DE654020C - Fuellvorrichtung fuer Ventilbeutel - Google Patents

Fuellvorrichtung fuer Ventilbeutel

Info

Publication number
DE654020C
DE654020C DED72109D DED0072109D DE654020C DE 654020 C DE654020 C DE 654020C DE D72109 D DED72109 D DE D72109D DE D0072109 D DED0072109 D DE D0072109D DE 654020 C DE654020 C DE 654020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pipe
filler pipe
filler
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED72109D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE654020C publication Critical patent/DE654020C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Füllvorrichtung für Ventilbeutel Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen beim Füllen von Ventilbeuteln. Bekanntlich werden solche Beutel mittels eines durch das Ventil eingeführten Einfüllrohres gefüllt. Man öffnete bisher das Ventil mit der Hand, um die Einführung des Rohres, welches das Ventil abrundet, zu ermöglichen; nach beendeter Füllung. lind Herausnahme des Einfüllrohres behielt das Ventil die abgerundete Form bei, solange nicht eine äußere Kraft, beispielsweise das Gewicht der im Beutel enthaltenen Masse während des Umkippens desselben, eingriff, um (las Wiederplattlegen des Ventils zu bewirken. Dieses Abplatten des Ventils erfolgte im übrigen mehr oder weniger fehlerhaft, und insbesondere bei großen Ventilen war der Verschluß zumeist recht schlecht.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neuartiges Einfüllrohr, das derart ausgebildet ist, daß es beim Herausziehen aus dem Ventil des Beutels imstande ist, auf dieses derart einzuwirken, daß es die abgeplattete Form, die es nach dem Verschluß auf-«-eisen soll, annimmt.
  • Zu diesem Zwecke ist gemäß der Erfindung der O_uerschnitt des Einfüllrohres in der Einfüllrichtung immer mehr verbreitert und dabei gleichzeitig abgeflacht, so daß das pfeifenförmig zugeschnittene Endstück nahezu völlig flach ist und etwa die gleiche Breite wie das flach gelegte Ventil aufweist, wodurch beim Herausziehen des Einfüllrohres aus dem Ventil das Plattlegen des letzteren bewirkt wird. Wie man ohne weiteres erkennt, wird beim Herausziehen des Einfüllrohres die Form des Ventils fortschreitend verändert, bis dieses schließlich im Augenblick, wo das Rohrende das Ventil verläßt, völlig abgeplattet ist.
  • Dank eines solchen Einfüllrohres wird es möglich, Ventile von sehr großer Öffnung herzustellen, deren Verschluß in v ollkommener Weise erfolgt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine besondere Ausführungsform des den Erfindungsgegenstand bildenden Einfüllrohres dargestellt.
  • Die Abb. z ist ein Teilaufriß eines Einfüllrohres gemäß der Erfindung.
  • Die Abb.2 gibt einen entsprechenden Grundriß, von unten gesehen.
  • Die Abb. 3 gleicht der Abb.2, zeigt aber die fortschreitende Veränderung des Rohrquerschnittes.
  • Die Abb. q. ist eine Endansicht.
  • Bei der wiedergegebenen Ausführungsform endigt das Einfüllrohr, das z. B. einen zylindrischen Teil r vom Durchmesser d besitzt, in einem Teil 2, dessen Breite sich fortschreitend erweitert ,(Abb. 2), während- seine Höhe abnimmt (Abb. z), um schließlich ein nahezu plattes Endstück von der Breite L aufzuweisen. Man stellt das Einfüllrohr zweckmäßig in der Weise her, daß die Gleichung 2 X L = n X d gilt, wenn das Rohr an seinem Ende völlig, abgeplattet ist, oder aber daß, wenn es noch leicht gewölbt ist, die Summe der Bogen";,` länge und der Länge seiner Sehne gleici' az X d ist. Es ist weiterhin vorteilhaft, für'",' jeden Querschnitt des Rohrteiles :2 die gleichen Verhältnisse anzuwenden, d. h. denn. Umfang jedes beliebigen Querschnitts die gleiche Länge zu geben. Macht man diese Länge gleich derjenigen des Umfanges des Ventilquerschnitts, dann werden die Papierwandungen des Ventils dauernd durch das Einfiillrohr gespannt gehalten.
  • Zur Erleichterung seiner Einführung in das Ventil kann das Einfüllrohr in einem Teil 3 von geringer Länge endigen, der in bekannter Weise nach unten geneigt ist und dessen Breite gleichzeitig allmählich abnimmt.
  • Ein derartiges Einfüllrohr wird in der gleichen Weise wie die üblichen zylindrischen Einfüllrohre benutzt, d. h. man öffnet zunächs@ das Beutelwentil ein wenig und führt dann das Rohrende ein. In dem Maße,, wie man das Einfüllrohr in den Beutel hineingleiten läßt, rundet sich das Ventil, das zwangsläufig die Form des Einfüllrohres annehmen muß, um schließlich nahezu kreisförmig zu werden, wenn es sich mit dem zylindrischen Teil des Einfüllrohres. in Berührung befindet. Man füllt nunmehr den Beutel und zieht, sobald dieser voll ist, das linfüllrolar zurück, das dänn fortschreitend entsprechend seiner Herausbewegung das Ventil abplattzt und somit zwangsläufig seinen ausreichenden Verschluß herbeiführt.
  • Man erkennt in 4 die in bekannter' Weise zum Aufspritzen eines Klebstoffes dienenden Löcher; diese Löcher sind hier in die obere Wand einer über die ganze Breite des Rohrendes, im vorliegenden Fall den Teil 3, hin angebrachten kleinen Tasche 5 eingelassen und in einer Querreihe angeordnet. Eine Leitung 6, die die Verbindung mit einer Vorrichtung zum Aufspritzen des Klebstoffes herstellt, mündet in die Tasche 5 aus.
  • Mittels der Löcher 4 kann man, wie bekannt, im Augenblick, wo sie beim Herausziehen des Einfüllrohres unterhalb der oberen Ventilzunge vorbeigeführt werden, Klebstoff auf die Unterseite der letzteren aufspritzen oder auch auf eine innere Verschlußklappe, Jt, der bestimmte Beutelarten versehen sind, Astoff auftragen.
  • e Herstellung des Einfüllrohres kann fießlich auf jede beliebige Weise erfolgen; es ist jedoch vorteilhaft, dasselbe aus Guß herzustellen.
  • Die Wirkung eines solchen Einfüllrohres ist überdies nicht nur auf das Plattlegen des Ventils beschränkt. Die umgekehrte Wirkung wird erzielt, wenn man das Rohr in das Ventil einführt, wodurch .das Einbringen des Einfüllrohres besonders bei gefülltem Beutel erleichtert wird. Daraus ergibt sich, daß man ein solches Rohr bequem auch zur Entleerung des Beutels benutzen kann; hierdurch wird ein Aufreißen des letzteren vermieden und seine Wiederverwendung gestattet, vor allein bei Beuteln mit sehr großem Ventil, deren praktische Verwendung durch die vorliegende Erfindung erst möglich gemacht wird.
  • Es versteht sich von selbst, daß das denn Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einfüllrohr entweder einen wesentlichen Bestandteil einer Füllmaschine von beliebiger Bauart bilden oder auch für sich allein ein -selbständiges Ganzes darstellen kann; im letzteren Fall kann es sowohl zum Füllen als auch zum Entleeren des Beutels dienen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einfüllrohr für Ventilbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß sein Querschnitt sich in der Einfüllrichtung immer mehr verbreitert und dabei gleichzeitig abplattet, so- daß das pfeifenförmig zugeschnittene Endstück nahezu völlig flach ist und etwa die gleiche Breite wie das flach gelegte Ventil aufweist, wodurch beim Herausziehen des Einfüllrohres aus dem Ventil das Plattlegen des letzteren bewirkt wird.
  2. 2. Einfüllrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang jedes Querschnittes senkrecht zur Längsachse die gleiche Länge wie der Ventilumfang besitzt.
DED72109D 1935-02-15 1936-02-14 Fuellvorrichtung fuer Ventilbeutel Expired DE654020C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR654020X 1935-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE654020C true DE654020C (de) 1937-12-08

Family

ID=9006221

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED72109D Expired DE654020C (de) 1935-02-15 1936-02-14 Fuellvorrichtung fuer Ventilbeutel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE654020C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928930C (de) * 1949-06-27 1955-06-13 Richard Mundhenke Als Kreuzbodenventilsack ausgebildeter Warenbeutel fuer Haushaltspackungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928930C (de) * 1949-06-27 1955-06-13 Richard Mundhenke Als Kreuzbodenventilsack ausgebildeter Warenbeutel fuer Haushaltspackungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2818713C2 (de) Aus Kunststoffolie gebildeter Flachbeutel
DE2645563A1 (de) Gesicherte aufreissoeffnung fuer einen behaelter
DE683059C (de) Ventilbeutel
DE2042096A1 (de) Einfuehrungsvorrichtung fuer Tampons
DE654020C (de) Fuellvorrichtung fuer Ventilbeutel
DE2130181A1 (de) Behaelter
AT151722B (de) Einfüllrohr für Ventilbeutel.
DE642997C (de) Faltschachtel mit Ziehband zum Anheben von Zigaretten, Zigarillos und aehnlich gestalteten Koerpern
DE2103641C3 (de) Aus flexiblem Material bestehender Tank für Schüttgut, insbesondere für Mehl
DE819498C (de) Ventilsack aus Papier o. dgl. mit in die Ventiloeffnung eingesetztem Schlauch
DE2552438B1 (de) Ventilsack
AT123946B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Säcken.
CH615874A5 (en) Packaging container which is open on one side
DE2536943A1 (de) Entleerungsventil fuer einen plastikbehaelter
AT147551B (de) Verfahren zur Herstellung von Papierbehältern.
DE361183C (de) Zweiteilige Zigarettenstopfhuelse
DE1894263U (de) Sack.
DE433934C (de) Patronengurt, insbesondere fuer Flugzeugmaschinengewehre
AT148866B (de) Verfahren zur Herstellung von nicht zylindrischen Hohlkörpern aus einem um einen Kern gewickelten Papierband.
DE7139183U (de) Beuteltrag und Verschlußvorrichtung
DE187979C (de)
DE670436C (de) Vorrichtung zur Abgabe von teigigen oder dickfluessigen Massen aus einem Beutel mit nachgiebiger Wandung
DE1456618A1 (de) Silo zur Aufnahme von schuettfaehigem Gut
DE7329838U (de) Hohler stopfen
AT294345B (de) Tragtasche