DE655475C - Elektrische UEbertragung, insbesondere fuer brennkraftelektrische Fahrzeuge - Google Patents

Elektrische UEbertragung, insbesondere fuer brennkraftelektrische Fahrzeuge

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DE655475C
DE655475C DEA73296D DEA0073296D DE655475C DE 655475 C DE655475 C DE 655475C DE A73296 D DEA73296 D DE A73296D DE A0073296 D DEA0073296 D DE A0073296D DE 655475 C DE655475 C DE 655475C
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Germany
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generator
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internal combustion
temperature
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Expired
Application number
DEA73296D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Gruenschneder
Dr Hans Koeppen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Elektrische Übertragung, insbesondere für brennkraftelektrische Fahrzeuge Bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen, deren Motoren von einem durch eine Brennkraftmaschine angetriebenen Generator gespeist werden, wird angestrebt, die Stromspannungskennlinie des Generators so zu gestalten, daß der Brennkraftmotor möglichst voll ausgenutzt wird. Dies wird praktisch dadurch erreicht, daß man die Stromspannungskennlinie des Generators hyperbolisch gestaltet, so daß, abgesehen von dem veränderlichen Generatorwirkungsgrad, der Brennkraftinotor bei verschiedenen Stromstärken immer dieselbe Leistung hergeben muß. Stellt man die Forderung der gleichbleibenden Brennkraftmotorleistung nicht so scharf, so wird dennoch auch bei anderen Schaltungen angestrebt, daß die Brennkraftmotorleistung im Arbeitsbereich des Generators nur wenig von der Vollast abweicht. Um diese gewünschte Wirkung zu erzielen, sind Schaltungen bekanntgeworden, die die Generatorerregung durch eine Gegenwicklung beeinflussen, die vom Generatorstrom durchflossen wird. Außerdem werden zur Erregung des Generators noch die Generatorspannung selbst oder fremde Stromduellen herangezogen. Der für die Gleichhaltung der Generatorleistung erforderliche starke Spannungsabfall bei größeren Stromstärken wird jedoch meistens dadurch erreicht, daß entweder das Generatorfeld selbst oder eine zusätzliche Erregermaschine von einer vom Hauptstrom des Generators durchflossenen Gegenverbundwicklung beeinflußt werden. Bei allen diesen Schaltungen wird die Sxromspannungskennlinie des Generators nur bei einer ganz bestimmten Temperatur der Wicklungen des Generators bzw. der Erregermaschine unveränderlich bleiben. Weicht die Temperatur der Wicklungen wesentlich von der Temperatur ab, für welche die Wicklungen ausgelegt sind, so wird die Str omspannungskennlinie des Generators höher oder tiefer liegen, je nachdem, ob die Wicklung sich abkühlt oder erwärmt. Die Folge hiervon ist aber, daß der Brennkraftmotor entweder überlastet oder entlastet, also nicht mehr voll ausgenutzt wird.
  • Die Erfindung bezweckt eine Gleichhaltung der gewünschten Stromspannungskennlinie bei Temperaturen der Wicklungen, die von der Auslegungstemperatur stark abweichen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das vorhandene Gegenfeld, welches sich, wie schon erwähnt, entweder auf dem Generator selbst oder auf der Erregermaschine befindet, nicht von dem vollen Generatorstrom durchflossen wird, sondern abgeshuntet ist, wobei der Shuntwiderstand einen kleineren Temperaturbeiwert als die Gegenw icklung hat. Es ist zwar schon eine Schaltung bekanntgeworden; bei der es sich ebenfalls um eine Temperaturkompensation handelt, die durch Widerstände bewirkt wird., Ihr liegt aber die Aufgabe zugrunde, einem 2%lotor unabhängig von der Temperatur seiner Erregerwicklung einen annähernd gleichbleibenden Erregerstrom zuzuführen. Zu diesem Zwecke ist der Erregerwicklung des Motors eine Hilfswicklung parallel geschaltet, während ein weiterer Hilfswiderstand mit dieser Stromverzweigung in Reihe liegt. Der Widerstand der an einem Netz gleichbleibender Spannung liegenden Hilfswicklung soll dabei derart gewählt werden, daß der diesen Widerstand durchfließende Zweigstrom annähernd um den gleichen Betrag vermindert wird wie der ungeteilte Strom, also der Gesamtstrom des Erregerkreises. Der Gesamtwiderstand der Stromverzweigung soll also bei jeder Temperatur annähernd gleichbleiben.
  • Ganz andere Verhältnisse liegen aber bei der Schaltanordnung nach der Erfindung vor. Dabei kann der Ohmsche Widerstand der Stromverzweigung, der aus der Verbundwicklung und dem Shuntwiderstand besteht, gar nicht wie im Falle der bekannten Einrichtung unveränderlich bleiben, denn sonst ließe sich die angestrebte Wirkung der'Kompensation der Temperaturschwankungen der Gegenverbundwicklung gar nicht erreichen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht das Schaltungsschema eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. In diesem Schema ist i der Hauptgenerator mit einem Hauptfeld 2 und einem von einem Stromsammler gespeisten Feld 3. Die Erregung des Generatorfeldes erfolgt mittels einer Spaltpolerregermaschine 4, die die Feldwicklungen 5 und 6 hat. Außerdem hat die Erregermaschine eine Gegenverbundwicklung 7. Parallel zu dieser Gegenverbundwicklung 7 ist erfindungsgemäß ein Widerstand 7a geschaltet. Die Erregermaschine hat ferner eine Verbundwicklung B. Der Stromsammler 9 dient zur Erregung der Feldwicklung -3 des Hauptgenerators. Ein Stromsammler-Ladeselbstschalter io ermöglicht auch das Aufladen des Stromsammlers. Der Generator speist die` Fahrmotoren i i, welche Feldwicklungen i-> und Fahrtwender 13 haben. Bei, dem durch dieses Schema gekennzeichneten Ausführungsbeispiel ist die Erfindung an der Erregermaschine-verwirklicht worden, indem der Gegenverbundwick-Jung 7 der#Erregermaschine der Widerstand 7" parallel geschaltet ist. Selbstverständlich kann diese Einrichtung erfindungsgemäß auch am Generator i getroffen werden.
  • Die temperaturausgleichende Wirkungsweise der Shuntung des Gegenfeldes beruht nun darauf, daß die Größe der Gegenamperewindungen des Generators bzw. der Erregerinaschine mit sinkender Temperatur des Gegenfeldes steigt und umgekehrt. Ist z. B. das Gegenfeld im Verhältnis i : i geshuntet, so fließt bei der Temperatur, für die der Generator ausgelegt ist, also beispielsweise ioo° C, im Gegenfeld und im Shunt der halbe Generatorstrom. Sinkt nun die Temperatur der Gegenwicklung z. B. um 6o°, so sinkt ihr Widerstand um etwa 18 % (bei Verwendung von Kupfer), d.-h. der Strom verteilt sich nicht mehr gleich auf Shunt und Gegenwicklung. Beträgt z. B. der Generatorstrom ioo °/o, so fließen davon bei einer Wicklungstempe= ratur von ioo° in der Gegenwicklung und im Shunt 5o °/o. Verringert sich nun die Temperatur der Gegenwicklung um den vorgenannten Betrag, so fließen nunmehr in der Gegenwicklung 55 % und im Shunt 45 °!o, d. h. die Wirkung ist so, als ob die Gegenwicklung io 0/p Windungen mehr hätte. Durch passende Wahl des Shuntverhältnisses läßt es sich erreichen, daß die Gegenwicklung um so viel stärker zur Wirkung kommt, daß die durch die Abkühlung der übrigen Generatorwicklung größer werdende Erregung wieder auf das alte Maß zurückgeführt wird, so-daß die Generatorspannung auch bei geänderter Temperatur der Wicklungen unter Voraussetzung gleicher Ströme dieselbe bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Übertragung, insbesondere für brennkraftelektrische Fahrzeuge, bei welcher der Generator oder die Erregermaschine zur Einhaltung einer gewünschten Stromspannungskennlinie eine Gegenverbundwicklung hat, welche vom Generatorstrom durchflossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Gegenverbundwicklung .mit einem Widerstand parallel geschaltet ist, der einen kleineren Temperaturbeiwert als die Gegenwicklung hat, damit die Stromspannungskennlinie des Generators von der Temperatur der Wicklungen in weitem Bereich unabhängig bleibt.
DEA73296D 1934-05-31 1934-05-31 Elektrische UEbertragung, insbesondere fuer brennkraftelektrische Fahrzeuge Expired DE655475C (de)

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