DE2904899C2 - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/50—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member
- H01H13/56—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force
- H01H13/562—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force making use of a heart shaped cam
-
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- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/02—Details
- H01H13/26—Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
- H01H13/36—Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using flexing of blade springs
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Description
25
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein solcher elektrischer Schalter ist bereits bekannt (DE-AS 10 06 926). Dort ist eine permanente mechanische
Verbindung zwischen dem Druckknopf und einer Kontaktbrücke vorgesehen, die durch eine Gabel und
Federn bewirkt wird, wobei ein Führungsteil die Kontaktbrücke trägt, um die Beaufschlagung sicherzustellen,
die die Kontaktbrücke gegen die stationären unteren Kontaktpunkte im Gehäuse drückt. '5
Bei einem anderen bekannten Schalter (DE-AS 10 42071) ist der mittlere Teil der umschnappbaren
Feder in einem Lager im Druckknopf angeordnet, wobei die beiden Enden der Feder zwischen zwei
Lagern oder Sitzen eines Metallstreifens liegen, der *o außerdem als Kontaktteil arbeitet. Das Kontaktteil
dient dort dazu, eine Verbindung entweder zwischen einem ersten oder einem zweiten Paar von Anschlußzapfen
oder Pins herzustellen. Bei solchen Schaltern muß bekanntlich das Kontaktteil zur Aufnahme der +5
darin angeordneten Feder notwendigerweise aus einem starren Metall bestehen, wodurch der Eingriff zwischen
dem Kontaktteil und den Pins eine rein berührende Qualität hat, und zwar in dem Sinne, daß bei der
Kontaktgabe kein Metall gegen irgendein anderes Teil aus Metall quer verschoben wird, so daß man von einem
Schaben sprechen könnte.
Solche rein berührende Kontakte sind weniger zuverlässig als Kontakte mit einer seitlichen Schabebewegung,
weil erkennbar beispielsweise Verschmutzungen oder ein Oxydfilm den Kontaktwiderstand erheblich
erhöhen können und eben solche Verschmutzungen nicht während des Schabens entfernt oder durchdrungen
werden. Es hat sich geziegt, daß die bekannten Schalter bei Anwendung im Zusammenhang mit
Telefonen ein unerwünschtes Mikrofonrauschen bewirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Schalter der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß er bei Anwendung mit Telefonen kein störendes Mikrofonrauschen verursacht. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen Mittel.
Dadurch wird vorteilhafterweise gewährleistet, daß das Mikrofonrauschen praktisch verhindert bzw. wesentlich
unterdrückt wird, indem die Schnappfeder, welche den Kontaktdruck liefert zwischen den Sitzen
im Gehäuse und Kontakten in demselben Gehäuse
bewegbar ist; da das brückenartige Bauelement mit Abstand im Knopf angeordnet ist, ist hier keine
Berührung gegeben.
im folgenden wird ein Ausführyngsbeispiel der
Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert In der zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch einen vorbekannten Schalter und
Fig.2 und 3 in zwei um 90° verdrehten Ebenen
Längsschnitte durch eine Ausführungsform des anmeldungsgemäßen Schalters.
Der bekannte Schalter nach F i g. 1 weist zunächst ein Gehäuse 1 auf, in welchem ein Druckknopf 3 von außen
her in Längsrichtung verschiebbar ist, und zwar gegen die Wirkung einer Schraubenfeder 14. Eine Schnappfeder
7 ist in ihrem mittleren Bereich in einer durchgehenden Öffnung des Druckknopfes 3 befestigt.
Die Enden der Schnappfeder 7 liegen in Sicken in einem Metallstreifen 9 derart daß die Feder 7 unter Spannung
gebogen ist, wie F i g. 1 deutlich zeigt. Die Feder kann dabei von einem nach oben weisenden Bogen in einen
nach unten weisenden Bogen umgeschnappt werden. In F i g. 1 ist die Durchbiegung nach oben dargestellt,
wobei der Metallstreifen 9 in Eingriff mit den Kontaktstiften 12 kommt. Wenn man nun den
Druckknopf 3 nach unten drückt, dann schnappt die Feder 7 in ihre nach unten durchgebogene Stellung um
und wenn der Druckknopf losgelassen wird, drückt die Feder 14 ihn wieder nach oben, bis das Kontaktteil 9 die
Kontakte 10 im Gehäuse 1 berührt. Da das Kontaktteil 9 nach Art eines Metallbogens ausgebildet ist, der die
Schnappfeder 7 unter Vorspannung hält, muß das Bauteil 9 einigermaßen steif sein. Der jeweilige Kontakt
besteht dann entweder zwischen den Kontaktstiften 12 oder den Kontakten 10, vorausgesetzt, es liegt kein
Schmutz oder ein Oxydfilm auf den entsprechenden Metallteilen. Hier ist darauf hinzuweisen, daß jegliche
Bewegung zwischen dem Druckknopf 3 und dem Gehäuse 1 einen Eingriff bzw. eine Änderung des
Eingriffes zwischen den Kontakten und dem Kontaktteil 9 zu solchen Relativbewegungen führt, wie sie zwischen
den Kohleteilchen eines Kohlemikrofons auftreten; möglicherweise ist dies bei dem bekannten Schalter die
Erklärung für das dem Mikrofonrauschen entsprechende Rauschen bei dieser Art von Schaltern.
Bei dem in den F i g. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel des anmeldungsgemäßen elektrischen
Schalters haben dem bekannten Druckknopf entsprechende Bauteile gleiche Bezugszeichen. Ein
Druckknopf 3 ist in einem Gehäuse 1 unter einem Deckel 2 angeordnet. Der Druckknopf 3 weist eine
Ausnehmung 5 auf, in welcher ein brückenartiges Bauteil 6 angeordnet ist. In Richtung der Bewegung des
Druckknopfes ist die Ausnehmung so viel größer als das Brückenteil 6, daß über und unter dem Brückenteil 6 ein
freier Zwischenraum 25 bzw. 26 gegeben ist. In das Brückenteil ist eine Schnappfeder 7 eingebaut, deren
beiden Enden gegen Lager oder Sitze 8 in gegenüberliegenden Wänden des Gehäuses 1 liegen. Die Feder ist
flach ausgebildet und also eben, wenn nicht beansprucht.
In dem brückenartigen Teil 6 sind Kontaktfedern 9 eingebettet deren Kontaktoberflächen mit zweiseitigen
Fortsätzen versehen sind, die beim Ineingriffkommen
mit den Kontaktfingern 10 bzw. 12 wegen der Federwirkung der Kontaktfedern 9 an den Kontaktfingern
schaben und dadurch die Kontaktflächen sauber halten. Staubpartikel und Oxydfilme können also den
Kontaktwiderstand nicht erhöhen.
Ein Verriegelungsstab 17 führt durch eine Bohrung oder Öffnung 18 des Knopfes 3 und ist an einem Ende —
in F i g. 3 rechts — schwenkbar, aber ortsfest bei 19 im Gehäuse gelagert. Das in Fig.3 linke Ende des Stabes
17 lagert in einer herzförmigen Kurve 20, die dazu dient,
diesen Stab !7 in einer von zwei möglichen Endstellungen zu halten, nämlich einer unteren Stellung und der —
gezeigten — oberen Stellung. Eine Spiralfeder 14 wirkt zwischen dem Boden des Gehäuses und einem
entsprechenden Fcrtsatz 15 am Knopf 3.
Die Arbeitsweise dieses Schalters ist wie folgt: Wenn sich der Knopf 3 in seiner oberen gezeigten Stellung
befindet, liegen die Kontaktfedern 9 an den Kontakten 10. In dieser Stellung ist der Druckknopf 3 durch die
Stange 17 festgelegt, die nach Art eines Hebels in ihre obere Position verschoben wurde und im oberen
Rastpunkt der herzförmigen Kurve gehalten wird. Wenn man nun den Knopf nach unten drückt, dann
schnappt die Feder 7 unter einem hörbaren »klick« aus der gezeigten Stellung in die nach unten durchgebogene
Position um. Während dieser Bewegung wird die Feder 14 zusammengedrückt, die Kontaktfedern 9 kommen
außer Eingriff mit den Kontakten 10 und gelangen nunmehr in Eingriff mit den Kontakten IZ wobei die
beschriebene kleine Querbewegung zwischen den Kontaktfedern 9 und den Kontakten 12 auftritt, die für
den hier beschriebenen Zweck wichtig ist Gleichzeitig wird die Stange 17 aus ihrer oberen Fixierlage in der
herzförmigen Kurve in den unteren Fixpunkt dieser Kurve verbracht Die Abmessungen des Schalters sind
so ausgelegt, daß die Feder 7 in dieser Stellung das Teil 6 in einer solchen Stellung in der Ausnehmung 5 hält, daß
— in der Vertikalen betrachtet — die Abstände 25 und 26 zwischen diesem Bauteil und dem Knopf 3 bestehen.
Wenn der Knopf in seiner unteren Stellung befindlich wieder ein wenig niedergedrückt wird, z. B. durch einen
Fingerdruck, wird die untere Fixierung der Stange 17 in der Herzkurve freigegeben; wenn nun das Niederdrükken
des Knopfes aufhört, dann drückt die Feder 14 den Knopf zurück in die gezeigte obere Stellung, wobei der
Zwischenraum 26 zeitweilig verschwindet. Dadurch springt die Stange 17 in ihre obere Fixierlage in der
Herzkurve und die elektrische Verbindung der Kontakte 10 wird wieder hergestellt, wobei gleichzeitig auch
der Abstand 26 wieder erscheint.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektrischer Schalter mit Gehäuse und Druckknopf, bei welchem der Druckknopf durch manuelleb Eindrücken in einer Richtung relativ zum Gehäuse zwischen zwei Stellungen verstellbar ist und während der Bewegung eine bogenartig eingespannte Schnappfeder im Knopf von einer ersten Extremlage in eine zweite Extremlage umspringen läßt dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappfeder (7) zwischen zwei in gegenüberliegenden Wänden des Gehäuses angeordneten Sitzen (8) gelagert ist. und daß der mittlere Teil der Schnappfeder in einem brückenartigen Halteteil (6) angeordnet ist, welches seinerseits federnd nachgiebige Kontaktfinger (9) trägt und daß das brückenartige Bauteil derart in einer Ausnehmung im Knopf (3) angeordnet ist, daß in beiden Stellungen des elektrischen Schalters auf der unten und oben liegenden Seite des Bauteils ein lichter Abstand (25, 26) vorhanden ist.
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