DE6608534U - Waage, insbesondere analysenwaage. - Google Patents

Waage, insbesondere analysenwaage.

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DE6608534U
DE6608534U DE19676608534 DE6608534U DE6608534U DE 6608534 U DE6608534 U DE 6608534U DE 19676608534 DE19676608534 DE 19676608534 DE 6608534 U DE6608534 U DE 6608534U DE 6608534 U DE6608534 U DE 6608534U
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PATENTANWÄLTE
. H. LEINWEBER dipping. H. ZIMMERMANN
8 München 2, Rosental 7, 2. Autg.
T«l.-Adr. Ulnpal München
Til.lon
Poitichacfc-Konto: MOnchtniM«
den 21. Mai 1971 S 61 890/42t' Obm
Uni« Zeichen
ZAg
August Sauter K.G., Ebingen / Württ. Waage, insbesondere Analysenwaage
Die Neuerung bezieht sich auf eine Waage, insbesondere Analysenwaage, mit optischer Einrichtung, zwei Messbereiches, einem Feinwaagebalken und einem Grobwaagebalken» der in seitlichem Abstand von der Längsachse des Feinwaagebalkens schwenkbar gelagert ist und durch eine zusätzliche Kraft ata Feinwaagebalken anliegt, d.h. auf eine Waage, wie sie in der DOS 1 549 beschrieben und dargestellt ist. Bei einer derartigen Waage wird eine grössere Stabilität für den Feinwaagebalken beim Wägevorgaug erreicht.
Die Neuerung hat zur Aufgabe, die Gefahr des Wegrutschens des Feinwaagebalkens bei Erschütterungen irgendwelcher Art noch weiter zu vermindern.
Das wird dadurch erreicht, dass sich neuerungsgemäss das freie Ende des Grobwaagebalkens unter der Wirkung der zusätzlichen Kraft auf dem der Lastschale entgegengesetzten Ende des Feinwaagebalkens bei aufgelegten Schaltgewichten abstützt.
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1 ΐ
Hierdurch wird in der Grob- oder Vorwägestellung bei nicht aufgelegtem Wägegtit die Hauptschneide mit dem auch in Feinwägestellung wirkenden Druck belastet. Darüber hinaus tritt durch das aufgelegte Wägegut ein zusätzlicher Lagerdruck auf. Das hat zur Folge, dass bei den in der Vorwägestellung üblichen gröberen Hantierungen die Stützschneide des Feinwaagebalkens nicht so leicht vom Stützlager wegrutscht. Dadurch wird während der Grobwagung ein Zwischenarretieren zum Zwecke der Zentrierung des Feinwaagebalkens überflüssig. Der Wägevorgang wird dadurch wesentlich be- : schleunigt.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass beim Umschalten der Waage von der Arretierstellung in die Vorwägestellung die Schaltgewichte auf den Stangen liegen bleiben. Dadurch werden beim Umschalten keine Schwingungen auf Schale und Gehänge übertragen, : die sich beim anschliessenden Grobwägen nachteilig auswirken würden. !
Die Neuerung richtet sich auch auf eine solche Ausgestal- ! tung der Grobwagefeder, dass sie zur Schalenberuhigung mit heran-, gezogen werden kann. Ein weiteres Merkmal der Neuerung besteht '■ demgemäss in einer die Lastschale bzw. das Schalengehäargp belastenden, dem Anfangsdruck des Grobwaagebalkens entgegenwirkenden Kraft. Diese Kraft kann neuerungsgemäss durch das Eigengewicht eines am Gshäuse gelenkig gelagerten und auf einem Vorsprung des Gehänges auf liegenders Bremsblechs gebildet sein.
In weiterer Ausbildung des Gegenstandes der Neuerung kann zur Steuerung der beweglichen Stössel für die Schaltgewichte mittels eines Schalthebels letzterem eine Steuernocke zur Voreinstellung der Gewichte unabhängig von den Gewichtsnocken zugeordnet sein. Dafür gibt es verschiedene Ausfübrungsmöglichkeiten. So kann nach einem Vorschlag der Neuerung der Schalthebel an einer Schwint ge schwenkbar gelagert sein. Gemäss einem anderen Vorschlag kann ; der Schalthebel ortsfest gelagert sein, mittels Federn gegen die ' Gewichtsnocken gezogen werden und durch eine nockengesteuerte j
Schwinge in Ausschaltstellung schwenkbar sein. In einer weiteren Ausführungsform kann der Schalthebel mit einem Kniehebelgelenk verbunden und durch eine nockengesteuerte Schwinge in FaIt- bzw. Streckstellung bringber soin.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veran-
Fig. 1 die für die Neuerung wesentlichen Teile der Analysenwaage, schematisch,
Fig. 2 die in Fig, 1 dargestellte Steuerung in Arretier- oder Feim?äge3tellung,
Fig. 3 und 4 eine Steuerung einer anderen Ausführungsform in zwei verschiedenen Stellungen, und
Fig. 5 und 6 eine weitere Ausführungsform einer
Steuerung in zwei verschiedenen Stellungen.
Die Waage hat einen Feünwaagebalken 1 mit einei Stützschnei de 2 und einer lastschneide 3« Mit der Stützschneide 2 ruht der Feinwaagebalken 1 auf einem Stützlager 4, das auf einer Montageplatte sitzt. Am hinteren Ende des Feinwaagebalkens 1 ist eine Skala 5 angeordnet, die mittels einer an sich bekannten optischen Einrichtung auf einer nichtdargestellten Mattscheibe vergrössert ί abgebildet wird. Auf der lastschneide 3 sitzt eine Gehängebrücke \ 6 mit einem Schaltgewichtskorb 7» Gewichtsauflagestangen 8 und einem Schalenhaken 9. In der unteren Öse des Schalenhakens 9 ist eine lastschale 10 eingehängt. Ein Gewicht 11 am anderen Hebelarm des Feinwaagebalkens 1 wirkt als Ausgleichsgewicht und gleichzeitig als Neigungsgewicht des Feinwaagebalkens. Dadurch erhält der Waagebalken einen Neigungsbereich τοη 1 g. In der arretierten Ruhestellung ist der Feinwaagebalken 1 von dem Stützlager 4 abgehoben und ruht auf einea Arretierungsträger 12. Der Arretierungstra-^ ger 12 lässt sich durch eine Arretierungsstange 13 und einen Arr
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tiernocken 14 auf- und abbewegen. Gleichzeitig wird die Gehä^gebrüoke 6 beim Arretieren von der Lastschneide 3 abgehoben.
In der waagerechten Ebene durch die Längsachse des Feinwaagebalkeus ist sin Grobwaagebaj.ken 15 angeordnet. Seine Anordnung entspricht der Ausführungsforiu gemäss der DOS 1 549 264, auf deren Beschreibung hiermit ausdrücklich bezug genommen wird.
In der in Fig. 1 dargestellten Grob- oder Vorwägestellung wirkt der Grobwaagebalken 15 mit einem Stift 16 belastend auf ein -v Lager 17 des Feinwaagebalkeus 1. Diese Last wird durch eine Feder "^ 18 bestimmt, die zwischen zwei Festpunkten des Gehäuses einstellbar gespannt ist. Die Einstellung kann so vorgenommen werden, dass der Neigungsbereich der Waage in der Yorwägesteilung z.B. 100 g beträgt.
Fur eine einwandfreie Funktion der Grobwaage ist es wichtig, dass am Nullpunkt das Lager 17 durch den Grobwaagebalken 15 wenigstens mit einem geringen Druck belastet ist. Um gleichzeitig eine durch diesen zusätzlichen Druck verursachte unerwünschte Lageände^-'-... rung des Feinwaagebalkens 1 zu verhindern, ist am Gehänge 9 ein Vorsprung 19 vorgesehen, auf dem ein gelenkig am Gehäuse abgestütztes Bremsblech 20 aufliegt. Das Eigengewicht dieses Bremsbleches 20 übt den der zusätzlichen Kraft entgegenwirkenden Druck aus. Um den & entgegenwirkenden Druck des Bremsbieches 20 dem Anlenkdruck des Grobwaagebalkens 15 anpassen zu können, kann das Gehäuselager /ür das Bremsblech 20 vertikal oder horizontal einstellbar sein. Ausserdem kann der Anlenkdruck des Grobwaagebalkens 15 dem entgegenwirkenden Druck des Bremsbleches 20 dadurch angepasst werden, aass einer der beiden gehäusefesten Aufhängepunkte der Feder 18 vertikal einstellbar ist.
Bei Waagen, bei denen das Breiosblech 20 in Vorwägestellung · nicht auf das Gehänge einwirkt, entfällt auch die durch das Eigen4 gewicht des Bremsbleches 20 wirkende Kraft. Eine andere dem Anlenkpunkt des Grobwaagebalkens entgegengerichtete Kraft kann dadurch ' erzeugt werden, dass ic Grob- oder Vorwägestellung alle Schaltge-
wichte 21 auf den Stangen 8 des Gehänges aufliegen, während in Feinwägestellung oder Arretierstellung unabhängig von der Gewichtsschaltstellung mindestens ein Gewicht von den Stangen 8 abgehoben ist.
Zum Abheben der Schaltgewichte 21 sind vertikal verschiebbare Stössel 22 vorgesehen, die auf je einem Gewichtsschalthebel
23 aufruhen.
Bei der Ausfübrungsform gemäss des Fig, 1 una 2 sind die Gewichtsschalthebel 23 mit ihren Drehpunkten auf einer Schwinge
24 gelagert, die ihrerseits an einem Ende im Gelenk 25 gehäuse- j fest schwenkbar gelagert sind, während das andere Ende an einer Nockenscheibe 26 aufliegt., Dadurch, dass in Vorwagest ellung die Schwinge 24 an der tiefsten Stelle des Nockeus 26 aufliegt, ist der Drehpunkt der Gewichtsschalthebel 23 so verlagert, dsss der Schalthebel ausser Eingriff Dit Gewichtsnocken 27 steht. In Arretier- bzw. Feinwägestelluag nehmen diese Teile die in Fig. 2 in vollen Linien gezeichnete Stellung ein.
In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Auisfiihrungsform der Steuerung der Stössel 22 veranschaulicht. Die Gewichtsschalthebel 28 sind in aiesem Falle ortsfest schwenkbar gelagert und stehen unter der Wirkung je einer Feder 29, die - wie in Fig. 4 dargestellt - die Gewichtsschalthebel 28 in den Wirkbereich der Gewichtsnocken 27 bringen. Die deia Federn 29 entgegengesetzten Enden der Gewichtsschalthebel 28 stehen unter der Einwirkung einer Schwinge 30, die durch einen Nocken) 31 steuerbar ist und mittels Zapfen die Gewichtsschalthebel 28 in die in Fig. 3 dargestellte Arretier- und Feinwägestellung drüokt. In dieser Lage nahmen die Stössel ihre tiefste Stellung ein.
Die Fig. 5 und 6 veranachauHchen eine weitere Ausführungsart. Bei dieser Ausführungsform ist der Gewiohtssehalthebel 33 zweiteilig ausgebildet und steht unter der Wirkung eines Kniehebelgelenkes 34, das mittels Schwinge 35 in Knick- bzw. Strecklage schaltbar ist. Fig. 5 zeigt die Vorwägestellung und Fig. 6 die
Arretier- und Feinwägestellung.
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660855^6.9.71

Claims (8)

Schutzansprüche :
1. Waage, insbesondere Analysenwaage, mit optischer Einrichtung, zwei Messbereichen, einem Feinwaagebalken und einem Grobwaagebaiken, der in seitlichem Abstand von der Längsachse des Feinwaagebalkens schwenkbar gelagert ist una durch eine zusätzliche
, Kraft am Feinwaagebalken anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass sich nas freie Ende des Grobwaagebalkens (15) unter der Wirkung : der zusätzlichen Kraft auf dem der Lastschale (10) entgegengesetzt O ten Ende des Feinwaagebalkens (1) bei aufgelegten Schaltgewichten j (21) abstützt.
2. Waage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die· Lastschale (10) bzw. das Schalengehänge (7) belastende, dem Anfangsüruck des Grobwaagebalkeas (15) entgegenwirkende Kraft.
3. Waage flach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft durch das Eigengewicht eines am Gehäuse gelenkig gelagerten und auf einem Vorsprung (19) des Gehänges (7) aufliegendes Brems-· bleches (20) gebildet ist.
4. Waage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft durch ein zusätzlich aufgelegtes Schaltgewicht (21) gebil-
3det ist.
5. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit mittels Schalthebel bewegbaren Stösseln für die Schaltgewichte, dadurch gekennzeichnet, dass den Gewichtsschalthebeln (23) eine Steuernocke (26) zur Voreinstellung der Gewichte unabhängig von den Ge- :iichtsnocken (27) zugeordnet ist.
6. Waage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsschalthebel (23) an einer Schwinge (24) schwenkbar gelagert sind.
7. Waage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die: Gsv?ichtssohalthebel (2S) ortsfest gelagert sind, mittels Federn (29) gegen die Göwichtsnocken (27) gezogen werden und durch eine nockengesteuerte Schwinge (30) in Ausschaltstellung schwenkbar^ sind. "'"
8. Waage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsschalthebel (33) mit einem Kniehebelgelenk (34) verbunden und durch eine nockengesteuerte Schwinge (35) in FaIt- bzw. Streckstellung bringbar sind.
DE19676608534 1967-07-26 1967-07-26 Waage, insbesondere analysenwaage. Expired DE6608534U (de)

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