DE658644C - Filmfuehrungseinrichtung fuer Kinoapparate - Google Patents

Filmfuehrungseinrichtung fuer Kinoapparate

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DE658644C
DE658644C DEW98223D DEW0098223D DE658644C DE 658644 C DE658644 C DE 658644C DE W98223 D DEW98223 D DE W98223D DE W0098223 D DEW0098223 D DE W0098223D DE 658644 C DE658644 C DE 658644C
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/56Threading; Loop forming

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Patentiert im Deutschen
Es sind Filmführungseinrichtungen für Kinoapparate bekannt, bei denen die An-" ..druckrollen mit dem beweglichen Teil des Bildfensters so gekuppelt sind, daß alle Teile gleichzeitig zwangsläufig ein- und ausgerückt werden. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß der Film nicht in der Reihenfolge des Einlegens an den einzelnen Transportstellen festgelegt werden kann und demzufolge wieder aus diesen herausschwingen oder sich verschieben und die Schleifengröße ändern kann.
Es sind ferner zur Vermeidung jener Nachteile Filmführungseinrichtungen für Kinoapparate bekannt, bei denen alle den Film in die Gebrauchsstellung andrückenden Teile beim Öffnen beispielsweise des beweglichen Teiles des Filmfensters mit ausgerückt werden, welche jedoch gestatten, diese Andruckteile jeden für sich wieder in die Gebrauchsstellung zu bringen, ohne zwangsläufige .Verbindung untereinander. Dies hat andererseits den Nachteil, daß man beim Schließen der Kamera vergessen haben kann, einen der Andruckteile einzurücken.
Erfindungsgernäß werden alle diese Nachteile dadurch behoben, daß die Andruckrollen auf Hebeln gelagert sind, die auf der Führungsschiene des beweglichen Teiles des FiImfensters an ausrückbaren Sperrhaken derart anliegen, daß sie einzeln eingerückt werden können, aber beim Schließen des Bildfensters selbsttätig in die Gebrauchsstellung kommen. Schiebt man nun die Schiene zurück, ao werden zwangsläufig die Hebel von den Sperrhaken mitgenommen. Durch Lösen dieser Sperrhaken kann man die Andruckrollen einzeln in die Gebrauchs stellung bringen. Löst man aber die Rastung der Schiene, so kommen alle Andruckteile selbsttätig gleichzeitig in die Gebrauchsstellung.
In der Zeichnung ist die Erfindung in' einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
+5 Abb. ι und 2 einen Schnitt durch das Filmfenster,
Abb. 3 und 4 eine Ansicht der Filmführungsednrichtung von oben.
In einer Kamera 1 wird der Film über eine Vorwicklerrolle 5 zum Filmfenster 2 und von da über eine Nachwicklerrolle 4 wieder in die Kassette geführt, Der bewegliche Teil 3
28. Dezember 1034 ab
'des Filmfensters 2 ist auf einer Schiene 12 angeordnet und kann gegen die Kraft einer Feder 19 ausgerückt werden, wobei die Schiene 12 mit einem Stift 20 in einem Schlitz 13 der Platine 1" geführt wird. In der Offenstellung wird die Schiene 12 durch die Nase ΐ6β eines Sperrhakens 16 gehalten, der durch eine Öffnung 18 der Schiene hindurch in eine zweite Öffnung 17 der Platine einschnappt. Die Andruckrollen 6 und 7 sind auf Hebern 8 und 9 gelagert und werden von Federn ι ο und 11 an die Wickelnollen 4 und S angedrückt. Hierbei legen sie sich an die gleichfalls auf der Schiene 12 angebrachten Sperrhaken 14 und 15 an.
Beim Zurückziehen der Schiene 12 werden die Druckrollenhebel 8 und 9 von den Sperrhaken 14 und 15 mitgenommen und so die Andruckrollen geöffnet. Indem man nun den einen oder anderen der Sperrhaken 14 und 15 zurückdrückt, schnappt eine der Andruckrollen 6-oder 7 in die Gebrauchsstellung. Löst man aber den Sperrhaken 16 der Schiene 12, so werden alle Andruckteile, sowohl der bewegliche Teil des Fiknfensters 3 als auch die Andruckrollen 6 und 7, zwangsläufig gleichzeitig in die Gebrauchsstellung gebracht. Beim Schließen des Filmfensters ist also immer dafür gesorgt, daß alle Andruckteile der Filmbahn geschlossen sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Filmführungseinrichtung für Kinoapparate, bei der beim Ausrücken des beweglichen' Teiles des Fihnfenste'rs auch die Andruckrollen gleichzeitig in die Offenstellung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verwendung von ausrückbarien Sperrhaken die Andruckrollen unabhängig voneinander wieder eingerückt werden können, aber beim Einrücken des beweglichen Teiles des Filmfensters selbsttätig in die Gebrauchs-Stellung k-omrnen.
2. Filmführungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Andruckrollen auf einem doppelarml·· gen Hebel gelagert ist, dessen freies Ende unter Federdruck an dem zugehörigen Sperrhaken anliegt, der seinerseits auf dem beweglichen Teil des Filmfensters gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW98223D Filmfuehrungseinrichtung fuer Kinoapparate Expired DE658644C (de)

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DE658644C true DE658644C (de) 1938-04-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3233959A (en) * 1961-02-11 1966-02-08 Argus Inc Camera for successively exposing a film in parallel component strips

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3233959A (en) * 1961-02-11 1966-02-08 Argus Inc Camera for successively exposing a film in parallel component strips

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