DE1665166C - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
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- contact arm
- snap
- switch according
- rotation
- fixed contacts
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen drehbaren Betätigungsorgan angeordneten Kipplager
Schalter mit einem drehbar gelagerten Betätigung1*- gleichzeitig eine Drehbewegung ausführen, die beiglied
und wenigstens zwei etwa konzentrisch zu den Kontakte zunächst jedoch noch aneinanderliegen,
dessen Drehachse angeordneten Festkontakten sowie wird der bewegbare Kontakt bis zum Erreichen des
einem mit dem Betätigungsglied verbundenen, minde- 5 Schnappunktes auf dem Festkontakt in radialer
slens einen bewegbaren Kontakt tragenden Kontakt- Richtung nach außen geschoben. Hierbei handelt es
arm, wobei der Kontaktarm mit Einschnappvertie- sich um eine Art Kniehebelwirkung, wobei die Feder
fungen zusammenarbeitet und bei geschlossenen mit zunehmendem Auseinanderklappen der Knie-Kontakten
das Abtastorgan in eine der Einschnapp- hebelarme gespannt wird. Mittels dieser radialen
Vertiefungen eingreift. Ein Schalter dieser Art ist ic Verschiebebewegung erreicht man eine Selbstreinian
sich bereits bekanntgeworden. Sein Kontaktarm gung der Kontakte, was einen besonders wichtigen
stützt sich mittels einer Laufrolle an einem in Lauf- Vorteil der vorliegenden Erfindung darstellt. Es
richtung derselben gesehen, in der Art einer Berg- kommt noch hinzu, daß der Schalter aus relativ
und Talbahn ausgebildeten Stützfläche ab. Infolge wenigen Einzelteilen aufgebaut ist, die nicht nur billig
davon trifft dei bewegbare Kontakt bei mittleren und 15 zu fertigen, sondern auch einfach zu montieren sind,
langsamen Schaltbcwcgungen sanft auf den Fest- Der Schalter kann also preiswert gefertigt werden,
kontakten auf. Dasselbe gilt auch für die Trennung was gerade bei Massenartikeln eine große Rolle
der Kontakte. Dies führt bekanntlich zur Funken- spielt.
bildung und zum Abbrand der Kontakte und damit Eine besonders bevorzugte Ausführungsform dtr
ϊ.ΐ!Γ Reduzierung der Lebensdauer dieses Schalteis. jo Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Ein-F.ine
weitere Versagcnsquelle Jieses Schalters lie-jt schnappvertiefungen etwa konzentrisch zu den Festin
der elastichen elektrischen Verbindung des beweg- kontakten angeordnet sind und mit einer Rastnase
baren Kontaktes mit dem Kontaktarm über eine od. dgl. des Kontaktarmes zusammenwirken. Sowohl
Lit/e od. dgl. die Einschnappvertiefungen als auch die Festkontakte
Zum bckanr'un Stande der Technik gehört auch 15 sind in vorteilhafter und an sich bekannter Weise
ein einfädler Drehschalter, dessen Kontaktarm sich auf einer gemeinsamen Platte, insbesondere Isolieran
einer ebenen Gleitbahn -bstützt, auf welcher platte, angeordnet.
konzentrisch erhabene Festkontakt liegen. Auch er Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal sine',
führt außer der Rotationsbewegung beim Über- die Einschnappvertiefungen durch die Festkontakte
queren der Festkontakte eine auf- und abgehende 30 gebildet oder in diese eingearbeitet. Bei Verwendung
Bewegung durch, jedoch ist bei diesem Schalter eben- zweier Einschnappvorrichtungen erhält man dadurch
falls nur eine schleichende Kontaktgabc mit all ihren eine verdoppelte Sicherheit. Fällt eine dieser EinNachteilen
möglich. Schnappvorrichtungen aus, arbeitet der Schalter
Es ist zwar bei stößclbetätigtcn Schallern bekannt, (rotzdem noch einwandfrei. Eine solche Beeinträchtiden
Kontaktarm so anzubringen und zu bewegen, 35 gimg kann beispielsweise dann auftreten, wenn der
daß der bewegbare Kontakt schnappend scha'tet, Festkontakt, welcher Teil der einen Schnappvorrichjedoeh
gibt es eine ganze Reihe von Schaltaufgaben, tung ist, abgenützt, abgebrannt oder sonst in seiner
die eine Drehbewegung des Schaltcrbetätigungsorgans Gestalt verändert wurde. Die Einschnappvertiefung
erfordern. der Festkontakte ist in zweckmäßiger Weise prisma-
Dic Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun 40 tisch und der mit ihnen zusammenwirkende Teil
darin, einen Schalter der eingangs genannten Art zu des Kontaktarmes im Querschnitt trapezförmig ausschalTen,
bei welchem unabhängig von der Dreh- gebildet, so daß Auflaufschrägen entstehen. Letztere
geschwindigkeit des Betätigungsorgans ein schnap- stellen eine Art Hindernis dar, welches vom bewegpendes
Umschalten möglich ist. Erfindungsgcmaß baren Teil zunächst überwunden werden muß. Erst
wird diese Aufgabt dadurch gelöst, daß der Kontakt- 45 wenn der bewegbare Kontakt ganz aus dieser prismaurm
mit zwei Armen durch eine Zugfeder an zwei tischen oder winkelförmigen Vertiefung ausgetreten
in Drehrichlung hintercinanderliegenden Kipplagern jst, kann er sich beschleunigen und damit schnapdes
Betütigungsorgans angedrückt und an einem in pCnd in Drehrichtung weiterbewegen. Hierbei wird
Drehrichtung hinter ihm liegenden Anschlag anlegbar dann die bei der radialen Auswärtsverschiebung des
ist, die Wirkungslinic der Feder, welche mit der 50 bewegbaren Kontaktes zusätzlich erzielte Fcderspan-Schwcnkebene
des Kontaktarmes einen kleineren nung in Arbeit umgesetzt.
Winkel als <){) einschließt, zwischen den Kipplagern In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der
verläuft und eine Abstützflächc für den Kontaktarm mjt den Einschnappvertiefungen zusammenwirkende
die Vertiefungen aufweist. Die Feder Übernimmt Teil des Kontaktarmes prismalisch oder kegelförmig
dabei gleichzeitig zwei Funktionen. Einerseits drückt 5S ausgebildet, wodurch der Kontaktarm lit analoger
sie den bewegbaren Kontakt gegen den Festkontakt Weise zu der zuvor beschriebenen Ausführungsform
bzw. die Fesikontakte, und andererseits dient sie als erst dann seine Schnappbcwegung durchführen kann,
Schnuppfeder. Als weiteres übernimmt sie die An- wenn das prismatische oder kegelförmige Teil quer
pressung der beiden Arme des Kontaktarmes an die zur Drehrichtung völlig aus der ßinsehnappvertiefung
Kipplager dun IJetügigungsorgans, und überdies kann 60 ausgetreten ist.
sie noch /ur Leitung des elektrischen Stromes heran- Die Zugfeder ist gemäß einem weiteren Merkmal
gezogen werden. Eine besondere Ikfesligungsvor· der Erfindung an der Drehachse dus ttctatigungsrichtung
für den Kontaktarm Im daher UberflUssin, organs abgestützt, so daß ihre Wirkungslinie stets
und uiilWrrium IuUi sich die Montage des Schulten um etwa diese Drehachse vci.«hwenkt wird,
uuf diese Weise vereinfachen und damit beschleunigen, «i tn der Zeichnung ist ein ΛiisfUhrungsbeispiel der
uuf diese Weise vereinfachen und damit beschleunigen, «i tn der Zeichnung ist ein ΛiisfUhrungsbeispiel der
Heim IJdiiligen des Schalters kippt der Kouttiktiiiiu 1 rfmdung dar; wsidlt. Es zeij«!
je nach seiner Drehrichtung um einen seiner bcidut, flg. | eine Draufsicht mif einen crflmlungsgeinU-
je nach seiner Drehrichtung um einen seiner bcidut, flg. | eine Draufsicht mif einen crflmlungsgeinU-
in dun Kipplugern steckenden Arme. Dn die mn Ilen Schulter,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie IHI der Fig. I.
Durch die Isolierplatte 1 sind kreisbogenförmig angeordnete flache Festkontakte 2 hindurchgesteckt.
Ihre unten überstehenden Enden 3 sind in nicht naher gezeigter Weise zum Anlöten der Anschlußdrähte
ausgebildet. Eine an der Platte 1 befestigte Drehachse 4 trägt ein Betätigungsorgan 5, das zum
sicheren Greifen eine dreiecksförmige Nase 6 aufweist.
Auf einer tiefer liegenden Fläche 7 des Betätigungsorganes 5 liegt das hintere Ende 8 des Kontaktarmes
9 auf. Es ist gabelförmig ausgebildet. Seine beiden Arme 10, 11 greifen in bogenförmige Kipplager
12, 13 des Betätigungsorganes 5 ein und stützen sich dort ab. Das vordere Ende 14 des Kontaktarmes
ist als bewegbarer Kontakt 15 mit etwa prismatischem Querschnitt ausgebi'Jet. Die beiden
U-Schcnkcl sind in nicht näher dargestellter Weise ungefähr um45" geneigt. Die Festkontakte besitzen eine
angepaßte Form, d. h. sie weisen jeweils eine ebenfalls annähernd prismatische Einschnappvertiefung 16
auf. Das vordere Kontaktende 14 besitzt außerdem noch eine hohlkegelähnliche Nase 17; die in langlochförmige
Rastvertiefungen 18 eingreift (Fig. T). Während des Umschnappens gleitet die Nase 17 auf
der Platte 1, und der Kontaktarm 9 ist angehoben, so daß er nicht zwischen zwei benachbarte Festkontaklc
2 einfallen kann. Erst wenn die Nase 17 in die zugeordnete Rastvertiefung 18 einläuft, kann der
Kontaktarm 9 in den zugeordneten Festkontakt 2 einfallen.
Eine Zugfeder 19, deren eines Ende 20 an einem nach außen gebogenen Lappen 21 des Kontaktarmes
9 und dessen anderes F.nde 22 an der Drehachse 4 angelenkt ist, von wo aus auch in nicht näher
gezeigter Weise die Stromabnahme erfolgt, zieht, wie gesagt, die Arme 10, 11 des Kontaktarmes 9 gegen
die Kipplager 17, 13. Die Wirkungslinie 23 der Zugfeder 20 bildet mit der Schwcnkebcne 24 des Kontaktarmes
einen Winkel 25, der kleiner ist als 90'. Demzufolge wird der Kontaktarm 9 einerseits in
Pfeilrichtung 26 nach hinten und andererseits in Pfeilrichtung 27 nach unten gepreßt.
Beim Drehen des Betätigungselementes 5 nähert sich je nach Drehrichtung eine der beiden Flächen 28
oder 29 den seitlichen Kanten 30, 31 des Kontaktarmes. Außerdem werden die Kipplager 12, 13 ur,,
den Mittelpunkt 32 der Drehachse 4 verschwenkt. Auf Grund dieser Bewegungen wird der bewegliche
Kontakt 15 unter Anspannung der Feder 19 in Richtung des Pfeiles 33 radial nach außen geschoben,
und gleichzeitig nähert sich beispielsweise die Fläche 28 des Betätigungsorganes der seitlichen Kante
des Kontaktarmes. Wenn beide aneinander anliegen und das Moment im Sinne des Pfeiles34 weiter wirkt,
dann springt der bewegliche Kontakt über die seitliche Erhöhung 35 des Festkontaktes hinweg in die
Vertiefung des nächstliegenden Festkontaktes hinein. Gleichzeitig führt der Kontaktarm eine aus der
Zeichenebene herausgehende Auf- und anschließende Abbewcgung durch. Außerdem nimmt er wieder eine
zum Betätigungsorgan symnitiri&che Lage ein. Der
Kontakt 15 kann auch statt eines prismatischen Querschnittes eine Trapezform aufweisen, so daß er
bei Bewegung innerhalb der prismatischen Einschnappvertiefung 16 der Festkontakte 2 liochkletten.
Bei Annäherung an den Scbnappunkt wird dabei die Rastwirkung immer kleiner.
Ein in F i g. I nach unten weisender Nocken 37 dient im Zusammenwirken mit den beiden Anschlagflächen
38, 39 der Grundplatte 1 als Drehbegrenzung.
10
Claims (7)
1. Elektrischer Schalter mit einem drehbar gelagerten Betätigungsglied und wenigstens zwei
etwa konzentrisch zu dessen Drehachse angeordneten Festkontakten sowie einem mit dem Betätigungsglied
verbundenen, mindestens einen bewegbaren Kontakt tragenden Kontaktarm, wobei
der Kontaktarm mit Einschnappverticfun»en
ao zusammenarbeitet und bei geschlossenen Kontaktten
das Abtastorgan in eine der Einschnappvertiefungen eingreift, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktarm (9) mit zwei Armen (10,11) durch eine Zugfeder (19) an zwei in
»5 Drehrichtung hintereinnnderliegenden Kipplagern
(12, 13) des Betätigungsorgans (5) angedrückt und an einem in Drehrichtung hinter ihm liegenden
Anschlag anlegbar ist, die Wirkungslinie
(23) der Feder, welche mit der Schwenkebene
(24) des Kontaktarmes einen kleineren Winkel
(25) als 90 einschließt, zwischen den Kipplagern
verläuft und eine Abstützfläche für den Kontaktarm die Vertiefungen (16, 18) aufweist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnappvertiefungen (18)
etwa konzentrisch zu den Festkontakten (2) angeordnet sind und mit einer Rastnase (17) od. dgl.
des Kontaktarmes (9) zusammenwirken.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dij Einschnappvertiefungcn
(18) und die Festkontakte (2) in an sich bekannter Weise auf einer gemeinsamen Platte (1). insbesondere
Isolierplatte, angeordnet sind.
4. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einschnappvertiefungen (16) durch die Festkontakte (2) gebildet oder iii diese eingearbeitet
sind.
5. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einschnappvertiefung (16) der Festkontakte (2) prismatisch und der mit ihnen
zunminenwirkcnde Teil (15) des Kontaktarmes
(9) im Querschnitt trapezförmig ausgebildet sind.
6. Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit den Einschnappvertiefungen (18) zusammenwirkende Teil (17) des Kontaktarmes (9) prismatisch oder kegelförmig ausgebildet ist.
7. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, (InS die Zugfeder (19) an der Drehachse (4)
des Itetsitigungsorgans (5) abgestützt ist.
Hierzti 1 Blut Zeichnungen
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