DE659098C - Vorrichtung zum Umpressen elastischer Koerper mit einer Fassung aus Kunstharz - Google Patents

Vorrichtung zum Umpressen elastischer Koerper mit einer Fassung aus Kunstharz

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DE659098C
DE659098C DER93716D DER0093716D DE659098C DE 659098 C DE659098 C DE 659098C DE R93716 D DER93716 D DE R93716D DE R0093716 D DER0093716 D DE R0093716D DE 659098 C DE659098 C DE 659098C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14836Preventing damage of inserts during injection, e.g. collapse of hollow inserts, breakage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umpressen elastischer Körper mit einer Fassung aus Kunstharz Beim Herstellen von Preßkörpern aus den bekannten Kunstharzpreßmassen verschiedener Art ist es häufig erforderlich, in die Preßmasse zusätzliche Teile aus irgendeinem anderen Stoff einzupressen. So ist es beispielsweise vielfach gebräuchlich, bei elektrotechnischen Apparaten metallene Kontaktteile in den Isolierkörper einzupressen. Dieses Einbetten metallener, also meist starrer Teile bereitet im allgemeinen keine Schwierigkeiten. Das Verfahren wird etwa so ausgeübt, daß der einzubettende Metallteil in die Preßform eingesetzt, hier durch Stützstifte o. dgl. gehalten und dann die mit Preßmasse angefüllte Form geschlossen wird. Nach Beendigung des Härtens entnimmt man der Form den fertiggepreßten Körper mit den fest @eingebetteten Metallteilen.
  • Nach ,einem ähnlichen Verfahren gelingt es auch, in einen Preßkörper Einsatzteile einzubetten, die selbst aus Isolierpreßmasse, z. B. einem Hartpapierplättchen, bestehen. Ist dieses noch nicht endgültig gehärtet, also noch .ein wenig biegsam, so genügen Stützstifte, um ,ein Verbiegen während des Preßvorganges zu verhüten. Weitere Schwierigkeiten treten bei diesen bekannten Verfahren nicht auf, weil der Einsatzteil, wenn er nicht vollständig von Preßmasse umhüllt «-erden soll, sich nur zu einem Teil, nämlich an welchem er von Preßmasse erfaßt wird, innerhalb des Preßraumes befindet und im übrigen einfach z. B. in einer Einkerbung im Boden der Form ruht; wo er dem Preßdruck nicht ausgesetzt ist.
  • Größere Schwierigkeiten bereitet es jedoch, 'wenn ein elastischer Körper mit einer Fassung .aus Kunstharz umpreßt werden soll, ohne seine Elastizität zu verlieren. Gedacht sei, beispielsweise an die meist sehr dünnen und in sich federnden Membranen von Telephonhörern oder an die Bimetallstreifen elektrischer selbsttätiger Thermostatschalter. Entweder gestattet es die Form des elastischen Körpers nicht, den später von Preßmasse erfaßten Teil in eine Einkerbung des Preßformenteiles einzulegen, oder es ist wie hei den Membranen notwendig, sie ringsum am Rande mit Preßmasse zu umhüllen, während der übrige Membrankörper beiderseits frei bleiben soll; in einem solchen Falle muß die ganze Membran zum Durchführen des Preßvorganges in den Preßraum der Preßfoim eingelegt werden. Noch größere Schwierigkeiten entstehen, wenn beispielsweise Filterringe hergestellt und das Filterpapier in einen Haltering, eine Fassung, eingebettet werden sollen. Hier besteht die Gefahr, daß das Papier unter der Einwirkung des Preßdruckes reißt und im übrigen durch die hohe Preßttmperatur verbrennt oder zufolge Luftmangels verkohlt. Es .ist bisher nicht möglich gewesen, dünne und biegsame Metallteile, Papiere oder sonstige elastische und biegsame Körper-mit Fassungen aus Kunstharz zu umpressen.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe in einfacher Weise. Sie betrifft eine Vorrichtung zum Umpressen elastischer Körper mit einer Fassung aus Kunstharz und besteht darin, daß im Preßraum der Preßform ein gegebenenfalls mehrteiliger Halter angeordnet ist, der den elastischen Körper mit Ausnahme der mit Preßmasse zu umgebenden Teile vom Preßdruckentlastet. Wesentlich ist demnach die Entlastung des elastischen Körpers vom Preßdruck, soweit er von Preßmasse nicht .erfaßt werden soll. Man kann diese Druckentlastung in verschiedener Weise, und zwar meist in Abhängigkeit von der Art des Baustoffes oder der Gestalt des elastischen Körpers erreichen. Es gelingt die völlige Druckentlastung 7.. B. dadurch, daß in der Form ein zwei- -oder mehrteiliger Einsatzkörper als Halter angeordnet wird, der zur Aufnahme des elastischen Körpers dient und nur -dessen von der Preßmasse zu erfassende Teile dieser zugänglich macht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt eine geschlossene Preßform im lotrechten Schnitt, Abb. ? läßt .eilten Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i erkennen.
  • Es ist beim Ausführungsbeispiel die Herstellung eines Filterringes angenommen, dessen Papiereinlage aus einer oder mehreren zickzackförmig gebogenen Papierlagen besteht, die durch einen Preßstoffring zusammengehalten werden.
  • Die Form besteht aus dem Unterteila und dem Oberteil b. Beide. werden durch umschließende Backen c, d und Plattene, f zusammengehalten, von denen die erstehe ein Druckstück g trägt und beweglich .angeordnet ist. Die Platte/ ist durch Bolzen h in üblicher Weise auf einer Unterlage befestigt. Die Backen und die Platten c, cl. sowie ,e, f haben in bekannter Weise Heizkanäle i.
  • Der Preßraum j der Forma, b ist ausgefüllt durch einen zweiteiligen Einsatzkörper k, der so ,gestaltet ist, daß er zur Aufnahme des einzubettenden Körpers dient :und den Preßraum jnur dort frei läßt, wo wählend des Pressens der Kunstharzpreßstoff hingedrückt werden soll. Entsprechend der zickzackförmigen Faltung der einzubettenden Papiereinlage hat demnach beim Ausführungsbeispiel jeder der Teile des Einsatzkörpers k kammartige Vorspr ünge m, die derart ineinandergreifen, daß, wie Abb. i erkennen läßt, der von den beiden Einsatzkörperteilen umschlossene Raum der gewünschten Gestaltung des einzubettenden Körpers entspricht. Dieser ist daher zum größten Teile von jeglichem Preßdruck entlastet; er ragt nur mit seinen freien Rändern rings um den Einsatzkörper k in den verbleibenden Pr-eßraum j der Form a-, b.
  • Als Preßdruckverfahren ist ferner beim Ausführungsbeispiel eiri spritzgußähnliches angenommen. Zu diesem Zwecke ist in der Form ein Hohlraumzz in Gestalt eines rings um den Formkörper a umlaufenden Ringkanals vorgesehen, der mit der zli verarbeitenden Kunstharzmasse angefüllt wird. In den Ringkanaln ragt .ein .entsprechender Ringansatz,o des Druckstückes j. An mehreren Stellen, beim Ausführungsbeispiel an sechs, ist der Ringkanal az durch flache Kanäle p mit dem Praßraum f verbunden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Die einzubettende Papierlage wird zwischen die kammartigen Vorsprünggenz der Einsatzteile k eingelegt; diese werden in den Preßrautneingesetzt, der nach Aufsetzen des Oberteiles b durch mehrere Schraubbolzen r geschlossen wird. Inzwischen war der Ringkanaln mit Kunstharzmasse angefüllt. Zur Verwendung kann jede unter der Einwirkung von Hitze und Druck bildsame Preßmasse gelangen. Den höchsten Grad von Fließfähigkeit haben bekanntlich die pulverförmigen Kunstharzmassen. Bei Anwendung entsprechenden Preßdruckes lassen sich aber auch Preßmassen verarbeiten, die als Füllmittel Leinenoder sonstige Gewebestoffe enthalten. Gut verwendbar sind z. B. sog. öder solche, die als Füllmittel Papierstücke enthalten. Höchste Festigkeiten ergeben Preßmassen, die aus mit Kunstharz getränkter Papierwolle bestehen. Als Kunstharzbindemittel können zur Anwendung kommen die bekannten Kunstharze der Phenoplastreihe; das sind Kondensationsprodukte aus Phenol oder Kresol mit einem Aldehyd, insbesondere Formaldehyd, oder auch die Kunstharze der Aminoplastreihe, welche durch Kondensation von Harnstoff oder Thioharnstoff oder Harnstoff und Thiolialnstofoder Dicyandiamid mit Formaldehyd gewonnen werden.
  • Die in den Ringraum sz eingefüllte Kunstmasse wird unter gleichzeitiger Beheizung der Form .durch Niederdrücken des Oberdrückers b unter hohen Druck gesetzt; dadurch wird die Kunstharzmasse durch die Kanäle p in den Preßraum j ,getrieben, den sie völlig anfüllt. Beim Erstarren und Erhärten der Kunstharzmasse werden die im Preßraum j befindlichen Ränder .der im übrigen vom Druck entlasteten Papiereinlage in den sich bildenden Preßstoffring fest eingebettet. Nach beendigtem Preßvorgang wird die Forni geöffnet, der Einsatzkörper k heraus- rund auseinandergenommem, worauf der fertige Filterring herausgehoben werden kann.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt; es gelingt im Wege der Erfindung, jeden @elastischen Körper aus beliebigem Stoff mit einem beliebig gestalteten Körper zu umpressen. Die Erfindung ist auch nicht beschränkt .auf die Anwendung eines spritzgußähnlichen Preßverfahrens, sondern ist auch dann anwendbar, wenn mit den bei der Herstellung gewöhnlicher Preßkörper üblichen und ,aus Form und Oberdrücker bestehenden Preßformen gearbeitet wird.

Claims (1)

  1. PATRNTAN5PRUCII: Vorrichtung zum Umpressen elastischer Körper mit einer Fassung aus Kunstharz, dadurch gekennzeichnet, daß im Preßraum (j) der Preßform (a, b) ein gegebenenfalls mehrteiliger Halter (k) angeordnet ist, der den elastischen Körper (m) mit Ausnahme der mit Preßmas.se zu umgebend@en Teile vom Preßdruckentlastet.
DER93716D 1935-07-05 1935-07-05 Vorrichtung zum Umpressen elastischer Koerper mit einer Fassung aus Kunstharz Expired DE659098C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2501863A (en) * 1945-09-27 1950-03-28 Western Electric Co Method of and apparatus for molding articles
US3575233A (en) * 1968-10-07 1971-04-20 Joachim Mahle Diecasting mold

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2501863A (en) * 1945-09-27 1950-03-28 Western Electric Co Method of and apparatus for molding articles
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