DE65908C - Bremsvorrichtung für trommelartige Wägegefäfse selbsttätiger Waagen - Google Patents
Bremsvorrichtung für trommelartige Wägegefäfse selbsttätiger WaagenInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
- G01G13/24—Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
- G01G13/242—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices
- G01G13/243—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier
- G01G13/244—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT)
KLASSE 42: Instrumente.
Die bisher bestehenden selbstthätigen Waagen, auch diejenige, welche mir unter dem 24. August
1881 unter No. 14856, Klasse42, patentirt wurde,
bedürfen wesentlicher Verbesserungen. Die Genauigkeit der Waagen ist zu erhöhen, um die
Verluste auf das geringste Mafs zu bringen, es sind ferner die Uebelstände zu beseitigen, welche
bei solchen Waagen dieser Gattung, die höhere Tragkraft besitzen, durch die Schläge und Erschütterungen
entstehen.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Waage ist für jede Tragkraft ausführbar, sie bietet die
Vortheile des selbstthätigen Wagens und Zählens, und es sind bei ihr die Mängel, welche die
Erfahrung lehrte, beseitigt.
Die Gesammteinrichtung besteht aus der eigentlichen Waage, aus dem Gestell, aus der
das Wägegut aufnehmenden Trommel, aus der die Schläge beseitigenden und das regelmäfsige
Auf- und Niedergehen der Schale bewirkenden Bremsvorrichtung, endlich aus dem Zählwerk
und den dasselbe bewegenden Hebeln.
Die eigentliche Waage wird zweckmäfsig als Decimalwaage ausgeführt. Sie besteht aus der
rahmenförmigen Brücke A A, welche die Last durch die mit Pfannen versehenen OberkopfeSB
auf die Schneiden des einarmigen Hebels C C überträgt. Dieser Hebel wird bei Cn Cn durch
die beiden Zugstangen D D mit dem Waagebalken En E1 E verbunden, der in den gabelförmigen
Lagern G G des Ständers HH ruht. Das Hauptgestell besteht aus den Ständern HH
und H/ Hn den Füfsen H11 Hn und den diese
Theile verbindenden, den Erschütterungen Widerstand leistenden Verstrebungen.
Die das Wägegut aufnehmende Trommel K ist aus starkem Eisenblech und Winkeleisen
hergestellt, in vier Abtheilungen getheilt, deren jede zur Aufnahme einer bestimmten Menge
Gutes bemessen ist. Sie ist um die Achse einer durch sie hindurchgehenden horizontalen
Welle,' welche in zwei auf der Brücke A A befestigten Lagern ruht, drehbar. An jeder
Stirnfläche der Trommel befindet, sich der Bremsklotz L, welcher entsprechend den vier
Abtheilungen und den zu einer Umdrehung der Trommel gehörigen vier Wägungen in seiner
Umfassungsfläche nach vier Kurven geformt ist. Auf die beiden Bremsklötze wirken die beiden
Schleppfedern M M, die mit den durch Gegengewichte O regulirbaren Hebeln NN verbunden
sind. Durch den Hebel P wird jede Vierteldrehung der Trommel, auf Erfordern jede
ganze Drehung auf das Zählwerk Q übertragen.
In den an der Trommel befestigten Kreuzen R R befinden sich je vier Stahlzapfen S, welche
an den an den Pfosten H1H1 befindlichen Gegenstahlzapfen
T streifen. U ist der Waagtrichter, dem, das Wägegut entweder unmittelbar oder
durch, einen Elevator zugeführt wird; zweckmäfsig ist die Anordnung einer sogenannten
Schurre.
In Fig. ι ist die selbsttätige Waage bei beginnender
Wägung dargestellt. Das Wägegut fällt in die Abtheilung K1, und zwar so lange,
bis das Gleichgewicht mit dem auf der Schale F befindlichen Gewicht erreicht ist. In diesem
Augenblick verläfst der Stahlzapfen S den festen Stahlgegenzapfen T, die Trommel K macht eine
Vierteldrehung und der Theil des Bremsklotzes
an K^ kommt derart zur Wirkung, dafs K2
an der Stelle von K1 steht, nachdem der Inhalt von K1 ausgeschüttet worden ist.
Der Balken E und die Schale F, welche während der Belastung bis zum Gleichgewicht
gehoben worden sind, haben sich während der Entfernung von UT1 gesenkt, sie sind in
die in Fig. ι dargestellte Lage zurückgegangen. Der zweite Stahlzapfen S steht nun an dem
festen Stahlgegenzapfen T. Nachdem . auch K2 so weit gefüllt ist, dafs die Waage einspielt,
verläfst der zweite Stahlzapfen den Gegenzapfen, K2 schüttet aus, K3 kommt an
die Reihe, nächstdem i£4 und dann wiederum
K1 u. s. w.
Die vier Kurvenflächen des Bremsklotzes L L haben eine solche Form, dafs das freie Spiel
der Waage in keiner Weise gehindert wird, die Bremsen beseitigen die Stöfse und lassen
die Trommel bei jedem Ausschütten nur eine Vierteldrehung zurücklegen.
Das abzuwägende Gut wird ununterbrochen zugeführt. Mit Rücksicht darauf, dafs diese
Waage besonders zum Abwägen massiger Stoffe, wie Rüben, Kartoffeln u. s. w., bestimmt
ist, konnte von einer selbstthätigen Abstellung der Zuführung zur Veranlassung einer sehr
genauen Wägung abgesehen werden, zumal die Natur des Wägegutes eine unbedingt genaue
Wägung nicht erheischt. Uebrigens läuft auch ein solches Wägegut nicht in derart ununterbrochenem
Strom nach, wie es z. B. Getreide oder anderes Schüttgut thut, so dafs eine erhebliche
Ueberfüllung des jedesmal zu füllenden Trommelraumes kaum zu fürchten ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine mit einer Trommel versehene selbstthätige Waage, bei welcher durch Hebel und Gegengewicht stellbare Schleppfedern und an jeder Seite der Trommel Bremsklötze angeordnet sind, die der zu einer Umdrehung der Trommel gehörigen Zahl von Wägungen entsprechend nach bestimmten Kurven derart geformt sind, dafs die Waage während der Wägung freies Spiel hat, und dafs infolge der Reibung der Bremsfedern auf den Klötzen bei der Drehung der Trommel Stöfse vermieden werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65908C true DE65908C (de) |
Family
ID=339658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65908D Expired - Lifetime DE65908C (de) | Bremsvorrichtung für trommelartige Wägegefäfse selbsttätiger Waagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65908C (de) |
-
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