DE654740C - Zahnraederschneidemaschine mit in Richtung ihrer Laengsachse hin und her gehenden und gleichzeitig um diese Achse sich drehenden Stossraedern zum Schneiden von Schraubenzaehnen, insbesondere fuer Pfeilradverzahnungen - Google Patents

Zahnraederschneidemaschine mit in Richtung ihrer Laengsachse hin und her gehenden und gleichzeitig um diese Achse sich drehenden Stossraedern zum Schneiden von Schraubenzaehnen, insbesondere fuer Pfeilradverzahnungen

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DE654740C DEM132076D DEM0132076D DE654740C DE 654740 C DE654740 C DE 654740C DE M132076 D DEM132076 D DE M132076D DE M0132076 D DEM0132076 D DE M0132076D DE 654740 C DE654740 C DE 654740C
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zahnräderschneidemaschine mit in Richtung ihrer Längsachse hin und her gehenden und gleichzeitig um diese Achse sich drehenden ritzelförmigen Schneidgeräten zum Schneiden von Zahnrädern mit Schraubenzähnen, insbesondere solcher mit zwei Schraubengängen.
Die Dreh- und Hinundherbewegung der ritzeiförmigen Schneidgeräte ist bisher durch ίο zwei zylindrische Führungen bewirkt worden, die mit Schraubengangkulissen versehen und koaxial so angeordnet sind, daß der Schaft der einen durch den Schaft der anderen Führung hindurchgeht, wobei jede Führung mit dem zugehörigen Schneidgerät durch ihren Schaft verbunden ist und durch Gleiten der Schraubengangkulisse an einem mit ihr zusammenarbeitenden Teile gedreht wird.
In dieser bekannten Konstruktion steuert die äußere Führung das äußere bzw. entfernter liegende Schneidgerät und die innere Führung das nahe gelegene; hierbei ist zur Verbindung der äußeren Führung mit dem entfernt gelegenen Schneidgerät ein langer Veras bindungsschaft nötig, der im Durchmesser genügend schwach gehalten sein muß, um durch den die innere Führung mit ihrem Schneidgerät verbindenden (hohlen) Schaft und auch durch die Spindel des Schneidgerätes hindurchzukommen. Dieser besonders lange Verbindungsschaft von geringem Durchmesser biegt sich in unerwünschter Weise durch, so daß die mit dem Schneidgerät ausführbare Schnittlänge begrenzt ist und die Genauigkeit · des Schraubenwinkels durch die Verbiegung dieses Verbindungsschaftes beeinträchtigt wird.
Jedes der ritzeiförmigen Schneidgeräte muß, zusammen mit seiner Schraubengangführung, während der Schneidarbeit durch eine der durch die Schraubenführungen bedingten Schwingbewegung überlagerte, fortgesetzte Bewegung weitergedreht werden, in einem Maße, das der schrittweisen Drehung des Werkstückes zwecks Bearbeitung der ganzen Umfläche desselben entspricht. Diese schrittweise Drehung wird gewöhnlich durch zwei Schneckenräder an der Einspannung des Teiles, in dem die Führungen arbeiten, bewirkt; die Schneckenräder greifen in Schnekken ein, die durch einen Antrieb bewegt werden, der mit den Antriebsmitteln zum Weiterbewegen des Werkstückes gekuppelt ist. Diese Schneckenräder werden gewöhnlich als
Teilungsräder bezeichnet, und bei den üblichen Konstruktionen wird jedes Schneidgerät durch sein eigenes Teilungsrad gesteuert. Nun ist aber bekannt, daß jedes Teilungsrad mit Fehlern behaftet ist, so daß im allgemeinen bei zwei zum Schneiden je eines der Schraubengänge eines Doppelschraubengangzahnrades vorhandenen Teilungsrädern zwei verschiedene Fehler vorhanden sein werden, die auch entgegengesetzt gerichtet sein können.
Da in einem Radritzeltrieb mit Doppelschraubengang die Zähne des rechtsläufig geschnittenen Ritzels mit den Zähnen des linksläufig geschnittenen Rades zusammenzuarbeiten haben, so müssen die beiden Teilungsräder, von denen jedes seine eigenen Fehler auf das zugehörige Schneidgerät gesondert überträgt, zu einer fragwürdigen Genauigkeit im Eingriff der unter solchen Bedingungen geschnittenen Triebteile führen.
Eine der Aufgaben der Erfindung ist die Beseitigung der genannten Mangel. Erfindungsgemäß erfolgt dies durch die Kombinierung zweier zylindrischer Schraubengangführungsteile, von denen jeder mit einem der Schneidgeräte verbunden bzw. zur Verbindung vorgesehen und konzentrisch zum anderen Schraubengangführungsteil angeordnet ist. Vorzugsweise sind hierbei die Schraubengangführungen an der gleichen Seite der Längsachse der Schraubenlinie und eine die andere durchdringend angeordnet.
Zweckmäßig sind die konzentrischen Schraubengangführungsteile mit einem' zylindrischen Gehäuse kombiniert, in dem sie untergebracht sind, und zwei Nocken am Gehäuse arbeiten mit den Schraubengangbahnen der inneren und äußeren Führungsteile zusammen. Hierdurch ist die Gesamtlänge der Einrichtung verringert, und die Lange des zentralen Schaftes, der die innere Führung mit dem zugehörigen Schneidgerät verbindet, ist auf ein Kleinstmaß gebracht, so daß die durch das Federn des Schaftes bedingten Fertigungsfehler klein genug sind, um als unerheblich bezeichnet werden zu können.
Erfindunggemäß können die beiden Nocken am Gehäuse durch Innen- und Außenführungsschuhe in übereinanderliegender Stellung gebildet sein. Die Nocken können entgegengesetzte bzw. verschiedene Neigungswinkel aufweisen, und sie sind vorzugsweise zwecks Anpassung an die Abnutzung innerhalb des zylindrischen Gehäuses gegeneinander verstellbar.
Ein anderer Erfindungsteil besteht darin, das genannte zylindrische Gehäuse um seine Längsachse drehbar anzuordnen und durch eine Einrichtung zu bewegen, die ein Teilungsrad und eine Kupplung zum Antrieb des Werkstückes enthält, so daß beide Schraubengangführungsteile über einen einzigen Antriebsweg gedreht werden. Auf diese Weise wird die Vervielfachung der Feh- 6s 1er durch die Verwendung zweier Teilungs-'räder vermieden.
In den üblichen Maschinen ist für die Achse der Schneidgeräte eine kurze periodische Querbewegung weg vom Werkstück vorgesehen, um nach jedem Schneidhub während des Leerganges die Schneidgeräte vom Druck auf das Werkstück zu entlasten. Erfindungsgemäß kann eine Einrichtung vorgesehen werden, um die Loslösung der Schneidgeräte von der Fläche des Werkstückes zu bewirken, ohne daß die Lage der Drehachse des zylindrischen Gehäuses geändert wird. Dies vereinfacht die Übertragung der Drehbewegung auf das Teilungsrad und macht sie auch genauer.
Weitere Teile der Erfindung betreffen die Schneidköpfe, in welchen die Tragspindeln der Schneidgeräte gelagert sind, und sind weiter unten beschrieben.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 9 schematisch und bildlich erläutert. Es zeigen: Fig. ι die Seitenansicht einer erfindungsmäßig ausgestatteten Maschine zum Schneiden von Doppelschraubengangzahnräderh,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht der Anordnung der Schraubengangführungsteile in einer waagerechten Zahnrädersehneidemasehine,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Anordnung verstellbarer Nocken bzw. Führungsschuhe zur Steuerung der Drehungsschwingbewegung der Schraubengangführungsteile,
Fig. 5 eine Draufsicht (axial) auf die Schraubengangführungsteile und ihr äußeres zylindrisches Gehäuse, zusammen mit den aus Fig. 4 ersichtlichen Führungsschuhen, zur Darstellung der Anbringung letzterer am zylindrischen Gehäuse,
Fig. 6 die verstellbaren Führungsschuhe, abgewickelt und ausgebreitet, gesehen in der Richtung des Pfeiles in Fig. 5, zur besseren Erläuterung ihrer Verbindung miteinander, der Mittel zum Nachstellen wegen der Abnutzung und der Mittel zur gegenseitigen Verstellung für Zwecke der Einstellung der Schneidgeräte zueinander,
Fig. 7 und 8 einen senkrechten Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 2 und einen waagerechten Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. 7 zur Erläuterung einer Ausführungsform der Einrichtung für die Erzeugung einer zusätzlichen Bewegung der Schneidgeräte während ihres Rückbzw. Leerganges;,
Fig.. 9 leine Oldham-Kupphuig mit in Abstand voneinander dargestellten Teilen.
Gleichen Bezugszeichen in den verschiedenen Figuren entsprechen gleiche Teile; die Fig. 2 bis 9 sind in einem größeren Maßstab gezeichnet als Fig. i.
Das Maschinengestell (vgl. Fig. i) enthält eine Grundplatte io, auf der sich der Ständer 12 erhebt, in dem der Hauptteil der Antriebseinrichtung angeordnet ist, die von irgendeiner bekannten Art sein kann. Der allgemeine Aufbau der Zahnräderschneidemaschine ist der übliche für das Schneiden von Zahnrädern mit geraden oder Schraubengangzähnen und kann senkrecht sein wie nach Fig. ι oder auch waagerecht. Nach Fig. ι ist ein Werkstücktisch 14 für den Rohling 16 des Werkstückes vorgesehen, dem die Doppelschraubengangzähne aufzuschneiden sind; der Tisch kann schrittweise gedreht werden, wie weiter unten erläutert. Parallel zur Drehachse des Werkstücktisches 14 ist am Ständer 12 eine Gleitführung 18 für Hinundhergang angeordnet, die durch eine Kurbel 20 in bekannter Weise betrieben wird und zwei gegabelte Köpfe 22, 23 trägt, in welchen die Spindeln 24, 25 zweier Schneidgeräte 26, 27 gelagert sind. Jedes dieser Schneidgeräte hat die Form eines Zahnrades (Ritzels) mit besonders gehärteten Zahnkanten und ist in seinem Kopfe in der weiter unten beschriebenen Weise gelagert.
Das Schneidgerät 26 ist mit einem äußeren Schraubengangführungsteil 28 (am besten in Fig. 2 zu ersehen) durch einen hohlen Schaft
30 verbunden, während die Verbindung des Schneidgerätes 27 mit einer inneren Schraubengangführung 29 durch einen vollen Schaft
31 hergestellt ist, der durch den hohlen Schaft 30 hindurchgeht (mit Spielraum zwischen den beiden Schäften). Die Außenfläche des äußeren Führungsteiles (Kulisse) 28 ist zylindrisch und kann sich in einem zylindrischen Gehäuse 32 drehen, das in einem am oberen Ende des Maschinengestelles befestigten Tragarm 34 unverschieblich gelagert ist, aber um die Längsachse der beiden Schäfte 24, 25 gedreht werden kann, wobei es durch das Teilungsschneckenrad 36 gesteuert wird, das mit dem Gehäuse 32 fest verbunden ist oder aus einem Stück besteht.
Der Arm 34 bildet nicht nur eine Zapfen- und Drucklagerung für das Gehäuse 32, sondern auch eine äußere Hülle für das Schnekkenrad 36 und deren Schnecke 37 und kann etwas verschiedene Formen annehmen, je nachdem ob die Maschine senkrecht oder waagerecht arbeitet. (In Fig. 3 sieht man z. B. ein äußeres Gehäuse 134 mit einem Fußstück 38, das einen Teil der Grundplatte einer waagerecht arbeitenden Maschine bilden kann.) Der Arm 34 kann am Maschinengestell starr befestigt sein, da er und das Gehäuse 32 an der zusätzlichen Bewegung der Schneidgeräte nicht beteiligt sind.
Der äußere Schraubengangführungsteil bzw. die Kulisse 28 schwingt im Gehäuse 32, und der innere Schraubengangführungsteil bzw. die Kulisse 29 schwingt innerhalb der äußeren Kulisse 28, und zwei Nocken in Form von Führungsschuhen 140, 142, die im Gehäuse 32 befestigt sind, erzeugen die Schwingbewegung, wenn die Kulissen geradlinig hin und her bewegt werden. Der Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 2 die Führungsschuhe 140, 142 als nicht verstellbare Einstückteile dargestellt; vorzugsweise jedoch sind sie verstellbar,und aus je zwei Stücken zusammengesetzt, wie später beschrieben.
Die Schraubengangführungsteile haben schraubengangförmige Kulissenflächen (vgl. Fig. 2), die an der gleichen Seite der Längsachse der Schraubenlinie und einander durchdringend angeordnet sind; die Führungsschuhe 140, 142 sind im oberen Teil des Gehäuses 32 befestigt. Die äußere Kulisse 28 ist ein Hohlzylinder, dessen den Schneidgeräten zugewendetes Ende ungeschlitzt ist, während sich zum entgegengesetzten Ende hin die Schraubengangschlitze öffnen; darum ist letzteres Ende durch einen Haltering 44 verstärkt.
Nach Fig. 4 bis 6 ist ein zweiteiliger Außenschuh 40, 41 durch Bolzen 49 an dem Gehäuse 32 befestigt, während ein Innenschuh 42, 43 am Außenschuh und am Gehäuse durch Bolzen 47 befestigt ist, wobei letztere durch Schlitze 48 im Außenschuh hindurchreichen, so daß die beiden Schuhe innerhalb des Gehäuses 32 axial gegeneinander verstellbar sind. Jeder der Schuhe ist in der Längsrichtung des Gehäuses in zwei Teile, 40, 41 und 42, 43, geteilt, die gegeneinander durch mit Einstellmuttern versehene Stiftschrauben 45, 46 einstellbar sind, die durch ein Öhr in einem Teil des Schuhes hindurchgehen und mit einem Ende in eine Vertiefung im andern Teil des Schuhes hineinreichen, so daß durch diese Stiftschrauben 45, 46 eine Einstellung der Gleitflächen zu den korrespondierenden Flächen an der Schraubengangführung ermöglicht wird.
Zur Einstellung der Schneidgeräte zueinander, derart, daß die Doppelschraubengangzähne am Werkstück kontinuierlich verlaufen und keine Schwankungen im Winkel zur Längsachse des Zahnrades aufweisen, ist eine Einrichtung zur Einstellung des inneren Nokkens bzw. Führungsschuhes zum äußeren vorgesehen. Wie aus Fig. 4 bis 6 ersichtlich, besteht diese Einrichtung aus einem Zahn-Stangengetriebe mit der am Teil 42 des inneren Schuhes befindlichen Zahnstange 50
und einem Gleitkeil, der in den äußeren Schuh eingreift; die Zahnstange kann durch das Ritzel 51 verschoben werden, deren Spindel 52 mit Vierkant 53 durch das Gehäuse 32 hindurchgeht. Zur Ermöglichung dieser Einstellung reichen die Befestigungsbolzen 47 für den inneren Schuh 42 durch Schlitz 48 im äußeren Schuh hindurch. Die Wirkung einer Bewegung der Schuhe gegeneinander besteht darin, daß die innere und die äußere Kulisse sich gegeneinander verdrehen und dementsprechend auch die Stellung der zugehörigen Schneidgeräte sich ändert.
Das zylindrische Gehäuse ist im Arm 34 um seine Längsachse drehbar, die gegenüber dem Maschinengestell feststeht; das Gehäuse 32 kann durch eine Einrichtung angetrieben werden, die aus dem Teilungsrad 36 und einer Reihe von Zahnrädern besteht, um eine mit der Drehung des Werkstückes korrespondierende Bewegung auszuführen, so daß beideSchraubengangführungsteile40,42 durch eine einzige Zahriräderreihe verdreht werden. Wie aus den Figuren ersichtlich, enthält diese Reihe ein Paar Kegelräder 55, 56, letzteres auf der senkrechten Welle 57, wobei das Zahnrad 55 die Schnecke 37 antreibt und das Zahnrad 56 bzw, das mit ihm auf derselben Welle sitzende Kegelrad 58 durch das Kegelrad 59 angetrieben wird, welches an einem Ende der waagerechten Welle 60 aufgekeilt ist. Die senkrechte Welle 57 treibt ferner auch die Kegelräder 61 und 62 an, welche die Wechselräder 63 und 64 betätigen, die durch Drehung der Welle 160 das Hauptteilungsschneckenradgetriebe65, 66 antreiben. Durch die Wechselräder wird das Verhältnis der Zähnezahl am Schneidgerät zur Zähnezahl am Werkstück eingestellt; ein Handrad 68 dient zum Drehen des Werkstücktisches· 14 und des Rohlings 16 auf diesem. Auf diese Weise wird dem Teilungsrad 36 und dem Gehäuse 32 die richtige Winkelfortschaltung im Verhältnis zur Drehung des Werkstücktisches erteilt, damit dem Rohling 16 die richtige Zähnezahl aufgeschnitten wird.
In jeder Maschine, ob senkrecht oder waagerecht arbeitend, ist es wünschenswert, eine kleine periodische Ouerbewegung der Drehachse der Schneidgeräte weg vom Werkstück vorzusehen, um nach jedem Schnitthub während des Leerrückganges die Schneidgeräte vom Andruck an das Werkstück zu entlasten. Dementsprechend ist auch hier eine Einrichtung zur Loslösung der Schneidgeräte von der Fläche des Werkstückes vorgesehen, aber ohne Verschiebung der Drehachse des zylindrischen Gehäuses, was die Übertragung der Drehbewegung auf das Teilungsrad vereinfacht und genauer macht. Nach dem dargestellten Beispiel enthält diese Einrichtung eine Welle 67 mit zwei Unrundscheiben 69, von denen je eine zu jedem Schneidgerät gehört. Da die Entlastungseinrichtung für jedes der beiden Schneid- geräte von der gleichen Bauart ist, genügt die' Beschreibung nur einer dieser Einrichtungen.
Nach Fig. 7 bis 9 ist der Träger 70, in welchem die Spindel 24 des Schneidgerätes 26 gelagert ist, entlang dem Gabelkopf 22 verschiebbar, in dem ein Querbolzen 72 im rechten Winkel zur Richtung der Bewegung angeordnet ist, die das Schneidgerät zum und vom Werkstück machen soll. Ein Gleitstück 74 ist entlang dem Bolzen 72 um ein kleines Wegstück verschiebbar und steht entlang einem schrägen Gleitweg 78 mit gabelförmigen Enden 76 des Trägers 70 im Eingriff. Das eine Ende des Gleitweges 78 liegt der Längsachse der Spindel 24 näher als das andere Ende. Die Unrundscheibe 69 ist zwischen Rollen 80, 81 angeordnet, die auf Ansätzen 82 des Gleitstückes 74 gelagert sind, und schiebt bei ihrer Drehung letzteres entlang dem Bolzen 72 hin und her. Hierdurch wird der Schneidgerätträger 70 im Gabelkopf 22 vom und zum Werkstück bewegt. Das Gleitstück 74 kann sich um eine Weglänge verschieben, die nicht größer ist als der Spalt 84 zwischen dem Gleitstück und der Seitenfläche des Gabelkopfes 22; der Träger 70 bewegt sich bei seiner Hinundherbewegung um ein noch kleineres Wegstück, das vom Winkel der schrägen Gleitbahn 84 abhängt.
Da die Schraubengangführungsteile 28, 29 keinen Anteil an dieser zusätzlichen Bewegung nehmen, sind ihre die. Verbindung mit den Schneidgeräten herstellenden Schäfte 30 und 31 in Armen 86, 87 gelagert, die starr an den Gabelköpfen 22 befestigt sind. Um die zusätzliche Bewegung frei durchzuführen, während die hin und her gehende und die schwingende Bewegung der Schäfte 30 und 31 vor sich geht, sind Kupplungen des Oldham-Typus zur Verbindung der Schneidgeräte mit ihren Spindeln vorgesehen. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, enthält jede dieser Kupplungen drei Glieder 89, 90, 91, von welchen das Glied 89 am Schaft 30 bzw. 31 und das Glied 91 an der Schneidgerätspindel 24 bzw. 25 befestigt ist, während sich das Glied 90 zwischen den Gliedern 89 und 91 verschieben kann. Diese drei Glieder liegen während des Schnitthubes koaxial; während des Leer- bzw. Rückganges n5 sind sie leicht verschoben.
Bei der oben beschriebenen verbesserten Zahnräderschneidemaschine kann angenommen werden, daß dank der verhältnismäßig kurzen Längen der Verbindungsschäfte zwisehen den Schraubengangführungsteilen und den Schneidgeräten eine unerwünschte Bieg-
samkeit der Schäfte vermieden ist und daß dank dem einen gemeinsamen Teilungsrad für beide Schraubengangführungsteile die durch die Verwendung zweier Teilungsräder nach früherer Erläuterung bedingten Fehler ebenfalls verhütet werden.
Wenn die erfindungsmäßige Maschine zum gleichzeitigen Schneiden zweier einzelner Schraubengangzahnräder benutzt wird, können die Nocken oder Führungsschuhe 40, 42 die gleichen, entgegengesetzten oder verschiedene Neigungswinkel aufweisen entsprechend der Art der zu schneidenden Schraubengangzalhnräder.
In den Einzelheiten der beschriebenen Konstruktion können mannigfache Abänderungen vorgenommen werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung überschritten wird. So z. B. kann die Neigung der Schraubenlinien und der zugehörigen Nocken entsprechend den zu schneidenden Zahnrädern abgeändert werden.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Zahnräderschneidemaschine mit in Richtung ihrer Längsachse hin und her gehenden und gleichzeitig um diese Achse sich drehenden Stoßrädern zum Schneiden von Schraubenzähnen, insbesondere für Pfeilradverzahnungen, * mit zwei Schraubenführungen für die Stoßradspindeln, die auf der dem Teilrad abgewandten Seite des Werkstückes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schraubenführungen (28, 29) gleichachsig einander durchdringend angeordnet sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schraubenführungen (28, 29) in einem um seine Achse drehbaren zylindrischen Gehäuse (32) untergebracht sind, an dem zwei mit je einer Schraubenführung zusammenwirkende Nocken (140 oder 40, 41 und 142 oder 42, 43) angebracht sind, und für die Wälzbewegung der beiden Stoßräder (26, 27) ein einziges mit dem Gehäuse (32) gleichachsig verbundenes Zahnrad (36) vorgesehen ist, das von dem Antrieb (55, 60) der Drehbewegung des Werkstückes (16) seinen Antrieb erhält.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (40, 41 und 42, 43) innerhalb des zylindrischen Gehäuses (32) gegeneinander verstellbar sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder beide Nocken (140 und 142) in der Längsrichtung des zylindrischen Gehäuses in zwei Teile (40,41 und 42,43) geteilt sind, die in der genannten Richtung zueinander einstellbar sind.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schrauben (47) zur Befestigung des inneren Nokkens (42, 43) am zylindrischen Gehäuse (32) durch Schlitze (48) im äußeren Nokken (40, 41) hindurchgehen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des inneren Nockens (42, 43) gegenüber dem äußeren (40, 41) durch eine am inneren Nocken (42, 43) angeordnete Zahnstange (50) und ein Ritzel (51) erfolgt, dessen Spindel (52) durch die Wand des zylindrischen Gehäuses (32) hindurchgeht.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des zylindrischen Gehäuses (32) in bezug auf das Maschinengestell (12) feststeht, die Stoßradspindeln (24, 25) durch radiale Verschiebungen zulassende Drehkupplungen mit den Antriebswellen (30, 31) der Stoß räder (26, 27) verbunden sind und eine Wegrückeinrichtung (67, 69) vorgesehen ist, um die Stoßradspindeln (24, 25) samt den Stoßrädern (26, 27) zu und von der Arbeitsfläche am Werkstück (16) zu bewegen, damit die Stoßräder ohne Verschiebung der Drehachse des zylindrischen Gehäuses (32) vom Werkstück abgerückt werden können.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stoßradträger (70), in dem eine Stoßradspindel (24) umläuft,' in einem Gabelkopf (22) verschiebbar ist, der eine im rechten Winkel quer zu seiner Längsrichtung liegende Gleitbahn (72) hat, auf welcher ein Gleitstück (74) verschiebbar ist, das in eine am Stoßradträger (70) befindliche schräge Gleitbahn (78) eingreift, deren eines Ende der Drehachse der Stoßradspindel (24) näher liegt als das andere, und daß eine Hinundiherbewegung des Gleitstückes (74) auf der Gleitbahn (78) durch eine Unrundscheibe (69) bewirkt wird, wodurch der Stoßradträger (70) samt Stoßradspindel (24) in dem Gabelkopf (22) eine Bewegung vom und zum Werkstück ausführt. n0
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEM132076D 1935-03-07 1935-09-13 Zahnraederschneidemaschine mit in Richtung ihrer Laengsachse hin und her gehenden und gleichzeitig um diese Achse sich drehenden Stossraedern zum Schneiden von Schraubenzaehnen, insbesondere fuer Pfeilradverzahnungen Expired DE654740C (de)

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DE (1) DE654740C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748074C (de) * 1940-04-04 1944-10-25 Georg Gert Frederichs Zahnradstossmaschine mit in Richtung einer Laengsachse in einer Buechse hin und her gehenden und um diese Achse sich drechenden Stoesseln
DE873192C (de) * 1940-05-05 1953-04-13 Julius Grundstein Umkehrgetriebe
DE1143690B (de) * 1954-12-29 1963-02-14 Frantisek Janas Umkehrgetriebe fuer Zahnrad-Fraesmaschinen zur Erzeugung von Pfeilverzahnungen

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