DE1665166B1 - Elektrischer schalter - Google Patents

Elektrischer schalter

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DE1665166B1
DE1665166B1 DE19671665166 DE1665166A DE1665166B1 DE 1665166 B1 DE1665166 B1 DE 1665166B1 DE 19671665166 DE19671665166 DE 19671665166 DE 1665166 A DE1665166 A DE 1665166A DE 1665166 B1 DE1665166 B1 DE 1665166B1
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DE
Germany
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contact arm
snap
fixed contacts
recesses
contact
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19671665166
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Dipl-Ing Marquardt
Christian Reimann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J&J Marquardt KG
Original Assignee
J&J Marquardt KG
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Filing date
Publication date
Application filed by J&J Marquardt KG filed Critical J&J Marquardt KG
Publication of DE1665166B1 publication Critical patent/DE1665166B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch
    • H01H19/563Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch with an initial separation movement perpendicular to the switching movement

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter mit einem drehbar gelagerten Betätigungsglied und wenigstens zwei etwa konzentrisch zu dessen Drehachse angeordneten Festkontakten sowie einem mit dem Betätigungsglied verbundenen, mindestens einen bewegbaren Kontakt tragenden Kontaktarm, wobei der Kontaktarm mit Einschnappvertiefungen zusammenarbeitet und bei geschlossenen Kontakten das Abtastorgan in eine der Einschnappvertiefungen eingreift. Ein Schalter dieser Art ist an sich bereits bekanntgeworden. Sein Kontaktarm stützt sich mittels einer Laufrolle an einem in Laufrichtung derselben gesehen, in der Art einer Berg-und Talbahn ausgebildeten Stützfläche ab. Infolge davon trifft der bewegbare Kontakt bei mittleren und langsamen Schaltbewegungen sanft auf den Festkontakten auf. Dasselbe gilt auch für die Trennung der Kontakte. Dies führt bekanntlich zur Funkenbildung und zum Abbrand der Kontakte und damit zur Reduzierung der Lebensdauer dieses Schalters. Eine weitere Versagensquelle dieses Schalters liegt in der elastichen elektrischen Verbindung des bewegbaren Kontaktes mit dem Kontaktarm über eine Litze od. dgl.
  • Zum bekannten Stande der Technik gehört auch ein einfacher Drehschalter, dessen Kontaktarm sich an einer ebenen Gleitbahn abstützt, auf welcher konzentrisch erhabene Festkontakte liegen. Auch er führt außer der Rotationsbewegung beim Überqueren der Festkontakte eine auf- und abgehende Bewegung durch, jedoch ist bei diesem Schalter ebenfalls nur eine schleichende Kontaktgabe mit all ihren Nachteilen möglich.
  • Es ist zwar bei stößelbetätigten Schaltern bekannt, den Kontaktarm so anzubringen und zu bewegen, daß der bewegbare Kontakt schnappend schaltet, jedoch gibt es eine ganze Reihe von Schaltaufgaben, die eine Drehbewegung des Schalterbetätigungsorgans erfordern.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nur. darin, einen Schalter der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem unabhängig von der Drehgeschwindigkeit des Betätigungsorgans ein schnappendes Umschalten möglich ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Kontaktarm mit zwei Armen durch eine Zugfeder an zwei in Drehrichtung hintereinanderliegenden Kipplagern des Betätigungsorgans angedrückt und an einem in Drehrichtung hinter ihm liegenden Anschlag anlegbar ist, die Wirkungslinie der Feder, welche mit der Schwenkebene des Kontaktarmes einen kleineren Winkel als 90° einschließt, zwischen den Kipplagern verläuft und eine Abstützfläche für den Kontaktarm die Vertiefungen aufweist. Die Feder übernimmt dabei gleichzeitig zwei Funktionen. Einerseits drückt sie den bewegbaren Kontakt gegen den Festkontakt bzw. die Festkontakte, und andererseits dient sie als Schnappfeder. Als weiteres übernimmt sie die Anpressung der beiden Arme des Kontaktarmes an die Kipplager des Betägigungsorgans, und überdies kann sie noch zur Leitung des elektrischen Stromes herangezogen werden. Eine besondere Befestigungsvorrichtung für den Kontaktarm ist daher überflüssig, und außerdem läßt sich die Montage des Schalters auf diese Weise vereinfachen und damit beschleunigen.
  • Beim Betätigen des Schalters kippt der Kontaktarm je nach seiner Drehrichtung um einen seiner beiden, in den Kipplagern steckenden Arme. Da die am drehbaren Betätigungsorgan angeordneten Kipplager gleichzeitig eine Drehbewegung ausführen, die beiden Kontakte zunächst jedoch noch aneinanderliegen, wird der bewegbare Kontakt bis zum Erreichen des Schnappunktes auf dem Festkontakt in radialer Richtung nach außen geschoben. Hierbei handelt es sich um eine Art Kniehebelwirkung, wobei die Feder mit zunehmendem Auseinanderklappen der Kniehebelarme gespannt wird. Mittels dieser radialen Verschiebebewegung erreicht man eine Selbstreinigung der Kontakte, was einen besonders wichtigen Vorteil der vorliegenden Erfindung darstellt. Es kommt noch hinzu, daß der Schalter aus relativ wenigen Einzelteilen aufgebaut ist, die nicht nur billig zu fertigen, sondern auch einfach zu montieren sind. Der Schalter kann also preiswert gefertigt werden, was gerade bei Massenartikeln eine große Rolle spielt.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnappvertiefungen etwa konzentrisch zu den Festkontakten angeordnet sind und mit einer Rastnase od. dgl. des Kontaktarmes zusammenwirken. Sowohl die Einschnappvertiefungen als auch die Festkontakte sind in vorteilhafter und an sich bekannter Weise auf einer gemeinsamen Platte, insbesondere Isolierplatte, angeordnet.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal sind die Einschnappvertiefungen durch die Festkontakte gebildet oder in diese eingearbeitet. Bei Verwendung zweier Einschnappvorrichtungen erhält man dadurch eine verdoppelte Sicherheit. Fällt eine dieser Einschnappvorrichtungen aus, arbeitet der Schalter trotzdem noch einwandfrei. Eine solche Beeinträchtigung kann beispielsweise dann auftreten, wenn der Festkontakt, welcher Teil der einen Schnappvorrichtung ist, abgenützt, abgebrannt oder sonst in seiner Gestalt verändert wurde. Die Einschnappvertiefung der Festkontakte ist in zweckmäßiger Weise prismatisch und der mit ihnen zusammenwirkende Teil des Kontaktarmes im Querschnitt trapezförmig ausgebildet, so daß Auflaufschrägen entstehen. Letztere stellen eine Art Hindernis dar, welches vom bewegbaren Teil zunächst überwunden werden muß. Erst wenn der bewegbare Kontakt ganz aus dieser prismatischen oder winkelförmigen Vertiefung ausgetreten ist, kann er sich beschleunigen und damit schnappend in Drehrichtung weiterbewegen. Hierbei wird dann die bei der radialen Auswärtsverschiebung des bewegbaren Kontaktes zusätzlich erzielte Federspannung in Arbeit umgesetzt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der mit den Einschnappvertiefungen zusammenwirkende Teil des Kontaktarmes prismatisch oder kegelförmig ausgebildet, wodurch der Kontaktarm in analoger Weise zu der zuvor beschriebenen Ausführungsform erst dann seine Schnappbewegung durchführen kann, wenn das prismatische oder kegelförmige Teil quer zur Drehrichtung völlig aus der Einschnappvertiefung ausgetreten ist.
  • Die Zugfeder ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung an der Drehachse des Betätigungsorgans abgestützt, so daß ihre Wirkungslinie stets um etwa diese Drehachse verschwenkt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Schalter, Fi c. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II der Fia. 1.
  • Durch die Isolierplatte 1 sind kreisbogenförmig angeordnete flache Festkontakte 2 hindurchgesteckt. Ihre unten überstehenden Enden 3 sind in nicht näher gezeigter Weise zum Anlöten der Anschlußdrähte ausgebildet. Eine an der Platte 1 befestigte Drehachse 4 trägt ein Betätigungsorgan 5, das zum sicheren Greifen eine dreiecksförmige Nase 6 aufweist.
  • Auf einer tiefer liegenden Fläche 7 des Betätigungsorganes 5 liegt das hintere Ende 8 des Kontaktarmes 9 auf. Es ist gabelförmig ausgebildet. Seine beiden Arme 10, 11 greifen in bogenförmige Kipplager 12, 13 des Betätigungsorganes 5 ein und stützen sich dort ab. Das vordere Ende 14 des Kontaktarmes ist als bewegbarer Kontakt 15 mit etwa prismatischem Querschnitt ausgebildet. Die beiden U-Schenkel sind in nichtnäher dargestellterWeise ungefähr um 45° geneigt. Die Festkontakte besitzen eine an gepaßte Form;- d. h. sie weisen jeweils eine ebenfalls annähernd prismatische Einschnappvertiefung16 auf. Das vordere Kontaktende 14 besitzt außerdem noch eine hohlkegelähnliche Nase 17, die in langlochförmige Rastvertiefungen 18 eingreift (F i g. 2). Während des Umschnappens gleitet die Nase 17 auf der Platte 1, und der Kontaktarie 9 ist angehoben, so daß er nicht zwischen -zwei benachbarte Festkontakte 2 einfallen kann. Erst wenn die Nase 17 in die zugeordnete Rastvertiefung 18 einläuft, kann der Kontaktarm 9 in den zugeordneten Festkontakt 2 einfallen.
  • Eine Zugfeder 19, deren eines Ende 20 an einem nach außen gebogenen Lappen 21 des Kontaktarmes 9 und dessen anderes Ende 22 an der Drehaclise 4 angelenkt ist, von wo aus auch in nicht näher gezeigter Weise die Stromabnahme erfolgt, zieht, wie gesagt, die Arme 10, 11 des Kontaktarmes 9 gegen die Kipplager 12, 13. Die Wirkungslinie 23 der Zugfeder 20 bildet mit der Schwenkebene 24 des Kontaktarmes einen Winkel 25, der kleiner ist als 90°. Demzufolge wird der Kontaktarm 9 einerseits in Pfeilrichtung 26 nach hinten und andererseits in Pfeilrichtung 27 nach unten gepreßt.
  • Beim Drehen des Betätigungselementes 5 nähert sich je nach Drehrichtung eine der beiden Flächen 28 oder 29 den seitlichen Kanten 30, 31 des Kontaktarmes. Außerdem werden die Kipplager 12, 13 um den Mittelpunkt 32 der Drehachse 4 verschwenkt. Auf Grund dieser Bewegungen wird der bewegliche Kontakt 15 unter Anspannung der Feder 19 in Richtung des Pfeiles 33 radial nach außen geschoben, und gleichzeitig nähert sich beispielsweise die Fläche 28 des Betätigungsorganes der seitlichen Kante 30 des Kontaktarmes. Wenn beide aneinander anliecen und das Moment im Sinne des Pfeiles 34 weiter wirkt, dann springt der bewegliche Kontakt über die seitliche Erhöhung 35 des Festkontaktes hinweg in die Vertiefung des nächstliegenden Festkontaktes hinein.
  • Gleichzeitig führt der Kontaktarm eine aus der Zeichenebene herausgehende Auf- und anschließende Abbewegung durch. Außerdem nimmt- er wieder eine zum Betätigungsorgan symmetrische Lage ein. Der Kontakt 15 kann auch statt eines prismatischen Querschnittes eine Trapezform aufweisen, so daß er bei Bewegung innerhalb der prismatischen Einschnappvertiefung 16 der Festkontakte 2 hochklettert. Bei Annäherung an den Schnappunkt wird dabei die Rastwirkung immer kleiner.
  • Ein in -F i g. 1 nach unten weisender Nocken 37 dient im Zusammenwirken mit den beiden Anschlagflächen 38, 39 der Grundplatte 1 als Drehbegrenzung:

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrischer- Schalter mit einem drehbar gelagerten Betätigungsglied und wenigstens zwei etwa konzentrisch zu dessen Drehachse angeordneten Festkontakten sowie einem mit dem Betätigungsglied verbundenen, mindestens einen bewegbaren Kontakt tragenden Kontaktarm, wobei der Kontaktarm mit Einschnappvertiefungen zusammenarbeitet und bei geschlossenen Kontakttee das Abtastorgan in eine der Einschnappvertiefungen eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (9) mit zwei Armen (10, 11) durch eine Zugfeder (19) an zwei in Drehrichtung hintereinanderliegenden Kipplagern (12, 13) des Betätigungsorgans (5) 'angedrückt und an einem in Drehrichtung hinter ihm liegenden Anschlag anlegbar ist, die Wirkungslinie (23) der Feder, welche mit der Schwenkebene (24) des Kontaktarmes einen kleineren Winkel (25) als 90° einschließt, zwischen den Kipplagern verläuft und eine Abstützfläche für den Kontaktarm die Vertiefungen (16,18) aufweist.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnappvertiefungen (18) etwa konzentrisch zu den Festkontakten (2) angeordnet sind und mit einer Rastnase (17) od. dgl. des Kontaktarmes (9) zusammenwirken.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnappvertiefungen (18) und die Festkontakte (2) in an sich bekannter Weise auf einer gemeinsamen Platte (1), insbesondere Isolierplatte, angeordnet sind.
  4. 4. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnappvertiefungen (16) durch die Festkontakte (2) gebildet oder in diese eingearbeitet sind.
  5. 5. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnappvertiefung (16) der Festkontakte (2) prismatisch und der mit ihnen zusammenwirkende Teil (15) des Kontaktarmes (9) im Querschnitt trapezförmig ausgebildet sind.
  6. 6. Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Einschnappvertiefungen (18) zusammenwirkende Teil (17) des Kontaktarmes (9) prismatisch oder kegelförmig ausgebildet ist.
  7. 7. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (19) an der Drehachse (4) des Betätigungsorgans (5) abgestützt ist.
DE19671665166 1967-10-10 1967-10-10 Elektrischer schalter Withdrawn DE1665166B1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE665200C (de) * 1936-11-15 1938-09-20 Wilhelm Graf Mehrstufiger Kurbelschalter mit Druckkontakten
US2446881A (en) * 1946-07-03 1948-08-10 Miller Edwin August Mechanism for power electrical tap switches
DE1119950B (de) * 1957-07-23 1961-12-21 Burgess Products Co Ltd Elektrischer Schnappschalter mit verschiebbarem Betaetigungsglied und Zwischenhebel

Patent Citations (3)

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