DE66538C - Luft-Gummireifen mit Schutzband für Räder - Google Patents

Luft-Gummireifen mit Schutzband für Räder

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DE66538C
DE66538C DENDAT66538D DE66538DA DE66538C DE 66538 C DE66538 C DE 66538C DE NDAT66538 D DENDAT66538 D DE NDAT66538D DE 66538D A DE66538D A DE 66538DA DE 66538 C DE66538 C DE 66538C
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DE
Germany
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tire
protective tape
strip
air
flat
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Application number
DENDAT66538D
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English (en)
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TH. DÜNN in Brixton Hill, 83 Tierney Road, Grafschaft Surrey, England
Publication of DE66538C publication Critical patent/DE66538C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for
    • B60C19/12Puncture preventing arrangements
    • B60C19/122Puncture preventing arrangements disposed inside of the inner liner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die Construction von mit Luft gefüllten Radreifen und bezweckt, den schlauchförmigen, das Luftkissen bildenden (Hohl-) Reifen mit einem besonderen Schutzmittel zu versehen, wodurch verhindert wird, dafs sich spitze oder scharfkantige Gegenstände, Nägel u. dergl., die auf der Fahrbahn angetroffen werden, eindrücken oder einbohren und den Reifen beschädigen können.
Jenes Schutzmittel besteht im wesentlichen aus einem zwischen dem äufseren Laufreifen und dem Hohlreifen eingeschalteten flachen Bandreifen aus Metall, der gewellt und gliederartig zusammengefügt eine Federung in radialer Richtung gestattet.
Fig. ι ist ein Querschnitt eines Radreifens der neuen Art,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 1, ein Stück des Radreifens aufgeschnitten darstellend.
Fig. 3 und 4 sind Fig. j und 2 entsprechende Ansichten des Radreifens mit Schutzband in geänderter Anordnung.
Fig. 5 ist ein Querschnitt einer vereinfachten Ausführungsform.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen das Uebereinandergreifen der Theile des wellenförmig gebogenen Schutzbandes.
Fig. 8 und 9 sind Quer- und Durchschnitt eines Radreifens, bei welchem das Schutzband durch zusammengefügte Plattenglieder gebildet ist.
Fig. ι ο und 11 stellen einen Theil des zu Fig. 8 und 9 gehörigen Schutzbandes in Seiten- und Oberansicht dar.
Fig. 12 ist eine Durchschnittansicht eines Radreifens mit einem Schutzband, welches aus ineinander gehakten Platten besteht.
Fig. 13 und 14 sind Querschnitt und Ansicht zu einer Befestigungsart des Schutzbandes an dem Laufreifen.
Fig. 15 und 16 veranschaulichen in Durchschnittansicht zwei weitere Aenderungen bezüglich der Befestigungsart des Schutzbandes.
Den mit Luft gefüllten Hohlreifen 1 umschliefst am Umfang der volle (Lauf-) Reifen 3 von derart segmentförmigem Querschnitt, dafs er den aufsen (bei ia) abgeflachten Hohlreifen zum Kreis ergänzt. Zwischen beiden ist, nach Fig. ι und 2, das mit gewelltem Stahlblech bestehende Schutzband 2 als Zwischenlage bei der Abflachungsstelle ia eingefügt, und das Ganze wird durch eine Umhüllung 4 aus Segeltuch oder dergleichen zusammengehalten. Diese äufsere Umhüllung wird schliefslich noch in der gewöhnlichen Weise mit einem wasserdicht machenden und den Widerstand gegen Abnutzung erhöhenden Ueberzug 7 von Gummi versehen. Der so gebildete vollständige Radreifen wird auf den Felgenkranz 5 durch Verkittung oder in anderer Weise befestigt.
Das Schutzband 2, welches nach Fig. 3 und 4 als metallene Einlage auch unmittelbar mit dem Gummireifen 3 an dessen flacher Innenseite vereinigt werden kann, soll zwar eine radiale Einbiegung behufs gleichmäfsiger Eindrückung des mit Luft gefüllten Hohlreifens erleiden können, nicht aber einer wesentlichen seitlichen Ausweichbewegung fähig sein. Aus diesem Grunde ist die Herstellung aus gewelltem Blech (entweder im Ganzen oder aus einzelnen Stücken

Claims (2)

  1. mit übergreifenden Enden, Fig. 6 und 7) in Verbindung mit der planconvexen Anordnung besonders zweckmä'fsig. Die Nachgiebigkeit des Schutzbandes in radialer Richtung kann aber auch durch andere Mittel erzielt werden, wie nachfolgend angegeben. Eine Vereinfachung der in Fig. 3 und 4 bezw. Fig. 1 und 2 dargestellten Construction veranschaulicht die Querschnittansicht (Fig. 5), in welcher die den Laufreifen 3 mit eingebettetem Schutzband 2 umschliefsende Segeltuchumhüllung 4 selbst den als Luftkammer dienenden Hohl- oder Schlauchreifen bildet. Die flache, dem Laufreifen zugekehrte Wandung der Lauf kammer ist durch einen besonders eingefügten Streifen 4a hergestellt.
    Die Fig. 8 bis 16 beziehen sich auf Ausführungsformen des neuen Radreifens, bei welchen das Schutzband 2 kettenartig aus Plattengliedern zusammengesetzt ist. Diese Construction hat zwar nicht in vollem Mafse die dem gewellten Stahlband zukommende Eigenschaft der Steifheit bezw. Widerstandsfähigkeit gegen seitliche Beanspruchung, genügt aber vermöge einer beweglichen oder nachgiebigen Aneinanderreihung der Theile der Bedingung, dafs der Federungsdrack gleichmäfsig auf das durch den Hohlreifen gebildete Luftkissen übertragen wird.
    In den Fig. 8 und 9 sowie den zugehörigen Einzeldarstellungen (Fig. io und 11) ist eine Ausführung dargestellt, bei welcher die plattenförmigen Glieder (aus Stahlblech) einzeln auf einem biegsamen, in sich zurücklaufenden Streifen 6 (aus Segeltuch) unter gegenseitiger theilweiser Ueberdeckung (Fig. 11) befestigt sind, wobei beispielsweise die Klammerbefestigung nach Fig. 12 angewendet ist. Der Streifen 6 wird alsdann auf der flachen Scheitelfläche ia des Hohlreifens aufgebracht und von dem äufseren Gummireifen 3 eingeschlossen.
    Die Plattenglieder 2 können auch ohne verbindende Unterlage nur durch gegenseitigen hakenartigen Eingriff zusammengehalten werden, wie aus Fig. 12 ersichtlich.
    Zur Befestigung bezw. Vereinigung der einzelnen Glieder 2 bei dem äufseren Reifen 3 können die plattenförmigen Körper derselben mit umgebogenen Ohren oder Ansatzlappen 2a versehen werden, mittelst deren sie in directen Zusammenhang mit dem Streifen 3 von segmentförmigem Querschnitt zu bringen sind (Fig. .13 und 14).
    Eine andere Befestigungsweise besteht, abgesehen von der schon erwähnten einfachen Einbettung (Fig. 16), noch darin darin (Fig. 15), dafs man von den Plattengliedern Buckel 2b vorstehen läfst, welche in den äufseren Gummiring 3 eingedrückt und befestigt werden, so lange derselbe noch in plastischem Zustande ist.
    Die im Vorstehenden beschriebene Radreifenconstruction ergiebt besonders infolge der verhältnifsmäfsig schmalen und stabilen Lauffläche einen leichten Gang des Rades und eine durch die sich im wesentlichen nicht ändernde Breite der. Luftkissendruckfläche bedingte gleichförmige Äbschwächung aller Stöfse, während die durch den Hohlreifen gebildete Luftkammer vor jeder Beschädigung geschützt wird.
    Pateντ-Ansprüche:
    ι . Ein Luftgummireifen mit Schutzband für Räder,, dadurch gekennzeichnet,· dafs ein Metallband zwischen die flache Aufsenseite des Luftrohres (1) und den äufseren elastischen Streifen (3) von planconvexem Querschnitt gelegt ist, . welch letzterer in dem äufseren Rohr (4), welches, das Luftrohr : bildet oder einschliefst, vorgesehen ist, wobei das Band (2) aus einem in der Querrichtung flachen, der ganzen Länge nach jedoch quer gewellten Streifen oder aus kettenartig verbundenen einzelnen Plattengliedern von flachem Querschnitt besteht, zum Zwecke, den Luftschlauch gegen Beschädigungen von aufsen zu schützen und bei Belastung sich in der Länge zusammenziehen oder ausdehnen zu können.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Reifens, bei welchem das Schutzband (2) in dem äufseren Schutzreifen (3) eingebettet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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