DE665375C - Scheibenwischer, insbesondere fuer Lokomotiven, Triebwagen u. dgl. - Google Patents

Scheibenwischer, insbesondere fuer Lokomotiven, Triebwagen u. dgl.

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Publication number
DE665375C
DE665375C DEK144527D DEK0144527D DE665375C DE 665375 C DE665375 C DE 665375C DE K144527 D DEK144527 D DE K144527D DE K0144527 D DEK0144527 D DE K0144527D DE 665375 C DE665375 C DE 665375C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wiper
drive shaft
windshield
arm
window pane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK144527D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Barth
Hans Edler Von Littrow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KNORR BREMSE AG, Knorr Bremse AG filed Critical KNORR BREMSE AG
Priority to DEK144527D priority Critical patent/DE665375C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE665375C publication Critical patent/DE665375C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf die an Fahrzeugen, insbesondere an Lokomotiven, Triebwagen u. dgl., befindlichen Scheibenwischer, die durch einen Kraftantrieb betätigt werden und bei denen in bekannter Weise die Wischerleisten zwangsweise von der zu reinigenden Fensterscheibe abgehoben werden, nachdem sie die Scheibe in der einen Richtung überstrichen und die auf ihr befindlichen
to Verunreinigungen (Staub, Ruß, Öl u. a. m.) nach einer Seite hin gewissermaßen zusammengefegt haben.
Die Erfindung liegt in der Durchbildung der zum rechtzeitigen zwangsweisen Ab-.
heben der Wischerleiste von der Scheibe dienenden Vorrichtung, die je nach den vorhandenen Betriebsverhältnissen mit mechanischen Mitteln, durch Druckmittel oder elektrisch betrieben werden kann.
Bekannt sind Scheibenwischer, deren Antrieb von Hand erfolgt, während die Wischerleiste durch mechanische Mittel derart gesteuert wird, daß sie nur in der einen Bewegungsrichtung des Wischers an der zu reinigenden Scheibe anliegt, beim Rückwärtsgang aber selbsttätig von ihr abgehoben wird.
Weiterhin ist ein Scheibenwischer bekannt, der durch Kraftantrieb bewegt wird und dessen Wischerleisten durch Handeinstellung in Arbeits- bzw. Ruhestellung gebracht werden. Ein Abheben der Wischerleisten beim Rückwärtsgang des Wischers ist hierbei jedoch nur durch fortgesetztes Umstellen der Stellvorrichtung möglich.
Die Erfindung zeichnet sich diesen bekannten Scheibenwischern gegenüber dadurch aus, daß unter Anwendung von Kraftmitteln finden Wischerantrieb die Wischerleisten selbsttätig an die Scheibe herangeholt -und wieder zurückgeholt werden, so daß der Fahrer durch die Bedienung des Scheibenwischers nicht belastet wird. Weiterhin liegt die Erfindung in der Wahl und Ausbildung ganz bestimmter Mittel, die sich durch Einfachheit und Zuver-
lässigkeit in der Wirkungsweise den bekannten mechanischen Mitteln gegenüber auszeichnen.
Das Neue der Erfindung besteht darin, der gelenkig an der Antriebswelle angebracht:^ Wischerarm mit einem zweiten, nach der ent* gegengesetzten Seite gerichteten, ebenfalls gelenkig auf der Achse des Wischerarmes an der Antriebswelle angeordneten Führungsann ίο durch ein federndes Zwischenglied verbunden ist, wobei beide Arme ein Kniegelenk bilden und der Führungsarm mit seinem freien Ende in einer gleichmittig mit der Antriebswelle angeordneten Führungsrinne entlang gleitet, durch deren Seiten wan dungsf or m das Abheben und Anlegen der Wischerleiste erzielt wird. Im Falle eines Druckmittelantriebes für die Wischerleiste geschieht das Abheben oder Anlegen der Wischerleiste auch durch 2<j Druckmitteleinwirkung. Es kanu ein die Antriebswelle in der Längsrichtung verstellender, unter der Wirkung einer Rückdruckfeder stehender Steuerkolben angeordnet sein, der beim Hubwechsel der Arbeitskolben mit dem Druckmittel beaufschlagt oder entlüftet wird. Bei zwei die Fensterscheibe zwischen sich nehmenden Wischerleisten wird jeder der beiden Wischerarme durch einen besonderen Steuerkolben im Sinne des Anlegens und Abhebens der Wischerleisten von der Fensterscheibe betätigt.
Das Abheben oder Anlegen der Wischerleisten kann elektromagnetisch erfolgen.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele von Scheibenwischern gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι a einen einseitig wirkenden Scheibenwischer, der bei seiner Rückbewegung mit rein mechanischen Mitteln von der Fensterscheibe abgehoben wird,
Abb. ι b die zugehörige Seitenansicht, Abb. ι c einen unten näher erläuterten Einzelteil im Grundriß,
Abb. 2 einen ebenfalls einseitig wirkenden Scheibenwischer, der vor Beginn seiner Rückbewegung mit Druckmittel (pneumatisch oder hydraulisch) von der Fensterscheibe abgehoben wird, und
Abb. 3 einen auf dieselbe Weise von der Fensterscheibe abzuhebenden, mit Bezug auf diese zweiseitig wirkenden Scheibenwischer. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. ia bis ic ist die in üblicher Weise sich hin und her drehende Antriebswelle 1 mit einander gegenüberstehenden Zapfen 10 \rersehen, auf denen je ein Arm 3 und 4 gelagert ist. Am Arm 3 ist die Wischerleiste 2 gelenkigangebracht. Der Arm 4 ragt in eine Führungsrinne 6 hinein. Beide Arme 3, 4 sind durch Zugfedern 5 miteinander verbunden, die an Stiften 8 und 9 hängen, die ihrerseits an den Armen 3 und 4 befestigt sind. Die ,.Führungsrinne 6 ist so gestaltet, daß das in .i|fe. hineinragende Ende des Armes 4 bei der ."ifiß^vegung des Wischers nach der einen Richtung hin an der einen Seitenwandung der 'Führungsrinne 6 anliegt, wobei die Federn 5 die Arme 3 und 4 in der aus Abb. 1 b ersichtlichen Lage halten, bei der die Wischerleiste 2 an der zu reinigenden Fensterscheibe 11 anliegt. Gegen Ende der entsprechenden Bewegung wird infolge der Gestaltung der Seitenwandung der Führungsrinne 6, die aus Abb. ι c ersichtlich ist, der Arm 4 so gedreht, daß der untere Befestigungsstift 9 der Federn 5 über die verlängerte Verbindungslinie der Teile 8 und 10 hinaustritt. Sobald dies eintritt, ziehen die Federn 5 den Arm 4 in eine Lage, in der sein Ende an der anderen Seitenwandung der Rinne 6 anliegt, sowie den Arm 3 in eine Lage, in der er am Anschlagbügel 7 entlang gleitet. Die Wischerleiste 2 ist dann von der Fensterscheibe 11 abgehoben. Am Ende des Gegenlaufs wird der Arm 4 infolge der entsprechenden Gestaltung der anderen Seitenwandung der Führungsrinne 6 wieder umgelegt und bringt die Wischerleiste 2 wieder zur Anlage an der Scheibe 11. .
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist die Antriebswelle 1, auf der sich der Wischerarm 3 mit der Wischerleiste 2 befindet, mit einem vierkantigen Teil verschiebbar durch ein Zahnrad 14 geführt, das mittels der Zahnstange 15 durch den jeweils mit Druckluft beaufschlagten Kolben des Kolbenpaares 12 und 13 in Drehung gesetzt wird. Die Antriebswelle 1 stellt gleichzeitig die Kolbenstange eines Kolbens 18 in einem Zylinder 17 dar. Im Falle der Beaufschlagung des Kolbens 12 wird der Zylinder 17 durch ein Rohr 16 mit Druckluft gefüllt, und der in ihm befindliche Kolben 18 verschiebt dann die Antriebswelle 1 gegen die Wirkung der Feder 1.05 19, so daß die Wischerleiste 2 von der Fensterscheibe 11 abgehoben wird.
Die Rückbewegung des Kolbens 18 kann anstatt durch die Feder 19 auch durch Druckmittelbeaufschlagung des Kolbens 18 von der Seite des Kolbens 13 her erfolgen.
Bei dem in Abb. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Fensterscheibe 11 in bekannter Weise auf beiden Seiten von je einer Wischerleiste 2a und 2b bearbeitet. Mit Bezug auf die Anordnung und den Antrieb der Wischerleiste 2a entspricht die Vorrichtung der Ausführung nach der Abb. 2. Der Arm 3fr für die Wischerleiste 2b ist auf einer Welle 20 befestigt, in der die Antriebswelle ι mittels Vierkants verschiebbar angeordnet ist und sich infolgedessen mit ihr gemeinsam
dreht. Auf der Welle 20 ist das Zahnrad 14 aufgekeilt, das sich auf der Zahnstange 15 während des Arbeitsganges verschieben kann. Der im Zylinder 17 befindliche Kolben 18 bildet mit der hohlen Welle 20 einen einheit-,, liehen Bauteil und steht unter dem Einfloß; der Rückdruckfeder 21. Die Kolbenstange!» die zugleich die Drehwelle für die Wischer-' leiste 2" ist, ist mit einem zweiten, im Zylinder 17 befindlichen Kolben i8a verbunden, der unter dem Einfluß einer Rückdruckfeder 2ia steht. Die in Abb. 2 dargestellte Druckluftleitung 16 führt im Falle der Abb. 3 Druckluft in den zwischen den beiden Kolben 18 und 18« befindlichen Raum des Zylinders 17. Bei Belüftung des genannten Raumes werden die Kolben 18 und i8a gegen die Wirkung ihrer Rückdruckfedern derart in Bewegung gesetzt, daß sie sich voneinander entfernen, wodurch die Wischerleisten 2a und 2* auf die Fensterscheibe 11 gepreßt werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, mit einer einzigen Rückdruckfeder für beide Kolben auszukommen, die dann zwischen den Kolben anzuordnen ist. In diesem Falle werden die Endräume des Zylinders 17 mit Druckluft beaufschlagt.
Will man die Rückdruckfedern völlig vermeiden, so kann man auch die Endräume des Zylinders 17 vom anderen Ende des für die Hinundherbewegung der Wischerarme vorgesehenen Arbeitszylinders aus mit Druckluft füllen.
Bei elektrisch angetriebenen Scheiben-Avischern können zum Abheben oder Andrükken der Wischerleisten Elektromagnete benutzt werden, deren Erregerstrom durch vom Wischer betätigte Schaltvorrichtungen geschlossen und unterbrochen wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Scheibenwischer, insbesondere für Lokomotiven, Triebwagen u. dgl., mit Betätigung durch einen Kraftantrieb und einer Wischerleiste, die nach Vollendung ihrer Arbeitsbewegung auf der zu reinigenden Fensterscheibe für die Rückwärtsbewegung zwangsläufig von der Scheibe abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der gelenkig an der Antriebswelle (1) angebrachte Wischerarm (3) mit einem zweiten, nach der entgegengesetzten Seite gerichteten, ebenfalls gelenkig auf der Achse (10) des Wischerarmes (3) an der Antriebswelle (1) angeordneten Führungsarm (4) durch ein federndes Zwischenglied (5) verbunden ist, wobei beide Arme (3, 4) ein Kniegelenk bilden und der Führungsarm (4) mit seinem freien Ende in einer gleichmittig mit der Antriebswelle (1) angeordneten Führungsrinne (6) entlang gleitet, durch deren Seitenwandungsform das Abheben und Anlegen der Wischerleiste (2) erzielt wird.
  2. 2. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle eines Druckmittelantriebes für die Wischerleiste (2) das Abheben oder Anlegen der Wischerleiste (2) auch durch Druckmitteleinwirkung geschieht.
  3. 3. Scheibenwischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Antriebswelle (1) in der Längsrichtung verstellender, unter der Wirkung einer Rückdruckfeder (19) stehender Steuerkolben (18, Abb. 2) angeordnet ist, der beim Hubwechsel der Arbeitskolben (12, 13) mit dem Druckmittel beaufschlagt oder entlüftet wird.
  4. 4. Scheibenwischer nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei die Fensterscheibe (11) zwischen sich nehmenden Wischerleisten (2a, 2b) jeder der beiden Wischerarme (3", 3*) durch einen besonderen Steuerkolben (18, i8a) im Sinne des Anlegens undAbhebens der Wischerleisten (2", 2b) von der Fensterscheibe (11) betätigt wird.
  5. 5. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abheben oder Anlegen der Wischerleisten elektromagnetisch erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK144527D 1936-11-25 1936-11-25 Scheibenwischer, insbesondere fuer Lokomotiven, Triebwagen u. dgl. Expired DE665375C (de)

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DE (1) DE665375C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765235C (de) * 1941-04-25 1954-11-15 Gustav Rau Verwaltungs Ges M B Scheibenwischer fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
US3224026A (en) * 1964-02-14 1965-12-21 Trzebinski Marian Windscreen wipers of motor vehicles
US4821363A (en) * 1986-09-29 1989-04-18 Rene Delluc Device for washing and defrosting automobile windshields
WO2016062599A1 (de) * 2014-10-22 2016-04-28 Robert Bosch Gmbh Verstellmechanismus, insbesondere verkippmechanismus, für eine wischeranlage sowie wischeranlage oder scheibenwischeinrichtung

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WO2016062599A1 (de) * 2014-10-22 2016-04-28 Robert Bosch Gmbh Verstellmechanismus, insbesondere verkippmechanismus, für eine wischeranlage sowie wischeranlage oder scheibenwischeinrichtung

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