DE6575C - Kinderlaufstuhl - Google Patents
KinderlaufstuhlInfo
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- Germany
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- children
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D13/00—Other nursery furniture
- A47D13/04—Apparatus for helping babies to walk; Baby walkers or strollers
- A47D13/043—Baby walkers with a seat
Landscapes
- Special Chairs (AREA)
Description
1879.
R. VOIGT in BERLIN. Kinder-Laufstuhl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1879 ab.
Der nachstehend beschriebene Kinderstuhl hat den Zweck:
ι. kleine Kinder beim Erlernen . des Laufens zu unterstützen, an Stelle der seither hierzu angewendeten
Lauf körbe;
2. zugleich als Sitz-, Fahr- und Spielstuhl zu dienen.
Das Gestell dieses Kinderstuhles besteht aus den zwei Fufsleisten α α und den vier aufrechten
Trägern b b b b, welche unter sich durch Querleisten
c c c' c' verbunden sind. Die Befestigung der Träger b in den Fufsleisten α und den
Querleisten c in den Trägern b kann auf verschiedene Art bewirkt sein. Die! Träger b
laufen oben in Zapfen oder auch in Schrauben aus, auf welche ein Brett d aufgesteckt und
durch Keile event, aufgeschraubte Muttern oder Rosetten befestigt wird. In den Enden der
Fufsleisten α befinden sich Einschnitte, in welche kleine Räder e eingesetzt werden; der
Bolzen, welcher diesen Rädern als Axe dient, kann gleichzeitig zur Befestigung der Träger b
in den Fufsleisten α dienen. Die Räder sind am besten von Holz oder einem elastischen
Material gefertigt. An Stelle dieser Räder und Einschnitte können auch sogenannte Möbelrollen
an den Enden der Fufsleisten α befestigt sein, doch werden sich kleine Räder als am
zweckmäfsigsten erweisen.
Das Brett d ist so ausgeschnitten, dafs Beine und Körper eines kleinen Kindes bequem durchgesteckt
werden können. Um dies noch bequemer bewerkstelligen zu können, empfiehlt es sich,. den Ausschnitt so zu erweitern, dafs
das Stück f, im Scharnier befestigt, sich aufklappen und dann, wenn herabgelassen, durch
kleine Riegel wieder befestigen läfst, so
dafs der Oberkörper des Kindes nur geringen Spielraum behält.
Steht das Kind in diesem Gestell aufrecht, mit den Armen auf das Brett d sich stützend
und mit den Füfsen auf der Erde, so wird es sich sehr leicht vorwärts bewegen lernen, weil,
ohne mit der Brust einen Druck auszuüben, wie bei den Laufkörben, die Räder dem leisesten
Impuls Folge geben und sich vorwärts bewegen. Die Füfse des Kindes werden sich
sehr' rasch gewöhnen, der von den Rädern vorgezeichneten geraden Richtung zu folgen und
das Gehen lernt sich dann ohne jede Anstrengung sehr schnell.
Will oder soll das Kind nun nicht mehr laufen, so braucht es nicht jedesmal aus dem
Stuhl herausgenommen zu werden. Auf einen entsprechenden Einschnitt der Querleisten c c
wird ein Sitzbrett g und auf die Fufsleisten a a ein Fufsbrett h aufgelegt; letzteres wird zwischen
zwei kleinen Leisten i i gehalten.
Das Sitzbrett g kann auch so eingerichtet sein, dafs es mit seinem Rücken an den Trägern
b b befestigt und in der Mitte getheilt und mit Scharnieren versehen ist, so dafs es zusammengeklappt
und, wenn es nicht gebraucht wird, nach rückwärts aufgeklappt und durch eine passende Vorrichtung eingehakt werden
kann. Ebenso das Fufsbrett h. Es können dann die Bretter g und h nicht so leicht verloren
oder verlegt werden und sind immer zur sofortigen Benutzung zur Hand.
Als Fahrstuhl dient dieser Kinderstuhl auch Kindern vorgeschrittenen Alters noch zur Belustigung;
er kann nicht nur gezogen und geschoben werden, sondern das darin sitzende Kind kann sich mit Hülfe von Stöcken oder
der Füfse selbst fortbewegen.
Da ein gesundes Kind innerhalb 8 Wochen nach den ersten Versuchen recht gut laufen
lernt, so lohnt es sich in den meisten Familien, zumal, da eine spätere Wiederbenutzung ungewifs
ist, nicht, für diese kurze Periode einen Lauf korb anzuschaffen; dadurch nur, dafs dieser
Kinderstuhl auch weiter mit Vortheil benutzt werden kann, erfüllt er einen nützlichen Zweck.
Das ganze Gestell ist leicht auseinanderzunehmen und kann daher, ohne sperrig zu sein,
auf Reisen mitgenommen oder sonst transportirt werden.
Das Brett d kann noch besonders als Spieltischchen
oder zum bequemen Aufstellen von Saugflaschen, Näpfchen und dergleichen eingerichtet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Kinderstuhl, im wesentlichen construirt und zusammengesetzt wie beschrieben, mit Rädern oder Rollen und zum Laufen, Sitzen und Fahren eingerichtet.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6575T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6575C true DE6575C (de) |
Family
ID=5620718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6575D Active DE6575C (de) | Kinderlaufstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6575C (de) |
-
0
- DE DENDAT6575D patent/DE6575C/de active Active
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