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Kollergang mit mehreren in verschiedener Höhe und konachsial zueinander angeordneten
Mahlbahnen.
Es sind Kollergänge bekannt, bei denen mehrere, und zwar mindestens zwei in verschiedener Höhe und konachsial zueinander angeordnete Mahlbahnen vorhanden sind, welche mit Ausnahme der unteren ganz oder teilweise siebartig durchlocht sind, und deren Durchmesser nach unten zu in solcher Weise abnimmt, dass jede Mahlbahn gegenüber der über ihr liegenden ganz oder teilweise durchlochten Mahlbahn nach innen versetzt ist.
Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Kollergang, bei welchem die Mahlbahnen, wie vorstehend angegeben, angeordnet und gestaltet stand. Das Neue besteht nun darin, dass diese Mahlbahnen festlegen. Gegenüber allen bekannten Kollergängen der erwähnten Art wird dadurch
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aus. auf der die Antriebsscheiben 7 sitzen.
Die Mahlbahn 9 der Koller 3 ist in bekannter Weise auf ihrer ganzen Fläche oder teilweise
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vollen Mahlt) ahn 17.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist unmittelbar an die untere Mahlbahn 17 ein senkrechter Tunschneider 3J angeschlossen. Die Verbindung zwischen dem Innenraum des Tonschneiders und der unteren Mahlbahn 17 wird durch die Öffnungen 21 hergestellt. Für den Antrieb des Tonschneiders dient die den Antrieb der Koller 14 bewirkende senkrechte Welle Jfss, die durch ein Kegelräderpaar 27, 28 von der Welle 29 aus angetrieben wird. Die Welle 29 trägt zn diesem Zweck die Riemenscheiben 30. Diese Einrichtungen sind jedoch bekannt und bilden keinen Teil der Erfindung.
Die Arbeitsweise des Kollerganges ist wie folgt : Das Mahlgut wird auf die obere Mahlbahn 9 geschüttet und in bekannter Weise durch Streichschare den Kollern 3 zugeführt. Das den Kollern 3 zugeführte Mahlgut wird in bekannter Weise durchwässert und in feiner Körnung durch die siebartigen Durchloè. ungen 10 der Mahlbahn 9 hindurchgedrückt. Das Mahlgut gelangt dann durch die Öffnungen 19 in einen Raum gO, welcher die untere volle Mahlbahn 17 umgibt. Dieser Raum 20 dient als Sammelraum für das Mahlgut. Die Zuführung des Mahlgutes zu den unteren Kollern 14 geschieht in bekannter Weise ebenfalls durch Streichschare, welche von dem Rahmen 18 getragen werden.
Nachdem das Mahlgut durch die Koller 14 auf der vollen Mahlbahn 17 bearbeitet worden ist, kann es nach innen durch die Öffnungen 21 dem senkrechten Tonschneider 23 und dann der Presse zugeführt werden.
Der beschriebene Kollergang kann naturgemäss in seinen Einzelheiten abgeändert werden, so kann z. B. die Anzahl der Koller für die entsprechende Mahlbahn beliebig gewählt werden.
Der Antrieb der Koller und die Bauart des Armkreuzes kann ebenfalls beliebig sein. Der Koller- gang kann anstatt zweistufig, wie dies bei dem dargestellten Beispiel der Fall ist, drei-oder mehrstufig ausgeführt sein. Um den Weg, den das Mahlgut von einer oberen zu einer unteren
Mahlbahn zurücklegt, möglichst lang zu machen, kann die obere Mahlbahn höher liegen, als die oberen Kanten der Koller der unteren Mahlbahn.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Kollergang mit mehreren in verschiedener Höhe und konachsial zueinander angeordneten Mahlbahnen, deren obere ganz oder teilweise siebartig durchlocht ist und deren Durchmesser nach unten zu in solcher Weise abnimmt, dass jede Mahlbahn gegenüber der über ihr liegenden ganz oder teilweise durchlochten Mahlbahn nach innen versetzt ist, wobei gegebenenfalls die obere Mahlbahn tiefer liegt als die obere Kante der Koller der unteren Mahlbahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Mahlbahnen festliegen.