DE659149C - Spirometer - Google Patents

Spirometer

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DE659149C
DE659149C DEST53503D DEST053503D DE659149C DE 659149 C DE659149 C DE 659149C DE ST53503 D DEST53503 D DE ST53503D DE ST053503 D DEST053503 D DE ST053503D DE 659149 C DE659149 C DE 659149C
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spirometer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/087Measuring breath flow
    • A61B5/09Measuring breath flow using an element rotated by the flow

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • Spirometer Die Erfindung bezieht sich auf ein Spirometer derjenigen Art, bei welchem die Luft eingeblasen und auf ein Schaufelrad wirkt, welches mit eirein Zählwerk verbunden ist. Bei derartigen Vorrichtungen besteht der übelstand, daß die Meßgenauigkeit aus verschiedenen Gründen zu wünschen übrigläßt, und zwar einerseits, weil das Flügelrad nach Aufhören des Blasdruckes noch infolge der lebendigen Kraft längere Zeit weiterläuft; anderseits ist aber auch die Meßgenaxuigkeit in starkem Maße von der Höhe des jeweiligen Einblasdruckes abhängig, der seinerseits in weiten Grenzen verschieden sein und bei den bekannten Apparaten nicht ohne weiteres geregelt werden kann.
  • Um die durch das Weiterlaufen des Flügelrades entstehende Meßungenauigkeit zu beseitigen, hat man schon versucht, zwischen Laufrad und Zählwerk eine ausrückbare Kupphing einzuschalten, welche jeweils -während des Blasens durch Fingerdruck in Eingriff gehalten und am Ende des Blasvorganges wieder gelöst werden muß oder auch iungekehrt. Diese Einrichtung erfordert eine besondere Bedienung, die umständlich ist und außerdem leicht fehlerhaft ausgeführt werden kann.
  • Bei solchen Spirometern, bei denen die Atemluft nicht hindurchgeblasen, sondern hindurchgesaugt wird, hat man zwar bereits für das Flügelrad eine Bremsklappe-,angeordnet, welche von einer durch den Atemstrom angesaugten Ventilklappe boeinflußt wird. Diese Ventilklappe ist aber bei den bekannten Saugapparaten hinter dein Flügelrad an einer Seitenöffnung der Saugleitung angeordnet und liegt demnach außerhalb des durch das Meßrad geleiteten Luftstromes. Das hat einerseits den Mangel, daß die Bi em.sklappe nur bei einem ganz bestimmten Saugdruck in Tätigkeit tritt und daß bis zur Erreichung dieses Saugdruckes die bis dahin ,einströmende Luft nicht mitgeniessen wird. Dazu kommt der weitere Nachteil, daß die Klappe unveränderlich geschlossen bleibt, sobald eine geceisse Saugkraft erreicht ist, und zwar a uch dann, wenn die Saugkraft später in weiteren Grenzen schwankt.
  • Bei den bekannten Flügelradmeßger.äten für Lungenprüfung fehlt somit einerseits eine stets im richtigen Zeitpunkt wirkende selbsttätige Ausschaltung der Schwungkraft des Flügelrades und des Zählwerkes nach Aufhören des Luftstromes und anderseits die Möglichkeit einer Regelbarkeit des letzteren auf eine bestimmte Stärke. Weil infolge dieser Mängel bei allen bekannten Flügelrad. messern die Meßgenauigkeit ungenügend war, fanden diese bisher üi der Praxis keinen Anklang.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Spirometern ist gemäß der Erfindung bei einem Spirometer zum Einblasen der Atemluft eine Bremsklappe für das Flügelrad ,angeordnet, und zwar derart, daß sie im Hauptstrom der Einblasluft liegt. Selbsttätig wirkende Bremsen für das Flügelrad sind bei Meßgeräten für Flüssigkeitsmengen bekannt. Auf dem Gebiete des Spirometerbaues bringt die Anwendung dieser Flügelradbremse besondere Vorteile. Eilee Fehlleitung von Luft und dadure bedingte Meßfehler sind. vermieden, wähnen anderseits auch eine fehlerhafte Bedienung wie sie bei den bisherigen Einblasapparaten , möglich war, nicht mehr vorkommen kann. Dabei wirkt die Klapperanordnung in do2-pelter Hinsicht. Denn es wird einerseits eine selbsttätige Freigabe und Bremsung des Laufrades erzielt. Darüber hinaus wird aber auch noch der weitere Fortschritt erreicht, daß die Klappe die Luft nur in den Apparat hinein, nicht aber heraus läßt. Der Prüfling kann daher bei einer etwaigen fehlerhaften Bedienung des Apparates durch Rücksatigen der Luft keinen Schaden an seiner Gesundheit nehmen, welcher et<va dadurch entstehen könnte, daß sich Krankheitskeime im Apparat angesammelt hätten.
  • Schließlich ergibt sich bei der neuen Anordnung der Bremsklappe noch die vorteilhafte Möglichkeit, die Bremsklappe mit einem Zeigerwerk zu verbinden, welches die der Stärke des Luftstromes entsprechenden Bewegungen. der Klappe nach außen sichtbar macht und dem Blasenden oder auch etwaigen Aufsichtspersonen an einem :entsprechend eingeteilten Zifferblatt genau anzeigt, so daß damit auch während der Volummessung der Einblasdruck ständig kontrolliert und auf vorgeschriebener Höhe gehalten werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung irr einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Teilschnitt durch die Vorrichtung seitlich zur Längsmittelebene nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig.2 eine Draufsicht auf den unteren Gehäuseteil, Fig.3 einen senkrechten Mittelschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie C-D der Fig. i.
  • Das dargestellte Spirometer besteht aus einem Schaufelrad i, das irr einem zylindrischen Gehäuse 4 umläuft und von der eingeblasenen Luft in axialer Richtung durchströmt wird. Auf der Zuführungsseite ist ein ebenfalls zylindrischer Behälter 5 vorgesehen, der mit einem schraubenförmigen Leitkanal 6, 31 und einem nach außen tangential sich daran anschließenden Stutzen 7 zum Anschluß eines Schlauches und Mundstückes zum Einblasen versehen ist. Auf der anderen Seite des Schaufelrades ist in einem zylindrischen Gehäuse g gleichachsig zum Schaufelrad ein Zählwerk zum Messen der durchgeblasenen Luftmenge angeordnet. Zwischen dem Zählwerksgehäuse 9 und dem Schaufelrad i ist noch eine Luftkammer bzw. ein Leitkanal vorgesehen, der die axial aus dem Schaufelrad austretende Luft radial nach außen durch Schlitze 8 ins Freie leitet.
  • Vor dem inneren Ende des Schlauchan-#_tlußstückes oder -stutzens 7 ist eine Klappe 3 angebraght, die um eine oberhalb der ' inneren Mündung des Stutzens 7 vorgesehene waagerechte Achse 24 schwenkbar gelagert ist. Unter dem Einfluß des Eigengewichtes schwingt die Klappe 23 nach unten und legt sich dicht schließend vor die innere öf-fnung des Anschlußstutzens. Die Klappe 23 öffnet sich unter dem Druck der eingeblasenen Luft aber erst dann, wenn der Luftdruck ,ein bestimmtes Maß überschreitet. Der Anschlußstutzen ist innen als Düse 7' ausgebildet, uin eine gute Druckwirkung auf die Klappe 23 zu erzielen. Der Durclunesser und die Gestaltung der Düse -und der Klappe ist nun so bemessen, daß bei vorschriftsmäßig geöffneter Klappe 23 (Feg. i und 2 strichpunktierte, Fig.3 ausgezogene Lage) die Luftmenge unter einem bestimmten, für die Messung günstigsten Druck austritt. Dieser Druck hat dem günstigsten Atmungsdruck zu entsprechen, so daß einerseits ein schädlicher überdruck in der Lunge vermieden wird, anderseits aber auch das Ausblasen der Luft in einer nicht allzu langen Zeit erfolgt, so daß keine Atemnot eintritt. Dieser günstigste Atmungsdruck liegt bei 0,07 Atm. überdruck. Damit sind die Maße des Ventils und das erforderliche Klapp.engewicht bestimmt.
  • Im Bereich der Klappe 23 sind die gegenüberliegenden Wandungen des Einblaskanals bzw. Einblasschachtes abgeflacht. In diesen abgeflachten Wandungsteilen 25; 26 ist die Schwingungsachse 24 der Klappe gelagert. Das eine Ende 24' der Achse ist durch die Wandung des Gehäuseteiles 5 nach außen durchgeführt und trägt außen einen Zeiger 27, der die jeweilige Stellung der Klappe 23 und damit den zugehörigen Druck anzeigt. Der Zeiger spielt vor einer an der Außenwandung des Gehäuses 'angebrachten Skala, die in Druckeinheiten geeicht ist. Die Skala befindet sich an einer Abflachung 28 der Gehäusewandung. Die günstigste Stellung der Klappe 23 ist an der Skala, durch eine rote Marke gekennzeichnet. Der Druck kann auf diese Weise leicht festgestellt und während der ganzen Ausblasezeit auf den günstigsten Wert gehalten werden: Die Klappe ist ferner mit einer Nase 29 versehen, die in der Schließstellung nach oben gerichtet ist. Diese Nase 29 greift an der Unterseite einer Blattfeder 3o an und drückt diese in der Schließstellung so weit nach oben, daß das Ende 3o' dieser Feder zwischen die Flügel i' des Meßrades i greift und so das Flügelrad abbremst. Die Feder besteht aus einem hreisförrnigen Blechstreifen und ist am Boden P i des schraubenförmigen Zuführungskanals 6 befestigt. Sie verläuft etwas steiler als der Boden 3 i. und über das Ende des Bodens bzw. der Rinne hinaus bis unter das Flügelrad. Wird die Klappe 23 geöffnet, so schwingt die Nase 29 nach unten mid gibt die Feder 3o frei, so daß die Feder von dem Flügelrad fort nach unten schwingen und das Rad durch den auftreffenden Luftstrom gedreht werden kann. Die Bremsfeder 3o und die Nase 29 sind so ausgebildet, daß das Flügelrad erst dann freigegeben wird, wenn sich die Klappe 23 in der dem günstigsten Luftdruck entsprechenden Stellung befindet. Beim Aufhören des vorschriftsmäßigen Druckes schließt sich die Klappe wieder, und das Laufrad bzw. Zählwerk wird wieder abgebremst. Ein Nachlaufen, welches das Meßergebnis beeinträchtigt, ist dadurch vermieden. Es wird nur diejenige Luftmenge gemessen, die unter dem vorgeschriebenen Druck eingeblasen wurde.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen möglich. Insbesondere könnte das Ventil auch anders, z. B. als Tellerventil, ausgebildet sein. Es könnte auch durch Federdruck geschlossen gehalten werden. Die Bremse für das Flügelrad kann gegebenenfalls ,auch schon beieinem kleineren als dem günstigsten Luftdruck, also auch schon bei kleinerer öffnung des Ventils außer Wirkung treten. Ferner könnte an die Düse auch noch ein besonderer Druckmesser angeschlossen und das Ventil mit einer Verriegelung versehen sein, die erst dann von Hand oder selbsttätig ausgerückt wird, sobald der Druckmesser den richtigen Druck anzeigt. Es wird dann auch das Ventil sich sofort auf den richtigen Wert .einstellen, so daß das Flügelrad sich gleich zu drehen beginnt, sobald die Luft einströmt. Dadurch wird stets die gesamte eingeblasene Luft gemessen.

Claims (3)

  1. PATENNTAi\S1'RC'C'1-1L: r. Spirometer, bei dem die eingeblasene Luft auf ein mit -einem Zählwerk verbundenes Schaufelrad einwirkt, gekennzeichnet durch eine in dem Hauptstrom der Einblasluft liegende Rückschlagklappe und eine damit gekuppelte Bremse für das Schaufelrad:
  2. 2. Spirometer nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagklappe (23) mit. einem außen sichtbaren Zeiger (27) verbunden ist, der die Stellung der Klappe (23) -und damit auch den zugehörigen Einblasdruck anzeigt.
  3. 3. Spirometer nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagklappe (23) mit einer Nase (29) versehen ist, die in der Schließstellung der Klappe eine Bremsfeder (30, 30') gegen das Schaufelrad drückt.
DEST53503D 1935-05-17 1935-05-17 Spirometer Expired DE659149C (de)

Priority Applications (1)

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DEST53503D DE659149C (de) 1935-05-17 1935-05-17 Spirometer

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DEST53503D DE659149C (de) 1935-05-17 1935-05-17 Spirometer

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DE659149C true DE659149C (de) 1938-04-27

Family

ID=7466755

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DEST53503D Expired DE659149C (de) 1935-05-17 1935-05-17 Spirometer

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DE (1) DE659149C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2347022A1 (fr) * 1976-04-06 1977-11-04 Grieshaber Eugen Spirometre

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2347022A1 (fr) * 1976-04-06 1977-11-04 Grieshaber Eugen Spirometre

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