DE6603528U - Warnvorrichtung fuer durch fluessigkeiten gefaehrdete raeume - Google Patents

Warnvorrichtung fuer durch fluessigkeiten gefaehrdete raeume

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DE6603528U
DE6603528U DE19686603528 DE6603528U DE6603528U DE 6603528 U DE6603528 U DE 6603528U DE 19686603528 DE19686603528 DE 19686603528 DE 6603528 U DE6603528 U DE 6603528U DE 6603528 U DE6603528 U DE 6603528U
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liquids
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Jes Juergensen
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Description

PATENTANWÄLTIN , Ο/Ι τ . irsrc*
225 Huium; den 24-. Juni 1969 DSPL.- CHEM. DR. EVA RUHTZ Asmussenstraß« .9
Anmelder: Jes Jürgensen
2261 Klixbüll über Niebüll (Schlesw.)
^Warnvorrichtung ±ür durch Plussigkeiten gefährdete Räumet
Die Erfindung betrifft eine Warnvorrichtung für Räume, in denen Flüssigkeit gelagert oder Flüssigkeitsleitungen durchgeführt sind, insbesondere Heiäöltsiik— uad ß-esselräuirie für ölfeuerung .In Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden.
Zur Überwachung von Räumen, die durch ausströmende Flüssigkeit gefährdet wurden, ist es erforderlich, daß der Eintritt der Gefahr in einer Zentrale durch Signal gemeldet und der Betrieb der Anlage gegebenenfalls unterbrochen wird.
Ep ist bekannt, eine physikalische Größe oder einen Betriebszustand durch Grendschalter ind Wächter zu überwachen, die bei Über- oder Unterschreitung iner eingestellten Grenze selbständig schalten ("Der große Brockhaus11 sechzehnte völlig neubearbeitete Auflage in 12 Bänden, 10. Band Ria-Sok F. A. P-ockhaus Wiesbaden 1956» Seite 319 "Schalter11 rechte Spalte). Derartige Schalter werden z.B. zur überwachung eines bestimmten Flüssigkeitsstandes in Flüssigkeitsbehältern verwendet, in denen der Flüssigkeitsspiegel nur geringe Schwankungen zwischen zwei eingestellten Grenzmarken ausführen soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Entstehen einei-Flüssigkeitsansammlung zu melden und gegebenenfalls eine Sicherheitsvorrichtung einzuschalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schaltgerät einer «Yarn vor richtung aus mindestens einem elektrischen Quecksilberschalter, der durch Anstieg und Abfall des Spiegels einer vorzugsweise isolierenden Flüssigkeit mittels eines Schwimmers und eines als bchalterträger ausgebildeten Hebels "betätigt wird, eine Sirene, Hupe oder Klingel schaltet.
Um gleichzeitig eine Sicherheitsmaßnahme treffen zu können, sind
— 2 —
_ 2 —
durch den Schwimmer des Schaltgerätes der Warnvorrichtung zwei Quecksilberschalter zu einem Umschalter vereinigt, die synchron den Strom für einen Ölbrenner einer Ölheizungs- oder -feuerungsanlage und eine Sirene schalten.
Aus Gründen der Haltbarkeit und Einfachheit der Fertigung "bestehen die mechanisch beweglichen Teile, ihre Verbindung und das Gehäuse des Schaltgerätes der Warnvorrichtung aus öl- und flüssigkeit sf estern Kunststoff.
Das Schaltgerät wird in den gefährdeten Räumen an der tiefsten Stelle des Bodens z.B. in einer Mulde angeordnet, in der sich das ausgeflossene öl oder die andere Flüssigkeit anfänglich sammelt. Ein schon geringer Flüssigkeitsstand reicht dazu aus, die Vor- !•ich.tung zu betätigen, d.h. das Signal auszulösen und gegebenenfalls den ölbrenner abzuschalten. Wenn der Schwimmer wieder in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, wird umgeschaltet.
Ein Beispiel entsprechend der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Beispiel
In Figur 1 ist das Schaltgerät der Warnvorrichtung für durch Öl gefährdete Säume seitlich teilweise im Schnitt dargestellt; seine Einzelteile sind in Figuren 2 bis 11 wiedergegeben* Gleiche -eile sind durch gleiche Ziffern bezeichnet, welche bei zweimaligem Vorkommen durch einen Strich unterschieden sind.
_ntsprechend Figur 1 besteht das Schaltgerät aus zwei zu einem elektrischen Umschalter vereinigten Quecksilberschaltern, 3 und
'. Die Kabelenden von Schalter J, 11 und 11!, fuhren zum Str-om-Kreis eines ölbrenners, der durch Schalter 3 ein- und ausgeschaltet wird. Die Kabelenden von Schalter 31, 21 und 21*. führen zram Stromkreis der Sirene, der durch Schalter 3* ein- und ausgescnal—
tet wird. Diese Teile der Warnvorrichtung sind in der Zeichnung nicht wiedergegeben, da sie auswechselbar sind.
Das Schaltgerät ist in einem zylindrischen Gehäuse 1 mit offenem Boden und Deckel 4 aufgehängt, welcher- einen Luftdurchlaß 15 aufweist. Deckel 4 und Gehäuse 1 sind in Figuren 4 und 3 inAufsicht getrennt dargestellt. Entsprechend Figur 2 besitzt das Gehäuse 1 Flüssigkeitszu- und-ableitungen 13 und 13' an seinem unteren Ende. Dort sind ferner Schwimmerträger 10 und 10' vorgesehen, auf denen der Schwimmer 2 bei von Flüssigkeit freiem Gehäuse ruht. Die Schwimmerträger haben hier die Form von Zapfen, die vom Rand des Gehäuses nach innen vorspringen«
In der ^ehäusewand 1 befinden sich ferner die Haltezapfen 5 5'.An ihren sind die Schalterträger 6 und 61 mit Hilfe von je einem Spreizstift 7 bzw. 7" dadurch in der Schnittebene der Figur 1 schwenkbar befestigt, daß die Spreizstifte 7, 71 durch die runden Bohrungen 16, 16' der Träger 6, 61 entsprechend Figuren 6 und 7 "tLO-cL die Bohrungen der Haltezapfen 5> 5' geführt sind. Durch die Langlöcher 17, 17' cLer Schalterträger 6, 6! entsprechend Figur 6 und 7 werden diese mittels Spreizstiften 18, 18' mit dem oberen Ansatz des Schwimmers 2 in der Schrntrbebene der Figur 1 schwenkbar verbunden.
Der Schwimmer 2 wird von der ^ehäusewand 1 mittels Schalterträgern 5, 61 geführt. Seine Steighöhe ist durch die Abmessungen der Langlöcher 17, 17' in den Schalterträgern 6, 6' und deren Länge sowie den Abstand der Halt-reifte 18, 18' auf dem oberen Ansatz des Schwimmers 2 begrenzt.
Die stromführenden Leitungen 11, 11' und 21, 21', die durch Schwimmer 2 und Schalter 3, 3" unterbrochen bzw. verbunden werden., sind durch zwei Öffnungen in der Wand des Gehäuses 1 nindurchgeführt. Sie sind durch die Guanoidichtungen 12, 12! ent sprechend Figur 11 festgelegt, ferner durch die Haltestellen 8, 81 entsprechend Figur 10 innerhalb des Gehäuses. Die Eabelenden sind mit den Eontakten 19, 19' und 22, 22' der Queeksil-
_ Il _
türschalter 3, 31 verlötet. Die Schalter 3» 31 ruhen auf den Schalterträgern 6, 61, Sobald sie aus ihrer waagerechten Stellung gebracht werden, sammelt sich das Quecksilber 20 an der tiefsten Stelle der Glasbehälter 3, 3' und öffnet den Stromkreis dadurch, daß einer der Kontakte 19, 19' bzw. 22, 221 nicht melir vom Quecksilber bedeckt wird.
Schutzansprüche
S603528

Claims (3)

Schu-czansprüche :
1.) Warnvorrichtung für durch flüssigkeiten gefährdete Räume, gekennzeichnet durch mindestens einen elektrischen Quecksilberschalter (3)j der durch Anstieg und Abfall des Spiegels einer vorzxigsweise isolierenden Flüssigkeit mittels eines Schwimmers (2) und eines als Schalterträger (6) ausgebildetes. Hebels betätigt wird und eine Sirene schaltet.
2.) Warnvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei zu einem Umschalter vereinigte synchron arbeitende Quecksilberschalter (3j 3')> von denen Schalter (3) den Strom für einen ölbrenner und Schalter (31) die Sirene schaltet.
3.) Warnvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanisch beweglichen Teile, ihre Verbindung und das Gehäuse des Schaltgerätes aus· öl- und flüssigkeitsfestem Kunststoff bestehen.
DE19686603528 1968-06-06 1968-06-06 Warnvorrichtung fuer durch fluessigkeiten gefaehrdete raeume Expired DE6603528U (de)

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