DE6609C - Auslese- und Sortirmaschine für Getreide - Google Patents

Auslese- und Sortirmaschine für Getreide

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DE6609C
DE6609C DENDAT6609D DE6609DA DE6609C DE 6609 C DE6609 C DE 6609C DE NDAT6609 D DENDAT6609 D DE NDAT6609D DE 6609D A DE6609D A DE 6609DA DE 6609 C DE6609 C DE 6609C
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DE
Germany
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cylinder
grain
trough
sorting machine
picking
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DENDAT6609D
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English (en)
Original Assignee
W. KRÜGER in Kalk a. Rh
Publication of DE6609C publication Critical patent/DE6609C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/02Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1878.
Klasse 45.
WILHELM KRÜGER in KALK a. Rh. Auslese- und Sortir-Maschine für Getreide.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1879 ab.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt A den Trichter, der mit dem zu verarbeitenden Material gefüllt wird und der es dem Einlauf B der Cylinder zuführt. Dieser Einlauf B trägt aufsen ein konisches Zahnrad zum Betriebe der Cylinder. . Auf den gufseisernen Trommelkreuzen C und K sind die Cylindermäntel H und P mittelst Schrauben befestigt, und ist sowohl an C wie an K ein Hebewerk (Schöpfrad) angebracht.
D ist ein Blechtrichter, dessen Auslauf in die Mulde oder Transportschnecke E mündet. Die Transportschnecken E und J, beide mit linksgängigem Gewinde, sind in einer offenen Mulde gelagert und besitzen beide eine gemeinschaftliche Axe, welche aus einem Zinkrohr besteht, sind jedoch durch eine Scheidewand Z von einander getrennt. Das Zinkrohr der Schnecke hat ein Holzfutter, an dessen beiden Enden die Drehzapfen eingetrieben und verschraubt werden.
F ist die Auslauföffnung der Mulde und Schnecke JZ. G ist ein Ring von Winkeleisen im Innern des Auslesecylinders JT, welch letzterer aus Zinkblech mit zellenförmigen Vertiefungen besteht. L ist ein Trichter aus Eisenblech, der in die ein geschlossenes Rohr bildende Mulde der rechtsgängigen Transportschnecke M mündet. N ist die Auslauföffnung dieser Mulde und Schnecke M. O stellt den Auslauf des Auslesecylinders H dar und besteht aus Eisenblech mit entsprechend grofsen Auslauflöchern. Der Sortircylinder P hat abnehmbare Siebe, welche um die Kreuze G und K gelegt sind und leicht ausgewechselt werden können. Der Auslauf des Sortircylinders ist durch Q bezeichnet und wie der vorhin beschriebene Auslauf O beschaffen. Das am Kreuze K befestigte Zahnrad R treibt mittelst der Räder ,S £ die Transportschnecken E j und M in gleicher Richtung. Die zwei Gufsstücke T T, welche auf der Axe α b mit Stellschrauben befestigt sind, bilden die Lager der Transportschnecken EJ und M. Die Cylinder drehen sich in den Gufsbüchsen U, wogegen die Axe a b feststeht.
V ist eine Stellvorrichtung der Mulde, welche durch sie höher oder niedriger gestellt werden kann. W ist ein konisches Rädchen und dient zum Antrieb des Cylinders. X sind die Führungen der Axe α b. G zeigt eine Ueberdeckung der Mulde J und besteht aus Eisenblech. Z ist eine Scheidewand zwischen der Mulde der Transportschnecken E und J.
Setzt man die Cylinder mit 13 bis 15 Umdrehungen in der Minute in Bewegung (in der Vorderansicht der Zeichnung von rechts nach links), so passirt das Material zuerst den Auslesecylinder H und dann den Sortircylinder P.
Dreht man aber die Cylinder in entgegengesetzter Richtung, so gelangt das Material nicht nach H, weil das Hebewerk C vermöge seiner Construction bei dieser Umdrehungsrichtung nicht functioniren kann. In diesem Falle gelangt das Material direct in den Sortircylinder P, indem der Ring G verhindert, dafs es in den Auslesecylinder H fällt.
Bei ersterer Thätigkeit der Maschine, wenn das Getreide ausgelesen und sortirt werden soll, hebt das Hebewerk C das Getreide in den Trichter D. Durch diesen gleitet das Getreide in die Mulde der Transportschnecke E, welche es bis zur Ausflufsöffnung F transportirt und in den Auslesecylinder H bringt. Der Ring G verhindert, dafs etwas vom Material direct in den Sortircylinder P gelange. Die Zellen des ' Auslesecylinders nehmen die runden Sämereien, Raden, Wicken, Mohn und die von der Dreschmaschine geschlagenen Getreidekörner auf, und heben diese in die Mulde der Transportschnecke J, welche sie aus dem Cylinder hinaustransportirt und zur Erde fallen läfst. Die langen guten Getreidekörner und langen Unkrautsamen gleiten jedoch über die Zellen des Auslesecylinders hinweg und gelangen zu dem am Kreuze K befestigten Hebewerk. Dieses hebt die Körner in den Trichter L der Transportschnecke M, welche sie wieder zur Ausflufsöffnung N schafft, wo sie alsdann durch den Auslauf O des Auslesecylinders in den Sortircylinder P gelangen. Die Ueberdachung G verhindert, dafs die von dem Hebewerk K gehobenen Körner in die Mulde J fallen.
Ebenso hält der Ring G im Cylinder H das Material vom Auslesecylinder H ab.
In dem Sortircylinder wird das Getreide nach seiner Stärke, den aufgelegten Sieben entsprechend, sortirt, und können dabei die langen Unkrautsamen, welche dünner sind wie das Getreidekorn, als Trespe etc., durch entsprechend gelochte Siebe ausgeschieden werden.
Die groben Beimischungen, wie Steine, Erdklumpen etc., fallen durch den Auslauf Q zur Erde. Soll nicht ausgelesen, sondern die reine Frucht nur sortirt werden, so werden die Cylinder, wie bereits besprochen, in der entgegengesetzten Richtung umgedreht.
Das Getreide oder die Sämereien werden wieder in den Trichter A aufgegeben, gelangen dann in den Einlauf B, von dort zum Hebewerk C, können durch dasselbe aber nicht gehoben werden und gleiten deshalb direct durch den Auslauf 0 in den Sortircylinder P, worin sie den entsprechenden Sieben gemäfs sortirt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellte Auslese- und Sortirmaschine mit in einander liegenden Cylindern, den Hebewerken C und K und den Transportschnecken EJ und M, durch deren gleichzeitige Anwendung man mit dieser Maschine das aufgegebene Material auslösen und sortiren, oder jede dieser Thätigkeiten für sich allein, unter Ausschlufs der anderen, verrichten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT6609D Auslese- und Sortirmaschine für Getreide Active DE6609C (de)

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DE (1) DE6609C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767207C (de) * 1938-10-12 1952-02-28 Heinrich Lanz Ag Sortiertrommel fuer Dreschmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE767207C (de) * 1938-10-12 1952-02-28 Heinrich Lanz Ag Sortiertrommel fuer Dreschmaschinen

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