DE6568C - Verbesserungen an einem Taschenkompafs - Google Patents

Verbesserungen an einem Taschenkompafs

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DE6568C
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Germany
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DENDAT6568D
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L. SONTAG, Kaufmann, in Breslau, Hintermarkt 1
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

1. Neuerung. Der Metallstecher, Fig. i, ist 50 mm lang, 4 mm breit, von hart geschlagenem, dünnen Neusilberblech und an beiden Enden dachförmig abgeschrägt. Dieser Stecher trägt an einem von beiden Enden zwei Spitzen, welche 1 mm von einander entfernt sind, so dafs bei einmaligem Aufdrücken zwei Punkte bezw. zwei lange oder zwei kurze Striche entstehen, je nachdem die beiden Spitzen oder je zwei der dachförmigen Endkanten in Anwendung kommen.
Ein langer Strich gilt für 10 Minuten bergauf, ein kurzer Strich für 5 Minuten langsam bergab. Der Metallstecher befindet sich in einem Lederfutteral. Zwei Schnüre, welche durch die Löcher im Stecher gezogen sind, gehen sich kreuzend durch die Löcher des Lederfutterals und ermöglichen auf die Weise durch einen Zug an einem der beiden Schnurenden ein bequemes Heraus- und Hereinziehen des Stechers bei seinem Gebrauche.
2. Diese Neuerung ist eine transparente Zifferblattnadel und eine transparente Zifferblattscheibe; beide sind in der Ausführung fast ganz gleich. Das Verirren zu verhindern, bedarf man nicht der Kenntnifs der Himmelsrichtungen nach ihren astronomischen Namen. Sind die Himmelsrichtungen unter Umständen wissenswerth, so findet man sie unterhalb der Transparentnadel; aber auch oberhalb ist für deren Erkennung gesorgt, weil bei der Zahl 1 stets Norden, 7 stets Süden, 4 stets Osten, 10 stets Westen zu suchen ist, Fig. 2.
3. Die graphische Transparentscheibe. Im Taschencompafs ist die Anbringung einer graphischen Transparentscheibe, anstatt einer undurchsichtigen, insofern ermöglicht, als der Boden der Blechdose bis auf 5 mm Rand ausgeschnitten wird. Auf diesem Rande liegt ein leicht beweglicher Doppelreifen, innerhalb dessen an vier Stiften abcd ein weifses Copirblatt mit transparenten Zahlen und Zeichen für Himmelsrichtung und Zeitmarkirung angebracht ist, Fig. 3.
4. Der zweitheilige Transparentstecher trägt i, 2, 3 und 4 Nadeln, an 30 mm langen Metallstäbchen eingelöthet, und zwar je zwei Nadelgruppen (1 und 2, 3 und 4) an den Enden eines Stäbchens. Diese Stäbchen befinden sich ebenfalls in einem Lederfutteral und sind durch dieselbe Zugvorrichtung, wie der Metallstecher, in ihrer Längsrichtung hin nach beiden Seiten beweglich, Fig. 4.
5. Diese Neuerung besteht in dem Ersätze der Compafsnadel durch zwei 80 mm lange, ι mm hohe, '/2 mm starke Stahlstäbchen. Dieselben legen sich einander parallel an ein Achathütchen, welches 4 mm hoch ist und 5 mm Durchmesser hat, incl. eines 1 mm breiten Randes.
Obgleich statt einer Nadel zwei Stäbchen angewendet werden, so ist doch deren Herstellung eine bei weitem einfachere bei derselben Leistungsfähigkeit, Fig. s.-Patent-Ansprüche:
1. Ersatz des Bleistiftes am Druckrade durch einen Metallstecher, mit dessen spitzen Enden man einfache und Doppelpunkte, sowie einfache und Doppelstriche leicht und gleichmäfsig drücken kann, Fig. 1.
2. Ersatz der Bezeichnung der Himmelsrichtungen, sowohl auf der Transparentnadel als auch auf der Copir- bezw. graphischen Scheibe, durch ein Zifferblatt mit 12 Zahlen und dazwischen liegenden Punkten für je 5 Minuten, wodurch man im Stande ist, auf der graphischen Scheibe Zeit und Richtung gleichmäfsig zu markiren, Fig. 2.
3. Ersatz der undurchsichtigen, graphischen Scheibe durch eine transparente, so dafs Zahlen und Zeichen transparent, also auch bei Dunkelheit zu lesen sind. Diese Transparentscheibe ist ohne Farbenblatt, weshalb sie auch in Tropenländern anwendbar ist, Fig. 3-
4. Zur Markirung auf dieser unter 3 genannten Scheibe gehört ein Transparentstecher, welcher durch vier Nadelgruppen die natürlichen Weglängen in 1 : 100000 so angiebt, wie die vier Wegzeichen am Druckrade und zwar für je 5 Minuten Weglänge, Fig. 4.
5. Ersatz der bisher angewendeten Compafsnadel durch seitliche Anbringung zweier Stahlstäbchen an ein hierzu eigens geformtes Achathütchen, Fig. 5.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1879.
Klasse 42.
LEON SONTAG in BRESLAU. Verbesserungen an einem T a s c h e η c ο m ρ a fs.
Zusatz-Patent zu No. 2758 vom 23. Januar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1879 ab. Längste Dauer: 22. Januar 1893.
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