DE664840C - Beschickungskuebel zum Begichten von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen - Google Patents
Beschickungskuebel zum Begichten von Schachtoefen, insbesondere HochoefenInfo
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- DE664840C DE664840C DED74575D DED0074575D DE664840C DE 664840 C DE664840 C DE 664840C DE D74575 D DED74575 D DE D74575D DE D0074575 D DED0074575 D DE D0074575D DE 664840 C DE664840 C DE 664840C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/18—Bell-and-hopper arrangements
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Description
- Beschickungskübel zum Begichten von Schachtöfen, insbesondere Hochöfen Die Erfindung betrifft einen Beschickungskübel zum Begichten von Schachtöfen, insbesondere Hochöfen, unter Verwendung eines an sich bekannten, um den Fülltrichter vierfahrbaren Gichtwagens, dessen den Kübel tragender Teil um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist.
- Aufgabe der Erfindung ist, den Kübel so auszubilden, daß er, ähnlich wie die bekannten fahr- und kippbaren Begichtungskübel von Hand, unmittelbar von der Gichtbühne aus in den Fülltrichter des Schachtofens entleert werden kann. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäßder Kübel in mehrere nach oben offene Kammern unterteilt, deren Boden nach in der Behälterwand angeordneten verschließbaren Entleerungsöffnungen hin abfällt. Die Entleerung des Kübels erfolgt in der Weise, daß dieser auf dem Wagen absatzweise mit seinen einzelnen Kammern vor den Fülltrichter gedreht rund in der Ruhestellung die Klappe der Entleerungsöffnung der jeweils vor dem Fülltrichter befindlichen Kammer geöffnet wird.
- Gegenüber den bekannten fahr- und kippbaren Kübeln fällt dadurch das Kippen des Kübels weg, so daß die Handhabung wesentlich erleichtert wird. Die Folge davon ist, daß der Kübel ohne Bedenken so groß bemessen werden kann, daß es sich wirtschaftlich rechtfertigt, die Möllerung bereits in dem Kübel. selbst unter dem Erzbunker vorzunelunen, wie dies bei auf dem Gichtverschluß aufsetzbaren Beschickungskübeln üblich ist. Da auf diese Weise jede Kammer des Kübels die gleiche Mischung erhält, ist eine gleichmäßige Mischung des Erzes über den ganzen Fülltrichter und damit eine gleichmäßige Verteilung im Ofen gewährleistet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen Trichterkübel nach der Erfindung in Ansicht und in Draufsicht mit einem bekannten Gichtverschluß für Handbegichtung dargestellt.
- Der Trichterkübel, dessen Außenwände mit a und dessen kegelförmiger, nach außen abfallender Boden mit b bezeichnet ist, ist, wie die Grundrißfigur (Abb. a) zeigt, durch radial. gerichtete senkrechte Wände c in mehrere, im vorliegenden Falle in vier Kammern d unterteilt. , Jede Kammer d hat an der Außenwand eine beispielsweise mittels einer Klappe e abschließbare Entleerungsöffnung, die bis zum Rand des Behälterbodens herabreicht.
- Der beschriebene Kübel wird in der bei den bekannten Trichterkübeln üblichen Weisse unter dem Erzbunker mit mehreren Erzsorten gefüllt, so daß jede Kammerd die gleiche Mischung erhält, und aldann von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Aufzug auf Gichthöhe gehoben. Dort wird er in gleichfalls an sich bekannter Weise auf ein Drehgestell f eines den Fülltrichter g auf einem Ringgleis umfahrenden Wagens h abgestellt. Mit Hilfe des Drehgestells/ läßt sich der Trichterkübel mechanisch oder von Hand leicht sum seine Achse drehen, so daß die einzelnen Kammemd nacheinander in die Entleerungsstellung über den Fülltrichter g gebracht werden können. In der Entleerungsstellung wird die Verschlußkl.appe e durch Auslösen einer Verriegelung herausgeschwenkt (s. strichpunktiert gezeichnete Lage Abb. T ) und nach der Entleerung von Hand geschlossen. Durch die kegelförmige Ausbildung des Kübelbodens b ist eine rasche und restlose Entleerung der Kammern d in den Fülltrichter sichergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beschickungskübel zum Begichten von Schachtöfen, insbesondere von Hochöfen, unter Verwendung eines um den Fülltrichter vierfahrbaren Gichtwagens, dessen den Kübel tragender Teil um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kübel in mehrere nach oben offene Kammern (d) unterteilt ist, deren Boden nach in der Behälterwand angeordneten verschließbaren Entleerungsöffnungen (e) hin abfällt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED74575D DE664840C (de) | Beschickungskuebel zum Begichten von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED74575D DE664840C (de) | Beschickungskuebel zum Begichten von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE664840C true DE664840C (de) | 1938-09-05 |
Family
ID=7061699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED74575D Expired DE664840C (de) | Beschickungskuebel zum Begichten von Schachtoefen, insbesondere Hochoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE664840C (de) |
-
0
- DE DED74575D patent/DE664840C/de not_active Expired
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