DE655281C - Schutzvorrichtung fuer eine aus Kathodenstrahlrohr und Stossspannungsanlage bestehende Einrichtung - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer eine aus Kathodenstrahlrohr und Stossspannungsanlage bestehende Einrichtung

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DE655281C
DE655281C DEA68716D DEA0068716D DE655281C DE 655281 C DE655281 C DE 655281C DE A68716 D DEA68716 D DE A68716D DE A0068716 D DEA0068716 D DE A0068716D DE 655281 C DE655281 C DE 655281C
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Germany
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ray tube
cathode ray
housing
capacitor
surge voltage
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DEA68716D
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Inventor
Richard Craemer
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/02Constructional details
    • H05G1/04Mounting the X-ray tube within a closed housing
    • H05G1/06X-ray tube and at least part of the power supply apparatus being mounted within the same housing

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für eine aus Kathodenstrahlrohr und Stoßspannungsanlage bestehende Einrichtung Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für eine Einrichtung zur Erzeugung von Kathodenstrahlen mittels einer damit vereinigten Stoßspannungsanlage. An -der Verbindungsstelle beider Apparate tritt beim Spannungsstoß das höchste Potential auf. Es baut sich dieses nach der Seite der Stoßbatterie verhältnismäßig gleichmäßig, wenn auch in groben Stufen, ab. Hingegen ist das elektrische Feld nach der Seite des Kathodenstrahlrohres sehr unhomogen, so daß die Gefahr starker Gleitfunkenbildung oder gar eines Überschlages nach dem vor dem Kathodenstrahlrohr befindlichen Objekt, beispielsweise einem zu bestrahlenden Patienten, besteht.
  • Man kann diese Gefahr nicht dadurch beseitigen, daß man den Abstand von den geerdeten Wänden des Gehäuses, wie das sonst in der Hochspannungstechnik geschieht, einfach vergrößert; ganz abgesehen davon, daß durch eine solche Vergrößerung des Abstandes das Kathodenstrahlrohr vergrößert werden müßte bzw. an Wirkung einbüßte. Vielmehr muß dafür gesorgt werden, daß das .elektrische Feld nach der Seite des Kathodenstrahlrohres ebenfalls gleichmäßig abgebaut wird. 41 Dies geschieht erfindungsgemäß mittels eines an sich bekannten, aus Metallplatten ,und Isolationsscheiben aufgebauten, das Kathodenstrahlrohr @umgebenden kondensatorartigen Gehäuses, welches innerhalb eines geerdeten, mit Isolierflüssigkeit gefüllten Kastens das unmittelbar auf die Stoßbatterie aufgesetzte Kathodenstrahlrohr umgibt und das an der Verbindungsstelle beider bei Stoßspannung auftretende höchste Potential nach Erde abbaut. Mit dem gleichen Mittel kann man auch noch das Feld längs der Stoßbatterie weiter vergleichmäßigen.
  • Durch die Schutzvorrichtung nach der Erfindung ist es möglich, selbst für sehr hohe Stoßspannungen, beispielsweise über q. Millionen Volt, eine sehr gedrängte Bauart zu erzielen, wobei die Wirkung der Stoßspannung nach außen völlig aufgehoben ist, so daß lediglich die Strahlen des Kathodenstrahlrohres aus dem Kasten heraustreten.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es bedeutet a eine mit Funkenstrecken und Widerständen ausgerüstete Kondensatorbatterie, die in an sich bekannter Weise Stoßspannungen erzeugt, die ein Vielfaches der Ladespannung betragen. Unmittelbar auf der Batterie -a befindet sich eine Kathodenstrahlröhre b, deren für den Austritt der Strahlen bestimmtes Ende sich auf Erdpotential befindet. c ist ein kondensatorartiges Gehäuse, das aus einzelnen Me::7 tallringen zusammengesetzt ist, die dur@Ii' Isolationsscheiben voneinander getrennt sing: In Abb. i hüllt das Gehäuse c die Konden- -satorbatterie samt der Kathodenstrahlröhre b ein. Auf diese Weise wird nicht nur das Randfeld der Kondensatorbatterle abgebaut, sondern auch die durch die Funkenstrecken ,und die Widerstände hervorgerufenen Feldstörungen aufgehoben. Das Gehäuse c ist durch metallene Spannbolzen d unter Verwendung von Druckstücken verspannt und befindet sich in einem mit Isolierflüssigkeit gefüllten Kasten/.
  • Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der lediglich das Randfeld der Kondensatorbatterie a abgebaut wird und das das Strahlrohr b umgebende Gehäuse c nur zwischen dem Deckel des Kastens/ und dem oberen Rand der Kondensatorbatterie vorgesehen ist.

Claims (3)

  1. PATEN TANSi'ltlC'11E: z. Schutzvorrichtung für eine aus Kathodenstrahlrohr -und Stoßspannungsanlage bestehende Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines geerdeten, finit Isolierflüssigkeit gefüllten Kastens das Kathodenstrahlrohr unmittelbar auf die Stoßbatterie .aufgesetzt ist, und daß das an der Verbindungsstelle beider bei Stoß: spanneng auftretende höchste Potential mittels eines aus Metallplatten und Isolationsscheiben aufgebauten, das Kathodenstrahlrohr umgebenden kondensatorartigen Gehäuses nach Erde abgebaut ist.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das kondensatorartig aufgebaute Gehäuse auch die Stoßbatterie umgibt.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das kondensatorärtig aufgebaute Gehäuse zwischen geerdeten Druckstücken oder durch das Geerdete Gehäuse selbst verspannt ist.
DEA68716D 1933-02-21 1933-02-21 Schutzvorrichtung fuer eine aus Kathodenstrahlrohr und Stossspannungsanlage bestehende Einrichtung Expired DE655281C (de)

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