DE656451C - UEbertragungsverfahren von Instrumentalmusik auf gleichartige Instrumente - Google Patents

UEbertragungsverfahren von Instrumentalmusik auf gleichartige Instrumente

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DE656451C
DE656451C DER86963D DER0086963D DE656451C DE 656451 C DE656451 C DE 656451C DE R86963 D DER86963 D DE R86963D DE R0086963 D DER0086963 D DE R0086963D DE 656451 C DE656451 C DE 656451C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/02Mechanical acoustic impedances; Impedance matching, e.g. by horns; Acoustic resonators
    • G10K11/04Acoustic filters ; Acoustic resonators

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Übertragungsverfahren von Instrumentalmusik auf gleichartige Instrumente Es ist bekannt, die auf seinem normalen Musikinstrument, z. B. Klavier, erzeugten Schivingnngen mittels elektrischer Umwandlungsorgane, z. B. Mikrophone, in elektrische Schwingungen umzuwandeln und diese Schwmgtu@gen nach ,entsprechender Verstärkung über Lautsprecher hörbar zu machen. Es ist ,auch bekannt, die auf vorbeschriebene Weise erzeugten Schwingungen, einem Lautsprecherantriebssystem zuzuführen rund als Lautsprechermembran den Resonanzboden bzw. Resionanzkörper irgendeines bekannten Musikinstrumentes zu verwenden. Schließlich ist ein Musikübertr ba-ungsverfahren bekannt, bei dem die Musik auf einem Klavier mit mechanisch, elektrischer Schwinwngsumwandlung (Magnetspulen) erzeugt und durch ein zweites, gleichartiges Klavier wiedergegeben wird. Die Wiedergabe der Musik geht hierbei so vor sich, daß das von dem einen Klavier erzeugte Schwingungsgemisch :den in Reibe geschalteten Magnetspulen, von denen je eine jeder Saite zugeordnet ist, des anderen Klaviers zugeführt wird und daß die verschiedenen, im Schwingungsgemisch enthaltenen Frequenzen die Magnete derjenigen Saitenerreger, bei denen jeweils Resonanz besteht.
  • Die vorbeschriebenen bekannten Verfahren besitzen den Nachteil, daß die übertragungs-und Wiedergab@eiorgane nicht die Reinheit, Tonstärke, Klangfarbe und den Anschlagscharakteroriginalgetreu wiedergeben. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Übertragung und Wiedergabe von Instrumentalmusik, bei dem das von einem Musikinstrument erzeugte Schwingungsgemisch nach seiner Umwandlung in elektrische Schwingungen ebenfalls einem gleichartigen Musikinstrument zugeführt werd, bei dem jedoch @erfindungsge mäß das Schwingungsgemisch durch ,einen Schwingungsanalysator ganz oder zum Teil in seine ursprünglichen. Einzelschwingungen zerlegt wird und die so erhaltenen Einzelschwingungen auf die Frequenz dieser Einzelschwingungen jeweils abgestimmten Antriebsvorrichtungen zugeführt werden, von denen so viel vorhanden sind, wie mit dem zur Wiedergabe benutzten Musikinstrument Töne erzeugt werden können, und die bei ihrer Erregung den ihnen jeweils zugeordneten Ton des Wiedergaheinstrumientes zum Erklingen bringen.
  • Die verwendeten Relais können elektrische, optische oder m,echp.n.ische Relais sein. Die zur Schwingungszerlegung benutzten Analysatoren sind ,grundsätzlich, z. B. in der Hochfrequenztechnik zur Trennung von Sendern, die sich überlagern, bekannt. Als weiteres Beispiel mag der Frequenzmesser angeführt werden, der tatsächlich gleichzeitig aus dem Frequenzgemisch einer an ihn angeschlossenen Maschine .die Grund- und Oberschwingungen einzeln ablesbar anzeigt.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf Klaviere, sondern ist überall anwendbar,.: wo die Tonbildung mittels steuerbarer Antriebsmechanismen erfolgt. Als Beispiele dafür sind zu nemien: Orgeln, Blasinstrumente,;. steuerbare Streich- und Zupfinstrumente u.dgl`:" Mit dieser Erfindung ist @es auch möglic=h, Musik toriginalgetreu wiederzugeben, die ziz-: nächst in bekannter Weise auf Grammophonplatten, Filmen :o. dgl., festgehalten ist.

Claims (1)

  1. PATENT AN SPRÜC-Iir i. Verfahren zur übertragung und Wiedergabe von Instrumentalmusik, bei dem das von ,einem Musikinstrument erzeugte Schwingungsgemisch nach seiner Umwandlung in elektrische Schwingungen -einem gleichartigen Musikinstrument zugeführt wird, das die elektrischen Schwingungen wieder in Schallschwingungen umwandelt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungsgemisch durch einen. Schwingungsanalysator ganz oder zum Teil in. seine ursprünglichen Einzelschwingungen zerlegt wird und die so erhaltenen Einzel-`schwingungen auf die Frequenz dieser Einzelschwingungen jeweils abgestimmten Antriebsvorrichtungen zugeführt werden., von denen so viel vorhanden sind, wie mit dem zur Wiedergabe benutzten Musikinstrument Töne erzeugt werden können und die bei ihrer Erregung den ihnen jeweils zugeordneten Ton des Wiedergabeinstrumentes zum Erklingen, bringen. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Schwingungsgemisches Instrumente mit z. B. mechanischen, ioptisch@en oder graphischen Aufzeichnungen, wie Grammophonplatten, Filmstreifien,o. dgl., benutzt werden.
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