DE1003318B - Schubschalter - Google Patents

Schubschalter

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Publication number
DE1003318B
DE1003318B DEM26891A DEM0026891A DE1003318B DE 1003318 B DE1003318 B DE 1003318B DE M26891 A DEM26891 A DE M26891A DE M0026891 A DEM0026891 A DE M0026891A DE 1003318 B DE1003318 B DE 1003318B
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DE
Germany
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contact
switching pin
contacts
insulating base
movement
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM26891A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Maecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAECKER ELAN SCHALTELEMENTE
Original Assignee
MAECKER ELAN SCHALTELEMENTE
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Filing date
Publication date
Application filed by MAECKER ELAN SCHALTELEMENTE filed Critical MAECKER ELAN SCHALTELEMENTE
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Publication of DE1003318B publication Critical patent/DE1003318B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/20Bridging contacts
    • H01H1/2083Bridging contact surfaces directed at an oblique angle with respect to the movement of the bridge

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Das Hauptpatent 952 915 bezieht sich auf Endschalter, bei denen der metallische Schaltbolzen gegen den Druck einer Feder im Isoliersockel verschiebbar und in diesem drehbar gelagert ist und eine Büchse aus Isoliermaterial trägt, auf der die Kontaktbrücken längs verschiebbar, jedoch nicht verdrehbar angeordnet sind.
Gemäß dem Hauptpatent 952 915 ist die Büchse des Endschalters mittels eines Reiters in Form eines an ihr angebrachten, mit einem Einschnitt versehenen Ansatzes auf einem parallel zu der Achse des Schaltbolzens verlaufenden Steg des Isoliersockels mit einem gewissen Spiel gegen Verdrehung geführt.
Derartige Schubschalter arbeiten mit Tastkontakten, da sich beide Kontakte unter der Wirkung des Kontaktdruckes lediglich berühren, aber nicht aufeinandergleiten. In Betrieben mit staub- und feuchtigkeitshaltiger, insbesondere ölhaltiger Atmosphäre tritt bei solchen Schaltern oft sehr schlechte Kontaktgabe auf, da praktisch schon ein Staubkorn zwischen den beiden Kontakten genügt, um eine Unterbrechung zu bewirken.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man Endschalter verwendet, bei denen die senkrecht zur Schaltbolzenachse im Schaltbolzen angeordneten, durch Federn nach außen gedrückten Kontaktbrücken an den feststehenden, parallel zur Schaltbolzen-Bewegungsrichtung verlaufenden feststehenden Gegenkontakten vorbeigleiten, wobei die Kontakte sich infolge ihrer gegenseitigen Bewegung von selbst reinigen. Auch hat man Reibkontakte verwendet, bei denen die gesamte, im Schaltbolzen schwenkbar gelagerte Kontaktbrücke kippt. Durch das Kippen entsteht eine Schubbewegung zwischen der Kontaktbrücke und den feststehenden Gegenkontakten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen einfach aufgebauten und betriebssicheren Schubschalter zu schaffen, der sich von dem mit Tastkontakten arbeitenden Schubschalter gemäß dem Hauptpatent 952915 nur in wenigen Einzelteilen unterscheidet und durch Austausch der betreffenden Teile von Reibungs- auf Tastkontakte und umgekehrt umgestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kontaktbrücken in ihrer Bewegungsrichtung federnd ausgebildet und die im Isoliersockel befestigten Gegenkontakte im Bereich der Anlagefläche in Bewegungsrichtung des Schaltbolzens bei der Kontaktgabe nach innen gekrümmt ausgebildet sind.
Die Stärke der auf den Schaltbolzen und auf die Kontaktbrücken einwirkenden Federn wird größer gewählt als der Federungswiderstand einer Kontaktbrücke.
Zusatz zum Patent 952 915
Anmelder:
Elan Schaltelemente
Kurt Maecker o.H. G.,
Düsseldorf, Oststr. 119
Kurt Maecker, Düsseldorf,
ist als Erfinder genannt worden
Zwar sind Schalter, bei denen die festen Kontakte um ihre Lagerung kippend eine wälzende bzw. gleitende Bewegung auf den festen Kontakten ausführen, schon bekanntgeworden, und zwar auch solche Ausführungen, bei denen die Lagerung der Kontaktbrücken federnd geschieht. Jedoch sind diese Maßnahmen nur für Endschalter bekanntgeworden, die nicht den Merkmalen der Hauptanmeldung entsprechen. Für die vorliegende Erfindung wird nur im Zusammenhang mit den Merkmalen des Hauptanspruches der Hauptanmeldung Schutz begehrt.
Gemäß der Erfindung können die Kontakte die Form eines Kreisbogens haben. Auch diese Maßnahme ist bereits für andere Schalter, die nicht unter die Hauptanmeldung fallen, bekanntgeworden.
Schubschalter gemäß der Erfindung können durch einfachen Austausch der Kontaktbrücken von Tastkontakten auf Reibkontakte und umgekehrt umgestellt werden. Entsprechend den jeweils zur Anwendung kommenden Kontakten sind auch die festen Gegenkontakte auszuwechseln. Nur diese Teile müssen also unterschiedlich hergestellt und auf Lager gehalten werden, wodurch sich eine beträchtliche Vereinfachung und Verbilligung der Fertigung und der Lagerhaltung ergibt.
Im Interesse einer einfachen Herstellung der feststehenden, gekrümmten Gegenkontakte ist es zweckmäßig, den Gegenkontakten die Form eines Kreisbogens zu geben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
609 837/343
Abb. 1 zeigt einen Schubschalter mit zwei Kontaktbrücken ;
Abb. 2 a bis 2 c zeigen die verschiedenen Bewegungsstufen beim Schließen des Arbeitskontaktes der Abb. 1.
Gemäß Abb, 1 ist im Isolierstoffsockel 1 ein metallischer Schaltbolzen axial verschiebbar und verdrehbar gelagert. Auf der Isolierstoffbüchse 10 sind die beiden Kontaktbrücken 3a und 3b axial verschiebbar, aber nicht verdrehbar gelagert. Sie werden durch die Druckfeder 5 auseinander und gegen ihre Anschläge auf der Büchse 10 gedrückt. Die Befestigungsschrauben für die elektrischen Leitungen sind mit 2 bezeichnet. Die innerhalb des Gehäuses 1 befindlichen Köpfe dieser Schrauben, die in Abb. 2 a zu sehen und mit 8 bezeichnet sind, bilden die feststehenden Gegenkontakte für die Kontakte 4 an den Kontaktbrücken 3a und 3b. Die Kontaktbrücke 3a wirkt als Ruhe- und die Kontaktbrücke 3b als Arbeitskontakt. Die Rückführfeder für den Schaltbolzen 6 ist mit 7 bezeichnet.
Wie die Abb. 2 a bis 2 c zeigen, verbiegt sich die Kontaktbrücke 36 im Verlauf der Bewegung des Schaltbolzens 6. Infolge dieser Verbiegung verschiebt sich der Berührungspunkt der Kontakte 4 mit der Silberauflage 9 der feststehenden Gegenkontakte 8 nach innen. Es entsteht also eine reibende Bewegung zwischen den Kontaktflächen, die eine Reinigung der Kontaktflächen bewirkt. Der Kontaktdruck ist so hoch bemessen, daß eine eventuell auf den Kontaktflächen befindliche Ölschicht durchstoßen wird.
Der gleiche Vorgang spielt sich selbstverständlich beim Schließen des Ruhekontaktes bei Zurückbewegung des Schaltbolzens 6 ab. Damit der Schaltbolzen 6 und die Kontaktbrücke 3a in der Ruhestellung die in Abb. 1 dargestellte Lage einnehmen können, müssen die beiden Druckfedern 5 und 7 stärker sein als der Federungswiderstand jeweils einer der beiden Kontaktbrücken 3" und 3b.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schubschalter, insbesondere für Werkzeugmaschinen mit elektrischer Steuerung, dessen metallischer Schaltbolzen gegen den Druck einer Feder im Isoliersockel verschiebbar und in diesem drehbar gelagert ist und eine Büchse aus Isoliermaterial trägt, auf der die Kontaktbrücken längs verschiebbar, jedoch nicht verdrehbar angeordnet sind, wobei die Büchse mittels eines Reiters in Form eines an ihr angebrachten, mit einem Einschnitt versehenen Ansatzes auf einem parallel zu der Achse des Schaltbolzens verlaufenden Steg des Isoliersockels mit einem gewissen Spiel gegen Verdrehung geführt ist, nach Patent 952 915, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücken (3°, 3b) in ihrer Bewegungsrichtung federnd ausgebildet und die im Isoliersockel (1) befestigten Gegenkontakte (8, 9) im Bereich der Anlagefläche in Bewegungsrichtung des Schaltbolzens (6) bei der Kontaktgabe nach innen gekrümmt ausgebildet sind, wobei die auf den Schaltbolzen (6) und auf die Kontaktbrücken (3s, 36) einwirkenden Federn (7, 5) stärker sind als der Federungswiderstand einer Kontaktbrücke.
2. Schubschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Gegenkontakte (8, 9) die Form eines Kreisbogens haben.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 580 085, 741394, 061;
französische Patentschrift Nr. 1 034 522;
USA.-Patentschrift Nr. 2 345 240.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM26891A 1955-04-23 1955-04-23 Schubschalter Pending DE1003318B (de)

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