DE273613C - - Google Patents

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DE273613C
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furnace
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/10Charging directly from hoppers or shoots
    • F27D2003/105Charging directly from hoppers or shoots using shutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES ή
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273613 KLASSE 18«. GRUPPE
Vorrichtung zum Begichten von Hochöfen u.dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1913 ab.
Die Begichtungsvorrichtung gemäß Patentschrift 250523 konnte sich trotz der großen Vorteile nicht einbürgern, weil ihrer praktischen Anwendung folgende Nachteile entgegenstehen : i.^Um dem Begichtungskübel einen freien Durchgang in das Ofeninnere zu gestatten, ist der Mantel des Aufnahmeraumes zylindrisch ausgeführt und schließt sich an den Zylinder unmittelbar der kegelförmige Ofenverschluß an.
Nun ist der Durchmesser dieses Verschlusses dadurch begrenzt, daß bei gegebenem Ofendurchmesser eine günstige Verteilung des Materials im Ofen bewirkt werden muß. Damit die Kübel den erforderlichen Inhalt besitzen, müssen sie sehr hoch gemacht werden, was ihren Transport auf dem Zubringerwagen zum Hochofen erschwert und eine größere Sturzhöhe zum Füllen der Kübel bedingt.
2. Der Aufnahmeraum muß so hoch sein, daß er den Kübel mit angehobenem Mantel aufnehmen kann. Die einzelnen Kübel müssen daher ein großes Stück über die Gicht angehoben werden und von dort aus wieder ein großes Stück bis in das Ofeninnere herabgesenkt werden. Dieses Überheben bedingt aber einen unnötigen Aufwand an Kraft und Zeit. Auch sind besonders gebaute Aufzugsvorrichtungen hierfür erforderlich.
3. Jeder einzelne Kübelmantel muß besonders gehoben werden. Es bedingt dies eine eigene Bauart der Kübel, was bei der großen Anzahl der erforderlichen Kübel die Anlagekosten erheblich verteuert. Des ferneren ist eine komplizierte Einrichtung zum Anheben 40
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der Mantel notwendig, die die praktische Verwendung des Verfahrens ersehwert.
Diesen Übelständen wird durch vorliegende Erfindung abgeholfen.
Der Inhalt der Kübel wird bei gleichem Boden Verschlußdurchmesser dadurch vergrößert, daß in bekannter Weise zwischen den zylindrischen Mantel und den Boden ein konisches Zwischenstück eingeschaltet ist. Dementsprechend ist auch der Boden des Aufnahmeraumes kegelstutzförmig ausgebildet, und kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß dieser kegelstutzförmige Boden in das Ofeninnere versenkbar eingerichtet ist.
Dadurch wird folgendes erzielt:
1. Verringerung der Kübelhöhe bei gleichem Inhalt.
2. Bei Ausführung nach Fig. 1 der Zeichnung Verringerung der Höhe des Aufnahmeraumes, der nur so hoch zu sein braucht wie der niedrige geschlossene Kübel, daher geringeres Überheben; nach Fig. 2 gänzlicher Fortfall des Überhebens, indem der Aufnahmeraum unter Zuhilfenahme eines Wasserverschlusses gewissermaßen in den Ofen versenkt wird, daher die Möglichkeit der Anwendung der bekannten, für Kübelbegichtungen erprobten Aufzüge.
3. Es werden nicht mehr die einzelnen Kübelmäntel angehoben, sondern immer nur der konische Boden des Aufnahmeraumes mit dem Ofenverschluß, daher eine einfache Bauart der Betätigungsvorrichtung sowie die Möglichkeit der Verwendung der einfachen, bisher gebräuchlichen Kübel.
In der Zeichnung sind die beiden Ausführungen der Begichtungsvorrichtung dargestellt.
Nach Fig. ι besteht der Aufnahmeraum a der Begichtungsvorrichtung aus dem zylindrischen Mantel b, der gegen den Ofen durch den konischen Ring c und den kegelförmigen Boden d abgeschlossen ist. Der Boden d ist mittels der Hebel β, durch die Gegengewichte f ausbalanciert, an den Ring c aufgehängt.
ίο Der Ring selbst hängt an Ketten oder Seilen g, die über die Rollen A und A1 führen, und wird durch die Gegengewichte k gegen den Mantel b gedrückt und abgedichtet. Die Rollen h oder A1 stehen mit einem Windwerk in Verbindung.
Der Begichtungsvorgang ist nun folgender: Der Begichtungskübel, welcher aus dem Mantel I1 dem Boden m und dem Deckel η besteht, wird durch den Aufzug in den Aufnahmeraum α hineingesenkt und nimmt beim
ao weiteren Senken, nachdem sich der Deckel η auf den Mantel b des Aufnahmeraumes gesetzt hat, zunächst den Verschlußkegel d und dann den Ring c in das Innere des Ofens mit. Das Senken erfolgt bis nahezu an die Oberfläche der Beschickungssäule. Dann wird durch die angetriebenen Rollen h oder A1 der Ring c und mit ihm der Mantel I so weit in die Höhe gehoben, daß dem Beschickungsgut der Weg in das Innere des Ofens vollständig freigegeben wird. Nun hebt der Aufzug wieder den Kübelboden m in die Höhe, während der Ofenverschluß d, durch die Gegengewichte f gehoben, dieser Bewegung nachfolgt. Beim weiteren Heben wird durch den Boden m auch der Mantel / des Kübels angehoben, wobei der Ring c infolge Überwiegens der Gegengewichte k dieser Bewegung folgt, bis der Ofenverschluß wiederhergestellt ist und der Kübel mit seinem Deckel aus dem Aufnahmeraum herausgehoben werden kann.
Damit die Gegengewichte f im Ofeninnern nicht zu schwer werden, sind Anschläge 0 vorgesehen, die ein sicheres Herausheben des Verschlusses c und der Hebel β aus dem Beschickungsgut gewährleisten. Auch können die Gegengewichte bei geeigneter Führung des äußeren Endes der Hebel e entbehrt werden.
Die Beschickungsvorrichtung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der Beschickungsvorrichtung nach' Fig. 1 dadurch, daß an dem konischen Ring ein Wasserbehälter A angebracht ist, in welchen die Blechmäntel B, B1 und B2 der Ofenabdeckung eintauchen und die Abdichtung bewirken. Diese Bleche können teleskopartig ineinandergebaut werden, um bei geringer Bauhöhe einen möglichst großen Hub der Beschickungsvorrichtung zu gestatten. Die Wassertasse mit dem konischen Ring ist ebenso wie bei Fig. 1 durch Rollen und Gegengewichte in der oberen Lage gehalten und trägt die Hebel zum Abstützen des kegelförmigen Of en Verschlusses.
Der Begichtungsvorgang ist derselbe wie bei dem Verschluß nach Fig. 1. Da jedoch der eigentliche Kübelaufnahmeraum fehlt, setzen sich die Kübel direkt auf den konischen Ring und der Deckel des Kübels bleibt während des ganzen Vorganges auf dem Kübel liegen.

Claims (2)

Patent-Anspruch E:
1. Vorrichtung zum Begichten von Hochöfen u. dgl. mittels eines von seinem Boden abhebbaren Fördergefäßes, das zur Vermeidung von Sturzhöhen des Fördergutes bis nahe an die Beschickungsoberfläche in den Ofen gebracht werden kann, dessen Verschluß durch einen konischen Ring und einen Kegel gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Verschlußring in den Ofen herabsenkbar eingerichtet ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem senkbaren Verschlußring eine Wassertasse befestigt ist, die den gasdichten Abschluß des Ofens gegen die feste Ofenabdeckung bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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