DE435595C - Vorrichtung zum Heben und Senken von Sondenstangen - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken von Sondenstangen

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DE435595C
DE435595C DED50049D DED0050049D DE435595C DE 435595 C DE435595 C DE 435595C DE D50049 D DED50049 D DE D50049D DE D0050049 D DED0050049 D DE D0050049D DE 435595 C DE435595 C DE 435595C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben und Senken von Sondenstangen. Um bei Gichtglockenwinden den Abschlug der Gichtöffnung durch die Gichtglocke sicher zu gewährleisten und um anderseits bei dem unvermeidlichen Nachlaufweg des Antriebsmotors eine Beschädigung des Motors und der Zugmittel zu vermeiden, ist vorgeschlagen «-orden, die Einrichtung so zu treffen, daß der Windenhub größer als der Glockenhub gehalten wird und der Hubunterschied hierbei durch ein nachgiebig angeordnetes Gegengewicht ausgeglichen wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese an sich bekannte Einrichtung als Antriebsvorrichtung für die Sondenstangen ausgebildet, und zwar in der Weise, daß die vor dein Öffnen und nach dem Schließen der Gichtglocke eintretende Bewegung des nachgiebigen Zwischengliedes zur Herbeiführung der Hub- und Senkbewegung der Sondenstange nutzbar gemacht wird.
  • Die Ausführung kann bei solchen Gichtglockenwinden, bei welchen der Antrieb unter Vermittlung eines zweiarmigen Hebels erfolgt, so getroffen werden, daß an Jem der Gichtglocke abgekehrten Ende des Hebels an diesem ein weiterer, unter Gegengewichtsbelastungstehender Hebel vorgesehen ist, der durch Zugmittel mit dem Antriebsmotor verbunden ist und der unter Vermittlung eines Zugorgans die Sonde anhebt und wieder freigibt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch in Seitenansicht dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Stellung der Gichtglocke und Sonde während der Beschickungspause, während in Abb.2 die Beendigung der Anlaufperiode zum Öffnen der Gichtglocke zur Darstellung gebracht ist.
  • Mit i ist die Gichtglocke des Schachtofens 2 bezeichnet, die an einem Zugorgan 3 aufgehängt ist. Dieses Zugorgan ist in bekannter Weise an dem Segment q. eines um 5 schwenkbar angeordneten Hebels 6 befestigt. An dem der Gichtglocke i abgekehrten Ende des Hebels 6 ist um 7 drehbar ein zweiter Hebel vorgesehen, dessen überkragender Schenkel mit dem Segment io versehen ist. An dem der Gichtglocke i zugekehrten Ende des Hebels 8 befindet sich das Gegengewicht g. An dem Segment io greift das Zugmittel li der Antriebswinde i2 an. Die mit i3 bezeichnete Sonde hängt an einem Zugorgan 14, das um die Trommel 1 5 gelegt ist. Mit der Trommel 15 auf einer Welle befindet sich eine im Durchmesser kleinere Trommel 16, um die das mit 17 bezeichnete und über die Umlaufrollen 18 geführte Seil gelegt ist. Am Ende des Seiles i; ist ein beim Hochziehen der Sonde als Anschlag dienendes Gegengewicht befestigt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung gestaltet sich wie folgt.
  • Soll die mit Bezug auf Abb. 1 in geschlossener Stellung sich befindende Gichtglocke i lieruntergelassen werden. um Beschickungsgut in den Ofen aufzugeben, so wird das die Trommel 12 umschlingende Seil i r nachgelassen. Dies hat zunächst ein Ausschwenken des Hebels 8 unter (lern Einfluß des Gegengewichtes 9 zur Folge. Bei dieser Schwenkbewegung kommt der Hebel 8 mit dein Gegengewicht i9 zum Anschlag und bringt durch Niederdrücken dieses Anschlaggewichtes i9 unter Vermittlung der Seile 17 und 14 die Sonde 13 in Hochstellung. Die Hebelverhältnisse sind bei der Einrichtung -so getroffen, daß, nachdem die Sonde 13 ihre höchste Stellung erreicht hat, sich der Hebel auf den Hebel 6 auflegt, so daß bei dem weiteren Nachlassen des Seiles i i nunmehr auch der Hebel 6 ausschwingt und die Glocke senkt. Um beim Öffnen der Gichtglocke eine Bewegung der Sondenstange zu verhindern, ist die Anschlagstelle am Hebel 8 so gewählt, daß diese in nächster Nähe des Drehpunktes des Hebels 6 liegt.
  • Beim Schließen der Gichtglocke i gestaltet sich der Vorgang umgekehrt, indem auch während des Schließvorganges der Glocke die Sonde in Ruhe ist. Beim weiteren Anziehen der Winde 12 schwenkt der Hebel unabhängig vom Hebel 6 wieder um 7 aus, was naturgemäß zur Folge hat, daß sich die Sonde 13 unter dem Einfluß des Eigengewichtes wieder senkt und auf die Ofenfüllung aufsetzt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Hebel 8 in seiner Endstellung den Anschlag i9 freigibt, so daß sich die Sonde dem jeweiligen Stand der Ofenfüllung ohne weiteres anpassen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zum Heben und Senken von Sondenstangen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Gichtglockenwinde, bei der der Windenhub größer als der Glockenhub gehalten und der Hubunterschied durch ein nachgiebig angeordnetes Gegengewicht ausgeglichen wird, die vor dem öffnen und nach dem Schließen der Gichtglocke (i) eintretende Bewegung des nachgiebigen Zwischengliedes (8, 9) zur Hub- und Senkbewegung der Sondenstange (i3) nutzbar gemacht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Gichtglocke unter Vermittlung eines zweiarmigen Hebels gehoben und gesenkt wird, gekennzeichnet durch einen, mit einem Gegengewicht belasteten, an dem der Gichtglocke abgekehrten Ende des Gichtglockenhebels gelagerten zweiten Hebel, an welchen die Gichtglockenwinde angreift und der unter Vermittlung eines Zugorgans (17) die Sonde !_13; anhebt und wieder freigibt.
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