DE665404C - Stiel fuer Stielhandgranaten mit Abreisszuender - Google Patents
Stiel fuer Stielhandgranaten mit AbreisszuenderInfo
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- DE665404C DE665404C DEE48526D DEE0048526D DE665404C DE 665404 C DE665404 C DE 665404C DE E48526 D DEE48526 D DE E48526D DE E0048526 D DEE0048526 D DE E0048526D DE 665404 C DE665404 C DE 665404C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B27/00—Hand grenades
- F42B27/08—Hand grenades with handle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Stiel für Stielhandgranaten mit Abreißzünder Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Stiel für Stielhandgranaten mitAbreißzünder.
- Solche Stiele bestehen, wie die beiliegende Zeichnung zeigt, aus drei Teilen, einem Anschlußstiick i mit Gewinde zum Aufschrauben des Sprengladungsbehälters, einem Stiel 2 und einer Abschlußkappe 3.
- Bei den bisher gebrauchten Stielhandgranaten besteht das Anschlußstück aus einem dünnwandigen, metallenen Unterteil, der über den hölzernen Stiel der Handgranate zu schieben ist, und einem starkwandigeren, an der Spitze durchlochten, mit Schraubengang versehenen Oberteil, auf die die eigentliche Granate geschraubt wird. Oberteil, Unterteil und Stiel werden durch vier oder mehr Schrauben miteinander verbunden. Der Stiel, durch den die Abreißschnur geht, ist hohl und besteht aus imprägniertem Buchenholz, die Abschlußkappe, welche auf seinen unteren Teil gesetzt wird, aus Zinkblech.
- Es weist also ein solcher Handgranatenstiel zwei Verschraubungen zwischen Holz und Metall auf; deshalb besteht immer die große Gefahr, daß Feuchtigkeit eindringt, wodurch die Granate unbrauchbar wird. Man hat durch Wahl eines geeigneten dichten und nicht leicht rissig werdenden Holzes, des Buchenholzes, durch Imprägnierung dieses Holzes und durch Einbringung von flüssigen Dichtungsmitteln an der Stelle, wo das Anschlußstück der Handgranate mit dem Holzstiel verschraubt ist, diesen Übelstand zu beseitigen versucht; aber bei besonders feuchter Witterung und sonstigen ungünstigen äußeren Umständen wird der erstrebte Erfolg nicht gleichmäßig erreicht, so daß immer noch io°7o und mehr Fehlzündungen vorkommen..
- Außerdem sind die Kosten des Handgranatenstiels durch die schwierige Bearbeitung des Holzes und die besonders sorgfältige massive Ausführung des Anschlußstückes recht beträchtlich.
- Nach vorliegender Erfindung wird nun Anschlußstück, Stiel und Abschlußkappe der Handgranate aus Kunstharz hergestellt. Als solches Kunstharz kommen für die Fabrikation in ersterLinie dieKondensationsprodukte aus Phenol und seine Homologen mit Formaldehi d und seinen Homologen in Betracht, daneben auch die Harnstofformaldehvdharze sowie auch andere svntlietisclie Kunstharze, die durch Druck und Wärme in beliebige Formen gepreßt «-erden können.
- Den Harzen können Faserstoffe zur Erhöhung ihrer Bruchfestigkeit beigemischt werden.
- Bei Wahl dieses Baustoffes für die Handgranaten ist es möglich, das mit Verstärkungseinlagen versehene Anschlußstück in einem Stück zu pressen, statt es aus zwei Stücken herstellen zu müssen. Der untere Teil .1 des Anschlußstückes wird etwas dicker ausgeführt, als es bisher bei Verwendung von Blech üblich war. Die Befestigung auf dem Stiel erfolgt nicht durch Verschraubung, sondern unter Anwendung von Hitze durch Verschweißung. Die Herstellung des ziemlich langen Stiels - die Zeichnung zeigt den Stiel in natürlicher Größe - erfolgt in der Weise, dali geeignet geformte Ober- und Unterstempel von entgegengesetzten Enden in die in entsprechenden Formen untergebrachte, mit Verstärkungseinlagen versehene erwärmte Kunstharzniasse eingedrückt werden. Dadurch erhält der Stiel die in der Zeichnung veranschaulichte Form mit Gewinde am unteren Ende; eine in der Mitte verbleibende dünne Zwischenwand wird mechanisch durch Ausstoßen ^"entfernt.
- Auch die Abschlußkappe 3 wird aus einem Stück gepreßt. Ihre Verbindung finit dem Stiel ist völlig wasserdicht, weil sich die Schraubengänge des Stiels aus Kunstharz nicht wie die eines Holzstieles unter dem Einfluß von Feuchtigkeit verziehen.
- In dem Stiel kann gleich bei der Fabrikation im -Mittelteil ein Fischliautinuster 5 eingedrückt werden, damit die Handgranate, auch wenn sie feucht ist, beim Schleudorn nicht abgleitet.
- Man hat bereits für die Herstellung ganz kurzer Kutistliarzpreßstücke die Verwendung von Ober- und Unterdruckstempeln vorgeschlagen. Aber es war nicht zu erwarten, daß die Herstellung so langer Stiele, wie sie für Stielhandgranaten mit Abreißziinder erforderlich sind, gelingen würde.
- Gewehrgriffe sind bereits aus Kunstharz hergestellt worden. Daraus war aber nicht zu entnehmen, daß es möglich sein würde, für Stielhandgranaten ein Material ini Kunstharz zu haben, das den ganz anderen Anforderungen genügen würde, denen ein solches Gerät entsprechen muß.
- Dank der Anwendung des Kunstharzes verbilligt sich die Fabrikation des Handgranatenstiels mit Anschlußstück und Abschlußkappe auf die Hälfte, Buchenholz von bester Qualität wird gespart, und, was das wichtigste ist, die Versager, die selbst bei Anwendung imprägnierten Buchenholzes noch etwa ia°io betragen, «-erden völlig vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stiel für Stielhandgranaten mit Abreißzünder, der an seinem oberen Ende ein gegen den Stiel abgedichtetes Anschlußstück mit Gewinde zum Aufschrauben des Sprengladungsbehälters und an seinem unteren Ende eine aufgeschraubte Abschlußkappe besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Kunstharz mit Verstärkungseinlagen in einem Stück hergestellte Anschlußstück mit dem gleichfalls aus Kunstharz mit Verstärkungseinlagen gepreßten Stiel durch Sehweißen unlösbar verbunden ist und die aus Kunstharz gepreßte Abschlußkappe auf das mit einem entsprechenden eingepreßten Gewinde verseheile untere Stielende unmittelbar aufgeschraubt ist. z. Handgranatenstiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er iin Preßverfahren finit Ober- und Unterstempel hergestellt ist.
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