DE609695C - Hemdhose - Google Patents
HemdhoseInfo
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- DE609695C DE609695C DEB151012D DEB0151012D DE609695C DE 609695 C DE609695 C DE 609695C DE B151012 D DEB151012 D DE B151012D DE B0151012 D DEB0151012 D DE B0151012D DE 609695 C DE609695 C DE 609695C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B9/00—Undergarments
- A41B9/08—Combined undergarments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Undergarments, Swaddling Clothes, Handkerchiefs Or Underwear Materials (AREA)
- Details Of Garments (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hemdhose mit am Rücken stellenweise verstärktem, den
Oberteil und den seitlich der Mittellinie geschlitzten Unterteil verbindendem, elastischem
Quereinsatz, der einen Verstärkungsstreifen über dem oberen Ende der Schlitzöffnung
trägt und einen zweiten Verstärkungsstreifen auf der in bezug auf die Mittellinie gegenüberliegenden
Seite des Rückenteiles. Gegenüber den bekannten Hemdhosen dieser Art,
bei denen der Verstärkungsstreifen, auch der über dem Schlitz befindliche, nur durch
Knöpfe befestigt ist, soll durch die Erfindung eine kräftigere und zuverlässigere Verbindung
zwischen dem Kleidungsstück und dem Verstärkungsstreifen
geschaffen werden, die die Zugkräfte dauernd aufnehmen kann, welche
insbesondere auf den geschlitzten Teil der Hose einwirken. Dadurch wird ein Reißen
des Stoffes längs den Nähten wirksam verhindert.
Die Erfindung besteht darin, daß die Überlappung des Schlitzes bis zur Unterkante des
Einsatzes reicht lind der Verstärkungsstreifen an der Stelle, an der die Überlappung an der
Unterkante des Einsatzes endet, bleibend durch Vernähen mit der Überlappung und dem Einsatz
verbunden ist.
Ferner reicht gemäß der Erfindung der Verstärkungsstreifen mit beiden Seitenkanten
über die Überlappung hinaus.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι eine Rückenansicht und
Abb. 2 eine Vorderansicht der Hemdhose mit nach oben umgelegten Fußteilen;
Abb. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien 3-3 und 4-4 der Abb. 1.
Der Vorderteil der Hemdhose besteht aus zwei Stücken 10, 11, die sich überlappen und
durch Knöpfe 12 zusammengeschlossen werden können. Diese Stücke 10, 11 sind so geschnitten,
daß die Armlöcher und, von diesen durch Schulterbänder 13 getrennt, die Hals-Öffnung
entsteht. Der Rücken besteht aus einem Oberteil 14 und einem Unterteil 15,
die durch einen 'elastischen Einsatz 16 getrennt sind. Gewöhnlich wird der Rückenoberteil
aus zwei Stücken geschnitten, die längs einer Mittellinie 17 zusammengenäht
sind. Der Rückenoberteil 14 läuft in Schulterbänder aus, die mit den Schulterbändern 13
des Vorderteils verbunden sind. Der elastische Einsatz 16 wird aus gestricktem Material hergestellt,
dessen Maschen waagerecht verlaufen, so daß der Einsatz in senkrechter Richtung
dehnbar ist.
Der Rückenunterteil der Hemdhose besteht
in gebräuchlicher Weise aus zwei Stücken 15, .15«, die miteinander längs einer Mittellinie 17
verbunden sind. Das eine Stück ι ζ" besteht
wiederum aus zwei sich überlappenden Teilen, um eine Schlitzöffnung 18 zu bilden. Diese
öffnung ist etwas geschweift und reicht von dem Einsatz auf einer Seite der Mittellinie
hinab bis zum Schenkelsaum 19. Die beiden sich überlappenden Teile werden gewöhnlich
durch Knopf und Knopfloch 20 verschlossen. Bei der Herstellung werden die beiden Rückenunterteile
15, 15°, die die Schlitzöffnung 18
bilden, mit ihren überlappenden Kanten in Stellung gebracht und dann durch eine Quernaht
21 mit dem elastischen Einsatz 16 verbunden.
Um die Schlitzöffnung 18 zu öffnen, müssen die übereinanderliegenden Rückenteile auseinandergezogen
werden. Dadurch wird ein Zug auf die Hemdhose an der Stelle 22 ausgeübt, an welcher die übereinanderliegenden Rückenteile
mit dem elastischen Einsatz 16 verbunden sind. Ebenso wird beim Vorwärtsbeugen des
Trägers ein Zug an den Schulterbändern 13 ausgeübt, dem durch. Einfassungen 23 in der
Nähe des Schenkelsaums 19 vorgebeugt wird. Diese Beugungsbeanspruchung dehnt den elastischen
Einsatz 16, und die auf ihn ausgeübte Spannung verteilt sich in Linien, die von den
Schulterljändern gegen den Schenkelsaum und durch den Einsatz beiderseitig der Mittellinie
des Rückens verlaufen. Infolge dieser Beanspruchung reißt die Hemdhose im Laufe der
Zeit längs den Nähten, die den Einsatz mit dem Hauptrückenteil verbinden.
Um die Hemdhose an den Stellen der größten Zugbeanspruchung zu verstärken, werden
beiderseits der Mittellinie Verstärkungsstreifen 24 und 25 angebracht, die sich über den
elastischen Einsatz erstrecken. Diese Vierstärkungsstreifen bestehen vorzugsweise aus
gestricktem Stoff und werden umgeschlagen, so daß eine doppelte Stoffstärke entsteht. Die
Verstärkungsstreifen werden durch Nähte oben und unten in ihrer Lage gehalten, die den
Einsatz mit den anderen Teilen des Rückens verbinden. Vorzugsweise sind die Verstärkungsstreifen
nur an ihren oberen und unteren Enden mit dem Kleidungsstück verbunden. Da sie aus elastischem, mit den Maschen
waagerecht verlaufendem Stoff hergestellt sind, verhindern sie das Dehnen des Einsatzes
nicht. Die Verstärkungsstreifen lassen sich jedoch auch durch Anbringung von
Falten im Einsatz selbst erzielen. Bei jeder der Anordnungen erstrecken sich drei Stoffstärken
an den Verstärkungsstellen über den Einsatz.
Der Verstärkungsstreifen 24 wird senkrecht zu dem oberen Ende der hinteren Öffnung 18
ausgerichtet und liegt somit seitlich der Mittellinie des Rückenteils, während der Verstärkungsstreifen
25 auf der anderen Seite der Mittellinie des Rückenteils angebracht ist.
Beide Verstärkungsstreifen liegen in Richtung der Beanspruchung beim Beugen. Der Verstärkungsstreifen
24 nimmt außerdem den Zug auf, der beim Auseinanderziehen der überläppenden
Rückenteile auftritt. Er bewirkt auch eine zusätzliche Stoffstärke an der Stelle,
an welcher die beiden sich überlappenden Rückenteile an dem Einsatz befestigt sind.
Durch die zusätzlichen Verstärkungsstreifen im Einsatz wird eine kräftige Verbindung
zwischen den überlappenden Rückenteilen und dem Einsatz geschaffen. Werden die Rückenteile
im Gebrauch auseinandergezogen, so wird die Naht, durch welche diese Teile in ihrer
überlappten Stellung gehalten werden und mit dem Einsatz verbunden sind, wie auch das
Gewebe längs der Naht sehr stark beansprucht. Bei der neuen Hemdhose wirkt dieser
Beanspruchung die erhöhte Stärke der Verbindung entgegen, welche durch den zusätzlichen
Verstärkungsstreifen 24 geschaffen wird. Die Verstärkungen werden vorzugsweise aus
demselben Stoff wie der Einsatz hergestellt, und bei der Anfertigung werden die Verstärkungen
in ihrer richtigen Stellung auf den Einsatz gelegt und dann an die anderen Teile
des Rückenteils in demselben Arbeitsgang angenäht, der zur Befestigung des Einsatzes
dient. Infolgedessen erhöhen die Verstärkungen nur in geringem Maße die Herstellungskosten
für die Hemdhose.
Claims (2)
1. Hemdhose mit am Rücken stellenweise verstärktem, den Oberteil und den
seitlich der Mittellinie geschlitzten Unterteil verbindendem, elastischem Quereinsatz,
der einen Verstärkungsstreifen über dem oberen Ende der Schlitzöffnung trägt und
einen zweiten Verstärkungsstreifen auf der in bezug auf die Mittellinie gegenüberliegenden
Seite des Rückenteils, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlappung (18)
des Schlitzes bis zur Unterkante des Einsatzes (16) reicht und der Verstärkungsstreifen (24) an der Stelle, an der die
Überlappung (18) an der Unterkante des Einsatzes (16) endet, bleibend durch Vernähen
mit der Überlappung (18) und dem Einsatz (16) verbunden ist.
2. Hemdhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß der Verstärkungsstreifen
(24) mit beiden Seitenkanten über die Überlappung (18) hinausragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US365970XA | 1930-09-03 | 1930-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609695C true DE609695C (de) | 1935-02-21 |
Family
ID=21889492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB151012D Expired DE609695C (de) | 1930-09-03 | 1931-07-12 | Hemdhose |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1806686A (de) |
| DE (1) | DE609695C (de) |
| GB (1) | GB365970A (de) |
-
0
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-
1931
- 1931-06-26 GB GB18566/31A patent/GB365970A/en not_active Expired
- 1931-07-12 DE DEB151012D patent/DE609695C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1806686A (en) | 1931-05-26 |
| GB365970A (en) | 1932-01-28 |
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