DE65767C - Auswechselbare Stollen und Griffe für Hufeisen - Google Patents
Auswechselbare Stollen und Griffe für HufeisenInfo
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- DE65767C DE65767C DENDAT65767D DE65767DA DE65767C DE 65767 C DE65767 C DE 65767C DE NDAT65767 D DENDAT65767 D DE NDAT65767D DE 65767D A DE65767D A DE 65767DA DE 65767 C DE65767 C DE 65767C
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- DE
- Germany
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- spring
- slot
- sharpness
- horseshoe
- horseshoes
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L1/00—Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
- A01L1/04—Solid horseshoes consisting of multiple parts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schärfe (Stollen und Griffe) für Hufeisen, welche aus
einer leicht gekrümmten und auf der concaven Seite gerippten Flachfeder besteht und in zur
Auftrittfläche des Hufeisens senkrechte gerade Schlitze desselben eingesteckt wird. Die Schärfe
ragt aus dem Schlitz gehörig weit heraus und bildet mit ihrer Längskante die Schneide der
Schärfe. -
Die im Vorstehenden gekennzeichnete Schärfe wird durch die Figuren der beiliegenden Zeichnung
veranschaulicht. Von denselben zeigen Fig. ι die Auftrittfläche eines mit der vorliegenden
Schärfe versehenen Hufeisens, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch das Hufeisen nach
der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den einen Trachtentheil
des Hufeisens nach der Linie y-y der Fig. 1, Fig. 4 eine Breitansicht der Schärfe, Fig. 5
einen senkrechten Schnitt durch dieselbe, Fig. 6 die Form der Schärfe vor dem vollendeten
Einführen in den Schlitz des einen Hufeisentrachtentheiles.
Die Form des Hufeisens, welche mit vorliegender Schärfe verbunden werden soll, ist
beliebig. Beim dargestellten Hufeisen sind die Trachtentheile a a' durch einen im Querschnitt
T-förmigen Rippensteg b verbunden, und die Fläche, auf welcher der Huf ruht, ist durch
Lappen c vergröfsert, welche in den Raum zwischen den Schenkeln des Eisens eingreifen.
In dem Raum unter diesen Lappen kann in das Hufeisen eine Polsterung aus Gummi, Filz
oder dergleichen eingelegt werden, zu welchem Zwecke die Hufeisenarme auf den den Polsterraum
umschliefsenden Seiten nach den Lappen c zu unterschnitten sind. Ferner sind diese Seiten
zur besseren Einklemmung des Polsters durch Anordnung eines tiefen Längsschlitzes d in
jedem Arm und Anordnung von Einschnitten f in den durch die Längsschnitte d entstandenen
Stegen e biegsam gemacht, so dafs durch Biegen der Wände e nach innen zu die Einlage
fest mit dem Eisen verbunden werden kann.
Die neue Schärfe soll einen Ersatz bilden für die Stollen in den Trachtentheilen α α' und
für den Griff im Zehenstück g\ sie besteht aus einer leicht gekrümmten Flachfeder h, welche
auf der concaven Seite, und zwar an beiden Enden und in der Mitte mit senkrechten
Rippen i . bezw. V versehen ist. Die beiden äufseren Rippen i sind an den Enden, mit
welchen sie in die Schlitze k des Hufeisens treten, als Keile ausgebildet, was ein leichtes
Einführen der gekrümmten Feder in die Schlitze k gestattet, indem die Keile die Feder
beim Tiefereindringen in die Schlitze allmälig strecken. Die mittlere Rippe z1 darf nicht in
dieser Weise keilförmig sein, da sie beim Einstecken der Feder in den Schlitz k den
Schenkeln der Feder als Drehpunkt dienen soll. Ist die Feder h vollkommen in den Schlitz k
hineingedrückt, so drücken die Theile 0 der äufseren Rippen i gegen die eine Längsseite
des Schlitzes und bewirken so zusammen mit. der mittleren Rippe V das Festsitzen der Schärfe
in dem Schlitz.
Das Herausheben der Schärfe kann mittelst eines gabelförmigen, an den Zinken zugespitzten
Hebels geschehen, für dessen Eingriff in der Feder Löcher vorgesehen sind. Fig. 7 und 8
zeigen eine brauchbare Form dieses Hebels, für dessen zwei Zinken / zwei Löcher m in
der Feder h angeordnet sind.- Die Längskanten des Schlitzes k sind vortheilhaft oberhalb
der Löcher m der in den Schlitz k gesteckten Feder mit Kerben η versehen, welche'
das Einführen der Zinken / des Gabelhebels in die Löcher erleichtern. Wenn die Rippen i
und V der Feder h auch an den aus der Auftrittfläche des Hufeisens hervorstehenden
Enden in der durch die Figuren veranschaulichten Weise abgeschrägt sind, wird die
Schneide der Schärfe nur durch die äufsere Längsschmalkante der Feder h gebildet.
Die beschriebene Schärfe kann sowohl bei geschlossenen als auch bei offenen Hufeisen
verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Auswechselbare Stollen oder Griffe für Hufeisen, bestehend aus einer leicht gekrümraten und auf der concaven Seite mit Rippen i V versehenen Flachfeder h, welche in einen zur Auftrittfläche des Hufeisens senkrechten, nicht durch das Eisen hindurchgehenden Schlitz k eingesteckt ist und dadurch in demselben festgehalten wird, dafs die Feder, durch die abgeschrägten Rippen ti' gezwungen, beim Einstecken sich flach streckt und fest gegen die Wandungen des Schlitzes k anlegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65767C true DE65767C (de) |
Family
ID=339530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65767D Expired - Lifetime DE65767C (de) | Auswechselbare Stollen und Griffe für Hufeisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65767C (de) |
-
0
- DE DENDAT65767D patent/DE65767C/de not_active Expired - Lifetime
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