nach Art der Schraube e, dagegen an Stelle der letzteren ein Führungsstift angeordnet
werden. Dann ist es möglich, durch Lösen einer der beiden seitlichen Schrauben die dieser zunächst liegenden Einführungsöffnungen zu erweitern, während die gegenüberliegenden
geschlossen bleiben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Geräth zum gleichzeitigen Beledern mehrerer Billardstöcke, dadurch gekennzeichnet, dafs ein durch Schraube oder dergleichen bewegtes, durch die Seitenwände des Bügels (k) mit Spiel geführtes Gleitstück (n) zwei oder mehr nachgiebig an ihm befestigte Druckstücke (o) trägt, welche gegen die Leder der im Geräth eingespannten Stöcke drücken, wobei das Einspannen der Stöcke vermittelst mit Lagernuthen (i) versehener, nachgiebig gerade geführter Druckblöcke (a) erfolgt, welche entgegen dem Bestreben einer Feder durch Schrauben oder dergleichen einander genähert werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66639C true DE66639C (de) |
Family
ID=340342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66639D Expired - Lifetime DE66639C (de) | Geräth zum gleichzeitigen Beledern mehrerer Billardstöcke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66639C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7201665B2 (en) * | 2002-05-31 | 2007-04-10 | Bernie Van Etten | pool cue tip repair device |
-
0
- DE DENDAT66639D patent/DE66639C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7201665B2 (en) * | 2002-05-31 | 2007-04-10 | Bernie Van Etten | pool cue tip repair device |
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