DE65812C - Zugregler mit durch eine Wassersäule gehaltenem Essenschieber - Google Patents
Zugregler mit durch eine Wassersäule gehaltenem EssenschieberInfo
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- DE65812C DE65812C DENDAT65812D DE65812DA DE65812C DE 65812 C DE65812 C DE 65812C DE NDAT65812 D DENDAT65812 D DE NDAT65812D DE 65812D A DE65812D A DE 65812DA DE 65812 C DE65812 C DE 65812C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der vorliegende Zugregler ist mit dem Zugschieber der Esse verbunden und wirkt in der
Weise, dafs der nach der Beschickung mit neuem Brennmaterial geöffnete Zugschieber
selbstthätig bis auf eine bestimmte, zur Unterhaltung des Feuers nöthige Oeffnung geschlossen
wird. Bei ähnlichen bisher für diesen Zweck benutzten Reglern geschah dieses
Schliefsen gleichmäfsig; es hat sich nun gezeigt, dafs das gleichmäfsig schnelle Abschliefsen
den Verbrennungserscheinungen nicht entspricht, dafs vielmehr die zur Verbrennung erforderliche
Luftmenge nur dann richtig geregelt wird, wenn der Zugschieber sich zunächst langsamer
und darauf allmählich schneller bewegt. Dies wird durch den vorliegenden Zugregler bewirkt;
der Grundgedanke desselben besteht darin, dafs der Schieber durch einen Kolben mit darauf ruhender Wassersäule gehalten wird
und dafs diese Wassersäule allmählich niedriger wird, also der Druck auf den Kolben nachläfst,
so dafs sich der Zugschieber, stetig zunehmend, schneller in seine Schliefslage bewegt.
Der in dem Cylinder α angeordnete Kolben b
ist durch die nach unten gerichtete Kolbenstange mit dem Tretbügel c verbunden.
Durch Treten kann der Heizer den Kolben in seine unterste Lage bewegen. Durch das Gestänge
d und Ketten- oder Seilzüge e oder auf andere Art ist der Kolben mit dem Zugschieber
f verbunden. Der obere Theil des Cylinders α ist durch die Kanäle g h i mit dem
Wasserbehälter m verbunden. Zwischen den Kanälen g und h ist ein Ventil k angeordnet,
das in der Weise wirkt, dafs beim Niedergang des Kolbens b Wasser aus dem Behälter m
über den Kolben gesaugt wird, während das Ventil bei der entgegengesetzten Bewegung des
Kolbens abschliefst. Der Kanal i bildet eine ständige Verbindung zwischen dem Cylinder
und dem Behälter m und ein verstellbares Ventil / regelt die Gröfse der Verbindungsöffnung, die so klein sein mufs, dafs das
Wasser aus dem Behälter m in den Cylinder oder umgekehrt nur langsam übertreten kann.
Nachdem der Kolben b niederbewegt ist, bildet der Zugschieber ein Uebergewicht, das
den Kolben b langsam hebt und dabei das Wasser durch den Kanal i langsam in den
Behälter m zurückdrückt. Auf dem Kolben ruht als Gegengewicht für den Zugschieber J
eine Wassersäule, deren Höhe durch den Abstand des Wasserstandes im Behälter m vom
Kolben gegeben ist. Der Wasserbehälter ist nun aber bedeutend weiter als der Cylinder a;
infolge dessen nimmt beim Aufwärtsgange des Kolbens die Höhe der Wassersäule allmählich
ab; das Gegengewicht wird also nach und nach kleiner, so dafs der Schieber f sich um
so schneller abwärts bewegt, je höher er den Kolben b gezogen hat. Man kann nun den
Behälter m so grofs wählen, dafs der Schieber/ sich schliefslich doppelt so schnell bewegt wie
im Anfang.
Das Ventil Z läfst sich je nach der Art der Beschickung des Feuers verstellen, so dafs der
Uebertritt des Wassers schneller oder langsamer vor sich geht und der Schieber sich ebenso
schneller oder langsamer bis auf die geringe Oeffnung schliefst, die zur Erhaltung.des Feuers
nöthig ist. Die Zeit des Vorganges schwankt
bei der praktischen Anwendung meist zwischen 4 und 20 Minuten. Mit dem Regler kann
zweckmäfsig ein Signalapparat verbunden sein, der in dem Kasten η untergebracht wird und
dem Heizer anzeigt, dafs das Schliefsen des Schiebers geschehen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Zugregler mit durch eine Wassersäule gehaltenem Essenschieber, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Wasserbehälters (m) oberhalb des Wassercylinders (a), von gröfserem Querschnitt als dieser, so dafs beim Aufwärtsgange des Kolbens (b) die Höhe der darauf ruhenden Wassersäule allmählich abnimmt und dadurch ein zunehmend schnelles Abschliefsen des Essenschiebers stattfindet, wobei die Zeitdauer der Schieberbewegung sich durch ein verstellbares Ventil (I) zwischen Cylinder (a) und Behälter (in) regeln läfst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65812C true DE65812C (de) |
Family
ID=339569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65812D Expired - Lifetime DE65812C (de) | Zugregler mit durch eine Wassersäule gehaltenem Essenschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65812C (de) |
-
0
- DE DENDAT65812D patent/DE65812C/de not_active Expired - Lifetime
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