DE657997C - Vorfuehrungsattrappe in Schuhform - Google Patents
Vorfuehrungsattrappe in SchuhformInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
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- A43D3/14—Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
- A43D3/1433—Shoe-trees
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Vorführungsattrappe in Schuhform Form und Aufmachung einzelner Schuharten, insbesondere die des Straßen- und des Luxusschuhs, sind außerordentlich vielgestaltig. Sie wechseln allgemein mit dem bestimmten Verwendungszweck und mit der Jahreszeit. Vor allem aber ist die Gestaltung des Straßen- und Luxusschuhs ebenso wie die der Kleidung stark dem Wechsel :der Mode unterworfen, und innerhalb der durch die Mode vorgeschriebenen Grundformen muß sie sich wieder weitgehend dem besonderen Geschmack des einzelnen Käufers anpassen.
- Hieraus ergibt sich sowohl für die industrielle wie für die handwerksmäßige Herstellung von Fertig- und Maßschuhen, ähnlich wie in .der Bekleidungsindustrie, die Notwendigkeit der Verwendung von Modellen bzw. Vorführattrappen, die unter Berücksichtigung der durch Verwendungszweck, Jahreszeit und Mode vorgeschriebenen Grundformen in, zahlreichen, dem vietseitigen Geschmack des Käufers entsprechenden Ausführungsformen entworfen und dann von der Industrie und dem Handwerk nachgearbeitet werden.
- Diese Vorführattrappen wurden bisher in der Weise hergestellt, daß ein Schaft, der ja in der Hauptsache den erwähnten Wandlungen unterworfen ist, aus der für den Schuh selbst in Frage kommenden Lederart oder sonstigem Schuhwerkstoff über einen Normalleisten von entsprechender Form gearbeitet und in der für den Schuh vorgesehenen Weise hinsichtlich Aufmachung, Ausstattung, Farbe usw. ausgebildet wurde. Dieser Schaft diente dann, meist befestigt auf seinem Leisten, als Vorlage in allen Arbeitsgängen der Schuhherstellung, so beim Modellieren, Zuschneiden, Steppen, Putzen und Fertigmachen sowie zu Ausstellungs- und Vorführungszwecken.
- Diese Art der Modellherstellung hat mannigfache Nachteile. Sie erfordert, da ein regelrechter Schuhschaft fertiggestellt werden muß, die Inanspruchnahme mehrerer Arbeitskräfte, wie Zuschneider, Stepper, Stanzer usw. Die! Verwendung des in Frage kommenden Leders oder sonstigen Schuhwerkstoffes verteuert das Modell außerordentlich, insbesondere wenn kostbare Stoffe, wie Reptilienleder, Brokatstoffe usw., vorgesehen sind. Schließlich sind die in dieser Weise hergestellten Vorführattrappen auf die einmal ausgebildete Form festgelegt. Sie müssen bei etwaigen Beanstandungen auch geringfügiger Art stets vollständig neu gearbeitet werden, wodurch erhebliche Zeit- und Stoffverluste entstehen.
- Es wurden daher schon mannigfache Vorschläge gemacht, die Herstellung von Modellen und Vorführattrappen von Schuhen zu vereinfachen. Bei diesen bekannten Formen müssen aber entweder gleichfalls die für den Schuh selbst in Frage kommenden Stoffe verwendet und verarbeitet werden oder aber das Schuhmodell wird auf einen Leisten aufgemalt, wodurch jedoch weder eine vollkommene, naturgetreue Wiedergabe des Schuhs noch die Möglichkeit der einfachen Abänderung gegeben ist.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Vor., führungsattrappe in Schuhform, zu deren $erstellung plastisch bleibende Stoffe...-vecr; wendet sind, die durch Verschiebung bz@v'@'° Zu- und Abnahme eine beliebige Änderung der Oberflächengestaltung in Form, Farbe, Ausstattung u. dgl. zulassen.
- Die Anfertigung von Modellen in plastischer Masse ist an sich auf dem Gebiete der Kunst, z. B. in der Bildhauerei, bekannt. In der Übertragung dieses zweckmäßigen Verfahrens auf die Herstellung von Vorführungsattrappen in der Schuhfertigung liegt eine erhebliche Bereicherung der Technik.
- Es wurde auch schon vorgeschlagen, gewöhnliche Schuhmodelle auf aus Gips gegossene Leisten zu ziehen. Dies hat aber mit dem Einmodellieren des Schuhmodells in die plastische Masse selbst, wie es die Erfindung vorschlägt, nichts zu tun. Außerdem erhärtet Gips sehr rasch, so daß Änderungen nachträglich nicht mehr vorgenommen werden können.
- Als plastische Stoffe kommen z. B. Wachs, Plastellin u. dgl. in Frage: Die Vorführungsattrappe gemäß der Erfindung kann aus einem gewöhnlichen Leisten aus Holz oder Gußmasse bestehen, der mit einem der erwähnten plastischen Stoffe zur Aufnahme des plastischen Schaftbildes überzogen ist. -Das einmodellierte plastische Schaftbild kann der Farbe des Leders und der Ausstattungsteile (Schnallen, Knöpfe, Besatzstücke) entsprechend bunt gefärbt werden. Zweckmäßig wird es nach endgültiger Fertigstellung noch mit einer Schutzschicht aus Schellack o. dgl. überzogen.
- Durch die Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Abb. i zeigt das Schaubild einer Vorführungsattrappe gemäß Anspruch 3.
- Abb. a ist ein Schnitt nach X-X in Abb. i ; ,a-stellt -den Leisten aus Holz oder Gußmasse, 0 die plastische Schicht dar, in die das Bild des Schaftes einmodelliert ist.
- Die Vorführungsattrappe gemäß der Erfindung weist eine ganze Reihe von Vorteilen auf. Sie kann vom Modellverfertiger allein ohne Inanspruchnahme weiterer Arbeitskräfte für alle in Frage kommenden Modellzwecke hergestellt werden. Die bisher erforderlichen teuren Werkstoffe werden durch billige Modellierstoffe ersetzt, die überdies immer wieder verwendet werden können. Abänderungen können in einfachster Weise und vor allem vor den Augen und nach den Angaben des Abnehmers ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorführungsattrappe in Schuhform, gekennzeichnet durch die Verwendung plastisch bleibender Stoffe, die durch Verschiebung bzw. Zu- und Abnahme eine beliebige Änderung der Oberflächengestaltung in Form, Farbe, Ausstattung u. dgl. zulassen. a. Vorführungsattrappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der plastische Stoff aus Wachs, Plastellin, Gips o. dgl. besteht. 3. Vorführungsattrappe nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der das Abbild des Schaftes tragende plastische Stoff als Überzugsschicht auf einem gewöhnlichen Leisten aus Holz oder Gußmasse angebracht ist. q.. Vorführungsattrappe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaftbild nach endgültiger Fertigstellung mit einer Schutzschicht aus Schellack o. dgl. überzogen ist.
Priority Applications (1)
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Family Applications (1)
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1936
- 1936-06-18 DE DER96578D patent/DE657997C/de not_active Expired
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