DE655656C - Flaschenstoepsel fuer Reagenzienflaschen, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents
Flaschenstoepsel fuer Reagenzienflaschen, insbesondere fuer zahnaerztliche ZweckeInfo
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- DE655656C DE655656C DESCH105425D DESC105425D DE655656C DE 655656 C DE655656 C DE 655656C DE SCH105425 D DESCH105425 D DE SCH105425D DE SC105425 D DESC105425 D DE SC105425D DE 655656 C DE655656 C DE 655656C
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- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
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Description
- Flaschenstöpsel für Reagenzienflaschen, insbesondere für zahnärztliche Zwecke In der ärztlichen, besonders in der zahnärztlichen Praxis und auch bei Arbeiten in chemischen und physikalischen Laboratorien, beispielsweise auch bei der Durchführung von Mikroanalysen, kommt es häufig vor, daß von den Reagenzien oder Medikamenten nur geringe Mengen, wie r bis 2 Tropfen, gebraucht werden. Diese geringen Flüssigkeitsmengen können aus den bekannten Flaschen durch eine Tropfeinrichtung entnommen und auf einer besonderen Glasplatte o. dgl. zur Verwendung bereit gehalten werden. Die Glasplatten in viereckiger oder runder Form weisen oftmals kleine Vertiefungen auf, in die die Tropfen hineingeschüttet werden. Selbstverständlich muß für jedes Reagens eine besondere Platte vorhanden sein, die nach jeder Verwendung gut gereinigt wird, damit das später benutzte Mittel nicht durch das früher benutzte verunreinigt und dadurch unbrauchbar wird. Dies ist zweifellos ein erheblicher übelstand.
- Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Methode besteht darin, daß Verluste an Reagenzien entstehen, wenn die aus dem Gefäß entnommene, auf die Platte gebrachte Menge nicht sofort vollkommen aufgebraucht werden kann, da ein Zurückgießen in die Flasche nicht möglich ist.
- Der Gegenstand der Erfindung bezweckt nun, diese Übelstände zu beseitigen, und zwar gelingt dies dadurch, daß in die untere Fläche des die Reag.enzienflasche verschließenden Glasstopfens eine kleine kapillare Bohrung angebracht wird. Wenn nun nur ein Tropfen des in der Flasche enthaltenen Reagenses entnommen werden soll, wird die verschlossene Flasche vor dem Öffnen einen Augenblick über Kopf gedreht, so daß die Flüssigkeit an den Stopfen kommt und in die kapillare Bohrung eintritt. Wenn nun die Flasche geöffnet wird, so bleibt durch die Kapillarkraft in der kleinen,- in der Unterseite des Stopfens enthaltenen Öffnung genügend Reagens zurück, das nunmehr aus dem umgekehrten Stopfen entnommen werden kann. Wenn nach dem Gebrauch der Stopfen wieder auf die Flasche aufgesetzt wird, kommt der unverbrauchte Rest wieder in die Flasche. Es entsteht also kein Verlust. Dies ist besonders bei wertvollen Materialien von großer Bedeutung, so daß durch die neue Flasche ein sehr wesentlicher Fortschritt erstens durch die so erzielbare Ersparnis und zweitens durch den Wegfall besonderer zusätzlicher Geräte für die Aufnahme der Flüssigkeit für die weitere Arbeit :entsteht.
- Die Stopfen selbst können in beliebiger Weise ausgebildet sein. Der Kopf kannflach, rund oder kantig gestaltet werden, zweckmäßig aber immer so, daß eine ebene Fläche an der Oberseite vorhanden ist, auf der er fest aufgestellt werden kann.
- Es sind nun bereits Stöpsel für Reagenzienflaschen bekannt, die eine ebene Standfläche besitzen und durch Anordnung einer Aushöhlung an ihrer Unterseite zur Aufnahme von Flüssigkeit als @ Meßgefäße ausgebildet sind, so däß sie für die Abmessung verschieden großer Mengen des Flascheninhaltes dienen können. Mit diesen bekannten Stöpseln können aber kleinste Mengen der in der. Flasche befindlichen Flüssigkeiten nicht :c#t@t nommen werden, denn es fehlt insbesond@ic@4 die Möglichkeit, daß diese kleinsten Mengen beim Umkehren der gefüllten Flasche selbsttätig im Stöpsel verbleiben und dann, wenn der Stöpsel auf seine ebene Standfläche gestellt wird, bequem entnommenwerden können: Hier aber greift gerade die Erfindung .ein; denn bei dem Stöpsel nach der Erfindung geht die Aushöhlung an seiner hnterseite in eine zentrale kapillare Bohrung zur Aufnahme und zum Festhalten kleinster Mengen. des Flascheninhaltes über, so däß durch diekleine kapillare Bohrung der Stöpsel selbst als Reagenzgefäß dienen kann, und im Bedarfsfall kleinste Mengen von Flüssigkeit aus dieser Bohrung entnommen werden können. Die Möglichkeit, kleinste Mengen für zahnärztliche, medizinische und chemische Zweckt zu entnehmen, vermeidet Verluste der an sich vielfach recht teueren Stoffe und gewährleistet ihren sparsamen Verbrauch. Dies ist aber nicht nur für zahnärztliche Zwecke wichtig, sondern hat auch sehr große Bedeutung für die gerade in der Neuzeit immer mehr aufkommenden Mikroanalysen, wobei es sehr darauf ankommt, da:ß immer nur m'ö'glichst kleine - Mengen der Reagenzien leicht entnommen werden können. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
- ..,Es bedeutet i die Flasche für die Auf-;iranne der in Frage kommenden Flüssigkeit, '", 'den Stopfen mit einer ebenen Auflage-Ad che 3. Auf der Unterseite des Stopfens ist eine Aushöhlung angebracht, die in eine zentrale kapillare Bohrung 4. zur Aufnahme und zum Festhalten kleinster Mengen des Flascheninhaltes übergeht.
- Diese Flaschenform stellt besonders in der zahnärztlichen Praxis einen großen Fortschritt dar: Man kann in einfachster Weise, hygienisch einwandfrei, mit der Pinzette, die im Mund arbeitet, mit dem Wattebällchen das Medikament aufnehmen, ohne Dappengläser, Glasplatten o. dgl., deren Mängel bereits beschrieben sind, zu gebrauchen.
Claims (1)
- PATI:NTTANSPRUCH: Flaschenstöpsel für Reagenzienflaschen mit ebener Standfläche und einer Aushöhlung auf der Unterseite zur Aufnahme von Teilen des Flascheninhaltes, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushöhlung des Stöpsels in eine zentrale kapillare Bohrung zur Aufnahme und zum Festhalten kleinster Mengen des Flascheninhaltes übergeht.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH105425D DE655656C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Flaschenstoepsel fuer Reagenzienflaschen, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655656C true DE655656C (de) | 1938-01-20 |
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ID=7447944
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH105425D Expired DE655656C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Flaschenstoepsel fuer Reagenzienflaschen, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE655656C (de) |
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1934
- 1934-10-19 DE DESCH105425D patent/DE655656C/de not_active Expired
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