DE665191C - Regenmantel aus wasserabweisendem Papier - Google Patents

Regenmantel aus wasserabweisendem Papier

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DE665191C
DE665191C DER96497D DER0096497D DE665191C DE 665191 C DE665191 C DE 665191C DE R96497 D DER96497 D DE R96497D DE R0096497 D DER0096497 D DE R0096497D DE 665191 C DE665191 C DE 665191C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D3/00Overgarments
    • A41D3/02Overcoats
    • A41D3/04Raincoats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Regenmantel aus wasserabweisendem Papier Die Erfindung betrifft einen aus Pergamentpapier oder anderem wasserabweisenden Papier hergestellten Regenmantel, der aus drei zusammenhängenden aneinandergefalteten Bahnen, einer Rückenbahn und zwei übereinanderzuklappenden Vorderbahnen, besteht.
  • Regenmäntel dieser Art müssen mit Verschlußmitteln versehen werden, da die Mantelbahnen infolge der geringen Nachgiebigkeit ihres Materials zum Aufklaffen geneigt sind und sich nicht von selbst `,vie Tuch an den Körper anschmiegen. Es ist aber nicht ohne weiteres möglich, die in der Bekleidungsindustrie üblichen Verschlußmittel, insbesondere angenähte Knöpfe und eingenähte Knopflöcher oder Haken und äsen, zu verwenden, weil sich diese in der üblichen Art an dem Papierstoff des Mantels nicht anbringen und auch nicht handhaben lassen.
  • Gemäß der Erfindung wird ein wirksamer, leicht zu bedienender und leicht herstellbarer Verschluß durch Gummi- oder Schnurschlaufen geschaffen, die unter Vermittlung eines Pappknebels am inneren Längsrand der einen Vorderbahn angeklebt und durch ein Loch in dieser Vorderbahn nach außen hin durchgezogen sind und die durch an der inneren Längsseite der andern Vorderbahn angebrachte Knöpfe beim Schließen des Mantels herumgelegt werden. Zur Ermöglichung der Handhabung der Verschlüsse dient ein in Brusthöhe liiegencter Schlitz an der einen Vorderbahn des Mantels. Die Befestigung des Pappknebels, der die Verschlußschlaufe trägt, erfolgt nach der Erfindung dadurch, daß der Pappknebel in einen Papierumschlag mit verschieden langen Umschlagschenkeln eingeklebt ist, dessen beide Schenkel auf die Innenseite des Mantels aufgeklebt sind.
  • Eine gleichartig ausgebildete und angeklebte Schlaufe kann auch dazu verwendet werden, eine kapuzenartige, mit Knöpfen ausgestattete Kopfbedeckung mit dem Mantel zu verbinden.
  • Die Verschlüsse gemäß der Erfindung könnten infolge der Materialsprödigkeit und des Gewichtes des Mantels zu stark bean= sprucht werden, wenn .die vorderen Mantelbahnen mit ihrem ganzen Gewicht nur längs der Schulternähte an der. Rückenbahn befestigt wären. Gemäß der Erfindung wird die auf die Verschlüsse ausgeübte Beanspruchung dadurch vermindert, daß eine Schnur, die mit ihren Enden in die oberen Ränder der übereinandergreifenden Flügel der Vorderbahn eingelegt ist, mit ihrem mittleren Teil in den oberen Rand der Rückenbahn eingeklebt ist, wobei die zu dieser Verklebung dienende Auflage zugleich eine Nackenversteifung bildet.' Auf der Zeichnung zeigt Abb. i den Grundzuschnitt des eigentlichen -Mantels, Abb. 2 eine Ansicht des fertigkonfektionierten Mantels, von vorne gesehen, Abb.3 von hinten gesehen.
  • Abb. q. bis 7 zeigen in drei Ansichten di*; Verschlußschlaufen.
  • Abb. 8 bis i i zeigen in Ansichten nüä. Schnitten die zugehörige Kopfbedeckung. Abb. 12 zeigt die Verbindung der Kopfbedeckung mit dem Mantel.
  • Ein rechteckiger Zuschnitt i aus wasserabweisendem Papier wird, nachdem die Ränder q. und 5 durch Umlegen auf die als Innenseite des Mantels bestimmte Fläche und Festkleben mit wasserfestem Leim verstärkt sind, wie punktiert angedeutet ist, längs senkrechter Linien 6 gefaltet," so daß eine Rückenbahn 7 und zwei Vorderbahnen 8 entstehen. Nach Auflegen je, einer Vorderbahn 8 auf die Rückenbahn 7 werden die die Schulterrundung 9 (Abb. 2) bildenden Ausschnitte 2 nach Schablone vorgenommen und durch aufgelegte, beiderseits festgeklebte Streifen io verschlossen.
  • Zweckmäßig kann man beim Zuschnitt einen oberen Lappen i i vorsehen, der nachher als Nackenschutz dienen und dessen Klappkante 12 durch einen innen aufgesetzten Streifen verstärkt werden kann. Der obere Teil der Rückenbahn, der unterhalb des Nackens zu liefen kommt, soll in der Hauptsache die Last des Mantels tragen. Er wird durch eine aufgeklebte, etwa rechteckige Auflage 13 (Abb. 3) versteift, deren roherer Teil i q. in erheblicher Breite doppelt liegt, indem der obere Rand in dieser Breite nach innen umgefalzt ist. In den Falz wird eine Schnur oder .ein festes Band 15 eingelegt, dessen beide seitlich herausragende Enden in Falze eingelegt werden, die durch Umlegen der oberen Flügel 3 (Abb. i) der Vorderbahnen 8 entstehen. Dadurch also, daß die Flüge13 mit den eingelegten Schnur- oder Bandenden innen festgeklebt sind, bilden die Schnur- oder Bandenden 15 eine sehr vorteilhafte Verstärkung der oberen Ausschnittränder 16 der Vorderbahnen 8, und zwar in dem Sinne, daß durch die Handhabungen des Mantels beim Öffnen und Schließen kein Ausreißen am Übergang zur Rückenbahn stattfinden kann, sondern die Querbeanspruchungen des Materials sich in Zugbeanspruchungen der Schnur umwandeln.
  • Die Klebbefestigung des die Sicherungsschnur tragenden ,oberen Rückenlappens 13 ist eine doppelt gesicherte, indem sowohl der umgelegte Randlappen 14 als auch der darüber hinausragende Teil des Hauptlappens i3 an der Rückenbahn und außerdem der Hauptlappen 13 am Umlegelappen 14 festgeklebt sind.
  • Auf dem gleichen Gedanken der doppelten Klebbefestigung beruht die Anbringung der erforderlichen VerSchlußschlaufen. ,.Die Schlaufen 17 werden an Pappknebel 18 jobb. q.) angeknüpft, die einen mittleren ver-,se4mälerten Steg haben, was den Vorteil hat, ,däß kein Einreißen des Materials durch die `'Schlaufenschnur zu befürchten ist. Diese Pappknebel mit den Schlaufen werden an den passenden Stellen der einen Vorderbahn, z. B. an der Innenseite der auf der Zeichnung linken Vorderbahn 8, angeklebt, indem sie in ein um die Linie 19 gefalztes Papierstück 2o eingelegt und eingeklebt werden, das seinerseits stufenartig derart an die Mantelbahn angeklebt wird, daß der schmalere der beiden umgelegten Schenkel des Papierstückes @2o nach innen zu liegen kommt; es wird also sowohl dieser Schenkel als auch der in Abb. 6 schraffiert angedeutete Teil des andern Schenkels festgeklebt. Die Schlaufe 17, die durch das Loch 2 i der Falzkante i 9 des Papierstückes 2o hindurchgezogen ist, ragt durch ein Loch der Vorderbahn nach außen. Solcher Schlaufen 17 sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb-. 2 an der linken Vorderbahn 8 zum Verschließen des Mantels zwei angebracht, die um die an der Innenseite der rechten Vorderbahn 8 angebrachten Pappknöpfe 22 herumgeschlungen werden. Eine weitere derartige Schlaufe 23 ist im Bereiche der oberen Rückenbahn 13 vorgesehen, um die Kopfbedeckung festzuhalten und mit dem Mantel zu verbinden.
  • An der die Schlaufen tragenden linken Vorderbahn 8 ist ein von oben nach unten gerichteter, an .den Rändern durch innere Auflagen verstärkter Schlitz 24. zum Durchstecken des einen Arms zwecks Verschließens des Mantels und sonstiger Handhabungen vorgesehen. Die eine Schlaufe 17, die zum Umschlingen des unteren Knopfes 22 bestimmt ist, tritt durch den Schlitz 24 nach außen.
  • Die dargestellte gegenseitige Lage der Schlaufen und Knöpfe hat, insbesondere bei nassem Zustand des Mantels, erhebliche Bedeutung, indem die obere Schlaufe die rechts gelegene Vorderbahn anzuheben sucht, die untere Schlaufe aber einen Gegenzug ausübt und den Schlitz zu schließen bestrebt ist.
  • Die zugehörige, in Abb. 8 bis i 2 dargestellte kapuzenartige Kopfbedeckung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist aus gleichem Stoff wie der Mantel hergestellt, unter Verwendung eines rechteckigen Zuschnittes 25 (Abb. 8), der um die Linie 26 so gefaltet und an .den -dabei aufeinanderzuliegen kommenden Rändern 27 so verklebt wird, daß gemäß Abb.9 eine tütenförmige, unten offene Kopfbedeckung 28 entsteht. Von den beiden nach unten herausragenden dreieckigen Lappen wird der Lappen 29 der die Rückseite bildenden Wand teilweise nach oben umgelegt und festgeklebt und dann mit einem Pappknopf 30 versehen, der zum Anhängen der Schlaufe 23 (Abb. 3) der Rückenbahn dient. Der herausragende Lappen 3 i der Vorderwand der Kopfbedeckung kann zur Verstärkung ganz nach innen eingelegt werden, wenn er nicht herabhängend zu ergänzendem Schutze gegen das Wetter benutzt wird. In den unteren Rand der Hinterseite der Kopfbedeckung ist innen eine Schnur 32 eingeklebt, deren nach außen durchgezogene Enden zum Festbinden der Kopfbedeckung unter dem Kinn dienen können. Durch das Durchziehen der Enden nach außen wird ein Ausreißen der Schnur vermieden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE;: i. Regenmantel aus wasserabweisendem Papier, bestehend aus einer Rückenbahn und zwei übereinanderzuklappenden Vorderbahnen, gekennzeichnet durch Gummi-oder Schnurschlaufen, die unter Vermittlung eines Papplalebels am inneren Längsrand der einen Vorderbahn angeklebt und durch .ein Loch in dieser Vorderbahn nach außen hin durchgezogen sind, sowie durch an der inneren Längsseite der andern Vorderbahn angebrachte Knöpfe, um die die Schlaufen beim Schließen des Mantels herumgelegt werden.
  2. 2. Regenmantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schlaufe tragende Pappknebel in einen Papierumschlag mit verschieden langen Umschlagschenkeln eingeklebt ist, dessen beide Schenkel auf die Innenseite des Mantels aufgeklebt sind.
  3. 3. Regenmantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch am oberen Rückenteil derartige Schlaufen zum Befestigen einer mit Knöpfen ausgestatteten Kopfbedeckung vorgesehen sind. q.. Regenmantel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung der auf die Verschlüsse ausgeübten Beanspruchung eine Schnur, die mit ihren Enden in die oberen Ränder der übereinandergreifenden Flügel der Vorderbahnen eingelegt ist, mit ihrem mittleren Teil in den oberen Rand der Rückenbahn eingeklebt ist, wobei die zu dieser Verklebung dienende Auflage zugleich eine Nackenversteifung bildet.
DER96497D 1936-06-07 1936-06-07 Regenmantel aus wasserabweisendem Papier Expired DE665191C (de)

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