DE657410C - Empfangs- bzw. Verstaerkerschaltung - Google Patents
Empfangs- bzw. VerstaerkerschaltungInfo
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- DE657410C DE657410C DESCH103266D DESC103266D DE657410C DE 657410 C DE657410 C DE 657410C DE SCH103266 D DESCH103266 D DE SCH103266D DE SC103266 D DESC103266 D DE SC103266D DE 657410 C DE657410 C DE 657410C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/163—Special arrangements for the reduction of the damping of resonant circuits of receivers
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Description
- Empfangs- bzw. Verstärkerschaltung Die Erfindung bezieht sich auf Empfängs-bzw. Verstärkerschaltungen mit einer Vier-oder Mehrgitterröhre, bei der mehrere Gitter als Steuergitter dienen und innerhalb einer zwischen Kathode und Anode verlaufenden l#-ntladungsbahn eine Mehrfachverstärkung bewirkt wird.
- Es' sind Schaltungen bekannt, bei denen eine Röhre mit vielen Gittern in der Weise verwendet wird, daß die in der Entladungsbahn aufeinanderfolgenden Gitter abwechselnd als Steuergitter und als Abnahmeelektrode, d. h. als Anodengitter dienen. Man kann eine solche Schaltung beispielsweise so aufbauen, daß man dein der Kathode benachbarten (ersten) Gitter, das als Steuergitter geschaltet ist, die Eingangsschwingungen zuführt. Die Abnahme der verstärkten Schwingungen erfolgt am zweiten Gitter, das positive Spannung gegenüber der Kathode besitzt. Durch Kopplungsmittel können diese verstärkten Schwingungen dann auf das dritte Gitter geleitet werden, das wieder als Steuergitter wirkt, und an der dahinterliegenden Anode werden die Schwingungen nach nochmaliger Verstärkung abgenommen.
- Es ist auch vorgeschlagen worden, den Aufbau der Schaltung so vorzunehmen, daß die erste Verstärkung in dein der Außenanode zugehörigen Verstärkersystein erfolgt und von der Außenanode die Schwingungen zur zweiten Verstärkung auf das erste (der Kathode benachbarte) Gitter gegeben werden, worauf die zweimal verstärkten Schwingungen am zweiten als Anode dienenden Gitter abgenommen werden. Wie man leicht übersieht, steuert das erste Gitter sowohl den zum zweiten Gitter übergehenden Anodenstrom als auch den zur Außenanode gelangenden Strom, denn es erfaßt ja den Gesamtstrom unmittelbar an der Kathode. Es besteht also in dem Verbindungskanal von der Außenanode zu dem ersten Steuergitter eine Kopplung von einer Abnahmeelektrode zu einer Steuerelektrode, die den zu dieser Abnahmeelektrode fließenden Strom steuert. Die Kopplung ist also eine Rückkopplung, die leicht zu einer unerwünschten Schwingungserregung der ganzen Schaltung führt.
- Dieser Schwingungserregung hätte man bei der bekannten Schaltung nur durch entsprechende Bemessung der Kopplung begegnen können; zur Regelung der Entdämpfung hätte man diese Kopplung veränderlich gestalten müssen.
- Die Erfindung ermöglicht eine Regelung der Rückkopplung auf eine viel vorteilhaftere Weise. Sie geht von der Überlegung aus, daß bei einer bestimmten unveränderlichen Kopplung von der Außenanode auf das erste Gitter der Grad der Rückkopplung und damit der Entdämpfung bestimmt wird durch das Verhältnis, in welchem sich der Kathodenstrom auf die beiden Anoden verteilt, denn nur innerhalb des zur Hauptanode fließenden Teilstromes besteht eine Rückkopplung. Verkleinert man diesen Anteil, so nimmt auch die Wirkung der Rückkopplung ab.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, däß' zwischen den beiden Verstärkersystemen ein Beschleunigungsgitter vorgesehen wird, dessen Spannung regelbar ist. Es sei erwähnt, daß es bekannt ist, in einer Verstärkerröhre durch ein auf konstantem positivem Potential gehaltenes Gitter, das zwischen Steuergitter und Anode angebracht ist, den Steuereinfluß der Anodenwechselspannungen, d. 1i. die Anodenrückwirkung zu verringern und außerdem die Anode der Röhre gegen das Steuergitter elektrostatisch abzuschirmen. Bei der Erfindung erhält das Beschleunigungsgitter eine regelbare Spannung und dient zur Regelung des Aufteilungsverhältnisses, unter welchem sich der Gesaintentladungsstroni auf die beiden Anoden der Steuersysteme verteilt. Je höher die positive Vorspannung des Beschleunigungsgitters ist; desto größer wird der Anteil des zur Außenanode fließenden Stromes, und damit wächst auch der Rückkopplungsgrad an. Durch die Spannungsregelung am Beschleunigungsgitter hat man es daher in der Hand, die Verstärkung der Anordnung unter Vermeidung der Selbsterregung auf den jeweils optimalen Wert zu bringen. Man kann diese Regelung so auffassen, daß die Rückkopplung durch Änderung der Elektronenkopplung innerhalb der Röhre beeinfiußt wird; daneben kann zusätzlich natürlich auch noch eine Veränderung der äußeren Kopplung zur Regelung benutzt werden.
- Die Wirkung der Rückkopplung und ihre Regelung nach der Erfindung bleibt auch dann erhalten, wenn in dem von der Kathode entfernteren Steuersystem eine Verstärkung einer hochfrequenten Empfangswechselspariilung und in dem der Kathode näheren eine Demodulation der verstärkten Wechselspannung bewirkt wird. Sie ist auch anwendbar für niederfrequente Schwingungen.
- Die praktische Ausführung der Erfindung kann beispielsweise durch Verwendung einer Röhre mit vier zwischen Kathode und Anode liegenden Gitterelektroden erfolgen, wobei dem von der Kathode aus gezählt vierten f3ritter, das als Steuergitter im allgemeinen ;zÜf negativem Potential gehalten wird, die @E.ingallgsschwingungen zugeführt werden. 'Die im ersten Verstärkungsvorgang verstärkten Schwingungen werden an der positiv vorgespannten Außenanode abgenommen und auf das der Kathode benachbarte Steuergitter übertragen. Das zweite Gitter erhält positive Vorspannung und dient zur Abnahme der Schwingungen nach dem zweiten Verstärkungsvorgang. Zwischen dem zweiten und vierten Gitter der Röhre wird entsprechend der Erfindung das Beschleunigungsgitter vorgesellen, dessen positive Vorspannung regelbar ist.
Claims (1)
- PATRNTANSPRÜCIIR i. Empfangs- bzw. Verstärkerschaltung finit einer Vier- oder Mehrgitterröhre, deren in einer gemeinsamen Entladungsballa liegende Elektroden in zwei hinsichtlich ihrer Verstärkerwirkung derart hintereinandergeschaltete Elektrodensysteme aufgeteilt sind, daß dein der Kathode näheren System die im ersten der Außenelektrode zugeordneten System bereits verstärkten Schwingungen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Systemen ein Beschleunigungsgitter vorgesehen ist, dessen Einfluß auf den zwischen den beiden Systemen bestehenden Rückkopplungsgrad durch Spannungsänderung regelbar ist. z. Schaltung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Grad der bewirkten Rückkopplung außer durch Änderung der Spannung des Beschleunigungsgitters durch Änderung der Kopplung zwischen den beiden Steuersystemen verändert werden kann. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß in dem von der Kathode entfernteren Steuersystem eine Verstärkung einer Wechselspannung und in dem der Kathode näheren Steuersystem eine Gleichrichtung der verstärkten Wechselspannung bewirkt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH103266D DE657410C (de) | 1934-01-28 | 1934-01-28 | Empfangs- bzw. Verstaerkerschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH103266D DE657410C (de) | 1934-01-28 | 1934-01-28 | Empfangs- bzw. Verstaerkerschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657410C true DE657410C (de) | 1938-03-03 |
Family
ID=7447432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH103266D Expired DE657410C (de) | 1934-01-28 | 1934-01-28 | Empfangs- bzw. Verstaerkerschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657410C (de) |
-
1934
- 1934-01-28 DE DESCH103266D patent/DE657410C/de not_active Expired
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