DE655309C - Bordwippkran - Google Patents
BordwippkranInfo
- Publication number
- DE655309C DE655309C DED71738D DED0071738D DE655309C DE 655309 C DE655309 C DE 655309C DE D71738 D DED71738 D DE D71738D DE D0071738 D DED0071738 D DE D0071738D DE 655309 C DE655309 C DE 655309C
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- DE
- Germany
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- column
- rope
- boom
- crane
- board
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- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
- B66C23/36—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
- B66C23/52—Floating cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Vielfach wird bei Bordkranen die Forderung gestellt, daß sie niederlegbar sein müssen,
teils um die Beanspruchungen beim Schwanken im Seegang herabzusetzen, teils um die Sicht zu verbessern und teils um
andere Maschinen o. dgl. über den Kran hinwegschwenken zu können. Diese Forderung
gilt auch für Bordwippkrane, bei denen die in der Drehmitte angeordnete Säule eine
verhältnismäßig hoch liegende, zur Herbeiführung des angenähert waagerechten Lastwippweges
dienende Hubseilrolle trägt.
Die Erfindung geht von dieser Kranbauart aus und schlägt vor, das Oberteil der Säule
umklappbar zu machen und mit einer Klemmvorrichtung für das Hubseil oder für das
Einziehseil zu versehen, wohingegen das Säulenunterteil als Träger der Winde und
der Drehachse des Auslegers ausgebildet wird.
Der Vorteil dieser neuen Gestaltung des Kranes liegt darin, daß zum Zwecke des
Niedeiiegens des Kranes lediglich das Säulenoberteil
umgeklappt zu werden braucht, und zwar ohne besondere Kupplung mit dem Aus-
leger, lediglich nach Festklemmen des Hubseiles oder des Einziehseiles an diesem Oberteil.
Es ergibt sich also ein einfacher Aufbau und eine einfache Handhabung des
Kranes trotz der Erfüllung der Forderung der Niederklappbarkeit.
Bekannt sind Krane mit Königszapfenlagerung des drehbaren Teils, bei denen außer
dem festen, nicht niederlegbaren Gerüst ein weiteres, als Ganzes umzuklappendes und zum
Niederlegen mit dem Ausleger zu kuppelndes Gerüst vorgesehen ist. Außerdem gibt es
Krane mit fester Drehsäule und übergestülpter Glocke, bei denen die ganze Säule mit der Glocke und dem Ausleger sowie der
Winde !umklappbar ist.
Gegenüber solchen Kranen hat der Erfmdungsgegenstand
den Vorteil der Einfachheit im Aufbau und der Einfachheit in der Handhabung beim Niederlegen, weil weder die
Kupplung der Drehsäule mit dem Ausleger beim Niederlegen erforderlich ist, noch die
ganze schwere Drehsäule umgeklappt zu wer den braucht, was auch, die sehr erstrebenswerte
Lagerung der Drehsäule in zwei aufeinanderfolgenden Decks des Schiffes unmöglieh
macht.
Schließlich sind umklappbare Baukrane bekannt, bei denen Ausleger und Gerüst einen
einzigen Teil bilden, so daß der Kran als Ganzes 'umgeklappt werden muß.
Für die Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Der Bordwippkran besteht im wesentlichen aus der Drehsäule A, dem Ausleger B und der
Hubwinde C. Das Hubseil 1 ist vonderTrommel
C über die Säulenrollen 2 zu der Auslegerspitzenrone 3 und von dieser zum Lasthaken
4 geführt. Außerdem ist noch ein Einziehwerk vorhanden, das in der Zeichnung
hinter dem Hubwerk C liegt und dessen Ein- 6g ziehseil 5 über die Säulenrollen 2 zu den RoI-
len 6 am Ausleger und zurück zur Säule A
geführt ist, an der es bei 7 festgemacht ist. Zur Erzielung einer besonders geringen Höhe
des Kranes in der Ruhestellung ist das Oberteil 8 der Säule A um die waagerechte Achsi 9.·
schwenkbar gemacht. Außerdem ist es miteiner Klemmvorrichtung 10 versehen, durchs
welche das Hubseil 1 gegenüber der Säule A festgelegt werden kann.
Das Niederlegen des Wippsystems geschieht in folgender Weise: Zunächst wird
das Seil 1 bei 10 am Oberteil 8 festgeklemmt, und die Sicherungen für das Säulenoberteil
werden entfernt. Nunmehr wird das Hubseil 1 nachgelassen, wobei sich der Ausleger B
senkt und dabei den Säulenteil 8 mit sich nimmt. Die Senkbewegung kann bis zur waagerechten Lage des Auslegers und des
Säulenteiles 8 durchgeführt werden. Vor der Erreichung der Endlage legt sich das Seil 1
in die Rillen einer Rolle 11, die in der Nähe des Fußes des Säulenoberteils 8, und zwar
in einer größeren Entfernung von der Drehachse 9 angeordnet ist. Will man das Wippsystem
wieder aufrichten, so ergibt die Führung des Seiles 1 über die Rolle 11 einen
genügenden Hebelarm, um die Säule 8 und mit ihr den Ausleger B hochzuziehen. Von
besonderem Vorteil ist dabei, daß das Hubwerk C hinter der Säule auf dem Kragarm 12
angeordnet ist, so daß das Seil von dort bequem zur Rollen und dann zur Klemme io
geführt werden kann.
Selbst wenn zur Erzielung des waagerechten .^Lastwippweges die Rollen 2 verhältnismäßig
':i\<fch liegen müssen, also insbesondere bei
-.einsträngigem Hubseil, kann durch die Erfindung
eine niedrige Bauhöhe des Kranes in der Ruhelage erzielt werden. Das Niederlegen
der Säule kann anstatt durch das Hubseil auch mit dem Einziehseil ausgeführt werden.
Die Klemme 1Q kann von Handj aber auch elektrisch, durch Preßluft oder durch
Druckwasser betätigt werden. Sofern an der Säule ein Gewichtsausgleich vorgesehen ist,
wird dieser durch die Schwenkbewegung ebenfalls umgeklappt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Bordwippkran mit in der Drehmitte angeordneter Säule und einer oben an dieser angeordneten, zur Herbeiführung eines annähernd waagerechten Lastwippweges dienenden Hubseilrolle, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (8) dieser Säule (A) 'umklappbar und mit einer Klemmvorrichtung (10) für das Hubseil (1) oder Einziehseil (5) versehen ist, während das Säulenunterteil die Winde (C) e0 und die
trägt.Drehachse des Auslegers (B)Hierzu 1 Blatt ZeichnungenIMilit.lv. ncnmiRKT in
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED71738D DE655309C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Bordwippkran |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED71738D DE655309C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Bordwippkran |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655309C true DE655309C (de) | 1938-01-13 |
Family
ID=7060915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED71738D Expired DE655309C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Bordwippkran |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655309C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013406B (de) * | 1952-11-28 | 1957-08-08 | Colby Steel & Mfg Inc | Vorrichtung zum Verhindern unerwuenschter Schwingbewegungen von an Kranen angehaengten Lasten |
| DE975016C (de) * | 1951-03-11 | 1961-07-13 | Didier Werke Ag | Abstelleinrichtung fuer ausgemauerte Koksofentueren |
-
1935
- 1935-12-21 DE DED71738D patent/DE655309C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975016C (de) * | 1951-03-11 | 1961-07-13 | Didier Werke Ag | Abstelleinrichtung fuer ausgemauerte Koksofentueren |
| DE1013406B (de) * | 1952-11-28 | 1957-08-08 | Colby Steel & Mfg Inc | Vorrichtung zum Verhindern unerwuenschter Schwingbewegungen von an Kranen angehaengten Lasten |
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