DE653583C - Sicherung - Google Patents

Sicherung

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DE653583C
DE653583C DET46187D DET0046187D DE653583C DE 653583 C DE653583 C DE 653583C DE T46187 D DET46187 D DE T46187D DE T0046187 D DET0046187 D DE T0046187D DE 653583 C DE653583 C DE 653583C
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
membranes
oxygen
pressure
creeping
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Expired
Application number
DET46187D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAXIMILIAN TORNOW DR
Original Assignee
MAXIMILIAN TORNOW DR
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Publication date
Application filed by MAXIMILIAN TORNOW DR filed Critical MAXIMILIAN TORNOW DR
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

  • Sicherung nach Patent 627 7$2 In dem Patent 627 78.2 ist eine Sicherung gegen Flammenrückschläge für Gasleitungen beschrieben, die mit einem Flüssigkeitsventil zur Zurückhaltung schleichenden Sauerstoffs bauartlich vereinigt ist. Da die Wirksamkeit derartiger Flüssigkeitsventile von einer stets hinreichenden Anfüllung mit Flüssigkeit abhängig ist, so entbehrt die Sicherung noch der Eigenschaft voller Selbsttätigkeit. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß man bei der Rückschlagssicherung an der Stelle des Flüssigkeitsventils ein besonders geartetes Ventil zum Zwecke der Zurückhaltung schleichenden Sauerstoffs verwendet und die Steuerung beider Ventile in besonderer Weise ebenfalls bauartlich vereinigt.
  • Alle Ventile, die man bisher zur Verhinderung des Rücktretens schleichenden Sauerstoffs verwandt hat, sind unbrauchbar, da sie, auch mit einer Membran gekuppelt, ihre Schließwirkung auf den geringen Überdruck des zurücktretenden Sauerstoffs gründeten. Dieser Überdruck sollte durch eine Membran gesammelt und von dieser auf ein Rückschlagventil übertragen werden. 'Solche Ventile genügen aber nicht den an sie zu stellenden Anforderungen, denn bei den allergeringsten Rückdrücken des schleichenden Sauerstoffs reicht auch der gesammelte Druck nicht aus, die Reibungen und sonstigen Widerstände selbst eines leichtesten Ventils zu überwinden und es mit dem nötigen Mindestdruck auf seinen Sitz. zu setzen, der zur vollkommenen Abdichtung erforderlich ist. Vielmehr tritt schleichender Sauerstoff durch die Undichtigkeiten auch eines geschlossenen Ventils zurück, so daß eine Membran gar nicht erst in die Möglichkeit versetzt wird, einen kleinen Überdruck zu sammeln.
  • Bei Verwendung von Ventilen kann eine sichere Abdichtung schleichenden Sauerstoffs nur erzielt werden, wenn man die zu geringe Druckwirkung des schleichenden Sauerstoffs vollkommen außer Betracht läßt und bei den geringsten Rückdrücken den Schluß des Ventils nur auf seinen eigenen Druck auf den Ventilsitz gründet, z. B. durch Gewicht oder Feder, und den Druck hinreichend stark bemißt. In diesem Falle genügen aber (und aus diesem Grunde hat man Ventile mit eigenem Druck bisher nicht verwenden können) selbst bei Hochdruckacetylen die üblichen Gasdrücke nicht mehr, um das Ventil zu heben, zumal, da eine zu starke Drosselung des Gases durch die Sicherung vermieden werden muß. Es muß also eine besondere Vorrichtung geschaffen werden, die es bei den zur Verfügung stehenden Gasdrücken ermöglicht, daß das Ventil trotz seines eigenen Schließdruckes durch den Gasdruck geöffnet wird.
  • Hierzu dienen zwei parallele, lose miteinander gekoppelte, von außen her dem Gasdruck ausgesetzte Membranen, deren eine eine größere wirksame Fläche besitzt als die andere. Ähnliche Vorrichtungen sind bereits für die Steuerung von Reduzierventilen verwendet worden. Der Zwischenraum zwischen den Membranen ist geschlossen und nur andie Gasableitung angeschlossen. Diese-Membranen wirken von der Gasseite her hebend auf das Ventil.
  • In der Zeichnung stellt a ein schweres Ventil dar, das den schleichenden Sauerstoff zurückhalten soll. Es wird durch die Nasen b geführt. Das Brenngas strömt von dem Rohr c aus in der Pfeilrichtung durch die Sicherung in das Rohr d, das zum Gebrauchsort führt. Zum Öffnen des Ventils a dienen die beiden Membranen e und f, die durch die Druckübertragungskörper g und h mittig versteift und durch diese Körper miteinander gekuppelt sind. Zur übertragung des Druckes der Membranen von unten her auf das Ventil a dient die Spiralfeder i, die bei geschlossenem Ventil a, d. h. in Ruhestellung, beiderseits ohne Spannung anliegt.
  • Die untere Membran hat eine größere wirksame Oberfläche als die andere.
  • Ist das Ventil a geschlossen, so wirkt von unten her im Sinne seiner Öffnung der Unterschied der Gasdrücke auf die beiden Membranen. Voraussetzung ist hierbei, daß in dem Raum zwischen den beiden Membranen ein geringerer Druck herrscht als unterhalb der größeren Membran. Dies wird dadurch erreicht, daß dieser Raum mit dem Rohr k an die Ableitung d angeschlossen wird. Ist das Ventil a geschlossen, so findet die Druckentlastung dieses Raumes und somit das Anheben des Ventils a durch Öffnen der Zapfleitung d statt.
  • Bei rücktretendem Säuerstoff erfolgt ein voller Druckausgleich im ganzen Rohrbereich; auf beide Membranen wirken auf jede ihrer Seiten die gleichen Drücke, die sich gegenseitig aufheben. Infolgedessen fällt das Ventil a mit seinem ganzen Gewicht auf seinen Sitz und schließt die Rohrleitung auch gegen den geringsten Druck schleichenden Sauerstoffs.
  • Es ist nun möglich, ein solches Ventil, das von zwei miteinander gekuppelten Differentialmembranen gesteuert wird und nur der Verhinderung des Rücktretens schleichenden Sauerstoffs dient, mit einem Rückschlagventil z. B. nach Patent 6a7 782 in der Weise zu vereinigen, daß für den Fall einer Explosion mittelbar oder unmittelbar unter der unteren der beiden Membranen ein Flammenrückschlagventil angeordnet wird.
  • Die beiden Membranen würden dann gleichzeitig zwei Aufgaben dienen, und hierin liegt vorwiegend einer der Erfindungsgedanken der vorliegenden Erfindung, nämlich einerseits der Öffnung des Ventils, das gegen schleichenden Sauerstoff wirkt, und anderseits der Absperrung einer entstandenen Ex-.plosion in bekannter Weise durch Schließung des Flammenrückschlagventils.
  • In der Zeichnung stellt in das unter der größer=en Membran angeordnete Flammenrückschlagventil dar, das durch die Leisten iz geführt wird'und im Falle einer Explosion durch den Körper g auf seinen Sitz gedrückt wird.
  • Erforderlich ist es, daß die Rohrleitung o, die die Räume unter und über den beiden Membranen verbindet, eine solche Länge erhält, daß sie als Verzögerungsleitung wirkt, so daß die Flamme das Ventil m erst nach seiner Schließung erreicht.
  • Zum Schutze der beiden Membranen gegen Zerstörung infolge des durch die Verzögerungsleitung gegangenen von unten wirkenden Schlages sind die Anschläge p und q am Gehäuse für die Körper g und h vorgesehen; außerdem die bekannten Schutzbleche r.
  • Die Feder i soll stark genug sein, um beim Anheben des Ventils d -von unten her den überdruck der Membran e übertragen zu können, ohne sich wesentlich zusammenzudrükken, jedoch genügend federnd, um bei auftretenden starken Explosionen von unten her die Körper g und lt von dem Trägheitsmoment bzw. dem Federdruckwiderstand des Ventils a zu entlasten und damit vor der Gefahr einer Verformung zu schützen.
  • Für den Fall des zurücktretenden Sauerstoffs empfiehlt es sich, dafür zu sorgen, daß das explosible Gemisch auch in den Zwischenraum zwischeai den. beiden Membranen gelangt, damit auch hier eine Explosion stattfindet, denn bei rücktretendem Sauerstoff wird sein Eindringen in ein nur einseitig offenes Rohr k nur langsam vor sich gehen, und bei schwachen Gasgemischen könnte es vorkommen, daß lediglich der auf die obere, kleinere Membran wirkende und ein durch die Rohrverbindung k übertragener flammenloser auf die untere Membran wirkender Stoß nicht ausreichen, um das Flammenrückschlagventil sicher zu schließen; außerdem bildet eine zwischen den Membranen stattfindende Explosion einen Schutz gegen die von unten her auf die untere Membran durch den Explosionsstoß ausgeübte zerstörende Einwirkung. Zu diesem Zwecke verbindet man den Membranzwischenraum außer durch die Rohrleitung k durch eine zweite gleichartige (nicht gezeichnete) Rohrleitung mit der Zapfleitung d und sorgt dadurch, daß man die Mündungen dieser beiden Rohre in das Zapfrohr d im einen Falle. gegen und im anderen Falle in gleicher Richtung mit dem zurücktretenden Gasgemisch einmünden läßt, dafür, daß die Gase in diesem Rohrsystem in Bewegung kommen und daß somit im Falle einer Explosion -auch in dem Membranzwischenraum ein Gasgemisch sich vorfindet.

Claims (3)

  1. PATRNTA\SPRICHR: i. Sicherung nach Patent 627 782, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Absperren des zurücktretenden schleichenden Sauerstoffs vorgesehenes, feder- oder gewichtsbelastetes Ventil (a) an Stelle eines Flüssigkeitsverschlusses und ein zum Aufhalten von Explosionen dienendes Rückschlagventil (m) ober- und unterhalb zweier mittig und lose miteinander gekuppelter und in ihrer wirksamen Fläche ungleich großer Membranen (e und f) angeordnet sind, und daß die Räume unter und über den Membranen durch eine Verzögerungsleitung miteinander verbunden sind.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Rohrleitungen (k) den durch die Membranen abgeschlossenen Zwischenraum mit der zum Verbrauchsgerät führenden Leitung (d) verbinden und daß diese Rohre in verschiedenen Richtungen mit und gegen den Gasstrom in die Zapfleitung einmünden.
  3. 3. Sicherung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Membrangehäuse Anschlagsfiächen (p und q) für an den Membranen befestigte Versteifungskörper (g und lt) aufweist. q.. Sicherung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckfeder (i) zwischen dem Ventil (a) und dem Versteifungskörper (h) angeordnet ist.
DET46187D 1935-12-22 1935-12-22 Sicherung Expired DE653583C (de)

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DET46187D DE653583C (de) 1935-12-22 1935-12-22 Sicherung

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