DE653356C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Muffenrohren in Rohrpressen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Muffenrohren in Rohrpressen

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DE653356C
DE653356C DED67734D DED0067734D DE653356C DE 653356 C DE653356 C DE 653356C DE D67734 D DED67734 D DE D67734D DE D0067734 D DED0067734 D DE D0067734D DE 653356 C DE653356 C DE 653356C
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DE
Germany
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socket
pipe
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pipe presses
socket pipes
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DED67734D
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STEINZEUGWARENFABRIK fur KANA
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STEINZEUGWARENFABRIK fur KANA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/52Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by extruding
    • B28B21/54Mouthpieces for shaping sockets, bends, or like peculiarly-shaped tubular articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Muffenrohren in Rohrpressen Die vorzugsweise für Entwässerungszwecke und vorwiegend aus Steinzeug bestellenden Muffenrohre weisen an ihrem -einen Ende eine Erweiterung, die sog. Muffe, für den Anschluß des anstoßenden Rohres auf und werden als Massenerzeugnisse in Rohrpressen hergestellt. Hierbei wirken innerhalb der Presse für die Gewinnung der Muffe der Rohrkerna (Fig, i ), der Muffenteller b, die Muffenaußenform oder Holzmuffe c und die Rohraußenform oder der Einlegering d zusammen. Die beiden letzten Teile sind in der Mundstückplatte e gelagert, während für die Lagerung und Führung der Formgebungs:teile a und b sonstige geeignete bekannte Teile .der Rohrpresse dienen. Bei der Herstellung des Rohres fließt das Preßgut (Steinzeug, Ton o. dgl.) unter dem Druck der Fördervorrichtung der Rohrpresse in den von den Formteilen a, b, c gebildeten Hohlraum hinein (Fig. i) und wird dann durch den Muffenteller b, namentlich aber in dem durch Platte und Rohrkern gebildeten toten Winkelt gestaut. Das Gut weicht dann in der Richtung des geringsten Widerstandes aus (Fig. z), .erfüllt den Muffenraum und tritt durch den von den Formteilen b und c gebildet:en Ringraum R ins, Freie, wobei sich zunächst die Muffenwandung na' in der aus Fig. 3 beispielsweise dargestellten Höhe bildet. In dem toten Winkel t (auch Rohrwinkel genannt) ist das Preßgut an einer Bewegung wegen der sich entgegenstellenden Formwandungen bzw. wegen der Reibung in Richtung der beiden aufeinander senkrecht stehenden Winkelschenkel verhindert; es maß sich also im Totwinkel t eine ringförmige Gutmenge p absondern, die in Ruhe verharrt, wähnend das aus dem Muffenraum ausfließende Gut sich nach Maßgabe seines Reibungswinkels daran vorbeischiebt. Es ergibt sich zwischen den beiden genannten GutmengeneineTrenn-oder Gleitfläche f von etwa der aus Fig. 3 ersichtlichen axialen Qu.erschnittsform. An dieser Fläche gleitet das an der Bildung der Muffe beteiligte Gut entlang, bis die Muffenwand m in ihrer vollständigen Höhe hergestellt ist (Fig. q.).
  • Es ist einleuchtend, daB der Gutring p nur einen geringen inneren Zusammenhang mit dem übrigen Muffengut aufweisen kann; er wird sich diesem gegenüber wie ein Fremdkörper verhalten, der an ihm haftet und den man auch selbst beim gebrannten Rohr unter Aufwendung geringer Kräfte (Stoß oder Schlag) vom Muffenkörper trennen kann. Um eine bessere Verbindung der genannten Teile zu erzielen, ist eine Nachbearbeitung notwendig, die aber als zusätzliche Arbeit eine beträchtliche. Verteuerung des fertigen Rohres erzeugt, sofern man sich nicht mit,einem minderwertigen Rohr begnügen will. Um die Gutriieng,e,t möglichst gering zu halten, hat man bereits, versucht, den Reibungswiderstand des über die entsprechende Fläche des Muffentellers b hinweggehenden Gutes durch einen Besag mit Chromleder, Messing, Kupfer oder Hartgummi herabzusetzen. Ein durchgreifender Erfolg ist diesen Maßnahmen nicht ge-. geben.
  • Die. Erfindung vermeidet die nachgewieseneu Übelstände vollkommen und gestattet, ein Muffenrohr herzustellen, welches in allen seinen Teilmeinen vorzüglichen schlag- und stoßfesten Zusammenhang besitzt, ohne daß .es einer Nachbearbeitung. bedarf. Das neue Verfahren, daß diese Vorteile aufweist, besteht darin, daß das Preßgut, welches in den toten Winkel t :eintritt, Gelegenheit besitzt, daraus vorzugsweise in Richtung ;seiner Verschlebung bei der Formg@ehimg zu entweichen. In der praktischen Durchführung des Verfahrens ist @es also nur notwendig, in dem Muffenteller b an geeigneter Stelle Austrittsöffnungen zweckentsprechender Form und Größe anzuordnen, durch welche dem Preßgut der Austritt ins Freie gestattet ist, so daß also das den Muffenraum ausfüllende Preßgut als einheitlicher Körper erhalten wird.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 5 einen axialen Schnitt der neuen Muff enform.
  • Die Fig. 6 bis' 8 sind Darstellungen des Formgebungsverlaufes gemäß dem neuen Hersitellungsverfahren.-Es ist ein besonderer Vorzug der Erfindung, daß hierdurch die bisher üblichen Rohrpressen in Gesamtaufbau und Einzelheiten unverändert verhalten bleiben. Es sind also auch schon wieder vorhanden die weiter vorn schon beschriebenen Teilea, b, c, d und e. Erfindungsgemäß sind -in dem Rohrteller b z. B. runde Durchbrechungen bi vorgesehen, die rings auf den Teller b unmittelbar neben der Außenwandung des a verteilt sind. Beim Einpressen des Preßgutes in den Muffenraum wird es sich nun nicht mehr mir seitlich ausbauchen (Fig. 6), @es kann auch in ."die öffriungen bi hinein und durch dieselben nach außen treten (Fig.7 und 8). Bei entsprechender Bemessung der Öffnungen - es kann, auch noch eine besondere, etwa düsenförmige oder sonstige Ausgestaltung hinzutreten - besteht gleichzeitig so viel Gegendruck, wie notwendig ist, um den Muffenraum vollständig auszuformen.
  • Das Rohr wird dann in der sonst üblichen Weise an die Muffe angeformt, d. h. es wird der den Muffenteller b tragende Tisch entriegelt und zusammen mit dem Teller b unter dem Formgebungsdruck für das Rohr abwärts geschoben. Im fertigen Rohr bestehen dann an der Muffe einzelne Zapfenoder Stäbchen n, die sich mühelos abstechen lassen. Es ist zubemerken, d.aß .auf der Außenseite der Öffnungen bi meiner praktisch vollständig zu vernachlässigenden Zone z das Preßgut in Ruhe zu verharren sucht. Mit Rücksicht auf den doch ohnehin massigen Muffenquerschnitt bedeutet das aber k eein@en fühlbaren Nachteil, Eine Nacharbeit ist nicht :erforderlich.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Muffenrohren in Rohrpressen, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßgutaußer durch den Formungskanal (R) aus dem Muffenraum .auch im Gebiete des Totwinkels (Rohrwinkels. t) durch weitere Auslässe herausgepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrteller (b) an oder in der Nähe der Außenwandung des Rohrkerns (a) Austrittsöffnungen beliebiger Form und Größe aufweist.
DED67734D 1934-03-21 1934-03-21 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Muffenrohren in Rohrpressen Expired DE653356C (de)

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DED67734D DE653356C (de) 1934-03-21 1934-03-21 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Muffenrohren in Rohrpressen
DED68661D DE654540C (de) 1934-03-21 1934-08-30 Verfahren zur Formung bildsamer Massen mittels Strangpressen

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DED68661D DE654540C (de) 1934-03-21 1934-08-30 Verfahren zur Formung bildsamer Massen mittels Strangpressen

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DED67734D Expired DE653356C (de) 1934-03-21 1934-03-21 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Muffenrohren in Rohrpressen
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DE (2) DE653356C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852219C (de) * 1940-02-11 1952-10-13 Ton & Steinzeug Werke Ag Deuts Rohrpresse fuer Muffenrohre

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852219C (de) * 1940-02-11 1952-10-13 Ton & Steinzeug Werke Ag Deuts Rohrpresse fuer Muffenrohre

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DE654540C (de) 1937-12-22

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