DE191463C - - Google Patents

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DE191463C
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rings
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • B60C7/16Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 e. GRUPPE> <!>
MATHIEU BRUN in LYON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein elastischer Radreifen, welcher mit zwischen zwei elastischen und zusammendrückbaren Schichten eingesetzten Metallringen versehen ist. Von den bekannten Ausführungsformen ähnlicher Art unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die ohne Zwischenraum aufeinanderfolgenden Metallringe an ihrem ganzen Umfange schlangenförmige Gestalt aufweisen, welch letztere auch den den Metallringen zugekehrten Flächen der umgebenden elastischen und zusammendrückbaren Schichten gegeben wird.
Durch diese schlangenförmige Ausbildung erhält der Metallschlauch eine erheblich gesteigerte Widerstandsfähigkeit, wobei der Metallbelag selbst den Hauptteil der elastischen Felge bildet, während die denselben außen und innen konzentrisch umgebende elastische Hülle lediglich dazu dient, die blanken Metallteile zu umso schließen, die lose aneinander stoßenden Metallringe zu einem kontinuierlichen Ganzen zu verbinden und die Stoßstellen zwischen den einzelnen Ringen zu überdecken.
Bei denjenigen Ausführungsformen, bei welchen außer dem schlangenförmig gewundenen Metallschlauch auch ein Luftschlauch innerhalb des Metallschlauches Verwendung findet, kann letzterer in bekannter Weise gleichzeitig als Schutzmantel dienen; hierbei unterstützen sich Metallschlauch und Luftschlauch zur Steigerung der Elastizität der Radbereifung.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι ist ein teilweiser Längsschnitt einer Ausführungsform ohne Luftschlauch nach 1-1 der Fig. 3.
Fig. 2 ist ein teilweiser Längsschnitt einer mit Luftschlauch versehenen Ausführungsform.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach 2-2 der Fig. 1 und 2, wobei die linke Hälfte der Fig. 1, die rechte Hälfte der Fig. 2 entspricht. Die
Fig. 4, 5 und 6 zeigen verschiedene Befestigungsarten der metallenen Ringstücke.
Fig. 7 ist ein Querschnitt einer besonderen Ausführungsform.
Jedes Element der Radbereifung, welches einen ringförmigen, eiförmigen oder anderen geeigneten Querschnitt aufweisen kann, besteht aus einem Ringstück A mit wellenförmiger Innenfläche aus Gummi, Kork, Leder oder anderem elastischen Material, welches nur unter Druck seine Form ändert. Die Form, die Anzahl und die Größenabmessungen der Windungen der Innenfläche hängen von dem Grad '
der Elastizität ab, den man je nach dem Verwendungszweck anstrebt. Innerhalb dieser Ringstücke A sind ringförmige Einsätze B angeordnet, deren Schlangenwindungen der Innenfläche der Teile A entsprechen; als Material für diese Ringe B kommt am zweckmäßigsten blau angelassenes Stahlblech in Betracht. Jeder Ring B umschließt ein ringförmiges Einsatzstück, dessen Außenfläche der Schlangenform
ίο des Ringstückes B angepaßt ist. Die Ringe C sind wiederum aus Gummi, Kork oder anderem biegsamen Stoff hergestellt.
Die Teile A und C bestehen je aus einem einzigen Stück; die Metallringe B sind aus schlangenförmig gebogenen Metallstreifen hergestellt, deren Enden entweder vor dem Härten durch Löten vereinigt sind oder durch Nietung (Fig. 5), oder besser durch Schrauben verbindung D (Fig. 4) miteinander verbunden werden.
In letzterem Falle wird der Schraubenkopf D1 zweckmäßig sehr flach und in Richtung des Radumfanges verlängert ausgeführt, so daß er sich nahezu über die ganze Länge eines Metallstückes B erstreckt und so wirkt, als wenn die beiden Enden besonders durch Nietung befestigt wären. Der Schraubenbolzen durchdringt das äußere Ringstück A und die Felge E; die Befestigung erfolgt durch die Schraubenmutter F.
Die verschiedenen Elemente sind an ihrem äußeren Umfang · etwas breiter als am inneren Umfang (Fig. 4 und 5), um der Zunahme des Umfanges mit wachsendem Durchmesser Rechnung zu tragen und ein genaues Aneinanderpassen der Teile zu ermöglichen.
Die Elemente können noch durch eine besondere Schutzhülle G oder einen Laufreifen eingeschlossen werden, wodurch verhindert wird, daß Schmutz oder Staub in die Stoßfugen der Elemente eintritt.
Anstatt eine Reihe nebeneinandergelegter Ringstücke A zu verwenden, könnte ein kontinuierlicher, aus einem einzigen Stück bestehender Ring angeordnet werden, welcher sich über den ganzen Umfang des Rades erstreckt. In diesem Falle würde dieser äußere Reifen A die aus Fig. 7 ersichtliche übliche Querschnittsform erhalten; bei dieser Ausführungsform kann ein äußerer Schutzreifen G in Wegfall kommen.
In gleicher Weise können die Innenelemente C durch ein einziges, sich über den ganzen Umfang erstreckendes Ringstück ersetzt werden. Die metallenen Ringstücke B können einfach, doppelt, dreifach usw. ausgebildet sein, je nach der für das betreffende Ringstück erforderlichen Elastizität; die einzelnen Schichten können hierbei frei übereinander gelegt werden oder eine ganz oder teilweise starre Verbindung erhalten, je nachdem man eine größere oder geringere Starrheit des Systems erzielen will. Um eine unmittelbare Berührung der Metallteile mit den Ringstücken A und C zu vermeiden, können die Metallteile B an der Außen- und Innenseite mit einem Futter aus biegsamem Stoff bekleidet werden.
Die schlangenförmige Ausbildung der Berührungsflächen der einzelnen Ringsegmente bezweckt :
1. die Metallringe widerstandsfähiger zu machen und ihnen die gewünschte Elastizität zu verleihen;
2. soweit die Ringstücke A und C aus Gummi oder anderem elastischen Material in Betracht kommen, die durch die Schlangenform der Metallringe B entstehenden Aussparungen auszufüllen, damit bei auftretendem Druck der Gummi, Kork usw., welcher in diesen Aussparungen komprimiert wird, einen genügenden Widerstand bietet;
3. eine Deformation der Metallringe unter dem Einfluß der Druckwirkung zu verhindern.
Eine Radbereifung, bestehend aus aufeinanderfolgenden Elementen in der vorbeschriebenen Art, kann für manche Fälle ungenügend erscheinen, um besonders starke Drücke aufzunehmen, insbesondere in Fällen, in denen es sich um schwere Fahrzeuge handelt; bei derartigen Beanspruchungen wird die Anordnung der Elemente in Verbindung gebracht mit go einem Luftschlauch (Fig. 2).
Der Luftraum kann entweder gebildet werden durch einen an beiden Enden geschlossenen Schlauch, wobei diese Enden nach der Einführung in die Ringelemente unmittelbar aneinanderstoßen oder durch einen vollständig geschlossenen, ringförmigen Schlauch, wie es bislang üblich ist. In letzterem Falle ist es zur Montage erforderlich, die Elemente mit einem in Richtung des Radumfanges verlaufenden Spalt zu versehen; die Metallteile B müssen hierbei so ausgebildet werden, daß ihre Ränder sich überdecken, wobei die Befestigung durch Schrauben (Fig. 4) oder in anderer geeigneter Weise erfolgt. Die Ränder der Ringstücke aus Kork oder Gummi usw. haften durch einfachen Druck selbsttätig zusammen.
Bei der Verwendung von Luftreifen spielen die metallischen Ringstücke B gleichzeitig in , bekannter Weise die Rolle eines Schutzreifens für den Luftschlauch; zu diesem Zweck ist es erforderlich, daß, um das Eindringen von Fremdkörpern auf alle Fälle zu vermeiden, die in axialen Ebenen liegenden Ränder der Metallstücke sich überdecken. Die Anordnung kann hierbei derart sein, daß der Querschnitt durch Treiben usw. vergrößert ist (Fig. 6), oder daß die Ränder einfach übereinander gelegt sind (Fig. 2); in diesem Falle erhalten die Ringelemente aus Gummi, Kork usw. entsprechende
Aussparungen bzw. eine entsprechende Verjüngung, um sich der Form der überstehenden Ränder der Metallringe anzupassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elastischer Radreifen mit zwischen zwei elastischen und zusammendrückbaren Schichten eingesetzten Metallringen, dadurch gekennzeichnet, daß die ohne Zwischenraum aufeinanderfolgenden Metallringe an ihrem ganzen Umfange schlangenförmige Gestalt aufweisen, welch letztere auch den den Metallringen zugekehrten Flächen der umgebenden elastischen und zusammendrückbaren Schichten gegeben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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