DE191463C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE191463C DE191463C DENDAT191463D DE191463DA DE191463C DE 191463 C DE191463 C DE 191463C DE NDAT191463 D DENDAT191463 D DE NDAT191463D DE 191463D A DE191463D A DE 191463DA DE 191463 C DE191463 C DE 191463C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal
- ring
- elastic
- metal rings
- rings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 26
- WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N alstonine Natural products C1=CC2=C3C=CC=CC3=NC2=C2N1C[C@H]1[C@H](C)OC=C(C(=O)OC)[C@H]1C2 WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N 0.000 description 7
- 239000005060 rubber Substances 0.000 description 6
- 239000007799 cork Substances 0.000 description 5
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 2
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
- B60C7/14—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
- B60C7/16—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 e. GRUPPE> <!>
MATHIEU BRUN in LYON.
Gegenstand der Erfindung ist ein elastischer Radreifen, welcher mit zwischen zwei elastischen
und zusammendrückbaren Schichten eingesetzten Metallringen versehen ist. Von den
bekannten Ausführungsformen ähnlicher Art unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß
die ohne Zwischenraum aufeinanderfolgenden Metallringe an ihrem ganzen Umfange schlangenförmige
Gestalt aufweisen, welch letztere auch den den Metallringen zugekehrten Flächen der
umgebenden elastischen und zusammendrückbaren Schichten gegeben wird.
Durch diese schlangenförmige Ausbildung erhält der Metallschlauch eine erheblich gesteigerte
Widerstandsfähigkeit, wobei der Metallbelag selbst den Hauptteil der elastischen Felge
bildet, während die denselben außen und innen konzentrisch umgebende elastische Hülle lediglich
dazu dient, die blanken Metallteile zu umso schließen, die lose aneinander stoßenden Metallringe
zu einem kontinuierlichen Ganzen zu verbinden und die Stoßstellen zwischen den einzelnen
Ringen zu überdecken.
Bei denjenigen Ausführungsformen, bei welchen außer dem schlangenförmig gewundenen
Metallschlauch auch ein Luftschlauch innerhalb des Metallschlauches Verwendung findet, kann
letzterer in bekannter Weise gleichzeitig als Schutzmantel dienen; hierbei unterstützen sich
Metallschlauch und Luftschlauch zur Steigerung der Elastizität der Radbereifung.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι ist ein teilweiser Längsschnitt einer Ausführungsform ohne Luftschlauch nach 1-1
der Fig. 3.
Fig. 2 ist ein teilweiser Längsschnitt einer mit Luftschlauch versehenen Ausführungsform.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach 2-2 der Fig. 1 und 2, wobei die linke Hälfte der Fig. 1, die
rechte Hälfte der Fig. 2 entspricht. Die
Fig. 4, 5 und 6 zeigen verschiedene Befestigungsarten der metallenen Ringstücke.
Fig. 7 ist ein Querschnitt einer besonderen Ausführungsform.
Jedes Element der Radbereifung, welches einen ringförmigen, eiförmigen oder anderen geeigneten
Querschnitt aufweisen kann, besteht aus einem Ringstück A mit wellenförmiger
Innenfläche aus Gummi, Kork, Leder oder anderem elastischen Material, welches nur unter
Druck seine Form ändert. Die Form, die Anzahl und die Größenabmessungen der Windungen
der Innenfläche hängen von dem Grad '
der Elastizität ab, den man je nach dem Verwendungszweck anstrebt. Innerhalb dieser
Ringstücke A sind ringförmige Einsätze B angeordnet, deren Schlangenwindungen der Innenfläche
der Teile A entsprechen; als Material für diese Ringe B kommt am zweckmäßigsten
blau angelassenes Stahlblech in Betracht. Jeder Ring B umschließt ein ringförmiges Einsatzstück,
dessen Außenfläche der Schlangenform
ίο des Ringstückes B angepaßt ist. Die Ringe C
sind wiederum aus Gummi, Kork oder anderem biegsamen Stoff hergestellt.
Die Teile A und C bestehen je aus einem einzigen Stück; die Metallringe B sind aus
schlangenförmig gebogenen Metallstreifen hergestellt, deren Enden entweder vor dem Härten
durch Löten vereinigt sind oder durch Nietung (Fig. 5), oder besser durch Schrauben verbindung
D (Fig. 4) miteinander verbunden werden.
In letzterem Falle wird der Schraubenkopf D1 zweckmäßig sehr flach und in Richtung des
Radumfanges verlängert ausgeführt, so daß er sich nahezu über die ganze Länge eines Metallstückes
B erstreckt und so wirkt, als wenn die beiden Enden besonders durch Nietung befestigt
wären. Der Schraubenbolzen durchdringt das äußere Ringstück A und die Felge E;
die Befestigung erfolgt durch die Schraubenmutter F.
Die verschiedenen Elemente sind an ihrem äußeren Umfang · etwas breiter als am inneren
Umfang (Fig. 4 und 5), um der Zunahme des Umfanges mit wachsendem Durchmesser Rechnung
zu tragen und ein genaues Aneinanderpassen der Teile zu ermöglichen.
Die Elemente können noch durch eine besondere Schutzhülle G oder einen Laufreifen
eingeschlossen werden, wodurch verhindert wird, daß Schmutz oder Staub in die Stoßfugen
der Elemente eintritt.
Anstatt eine Reihe nebeneinandergelegter Ringstücke A zu verwenden, könnte ein kontinuierlicher,
aus einem einzigen Stück bestehender Ring angeordnet werden, welcher sich über den ganzen Umfang des Rades erstreckt.
In diesem Falle würde dieser äußere Reifen A die aus Fig. 7 ersichtliche übliche
Querschnittsform erhalten; bei dieser Ausführungsform kann ein äußerer Schutzreifen G
in Wegfall kommen.
In gleicher Weise können die Innenelemente C durch ein einziges, sich über den ganzen Umfang
erstreckendes Ringstück ersetzt werden. Die metallenen Ringstücke B können einfach,
doppelt, dreifach usw. ausgebildet sein, je nach der für das betreffende Ringstück erforderlichen
Elastizität; die einzelnen Schichten können hierbei frei übereinander gelegt werden
oder eine ganz oder teilweise starre Verbindung erhalten, je nachdem man eine größere oder
geringere Starrheit des Systems erzielen will. Um eine unmittelbare Berührung der Metallteile
mit den Ringstücken A und C zu vermeiden, können die Metallteile B an der Außen-
und Innenseite mit einem Futter aus biegsamem Stoff bekleidet werden.
Die schlangenförmige Ausbildung der Berührungsflächen
der einzelnen Ringsegmente bezweckt :
1. die Metallringe widerstandsfähiger zu machen und ihnen die gewünschte Elastizität
zu verleihen;
2. soweit die Ringstücke A und C aus Gummi
oder anderem elastischen Material in Betracht kommen, die durch die Schlangenform der Metallringe
B entstehenden Aussparungen auszufüllen, damit bei auftretendem Druck der
Gummi, Kork usw., welcher in diesen Aussparungen komprimiert wird, einen genügenden
Widerstand bietet;
3. eine Deformation der Metallringe unter dem Einfluß der Druckwirkung zu verhindern.
Eine Radbereifung, bestehend aus aufeinanderfolgenden Elementen in der vorbeschriebenen
Art, kann für manche Fälle ungenügend erscheinen, um besonders starke Drücke aufzunehmen,
insbesondere in Fällen, in denen es sich um schwere Fahrzeuge handelt; bei derartigen
Beanspruchungen wird die Anordnung der Elemente in Verbindung gebracht mit go einem Luftschlauch (Fig. 2).
Der Luftraum kann entweder gebildet werden durch einen an beiden Enden geschlossenen
Schlauch, wobei diese Enden nach der Einführung in die Ringelemente unmittelbar aneinanderstoßen
oder durch einen vollständig geschlossenen, ringförmigen Schlauch, wie es bislang üblich ist. In letzterem Falle ist es
zur Montage erforderlich, die Elemente mit einem in Richtung des Radumfanges verlaufenden
Spalt zu versehen; die Metallteile B müssen hierbei so ausgebildet werden, daß ihre Ränder
sich überdecken, wobei die Befestigung durch Schrauben (Fig. 4) oder in anderer geeigneter
Weise erfolgt. Die Ränder der Ringstücke aus Kork oder Gummi usw. haften durch einfachen
Druck selbsttätig zusammen.
Bei der Verwendung von Luftreifen spielen die metallischen Ringstücke B gleichzeitig in ,
bekannter Weise die Rolle eines Schutzreifens für den Luftschlauch; zu diesem Zweck ist es
erforderlich, daß, um das Eindringen von Fremdkörpern auf alle Fälle zu vermeiden, die
in axialen Ebenen liegenden Ränder der Metallstücke sich überdecken. Die Anordnung
kann hierbei derart sein, daß der Querschnitt durch Treiben usw. vergrößert ist (Fig. 6), oder
daß die Ränder einfach übereinander gelegt sind (Fig. 2); in diesem Falle erhalten die Ringelemente
aus Gummi, Kork usw. entsprechende
Aussparungen bzw. eine entsprechende Verjüngung, um sich der Form der überstehenden
Ränder der Metallringe anzupassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elastischer Radreifen mit zwischen zwei elastischen und zusammendrückbaren Schichten eingesetzten Metallringen, dadurch gekennzeichnet, daß die ohne Zwischenraum aufeinanderfolgenden Metallringe an ihrem ganzen Umfange schlangenförmige Gestalt aufweisen, welch letztere auch den den Metallringen zugekehrten Flächen der umgebenden elastischen und zusammendrückbaren Schichten gegeben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191463C true DE191463C (de) |
Family
ID=454855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT191463D Active DE191463C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191463C (de) |
-
0
- DE DENDAT191463D patent/DE191463C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2701984C2 (de) | ||
| DE3002715A1 (de) | Dichtungsanordnung | |
| DE2812181A1 (de) | Schutzmuffe fuer bohrgestaenge zwecks erstellung von tiefbohrungen im erdreich zur gewinnung von erdoel, erdgas o.dgl. | |
| DE2718208A1 (de) | Muffenverbindung fuer rohre | |
| DE621497C (de) | Gleitschutzvorrichtung fuer Radbereifung | |
| DE191463C (de) | ||
| DE2949714C2 (de) | Winkelbeweglicher Rollbalg, insbesondere zur Abdichtung von Drehgelenkkupplungen | |
| DE102010016874A1 (de) | Landwirtschaftliche Vorrichtung zum Verfestigen des Bodens | |
| DE102017219007A1 (de) | Lageranordnung | |
| DE9318409U1 (de) | Innenrohr zum Abdichten von defekten Rohrabschnitten | |
| DE2710830A1 (de) | Endarmatur fuer mehrkanalschlaeuche | |
| DE79283C (de) | Luftreifen für Fahrräder und andere Fahrzeuge | |
| DE202004017767U1 (de) | Dichtung für Lager, insbesondere für Gelenklager oder Gelenkköpfe | |
| DE701756C (de) | Federndes Rad fuer Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE937680C (de) | Schnellverbindung fuer zylindrische oder flanschartige Koerper | |
| DE102019127742A1 (de) | Scheibenbremse für ein Nutzfahrzeug | |
| DE102018208195A1 (de) | Ring oder Ringsegment und Montageverfahren | |
| DE210947C (de) | ||
| DE95697C (de) | ||
| DE195302C (de) | ||
| DE187465C (de) | ||
| DE225008C (de) | ||
| AT208156B (de) | In ein Rohr od. dgl. zwischen dieses und eine Welle oder Büchse einbaubare Gummifeder | |
| DE2420253C3 (de) | Stirndichtungsring für Gelenkverbindungen in Gleisketten für Raupenfahrzeuge | |
| DE181368C (de) |