DE655192C - Einrichtung an Gaskochern zum Absperren der Gaszufuhr beim UEberlaufen von Kochgut - Google Patents

Einrichtung an Gaskochern zum Absperren der Gaszufuhr beim UEberlaufen von Kochgut

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DE655192C
DE655192C DEE47766D DEE0047766D DE655192C DE 655192 C DE655192 C DE 655192C DE E47766 D DEE47766 D DE E47766D DE E0047766 D DEE0047766 D DE E0047766D DE 655192 C DE655192 C DE 655192C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk
    • A47J27/62Preventing boiling over, e.g. of milk by devices for automatically controlling the heat supply by switching off heaters or for automatically lifting the cooking-vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung an Gaskochern zum Absperren der Gaszufuhr beim Überlaufen von Kochgut 'Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Gaskochern zum Absperren der Gaszufuhr beim Überlaufen von Kochgut.
  • Es sind bereits selbsttätige Absperrvorrichtungen für die Gaszufuhr beim Überrochen der Töpfe bekannt. Bei diesen Vorrichtungen ist unter dem Brennerkörper eine kippbare Auffangvorrichtung vorgesehen, welche durch das Übergewicht der aufgefangenen Flüssigkeit die Bohrung des Gaszuführungskanals durch einen rechtwinklig zur Kanalachse verschiebbaren Ventilstift abschließen soll. Diese Einrichtung erfüllt ihren Zweck nicht im vollen Umfange, weil der Ventilstift zum selbsttätigen Abschluß mit Spielraum eingesetzt werden muß, um von dein geringen Übergewicht der aufgefangenen Flüssigkeit bewegt zu werden. Dadurch entsteht eine undichte Stelle im Gaszufiihrungsrohr, die dauernd unverbranntes Gas ausströmen läßt. Es gibt auch Einrichtungen, bei welchen durch die überlaufende Kochflüssigkeit lösliche Sicherungsmittel aufgelöst werden, wodurch das Schließen des Gashahnes veranlaßt wird. Bei derartigen Vorrichtungen kann bei dickflüssigem, überlaufendem Kochgut ein zuverlässiges Abschließen der Gaszufuhr nicht erreicht werden.
  • Die Bauart einer anderen selbsttätigen Gasabsperrvorrichtung ist derart umständlich, daß auch hier ein beim Überlaufen des Kochgutes sicher eintretendes Absperren der Gaszufuhr in Frage gestellt ist.
  • Andere Vorrichtungen sind bekanntgeworden, bei welchen durch die Brennerflamine erhitzte:-#usdehnungslcörper den Brennerhahn zwangsläufig schließen, sobald sie beim Erlöschen der Flamme erkalten und sich dabei verkürzen. Auch solche Vorrichtungen sind nicht immer zuverlässig, da der Ausdehnungskörper bzw. der mit der Flamme in Berührung kommende Teil sehr leicht von derselben -zerstört wird.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch behoben, daß der gelenkig mit dem Brennergestell verbundene Brennerkörper als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer den Brennerkopf tragender Arm eine Auffangschale für das überlaufende Kochgut und dessen anderer Arm den Düsenverschluß trägt.
  • Vorteilhaft ist der zum Verschluß der Gasdüse dienende Ventilkegel an dein einen Arm eines an dein Brennerkörper mittels einer Achse drehbar an dem Anschlag des Brennerkörpers gelagerten Winkelhebels befestigt, während dessen anderer Arm ein Gegengewicht trägt oder federnd gegen das Brennergestell abgestützt ist. Ferner ist an der Außenfläche des Düsenkörpers eine Rinne vorgesehen, die dem Ventilkegel als Führung dient, und an dem Hahnküken des Brennerhahnes ein den Ventilkegel aus seiner Schließstellung bewegender Arm befestigt.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Brenner eingebaut in einen einfachen Gaskocher im Längsschnitt in Betriebsstellung. Abb.2 zeigt den gleichen Brenner nach erfolgter Kippbewegung durch das Übergewicht der übergekochten aufgefangenen Flüssigkeit, wobei der Abschluß der Gascti-i§f#; durch einen Ventilkegel sichtbar ist.
  • Die Vorrichtung besteht aus dein Bremi körper i, der durch die Achse 2 schwenkbar. mit dein Brennergestell i9 verbunden ist. Der Brennerkörper ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet. Der Hebelarm 3 des Brennerkörpers i besteht aus dem Brennerkopf q. und der unter dem Brennerkopf angeordneten Fangschale 5. Der Hebelarm 6 des Brennerkörper s ist mit einem Gegengewicht 7 versehen, das so bemessen ist, daß der Hebelarm 6 im betriebsfertigen Zustande des Brenners mit einem an ihm befestigten Anschlag 23 gegen das Brennergestell 19 stößt. Der Hebelarin6 trägt die Vorrichtung für den Düsenverschluß. Sie besteht aus einem Winkelhebel 8 der durch Achse 9 gelenkig mit dein Hebelarm 6 des Brennerkörpers verbunden ist. Der Schenkel To des Winkelhebels trägt den Legeligen Ventilkegel i i und läuft in den hakenförmig gekrümmten Ansatz 2o aus. Der Schenkel 12 des Winkelhebels trägt das Gegengewicht 13.
  • Hinter dein Brennerkörper ist der Kocherhahn 14 mit dem Hahnkegel 15 und der Gasdüse 16 angeordnet. Mit dem Hahnkegel 15 fest verbunden ist der Arm 17. An der äußeren Stirnfläche der Gasdüse ist eine Führungsrinne 18 angeordnet.
  • Im Brennergestelt i9 befindet sich unter den Auflagerippen für die Kochtöpfe ein Trichterblech 22, das fest oder Herausnehmbar angebracht sein kann. Es dient zum Ableiten der überkochenden Flüssigkeit in die Fangschale 5.
  • Zur Betätigung der Absperreinrichtung genügt eine Menge von etwa 2o bis 25 g übergelaufener Flüssigkeit, deren Übergewicht den Brennerkörper zum Kippen bringt und gleichzeitig den Winkelhebel 8 hebt, bis der Ventilkegel i i unter dein Einfluß des Gegengewichtes 13 in die Düsenbohrung 16 einschnappt, das Gas absperrt und in dieser Stellung stehenbleibt. Durch den Ventilkegel ist dann der Brennerkörper gleichsam in seiner Stellung verankert und kann durch keine Erschütterung aus dieser Abschlußstellung gebracht «erden, auch nicht durch die mit der Entfernung der übergekochten Flüssigkeit aus dem Fangteller verbundenen Arbeiten. Damit wird ein sicherer Gasabschluß erreicht, der die Flamme ztiin Verlöschen bringt und ein Weiterkochen des Topfinhaltes verhindert. Ein Ausströmen von unverbranntem Gas wird damit unmöglich.
  • Die Düsenöffnung und der Ventilkegel sind durch ihre geschützte Lage vor Beschädigung und vor Verschmutzung gesichert. Wenn trotzdem aus irgendeinem Grunde der Ventiltegel die Düsenöffnung nicht gasdicht abschließt, dann erlischt die Flamme nicht, und der Topfinhalt wird langsam weiterkochen. st er das gasarme Gemisch wird in das Brenierrohr zurückgeschlagen, und die noch austretenden geringen Gasmengen «-erden an der Düsenöffnung Weiterbrennen. Unverbranntes Gas kann also auf keinen Fall austreten.
  • Das Auslösen des Ventilkegels aus der Abschlußstellung kann nur durch Drehen des Brennerhahnkegels in die Schließstellung geschehen. Der Arm 17 des Hahnkegels 15 schlägt bei der Drehbewegung gegen den Ansatz -2o des Winkelhebels 8 und drückt denselben nach innen, wodurch der Ventilkegel aus der Düsenöffnung herausgezogen wird. Der durch den Arm 17 gegen den Ansatz 2o ausgeübte Druck bewegt das Brennerrohr in seine waagerechte Lage zurück, und der Brenner ist wieder betriebsbereit. Bei ganz geschlossenem Kocherhahn greift der Arm r 7 über den Ansatz 20, wodurch die gesamte Absperrvorriclitnug festgestellt wird.
  • Da der Arm 17 am Mahnkegel des Brennerhabnes erst in der Schließstellung den Düsenabschluß aufhebt, kann auch bei unachtsamer und unkundiger Bedienung kein unv erbranntes Gas entweichen und zu Gasvergiftungen Veranlassung geben.
  • Die Rinne 18 dient dem Ventilkegel als Führung bei seiner Bewegung und sichert diesem seine axiale Lage zur Düsenöffnung. Da der Ventilkegl i i am Winkelhebel 8 durch das Gegengewicht 13 in der Fühi#ungsrinne 18 angedrückt und gebremst wird, wird das ungewollte Schließen der Gasdüse 16 durch Erschütterungen verhindert.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRL CHE i. Einrichtung an Gaskochern zum Absperren der Gaszufuhr beim Überlaufen von Kochgut, dadurch gekennzeichnet, daß der gelenkig mit dein Brennergestell (i9) verbundene Brennerkörper (i) als zweiarmiger Hebel (3, 6) ausgebildet ist, dessen einer den Brennerkopf tragender Arm (3) eine Auffangschale (5) für das überlaufende Kochgut und dessen anderer Arm (6) den Düsenverschluß trägt. Einrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Verschlug der Gasdüse (i6) dienende Ventilkegel (Ti) an dein einen Arm (To) eines an dein Brennerkörper mittels einer Achse (9) drehbar an dein Anschlag (23) des Brennerkörpers gelagerten Winkelhebels (8) befestigt ist, dessen anderer Arm (r2) ein Gegengewicht (i3) trägt oder federnd am Brennerkörper angebracht ist. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i Und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenfläche des Düsenkörpers eine Rinne (18) vorgesehen ist, die dein Ventilkegel (m) als Führung dient. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hahnküken (15) des Brennerhahnes ein den Ventilkegel (i i) aus seiner Schließstellung bewegender Aren befestigt ist.
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