DE659230C - Vorrichtung zum Daempfen von Schwingungen - Google Patents

Vorrichtung zum Daempfen von Schwingungen

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DE659230C
DE659230C DEG91045D DEG0091045D DE659230C DE 659230 C DE659230 C DE 659230C DE G91045 D DEG91045 D DE G91045D DE G0091045 D DEG0091045 D DE G0091045D DE 659230 C DE659230 C DE 659230C
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DE
Germany
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damping
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damping means
movements
hand
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DEG91045D
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WILLIAM GERB DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/30Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium with solid or semi-solid material, e.g. pasty masses, as damping medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Um die schädliche Wirkung von Erschütterungen zu mildern, werden Maschinen federnd aufgestellt. Je nach der Größe der frei werdenden Kräfte führen derartige federnd gelagerte Maschinen Bewegungen aus, die häufig, insbesondere im Bereich von Resonanzzonen, betriebstechnisch unzulässig sind. Daraus ergibt sich die Aufgabe, eine Begrenzung für diese Bewegungen zu schaffen, für die man gewöhnlich Materialien, wie Kork, Gummi, aber auch Spiralfedern mit einer anderen Federung wie die, auf denen die Maschinen stehen, verwendet.
Ist nun eine derartige Vorrichtung dauerndmit dem schwingenden System in Verbindung, dann beeinflußt seine Federung die Maschinenfederung ungünstig; greift sie aber erst ein, wenn bereits Bewegungen des schwin= genden Systems auftreten, so entstehen dadurch, daß die beschleunigten Massen auf die Federung auftreffen, Rückstellkräfte, die ebenfalls schädliche Folgen haben.
Erwünscht ist also eine Dämpfungsvorrichtung, die dauernd mit dem bewegten System in Verbindung steht, ohne Rückstellkräfte von Bedeutung auf dieses System auszuüben, wobei eine Bewegung in den bekannten sechs Freiheitsgraden möglich sein muß.
Bekannt sind Dämpfungsvorrichtungen, die die Schwingungsenergie durch Reibung fester Körper oder viskoser Flüssigkeiten gegeneinander vernichten. Bekannt sind auch hydraulische Dämpfungsvorrichtungen, die im wesentlichen daraus bestehen, daß eine Flüssigkeit durch eine meist regulierbare Öffnung gepreßt wird, wobei die Größe der Reibung der Flüssigkeit an der umgebenden Rohrleitung oder Öffnung das Maß für die Dämpfung bildet. Die Vorrichtungen ermöglichen nur Bewegungen in einer Richtung.
Die Vorrichtung, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, benutzt als dämpfenden Stoff ebenfalls zähe Flüssigkeiten oder zähe plastische Materialien, d. h. Materialien, die die Eigenschaft besitzen, bleibende Formänderungen aufzunehmen und, bevor sie reißen, ein Fließbereich aufweisen. Die Vorrichtung ist aber so beschaffen, daß nicht die Reibung des Dämpfungsmaterials an den umgebenden Materialien ausgenutzt wird, sondern die Cohäsivkräfte bzw. Adhäsivkräfte der zähen Flüssigkeiten bzw. plastischen Stoffe, und daß eine allseitige Bewegungsmöglichkeit gegeben ist. Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der bewegliche Teil des Dämpfers, der die Kräfte auf das Dämpfungsmittel überträgt, nach allen Seiten frei beweglich in dem Dämpfungsmittel schwimmt, und daß einerseits die Viskosität des Dämpfungsmittels so hoch gewählt ist, und anderseits die Berührungsfläche des Widerstandsmittels mit dem Dämpfungsmittel so groß ausgebildet ist, daß die inneren Cohäsivkräfte des Dämpfungsmaterials und die Adhäsionskräfte, die das Material mit dem ruhenden und dem bewegten System \rerbinden, min-
destens ebenso groß bzw. größer sind als die Kräfte, die aus den Bewegungen des-bewegten Systems auf das Material übertragen werden, so daß im Betrieb System und Dämpfungsmaterial sich nicht trennen können.
In der Zeichnung bedeutet α die schwingende und b die ruhende Masse. Mit der Masse α ist ein Teller c verbunden, der in die Dämpfungsflüssigkeit d eintaucht, die in einem
ίο Behälter e sich befindet, der mit der ruhenden Masse b verbunden ist. Die dämpfende Masse d ist nun so beschaffen, daß sie den Teller c vollständig benetzt und bei Bewegungen, die der Teller ausführt, infolge ihrer Adhäsion weder vom Teller noch dem Behälter abreißt. Derartige Stoffe sind z. B. Sirup, Apfelkraüt u. dgl.; besonders geeignet ist ein schweres, dickes Mineralöl, das einen Hartasphaltgehalt von etwa 16% hat und bei 1000C eine Viskosität von etwa 15 E°, weil es seine Viskosität auch bei den sich notwendigerweise ergebenden Temperaturschwankungen nicht wesentlich verändert. Da diese Dämpfungsvorrichtung ausschließlich in Maschinenräumen Verwendung findet, bei denen der Temperaturunterschied im Sommer und Winter im allgemeinen gering ist, wird durch die geringe Veränderung der Viskosität die Wirkung der Dämpfung nicht wesentlich beeinträchtigt.
Um eine Einstellung der Größe der Dämpfung zu ermöglichen, wird der Teller, wie Fig. 2 zeigt, ausgebildet, doch ist selbstverständlich jede Gestaltung geeignet, die eine Veränderung der eintauchenden Fläche des Tellers ermöglicht.
Auch kann in dem Falle, daß Dämpfung und Federung in einer Konstruktion vereinigt sind, die Feder dadurch, daß sie in das Dämpfungsmaterial eintaucht, die Ausbildung eines besonderen Tellers überflüssig machen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schwingungsdämpfer für Maschinen in Maschinenräumen für periodische Schwingungen unter Verwendung zähflüssiger oder plastischer Dämpfungsmittel, die als Dauerdämpfung in Gefäßen neben die die Maschinenlast tragenden Elastizitäten geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Dämpfers, der die Kräfte auf das Dämpfungsmittel überträgt, nach allen Seiten frei beweglich in dem Dämpfungsmittel schwimmt, und daß einerseits die Viskosität des Dämpfungsmittels so hoch gewählt ist, und anderseits die Berührungsfläche des Widerstandsmittels mit dem Dämpfungsmittel so groß ausgebildet ist, daß die inneren Cohäsivkräfte des Dämpfungsmaterials und die Adhäsionskräfte, die das Material mit dem ruhenden und dem bewegten System verbinden, mindestens ebenso groß bzw. größer sind als die Kräfte, die aus den Bewegungen des bewegten Systems auf das Material übertragen werden, so daß im Betrieb System und Dämpfungsmaterial sich nicht trennen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG91045D 1935-08-23 1935-08-23 Vorrichtung zum Daempfen von Schwingungen Expired DE659230C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3578304A (en) * 1967-12-14 1971-05-11 Braun Ag Apparatus for damping oscillations
US3982738A (en) * 1974-08-30 1976-09-28 Mettler Instrumente Ag Dash-pot arrangement for balance
DE2933726A1 (de) * 1979-08-21 1981-03-26 Fa. Carl Freudenberg, 69469 Weinheim Schwingungsdaempfer
DE3522333A1 (de) * 1985-06-22 1987-01-02 Continental Gummi Werke Ag Schwingungsdaempfer insbesondere in verbindung mit elastischen lagerungen

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