DE655431C - Einrichtung an Melkbechern zum Spannen ihres Zitzengummis - Google Patents

Einrichtung an Melkbechern zum Spannen ihres Zitzengummis

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DE655431C
DE655431C DEE47665D DEE0047665D DE655431C DE 655431 C DE655431 C DE 655431C DE E47665 D DEE47665 D DE E47665D DE E0047665 D DEE0047665 D DE E0047665D DE 655431 C DE655431 C DE 655431C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/06Teat-cups with one chamber

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Melkbechern für Melkmaschinen mit einer aus zwei teleskopartig in- und auseinander verschiebbaren starren Rohrstücken bestehenden Melkbecherhülse zum Feststellen der zwecks Spannung des Zitzengummis des Melkbechers auseinandergezogenen Rohrstücke. Das Zitzengummi muß in der Praxis zum Herbeiführen einer wirksamen MeIkarbeit stets gut gespannt gehalten und muß daher von Zeit zu Zeit nachgespannt werden. Dieses Nachspannen des Zitzengummis verursacht bei den bisher bekannten Melkbechern der fraglichen Art in vielen Fällen Schwicrigkeiten. Bei mehreren bekannten Konstruktionen des Melkbechers ist die Feststellvorrichtung so ausgeführt, daß die beiden Rohrstücke stets eine bestimmte Lage zueinander einnehmen müssen, wenn die Feststellvorrichtung zur Wirkung gebracht worden ist. Da es nun beim Befestigen des Zitzengunimis au ilen äußeren Enden der Rohrstücke leicht vorkommen kann, daß das eine Ende des Zitzengummis zum anderen Ende gedreht wird, so daß das Zitzengummi eine Λ-erdrchtc Stellung in der Melkbecherhülse einnimmt, so kann dieser Fehler dann beim Auseinanderziehen der Rohrstücke nicht richtiggestellt werden. Bei einer anderen bekannten Konstruktion, bei der die Feststellvorrichtung· aus einer Verschraubung besteht, wird das Zitzengummi leicht verdreht, wenn man nach Auseinanderziehen der Rohrstücke die Verschraubung anzieht. IVi einer weiteren bekannten Konstruktion (.-rfolgt das Aliseinanderschieben der Rohrstücke durch Drehung eines äußeren Ringes, welcher an der Innenseite mit Rechtsunil Linksgewinde versehen ist und in die Rohrstücke eingreift. Dabei müssen, um eine Verdrehung des Zitzengummis zu vermeiden, die beiden Rührstücke so festgehalten werden, daß sic sich nicht zueinander drehen keimen. Dies ist in der Praxis sehr unbequem und erfordert das Festspannen des einen Rohrstückes in einem Schraubstock ο. dgl.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, diese X'achteile zu beseitigen. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß die Feststellung der Rohrstücke durch einen über den freien Mantelteil des inneren Rohrstückes geschobenen und an diesem axial feststellbaren Ring unter Zwischenlegung eines Dichtungsringes erfolgt. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die beiden Rohrstücke stets vollkommen frei sind, eine beliebige Drehlage zueinander einzunehmen. Die Rohrstücke können infolgedessen stets diejenige gegenseitige Lage einnehmen, in welcher das Zitzengummi nur in axialer Richtung ausgespannt ist. ohne verdreht zu sein. Außerdem gibt diese So Hinrichtung die Möglichkeit, die Dichtung in einfacher Weise gerade an der Stelle anzuordnen, wo dieselbe einer Beaufsichtigung am leichtesten zugänglich ist, nämlich um das innere Rohrstück am Ende des aufgeschobeneu äußeren Rohrstückes. Durch die Hr-

Claims (3)

fm-lung erhält mau daher eine sehr einfache Feststellvorrichtung mit einer Mindestzahl von Teilen, welche Vorrichtung von jedem Landarbeiter leicht verstanden wird und gehandhabt werden kann. Der über den freien .Mantelteil des inneren Rohrstückes geschobene Ring kann zweckmäßig mittels eines Bajonettverschlusses am inneren Rohrstück axial feststellbar sein. ίο Auf- der beiliegenden Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. ι zeigt in Seitenansicht bei teihveisem Schnitt den Melkbecher mit den Röhrstücken der Melkbecherhülse in der Anwendungslage, und Fig. 2 zeigt in Seitenansicht den Melkbecher mit den Rohrstücken ganz auseinandergezogen, wobei das äußere Rohrstück sich gegen das Ende des inneren Rohrstückes stützt. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht die Melkbecherhülse aus zwei Rohrstücken, und zwar einem äußeren Rohrstück Ii und einem inneren Rohrstück 12, welch letzteres in dem ersteren teleskopartig verschiebbar ist. Beim Einsetzen des Zitzen.-, gummis 13 ist die Melkbecherhülse auf ihre kleinste Länge zusammengeschoben, und nachdem das Zitzengummi über die beiden Enden der Hülse herumgebogen und dann durch Aufschieben des Oberringes 14 und des Bodenringes 15-befestigt worden ist, wird das Zitzengummi dadurch gespannt, daß die Rohrstücke 11 und 12 auseinandergezogen werden, und zwar zweckmäßig so weit, daß das äußere Rohrstück 11 etwas nach der Seite geschwenkt werden kann, wodurch es an dem Ende des inneren Rohrstückes eine Stütze erhält, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Man kann nun leicht die Feststellvorrichtung für das äußere Rohrstück in die Sperrtage bringen. Diese Feststellvorrichtung besteht aus einem Ring 16, welcher über den freien Alantelteil des inneren Rohrstückes 12 geschoben ist. Das innere Rolirstück 12 ist mit einer äußeren, in der Umfangsrichtung verlaufenden Nut 17 und mit einer oder mehreren von dieser Nut gegen das vom äußeren Rohrstück abgekehrte Ende des inneren Rohrstückes gehenden Längsnuten 18 versehen. Der Ring ΐυ ist mit einer entsprechenden Anzahl von inneren Ansätzen 19 versehen, welche in die genannten Nuten eingreifen. Bei Verschiebung des Ringes nach oben aus der in Fig. 2 dargestellten Lage laufen also diese Ansätze kj in den Liingsnutcu 18, bis sie die Quernut 17 erreichen, worauf der Ring 16 nach der einen oder anderen Richtung gedreht werden kann, so ι laLi die Ansätze 19 in die Quernut 17 eingreifen, wodurch der Ring gegen \ er- 'hn1-bung gesichert ist, wie in Fig. 1 drirge-tdlt. : Darauf wird ein um das innere Rnhr.-iuck 1 J gelegter Dichtungsring 20 gegen den Ring i'· niedergeschoben, worauf das änl.lcre Rührstück 11 aus seiner abgestützten Lage heraiisbewegt wird, so daß es dann unter der Wirkung des gespannten Zitzengummis 13 so weit nach unten gezogen wird, daß die untere Kante des äußeren Rohrstückes mit dem Dichtungsring-'20 in Berührung kommt und ihn gegen den Ring ι ϋ am inneren Rohrstück preßt. Die einander zugekehrten Kanten des äußeren Rohrstückes 11 und des Ringes i<> sind zweckmäßig als kegelförmige Flanschen bzw. 22 ausgeführt, wodurch der Dichtungsring 20 in den Winkeln, zwischen diesen Flanschen und dem inneren Rohrstück 12 festgeklemmt wird (Fig. 1), so daß eine sehr zuverlässige Dichtung erzielt wird. Die beschriebene Feststellvorrichtung ist also leicht und einfach in der Handhabung und gibt eine gute und wirksame Dichtung, und ihre Teile sind zwecks Reinigung und Beaufsichtigung leicht zugänglich. Die Erfindung ist natürlich nicht auf die hier dargestellte und beschriebene Ansführungsform beschränkt. Pλ τ ι: χ τ λ χ s i> κ ü cm::
1. Einrichtung an Melkbechern für Melkmaschinen mit einer aus zwei teleskopartig in- und auseinanderschiebbaren starren Rohrstücken bestehenden Melkbecherhülse zum Feststellen der zwecks Spannung des Zitzengummis des Melkbechers auseinandergezogenen Rohrstücke. dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der Rohrstücke durch einen ül>er den freien Mantelteil des inneren Rohrstückes geschobenen und an diesem axial feststellbaren Ring unter Zwischenlegung eines Dichtungsringes erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring mittels eines Bajonettverschlusses am inneren Rohrstück axial feststellbar ist. l°5
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring mittels eines Ansatzes oder mehrerer Ansätze in einer entsprechenden Anzahl von am Mantel des inneren Rohrstückes auge- "» brachten Liingsnutcu axial -verschiebbar geführt und in einer in Anschluß au die Längsnuten am Mantel des inneren Ruhrstückes vorgesehenen umlaufenden Quer· nut durch Verdrehung des Ringes feststellbar ist.
Hierzu ι -Blatt Zeichnungen
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DEE47665D 1934-12-03 1935-11-29 Einrichtung an Melkbechern zum Spannen ihres Zitzengummis Expired DE655431C (de)

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