DE66306C - Schnitzelpresse - Google Patents

Schnitzelpresse

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Publication number
DE66306C
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DE
Germany
Prior art keywords
press
schnitzel
pulp
chips
sheet metal
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66306D
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English (en)
Original Assignee
F. DlPPE in Schladen a. Harz
Publication of DE66306C publication Critical patent/DE66306C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers
    • B30B9/062Extrusion presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feed For Specific Animals (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Schnitzelpresse hat den Zweck, die ausgelaugten Rübenschnitzel möglichst vom Wasser. zu befreien, um sie hierdurch für die Viehfütterung, sowie für eine Ganztrocknung geeigneter zu machen. Dieses soll dadurch erreicht werden, dafs die Schnitzel einem hohen Druck (bis zu 100 Atmosphären) ausgesetzt werden, während das Wasser durch zweckmäfsig gelochte Bleche entweicht.
Die auf der Zeichnung dargestellte Schnitzelpresse ist stehend angeordnet und besteht im wesentlichen aus einem ringförmigen, konisch zulaufenden Hohlraum α, der von einem inneren, konisch gelochten Blechcylinder b und einem äufseren, konisch zulaufenden und gleichfalls konisch gelochten Blechcylinder c gebildet wird, und aus einem ringförmig ausgebildeten Prefsstempel d, welcher durch eine Kurbelwelle bewegt wird und dessen ringförmiger oberer Theil in seiner höchsten Stellung in den erwähnten Hohlraum hineinragt. Der Theil des Hohlraumes, welcher durch den Prefsstempel in seiner höchsten Stellung ausgefüllt ist, ist in seinen Seitenwandungen dem letzteren entsprechend parallel geschaltet. Der Betrieb und die Lagerung der Kurbelwelle, die Führung des Prefsstempels, sowie die Art der Befestigung der konisch gelochten Blechringe ist unmittelbar aus der Zeichnung ersichtlich; die obere lichte Weite des konischen Hohlraumes kann durch Verkürzung oder Verlängerung des konischen Mantels vergröfsert oder verkleinert werden.
Die Presse arbeitet nun in folgender Weise: Die Rübenschnitzel gelangen durch eine horizontale Schnecke in den in der Mitte angeordneten gufseisernen Cylinder e, welcher als Sammelraum für dieselben und zugleich als Träger des inneren gelochten cylindrischen Blechmantels dient. Dieser Gufskörper ist unten durch einen Siebboden geschlossen, in welchem ein Spurlager für eine stehende Welle angebracht ist. Der Umfang des Gufskörpers unmittelbar. über dem Siebboden ist bis auf drei schmale Kanäle//1/2 ausgespart, so dafs die Schnitzel durch das dreiflügelige gebogene Messer g bei Rotation der stehenden Welle h in den konischen Hohlraum α bezw. auf den Prefsstempel d durch die Aussparungen geschoben werden.
Bei der Aufwärtsbewegung des letzteren werden die Schnitzel zwischen die gelochten Bleche geprefst und erfahren im Verhältnifs zu ihrer Querschnittsveränderung neben der Pressung eine Aufwärtsbewegung, indem die neuen Schnitzel gegen die schon gehobenen gedrückt werden. Das Wasser fliefst dabei innen am Cylinder b und aufsen am Kegel c herab in die Rinnen i und k und von dort durch die Rohre i1 und /c1 ab, so dafs bei der Trockenpressung die Schnitzel und das ablaufende Wasser entgegengesetzte Bewegungen haben. Die Schnitzel gelangen dann oben aus der Presse, werden zweckmäfsig geführt und gelangen mittelst einer schiefen Ebene zum Weitertransport in eine Schnecke.
Der Antrieb der Presse geschieht durch ein Stirnräderpaar durch Vorgelegewelle und Schwungrad. Aufser Diffusionsrückständen können auch andere wasserführende Körper,
ζ. B. Rübenblätter, durch die Presse entwässert bezw. in ihrem Volumen verringert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schnitzelpresse, bestehend aus einem konischen, ringförmigen Hohlraum mit gelochten Wandungen, in welchem ein ringförmiger, auf- und abbewegter Stempel die zu entwässernden Schnitzel oder dergleichen empordrückt, während das ausgeprefste Wasser seitlich durch die gelochten Bleche nach unten abfliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66306D Schnitzelpresse Expired - Lifetime DE66306C (de)

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