DE656604C - Verfahren zur Modulation elektrischer Schwingungen - Google Patents

Verfahren zur Modulation elektrischer Schwingungen

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DE656604C
DE656604C DEL86191D DEL0086191D DE656604C DE 656604 C DE656604 C DE 656604C DE L86191 D DEL86191 D DE L86191D DE L0086191 D DEL0086191 D DE L0086191D DE 656604 C DE656604 C DE 656604C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/62Modulators in which amplitude of carrier component in output is dependent upon strength of modulating signal, e.g. no carrier output when no modulating signal is present

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  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

Seit längerer Zeit ist es bekannt, daß eine überraschende Ähnlichkeit zwischen dem dielektrischen Verhalten des Natrium-Kalium-Tartrats (Seignette-Salz) und dem magnetiseihein Verhalten des Eisens besteht. Diese Ähnlichkeit ist durch mehrere Arbeiten festgestellt worden, die bis zum Jahre 1921 zurückreichen. Besonders haben in den »Naturwissenschaften«, Jahrgang 1933, S.194, auf diese Ähnlichkeit M. Kluge- und H. S c h ö η feld hingewiesen. Auf Grund dieser Tatsache mu'ß sich, ähnlich wie bei einer Eisendrossel die Modulation von Hoehfrequenzschwingungen in Verbindung mit einem Röhrensender durchzuführen ist, auch durch die Änderung der Dielektrizitätskonstanten der erwähnten Kristalle im elektrischen Feld in Verbindung mit einem Schwingungsgenerator eine Modulation der elektrischen Schwingungen erwirken lassen.
Die vorliegende Erfindung sieht ein Modulationsverfahnen vor, bei welchem durch Verwendung solcher piezoelektrischer Kristalle als Dielektrikum in Kondensatoren infolge der in den Kristallen obenerwähnten, sich äitdemden dielektrischen Eigenschaften eine Modulation erreicht wird. Erfindungsgemäß wird die Modulationsspainnung an einen Kondensator angelegt, der als Dielektrikum ein Kristall mit veränderlichen dielektrischen Eigenschaften nach Art des Seignette-Salzes !enthält. Die Modulation kann weiterhin gemäß 'der Erfindung dadurch auf hohe Modulationsgrade gebracht werden, daß außer der Modulatjonsspannung eine von der Amplitude der Modulationsspannung abhängige Gleichspannung an den Kondensator angelegt wird.
Man kann dementsprechend zur Vordielektrisierung und zur Erreichung einer hochprozentigen Modulation erfindungsgemäß die gleichgerichtete Modulationsspannung verwenden.
An Hand der Abbildung soll die Erfindung näher beschrieben werden. In Abb. 1 ist 1 ein Hochfrequenzgenerator, der über eine Brükkenechaltung auf die Gitterspule 2 eines Leistungsverstärkers arbeitet. Die Brückenschaltung besteht aus der in der Mitte unterteilten Induktivität 3, einem abstimmbaren Kondensator 4 und dem mit dem Kristall versehenen Kondensator Cm- Parallel zu der Reihenschaltung der beiden Kondensatoren liegt zwecks weiterer Abstimmung des Hochfrequenzkreises ein Drehkondensator. Die Ankopplung der Eingangsspule 2 des nachfolgenden Verstärkers geschieht in der einen Brückendiagonale, in der eine verblockte Koppelspule vorgesehen ist. Dem Kondensator CyM werden über Drosselspulen Dr zur Abhaltung der Hochfrequenz die Modulationsspannungen an den Punkten ^4,5 zugeführt. Zur Erreichung hoher" Modulationsgrade ist die Brücke gut abgeglichen. Wird jetzt eine Modulationsspannung an die Punkte A, B gegeben, so ändert sich infolge der auftretenden dielektrischen Verluste die Abstimmung des Hochfreqoenzkneises, wodurch eine Hoch-

Claims (2)

  1. frequenzspannung auf den Leistungsverstärker gelangt.
    Zur. Erreichung hundertprozentiger Modu*,, lation wird gleichzeitig mit der Modulations;·;.· spannung · eine Gleichspannung über dem PunktC und damit dem KondensatorCm zu-· geführt. Ein weiteres Ausführungsbeispiel dieses letzteren Gedankens zeigt die Abb. 2. Die Bezugszeichen sind hier dieselben wie in
    ίο Abb. i. An den Punkten A,ß liegt über einem Transformator T1 die Modulationsspannung. Diese Modulationsspannung wird gleichzeitig über den Transformator T2 einem Doppelweggleichrichter Gl zugeführt, von dem die der mittleren Modulationsamplitude proportionale Gleichspannung, gegebenenfalls nach Verstärkung, in der Rohres an den PunktC gelangt. Im Anodenkreis der Röhre 5 liegt der Anodenwiderstand 6. Infolge der gleichzeitig mitmodulierten Gleichspannung am Punkt C ist die von der Brückenanordnung durchgelassene Amplitude besonders groß, so daß dier Modulationsgrad bis zu iooO/0 gesteigert werden kann.
    y*${ Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Modulation elektrischer Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen mit Hilfe eines Kondensators beeinflußt werden, der ein Kristall mit veränderlichen dielektrischen Eigenschaften nach Art des Seignette-Salzes als Dielektrikum enthält und an welchen die Modulationsspannung angelegt wird.
  2. 2.. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Modulationsspannimg eine von der Amplitude der Modulationsspannung · abhängige Gleichspannung an den Kondensator angelegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL86191D 1934-07-08 1934-07-08 Verfahren zur Modulation elektrischer Schwingungen Expired DE656604C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934958C (de) * 1942-03-24 1955-11-10 Telefunken Gmbh Anordnung zur AEnderung der Eigenfrequenz von piezoelektrischen Kristallen

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DE934958C (de) * 1942-03-24 1955-11-10 Telefunken Gmbh Anordnung zur AEnderung der Eigenfrequenz von piezoelektrischen Kristallen

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