DE655911C - Einrichtung fuer Wechselgespraeche mittels Lautsprecher - Google Patents

Einrichtung fuer Wechselgespraeche mittels Lautsprecher

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DE655911C
DE655911C DEU12757D DEU0012757D DE655911C DE 655911 C DE655911 C DE 655911C DE U12757 D DEU12757 D DE U12757D DE U0012757 D DEU0012757 D DE U0012757D DE 655911 C DE655911 C DE 655911C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F25/00Audible advertising

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

  • Einrichtung für Wechselgespräche mittels Lautsprecher Bei der Vorführung von Werbefilmen wie überhaupt bei jeder Werbung ist es @erforderlich, daß die Aufmerksamkeit dies Publikums durch neue Arten der Durchführung, des Aussehens usw. der betreffenden Reklamie in auffallender Weisse angezogen wird. Dies kann auf optische, akustische ioder sonst irgendwelche Weise geschehen. Beispielsweise haben sich Farbenfilme als außerordentlich wirksam erwiesen. Die vorliie@gende Erfindung befaßt sich nun mit einem akustischen Effekt, durch den im Filmtheater ein inniger Kontakt mit der Zuhörerschaft hergestellt werden .soll.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß durch die Zuordnung eines zweiten Tonfilms zu dem vorgeführten Bildtionfilm Zwiegespräche zwischen Publikum und Bildschirm vorgetäuscht werden.. Hierbei sind die beiden Filmbänder durch regiemäßigen Schnitt so aufeinander abgestimmt, daß bei synchroner Vorführung abwechselnd die normalen Thaeaterlautspnecher und die im Publikumsraum befindliche Lautsprecher betätigt werden.
  • Man ist nun schon so vorgegangen, daß der vorzuführende Film derart gestaltet war, daß er mit einem persönlich anwesenden Con-Hrencier zusammenspielte, so daß der Film auf Fragen oder Wünsche des Conferenciers antwortete. Ein solches Verfahren ist jedoch in seiner Anwendung immer beschränkt und von der persönlichen Eignung des ConHrenciers abhängig. Auch ist es für viele kleine Theater, zumal auf dem Lande, unmöglich, sich zusammen, mit einem Filmprogramm einen derartigen Ea-chkünstl,er zu beschaffen.
  • Man ist weiterhin schon so vorgegangen, daß durch Kontaktvorrichtungen, die auf einem Filmbande, sei es dem Bildfilm oder einem ausdrücklich für diesen Zweck hergestellten Leitfilm angebracht warfen, Tonwiedergabevo,rrichtungen in übereinstimmung mit -dem Bildfilm so gesteuert wurden, daß Wechselgespräche auf der Leinwand zustande kamen. Dies wurde so erreicht, daß verschiedene Lautsprecher an verschiedenen Stellen hinter der Filmleinwand durch die beschriebenen Maßnahmen betätigt wurden und so den Eindruck eines wirklichen Dialoges auf der Bühne vortäuschten.
  • Es ist weiterhin bekannt, auf einem Filmband zwei oder mehrere Tonspuren aufzubringen, um auf diese Weise mehrere Tondarbietungen gleichzeitig wiederzugeben oder um die Tonwiedergabe betreffend Klang und plastische Wirkung zu vervollkommnen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nunmehr, einen innigen Kontakt zwischen Filmpublikum und Projektionswand herzustellen, so daß eine scheinbare Unterhaltung zwischen Publikum und Leinwand bewirkt wird.
  • Zu diesem Zweck wird ein Bildfilm, der ebenfalls Tonaufzeichnungen trägt, mit feinem weiteren reinen Tonfilm durch regiemäßigen Schnitt so zu einer Gesamtleistung vereinigt, daß bei gleichzeitiger synchroner Vorführung der beiden Filmbänder die gewünschie,;, Unterhaltung erfolgt. Es soll bei diesem Vk Y.-`: fahren weiterhin noch siö vorgegangen werdeli@@@ daß eine der beiden Tonaufzeichnungen eine Lautsprechergruppe im Theaterraum selbst betätigt, so daß die Wirkung auf diese Weise vollkommen wird.
  • Es wird durch das erfindungsgemäße Verfahren eine absolut fehlerfreie Vorführung der gewünschten Darbietung erreicht, während bei der Inanspruchnahme -eines Conferenciers oder bei der Verwendung von- verhältnismäßig komplizierten Kontakteinrichtungen und Befehlsübermittlungsgeräten leicht Unstimmigkeiten entstehen können. Abgesehen. von diesem Vorteil ist das Verfahren nach der Erfindung auch erheblich billiger.

Claims (1)

  1. PATENTaN SPRUCH' ' Einrichtung für Wechselgespräche mittels Lautsprecher bei der Vorführung von Werbetrickbildtonfihnen in Theatern, kennzeichnet durch die Zuordnung von Tonaufzeichnungen eines Bildtonfilms und eines Leittonfilms zu Lautsprecheranlagen am Bildschirm und im Theaterraum derart, daß durch die Lautsprecher bei syn-.chronem Lauf der Filme neben der zum Bilde gehörigen akustischen Wiedergabe auch Zwiegespräche zwischen Publikum und Bildschirm vorgetäuscht werden.
DEU12757D 1934-10-24 1934-10-24 Einrichtung fuer Wechselgespraeche mittels Lautsprecher Expired DE655911C (de)

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DE655911C true DE655911C (de) 1938-01-25

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