DE658786C - Tragevorrichtung fuer Taschen jeder Art, Koffer u. dgl. - Google Patents

Tragevorrichtung fuer Taschen jeder Art, Koffer u. dgl.

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DE658786C
DE658786C DEG91976D DEG0091976D DE658786C DE 658786 C DE658786 C DE 658786C DE G91976 D DEG91976 D DE G91976D DE G0091976 D DEG0091976 D DE G0091976D DE 658786 C DE658786 C DE 658786C
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hand
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/26Special adaptations of handles

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Zum Tragen von Taschen, Damenhandtaschen, Aktenmappen, Kofiern u. dgl., welche mit einer Tragevorrichtung bekannter Art versehen sind, benötigt man die tragende Hand in der Weise, daß die Finger der Hand den Tragbügel umspannen.
Ferner ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, mittels welcher ein Koffer mit dem Handrücken getragen werden kann, so daß die Finger zum Tragen eines weiteren Gegenstandes benutzt werden können. Diese bekanntgewordene Vorrichtung besteht darin, daß parallel und zusätzlich zu dem bekannten Koffergriff oberhalb desselben und mit ihm starr verbunden ein zweiter Griff angeordnet ist, der sich in einer solchen, Entfernung von dem genannten ersten Koffergriff befindet, daß die Finger der Hand gerade noch gut zwischen, diesen beiden Griffen ein- und durchgeschoben, werden können, so daß beim Anheben des Koffers der Rücken der Hand gegen die Unterseite' des genannten zweiten Griffes und die Innenfläche der Hand gegen die Oberseite des ersten Griffes gepreßt wird.
Bei der Verwendung eines solchen Griffes ist, wie leicht ersichtlich, die Freiheit der Hand und somit die Freiheit der Finger sehr beschränkt; auch dürfte der bei der Benutzung eines solchen Griffpaares sich ergebende eingeklemmte Zustand der Hand für den Träger nach kurzer Zeit unerträglich werden.
Im Gegensatz zu den bekannten Tragevorrichtungen besteht die Tragevorrichtung nach der Erfindung darin, daß zwei mit ihren Enden an der Tasche (oder Koffer usw.) auf an sich beliebige Weise fest oder auch durch Schlaufen verbundene Tragebänder angeordnet sind und ein breites auf diesen Tragie- : bändern verschiebbares Querband vorgesehen ist, letzteres geeignet, sich auf den rückwärtigen Teil des Handrückens, also auf jenen Teil des Handrückens zu legen, welcher sich in der Nähe der Handwurzel befindet, wenn die zum Tragen benutzte Hand unter das genannte Querband 'eingeschoben ist 'und den Koffer angehoben hat.
Während also gemäß dem eingangs geschilderten Stand der Technik der genannte zweite Griff, der, wie bemerkt, den Handrücken gegen den ersten Koffergriff "einklemmt, parallel zur Längsrichtung des Koffers liegt, ist die Richtung des Querbandes — und deshalb ist dieses Teil als Querband bezeichnet — quer zur Längsrichtung angeordnet. Durch eine solche Queranordnung eines Bandes (des Querbandes) wird erreicht, daß der Koffer mit dem Handrücken nicht nur bequem getragen werden kann, sondern auch, daß die Finger der gleichen Hand ungehindert ein weiteres Gepäckstück ergreifen können.
Die Zeichnung zeigt ein Aiisführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt·.
Abb. ι einen Träger gemäß der Erfindung, wobei die mit dem Querteil in Verbindung stehenden Tragbänder teilweise weggeschnit- » ten gezeichnet sind;
Abb. 2 die Art und Weise, wie ein Träger gemäß der Erfindung einerseits mit der Tasche in Verbindung gebracht werden und andererseits auf den Handrücken etwa in der Nähe der Handwurzel gelegt werden kann. '.„," Im einzelnen ist das Querteil α mit je eineij Schlaufe an jedem Ende versehen, durchweiche je ein Tragband b, c und d, e gezogen ist. Die genannten Schlaufen an den Enden
ίο des Querteiles α haben eine solche Weite, daß jedes Tragband in seiner Schlaufe beweglich ist. Wie die Tragbänder an der Tasche g befestigt sind, ob also die Enden der Tragbänder, z. B. wie in Abb. ι und 2 gezeigt, unter Durchziehen durch eine an der Tasche g angebrachte Schlaufe / vermittels Knöpfe oder Schnallen Ji verbunden sind oder ob jedes Tragbandteil mit einer besonderen an der Tasche angebrachten Öse (oder Schlaufe) in Verbindung gebracht ist, wie es z. B. bei der Anbringung eines Trägers gemäß der Erfindung zweckmäßig sein kann, oder ob die Tragbänder andersartig befestigt sind, ist im Rahmen der Erfindung beliebig. Das Querteil α wird zweckmäßig als breites Band gefertigt und in einer solchen Form, daß es sich dem Handrücken und den seitlich des Handrückens befindlichen Teilen der Hand gut anpaßt. Die Abb. 1 zeigt ein solches Querteil beispielsweise in einer solchen entsprechenden Zuschnittform und in einer ■gp-kihen entsprechenden Breite in etwa natür- -Äiier Größe.
"-"'-,iDer Stoff, aus dem das Querteil α oder die ■:Tragbänder b, c und d, ie gefertigt sind, ist im Rahmen der Erfindung beliebig; jeder geeignete Stoff, wie z. B. ein Band aus Textilstoff oder Leder für das Querteile, oder Textilband, Leder oder Metall, z. B. in Kettenform, für die Tragbänderb, c und d, e kann verwendet werden.
Wie aus der Zeichnung (Abb. 2) ferner zu ersehen ist, erfüllt ein Träger gemäß der Erfindung seinen Zweck; die Tasche wird vom Handrücken getragen, die Finger der Hand sind frei,

Claims (1)

  1. Patentanspruch: ,
    Tragevorrichtung für Taschen jeder Art, Koffer u. dgl., gekennzeichnet durch zwei mit ihren Enden an der Tasche verbundenen Tragbändern (b, c und d, e) und ein breites, das Handgelenk umgreifendes, auf den Tragbändern verschiebbares Querband (a).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG91976D 1936-01-19 1936-01-19 Tragevorrichtung fuer Taschen jeder Art, Koffer u. dgl. Expired DE658786C (de)

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