DE685366C - Musikinstrument mit Tonerzeugung auf elektrischem Wege - Google Patents

Musikinstrument mit Tonerzeugung auf elektrischem Wege

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DE685366C DEM115386D DEM0115386D DE685366C DE 685366 C DE685366 C DE 685366C DE M115386 D DEM115386 D DE M115386D DE M0115386 D DEM0115386 D DE M0115386D DE 685366 C DE685366 C DE 685366C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/02Mechanical acoustic impedances; Impedance matching, e.g. by horns; Acoustic resonators
    • G10K11/04Acoustic filters ; Acoustic resonators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Musikinstrument mit Tonerzeugung auf elektrischem Wege Wird ein Musikinstrument mit Tonerzeugung auf elektrischem Wege, z. B. durch einen Röhrengenerator, zur Tonwiedergabe an einen formgetreuen, etwa elektrodynamischen Lautsprecher angeschlossen, so entspricht die erzeugte Klangfarbe genau der Kurvenform des Wechselstromgenerators, welche z. B. bei Röhrengeneratoren leicht die Klangfarbe der obertonarmen Holzblasinstrumente wiedergibt. Durch Anwendung elektrischer Siebmittel ist es zwar möglich, z. B. einen besonders scharfen Oboenton oder besonders weichen Flötenton zu erzielen, doch bleibt der Charakter der Holzblasinstrumente dabei im wesentlichen erhalten.
  • Zur Erzielung stark abweichender Klangfarben, welche sich wesentlich von den obengenannten Klangfarben abheben, ist es das einfachste, hier als bekannt vorausgesetzte Mittel, zur Tonwiedergabe durch ein elektrisches Antriebssystem in Schwingungen versetzte Platten oder Membranen zu verwenden, welche infolge der inneren Struktur ihres Stoffes und ihrer Form der ursprünglichen elektrischen Kurvenform eine Anzahl charakteristischer Materialformanten beimengen, wodurch neue Klangarten gewonnen werden. Hierzu können Bleche der verschiedensten Metalle, Gongs, irdene und gläserne Körper und andere verwendet werden. Wollte man nach diesen Grundsätzen ein Musikinstrument anordnen, so ergibt sich der Nachteil, daß, sobald große und größte Lautstärken verlangt werden, solche Schallkörper entweder in riesenhafter Größe oder großer Anzahl eingebaut sein müßten.
  • Die Erfindung beseitigt für solche Instrumente diese Nachteile.
  • Erfindungsgemäß werden die in mechanische Schwingungen eines starke Formanten liefernden Schallkörpers umgewandelten Generatorschwingungen z. B. durch einen elektrischen Tonabnehmer oder ein Mikrophon in elektrische Schwingungen zurückverwandelt, welche nach Verstärkung einem formgetreuen Lautsprecher zur eigentlichen Tonwiedergabe zugeführt werden. Die letztgenannte Verstärkung kann beliebig weit getrieben werden, so daß der Lautstärke keine Grenzen gezogen sind. Es werden also nach der Erfindung an einer verhältnismäßig kleinen Platte zwei oder auch mehrere der kleinen üblichen Lautsprecherantriebssysteme befestigt, von denen das eine an den primären Generator angeschlossen ist und die Platte erregt, während das andere als Generator (Tonabnehmer) dient und über einen Großverstärker auf einen Lautsprecher wirkt.
  • Es ist bekannt, an 'Musikinstrumente mit primär mechanischer _ Schwingungserzeugung (Klavier, Geige, Harmonium, Orgel) ein Mikrophon oder eine tonabnehmerartige Vorrichtung zu befestigen und mit einem Verstärker die Klangwirkung zu verstärken. Es ist auch bekannt, übliche. Musikinstrumente, elektrisch äriztiregen. Bei dem Musikinstrit-`. ment nach der Erfindung wird von diesen be kannten Einzelheiten dadurch Gebrauch ge-@a° macht, daß die elektrische Anregung mit der Klangumwandlung durch verhältnismäßig kleine Klangkörper, mit ihrer Abtastung durch elektrische Tonabnehmer oder Mikrophone und mit der Übertragung des umgewandelten und verstärkten Tones auf Lautsprecher vercinigt wird.

Claims (1)

  1. .PATENTANSPRUCH: Musikinstrument mit Tonerzeugung auf elektrischem Wege, z. B. durch einen "elektrischem und Wiedergabe durch einen Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, daß im Übertragungsweg der elektrischen Schwingungen eine Einrichtung eingeschaltet ist, welche die elektrischen Ströme in mechanische Schwingungen eines festen Körpers (Platten, Membranen usw.) und anschließend wieder, z. B. durch elektromagnetische Tonabnehmer, in elektrische Schwingungen umwandelt.
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