DE655323C - Verfahren zur Herstellung von verstaerkten Abzweigungen an Rohren oder Behaeltern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von verstaerkten Abzweigungen an Rohren oder Behaeltern

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DE655323C
DE655323C DEM130520D DEM0130520D DE655323C DE 655323 C DE655323 C DE 655323C DE M130520 D DEM130520 D DE M130520D DE M0130520 D DEM0130520 D DE M0130520D DE 655323 C DE655323 C DE 655323C
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DE
Germany
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containers
pipes
branches
main pipe
ring
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Expired
Application number
DEM130520D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Jamm
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Vodafone GmbH
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Mannesmann AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE655323C publication Critical patent/DE655323C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/29Making branched pieces, e.g. T-pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von verstärkten Abzweigungen an Rohren oder Behältern Es sind verschiedene Verfahren bekannt, durch die an Druckrohren oder Behältern eine-Verstärkung in der Durchdringung von Hauptkörper und Abzweigung hergestellt wird, um die dort auftretenden erhöhten Spannungen aufzunehmen. Insbesondere ist bekannt, ein besonders hergestelltes Zwischenstück mit verdickter Wand einzuschweißen. Die Nachteile dieser Ausführung liegen in der Anbringung einer Schweißnaht in der Wandung. des Hauptkörpers und der Schwierigkeit der Erzeugung des Zwischenstückes. Weiterhin ist bekannt, bei Mannlöchern mit nach innen umgelegtem Rand im Innern einen vorgeformten Ring anzuordnen und unter Zuhilfenahme eines Haltemittels zur Vermeidung von Eindrückungen diesen beim Umlegen des Mannlochrandes der Form desselben anzupassen. Der Mangel dieses Verfahrens liegt in der Notwendigkeit, ein für jede Abmessung passendes Haltemittel anwenden zu müssen, und darin, daß die Form der Randecke durch das Haltemittel. bestimmt ist ohne Berücksichtigung der später im Betriebe auftretenden Spannungen.
  • Man vermeidet die Übelstände der bekannten Maßnahmen gemäß der Erfindung dadurch, daß außen oder innen an der Abzweigstelle mit dem Hauptrohr oder Behälter ein Verstärkungsring durch Schweißen verbunden und dann der innere Teil des Verstärkungsringes zusammen mit der Rohr- oder Behälterwand als Rohransatz herausgezogen wird. Bei diesem Verfahren ist das Hilfsmittel, der Verstärkungsring, leicht herzustellen und anzubringen. Die Rohrwand des Hauptrohres- ist nicht durch eine Schweißnaht unterbrochen. Die Form der Ecke hat sich beim Herausziehen des Ansatzes frei gebildet und kann daher Betriebsspannungen gut aufnehmen. Teure Gesenke o. dgl. werden nicht benötigt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung näher veranschaulicht. . Erfindungsgemäß wird als Verstärkung ein Ring aus einem Blech geschnitten und dieser Ring u, wie die Abb. i und a zeigen, entsprechend der Wölbung des Hauptrohres gebogen. Dann wird der Ring auf die Stelle des Hauptrohres gelegt, an der der Abzweig angebracht werden soll und, wie die Abb.3 darstellt, mit seinem äußeren und evtl. auch inneren Umfang mit dem Hauptrohr b versch@j-eißt. Darauf wird in der üblichen Weise ein Rohransatz an der Abzweigstelle herausgezogen oder leerausgedrückt, der erfindungsgemäß nicht äus dem Hauptrohr b allein besteht, sondern, wie #Abb.:1 zeigt, auch von dem inneren Teil des Verstärkungsringes a gebildet wird. Mit dem vorstehenden Ende des aus dem Hauptrohr b gebildeten Rohransatzes wird der Abzweig verschweißt. Das Verschweißen der einzelnen Teile erfolgt entweder elektrisch, autogen oder gasüberlappt. Die Herstellungsweise . nach der Erfindung beschränkt sich nicht nur auf die gezeichnete rechtwinkelige Abzweigung, -sdh-. Bern auch auf schiefwinkelige. Statt, wie beschrieben, den aus einem ebenen Blech ge- @, schnittenen Ring nach dem Ausschneiden zu biegen, -ist es auch möglich, den Ring aus einem schon gebogenen Blech zu schneiden.
  • In den Abb. i bis 3 ist die innere öffnung des Verstärkungsringes a so groß gewählt, daß nach dem Ausziehen des Ansatzes die Wand des Hauptrohres über den Verstärkungsring hinausragt. Es ist unter Umständen wünschenswert, einen Verstärkungsring c' auf das Hauptrohr aufzuschweißen, der, wie die Abb. 5 zeigt, dieselbe kleine öffnung hat wie das Hauptrohr b. Bei dem anschließenden Ausziehen des Ansatzes erhält derselbe die in Abb. 6 dargestellte Form. Das über das Ende des aus dem Hauptrohr b gebildeten Ansatzes hinausragende Ende des Verstärkungsringes wird z. B. durch Abstechen um die Länge d verkürzt, damit der Abzweig bequem an das aus dem Hauptrohr gebildete Ende des Ansatzes angeschweißt werden kann.
  • Falls die Verengerung der lichten Querschnitte des Hauptrohres und des Stutzens ".dlnue Nachteile möglich ist, kann der Ver-.s.tärkungsring auch auf die Innenfläche des !`Hauptrohres aufgeschweißt und dann der Ansatz gebildet werden.
  • Der Vorteil ' der Herstellung der Verstärkung nach der Erfindung ist, daß ein einwandfreies Anliegen der Verstärkung an der Wand des Ansatzes erreicht wird und an der Abzweigstelle nur eine einzige Dichtnaht, und zwar an der Abzweigung, herzustellen ist.

Claims (1)

  1. PATEN TA\ SPRL: CH Verfahren zur Hetstellung von verstärkten Abzweigungen an Rohren oder Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß außen oder innen an der Abzweigstelle mit dem Hauptrohr oder Behälter ein Verstärkungsring durch Schweißen verbunden und dann der innere Teil des Verstärkungsringes zusammen mit der Rohr- oder Behälterwand als Rohransatz herausgezogen wird.
DEM130520D 1935-03-23 1935-03-23 Verfahren zur Herstellung von verstaerkten Abzweigungen an Rohren oder Behaeltern Expired DE655323C (de)

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