DE665200C - Mehrstufiger Kurbelschalter mit Druckkontakten - Google Patents

Mehrstufiger Kurbelschalter mit Druckkontakten

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Publication number
DE665200C
DE665200C DEG94156D DEG0094156D DE665200C DE 665200 C DE665200 C DE 665200C DE G94156 D DEG94156 D DE G94156D DE G0094156 D DEG0094156 D DE G0094156D DE 665200 C DE665200 C DE 665200C
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DE
Germany
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contact
contact pieces
tongues
switch
pressure contacts
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Expired
Application number
DEG94156D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Graf
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE665200C publication Critical patent/DE665200C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/63Contacts actuated by axial cams

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Mehrstufiger Kurbelschalter mit Druckkontakten Die -Güteeines Schalters wird im wesentlichen durch seine Kontaktsicherheit bestimmt, worunter man einen beständigem, möglichst niedrigen Kontaktwiderstand versteht. Dieser hängt von der Art des Werkstoffs, der Größe der Schließfläche und besonders vom Kontaktdruck ab. Bei hochwertigen Schaltern, z. B. den Kurbelschaltern für Meßzwecke, verwendet man daher Kontaktbürsten aus Bronzeblechen, die mit großem Druck auf den Kontaktklötzen schleifen. Bei billigeren Kurbelschaltern greift man zu Schleifkontakten einfacherer Art, muß dann aber eine geringere Kontaktsicherheit in Kauf nehmen.
  • Bei den im Handel befindlichen mehrstufigen Kurbelschaltern kleiner Bauart könnte man zwar den drehbaren Kontaktarm so dick machen, daß ein kräftiger Kontaktdruck erzielt wird, jedoch würde auch in diesem Falle die Kontaktgabe bald unsicher sein, weil das Material sich unter dem starken, schleifenden Druck bald abnutzen würde und der Kontaktarm diesem Materialschwund wegen seiner geringen Elastizität nicht folgen könnte, Gegenstand der Erfindung ist nun ein mehrstufiger Kurbelschalter, bei dem statt der sonst üblichen Schleifkontakte Druckkontakte vorgesehen sind, die durch :eine umlaufende Kurbel der Reihe nach geschlossen werden. Die Schließstellen werden in bekannter Weise mit kleinen Platten, Spitzen oder Kuppen aus Kontaktmetall versehen, vorzugsweise aus Platin oder Silber. Solche Kontakte haben trotz der kleinen Berührungsflächen schon bei mäßigem Druck einen sehr geringen Übergangswiderstand, weil der Kontaktdruck, auf die .Flächeneinheit bezogen, sehr groß ist.
  • Erfindungsgemäß ist nun bei einem derartigen Kurbelschalter über den meiner Ebene im Kreise liegenden Kontaktstücken eine kreisförmige, federnde Blechscheibe mit durch radiale Schlitze gebildeten, in ihrer Mittellinie die Gegenkontaktstücke tragenden Zungen befestigt, die durch den umlaufenden Schaltarm der Reihe nach niedergedrückt werden und dadurch die Kontaktstücke in taumelnd reibende Berührung miteinander bringen. Bei dieser Bauart wird der Kontaktdruck bis zu großen Werten getrieben, ohne daß die :erwähnten Nachteile eintreten. Die mit kleinen Plättchen und Stiften aus Edelmetall versehenen Kontaktstellen kommen immer genau an derselben Stelle mit den Sockelkontakten in Berührung, weil die Kontaktzungen unverrückbar gelagert sind. Ein besonders inniger Kontakt wird dadurch erzielt, daß in Verbindung mit der oben gekennzeichneten Durchbildung die Kontaktgabe durch taumelnde Bewegung der Zungen erfolgt.
  • Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel eines solchen Schalters in Aufsicht, Abb.2 im Schnitt.
  • Auf einer Isolierscheibe a ist mittels der Buchse b das kreisförmige Bronzeblech c' befestigt. Das Blech ist radial mehrfach aufgeschlitzt, so daß eine Anzahl federnder Zungen - in Abb. i sind es acht - entsprechend der Zahl der gewünschten Schaltstufen entsteht. Über dem Blech ist der Schaltarm d angeordnet, der mittels der Achse e gedreht werden kann. - Dabei drückt die im Schaltarm lose gelagerte Kugel f vermöge des Druckes der Feder g jeweils eine Zunge nieder, die mit dem darunter befindlichen Kontaktstück h Kontakt macht. Die Zungen können mit je einem Rastloch i für die Kugel versehen werden, um dem Schaltarm in den einzelnen Stellungen einen Halt zu geben. Die Rastlöcher können aber auch zwischen den Zungen angebracht sein, so daß in der Raststellung zwei Zungen gleichzeitig niedergedrückt sind. Ist die Anzahl der Zungen sehr groß, so kann auf Rastlöcher auch ganz verzichtet werden, weil die Kugel an den Kanten der benachbarten nicht gedrückten Zungen einen Halt findet.
  • Bei dieser Gestaltung des Zungenblechs sind, wenn man von einer Schaltstufe in die andere geht, m einer Zwischenstellung die Kontakte beider Stufen gleichzeitig geschlossen. Ist dies nicht erwünscht, und soll vielmehr jede Stufe erst betätigt -werden, nachdem die vorhergehende geöffnet ist, so ist das Zungenblech nach Abb. 3 zu gestalten. Außer den Rastlöchern i auf den Zungen sind hier noch weitere. Löcher k zwischen den Zungen ,angebracht, die solche Größe haben, daß die Kugel die Zunge nicht niederdrückt. Geht man von einer Stufe in die andere, so springt die gedrückte Zunge hoch, bevor die nächste niedergedrückt wird: In anderer Weise kann dies nach Abb.4 gelöst werden. Hier ist über dem Zungenblech ein ungeschütztes Abfangblech l angebracht. Dieses hat Rastlöcher m von solcher Größe, daß die Kugel weit genug hindurchgreifenkann; um die darunterliegendeZungeniederzudrücken. Beim übergang in die nächste Stufe rollt die Kugel auf dem starren Abfangblech; ohne auf die Zungen einzuwirken.
  • Wenn der Schaltarm über eine Zunge hinweggeht, erhält diese eine Verwindung und Durchbiegung. Daher macht ihr Kontakt auf dem Gegenkontakt eine reibende Bewegung; wodurch eine Säuberung der Berührungsflächen. und dementsprechend eine gute Kontaktsicherheit gewährleistet ist. Diese Wirkung kann man noch erhöhen, wenn die Gegenkontakte ebenfalls federnd gestältetwerden. Zur weiteren Erhöhung der Kontaktsicherheit können die Zungen auch zwei oder mehr Kontakte erhalten.
  • Die erfindungsgemäße Durchbildung erlaubt also, unter vorzugsweiser Benutzung an und für sich bekannter Mittel einen Schalter zu schaffen, der bei kleinsten Abmessuiigen die Forderung nach großer Betriebs-und Kontaktsicherheit erfüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrstufiger Kurbelschalter mit Druckkontakten, deren Schließstellen mit kleinen Platten, Spitzen oder Kuppen aus Kontaktmetall, vorzugsweise aus Platin oder Silber, versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß über den in einer Ebene im Kreise liegenden Sockelkontaktstückeneine kreisförmige, federnde Blechscheibe mit durch radiale Schlitze gebildeten, in ihrer Mittellinie die Gegenkontaktstücke tragenden Zungen befestigt ist, die durch einen umlaufenden Schaltarm der Reihe nach niedergedrückt werden und dadurch die Gegenkontaktstücke in taumelnd reibende Berührung mit den Sockelkontaktstücken bringen.
DEG94156D 1936-11-15 1936-11-15 Mehrstufiger Kurbelschalter mit Druckkontakten Expired DE665200C (de)

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DE (1) DE665200C (de)

Cited By (11)

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