DE65327C - Vorrichtung zur Herstellung von Behältern und andern Bauwerken aus I-förmigen Stäben und Cement - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Behältern und andern Bauwerken aus I-förmigen Stäben und CementInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D47/00—Making rigid structural elements or units, e.g. honeycomb structures
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
und Cement.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Herstellungsart von Behältern mit Hülfe eines
Gerippes aus I-Eisen oder -Stahl, welches in Cementmörtel oder eine andere ähnliche
Masse eingebettet wird. Das Gerippe besteht aus schraubenlinienförmig gewundenen Stäben,
deren Windungen einen Durchmesser gleich dem des zu bildenden Behälters haben, und
aus mit diesen Stäben verbundenen, nach . Erzeugenden des Behältermantels angebrachten
Langstäben, deren unterer Theil waagrecht nach innen umgebogen ist, um dem Boden
die erforderliche Haltbarkeit zu verleihen.
Das zur Bildung der Windungen des Gerippes dienende Eisen kommt von einer
Haspel und wird mittelst der nachstehend beschriebenen Maschine gebogen, welche in
einem thurmartigen Gestell untergebracht ist, das an der Aufsenseite des zu bauenden Behälters
an einer geeigneten Stelle aufgestellt wird; die Maschine ist auf einer Platte montirt,
welche stufenweise nach Maisgabe des Höherwerdens des Gerippes gehoben wird.
Diese Biegemaschine ist auf der beiliegenden Zeichnung im senkrechten Schnitt (Fig. 1) und
im Grundrifs (Fig. 2) dargestellt.
In dem durch sechs Bolzen H an einem beweglichen Tisch befestigten Gestell dieser
Maschine lagert eine waagrechte Welle /, an deren einem Ende mittelst eines Vorsteckers
das mit Kurbel versehene Schwungrad L festgemacht ist; das entgegengesetzte Ende derselben
Welle trägt das aufgekeilte Kegelrad M, welches in das Kegelrad N eingreift, das
seinerseits auf dem unteren Ende einer senkrechten Achse O festgekeilt ist.
Die durch Drehen des Schwungrades L erzeugte Bewegung wird also durch das Kegelradgetriebe
M N der Achse O mitgetheilt. Auf das obere Ende der Achse O ist eine Druckscheibe
P gekeilt, welche aus drei Scheiben h k I besteht, von denen die mittlere gröfsere auf
ihrem Umfang mit feinen Riefeln versehen und gehärtet ist.
Gegenüber der Druckscheibe P ist eine mit dieser in Eingriff stehende, mit Nuth versehene
Druckscheibe R angeordnet, deren mittlerer Theil (der Boden der Nuth) ebenfalls gehärtet
und geriefelt ist.- Die Scheibe R dreht sich um eine Achse κ, welche unten in ein Prisma m
übergeht.
Der zu biegende Stab wird zwischen den Boden der Nuth der Druckscheibe R und den
vorspringenden Theil der Druckscheibe P eingeklemmt ; dies geschieht . durch Drehen der
mit Handrad T versehenen Schraubenspindel S, welche auf das die Achse η der Druckscheibe
R tragende Prisma m einwirkt und dieses je nach dem Sinne der Drehbewegung
vorschiebt oder zurückzieht.
Die Maschine enthält noch zwei Leitrollen U und V, Fig. 2, welche ebenso wie die mit
Nuth versehene Druckscheibe R gestaltet und wie diese aus drei Scheiben zusammengesetzt
sind. Jede Rolle U bezw. V sitzt auf dem oberen Ende einer senkrechten Achse, die in
einer Schlitzführung ο bezw. p verschiebbar
ist, und zwar in derselben Weise durch eine mit Handrad versehene· Stellschraube wie die
Achse η der Druckscheibe R.
Sobald der zu biegende Stab zwischen die Zähne der Druckscheiben P und R eingeklemmt
und die Rolle V so eingestellt ist, dafs sie den Stab in gerader Richtung zwischen die Scheiben
P und R leitet, wird die Rolle U entsprechend der zu erhaltenden Krümmung vorgerückt
und das Schwungrad L in Umdrehung versetzt.
Unter jeder Rolle U bezw. V ist ein Zeiger vorgesehen, welcher auf einer an der Führung ο
bezw. ρ angebrachten Scala die Stellung angiebt, welche die Rollen U und V bei dem
für die Krümmung der Stäbe gewählten Durchmesser einnehmen müssen.
Die beschriebene Biegevorrichtung nimmt eine waagrechte Stellung ein, und es mufs daher
die Haspel X, Fig. 3 und 4, welche den spiralförmig aufgewickelten, zu biegenden Stab
trägt, senkrecht, d. h. um eine waagrechte Achse drehbar angeordnet werden.
Diese Achse bildet das obere Ende u einer ■winklig gebogenen Stange r, Fig. 2 und 3,
deren unteres Ende in ein an dem Tisch der Biegevorrichtung festgebolztes Rohr q verstellbar
eingesetzt, ist und nach dem Einstellen auf die gewünschte Höhe durch eine Druckschraube
V1 festgestellt wird.
Jeder der vier Arme der Haspel läuft an ihrem Ende in eine Gabel aus, deren eine
Zinke s fest und deren andere Zinke t drehbar ist (Fig. 2 und 4). Um den spiralförmig aufgerollten
I-Stab auf die Haspel zu bringen, dreht man die bewegliche Zinke t um die
Druckschraube ν um i8o°, so dafs der innere
abgesetzte Theil der festen Zinke s für die Aufnahme der Spirale freigelegt wird. Nachdem
letztere aufgelegt ist, werden die beweglichen Zinken wieder in die Anfangsstellung
zurückgedreht und festgestellt.
Das freie Ende des I-Stabes wird alsdann zwischen die beweglichen Führungsrollen x,
Fig. 3, welche vor der Biegemaschine angeordnet sind, hindurchgesteckt und hierauf zwischen
die Druckscheiben dieser Maschine geführt. Letztere wird dann in Bewegung versetzt
und ertheilt dem Stab eine Biegung von dem gewünschten Durchmesser.
Der die Biegemaschine tragende Tisch Yx,
Fig. 3, der die Führungsrollen χ haltende Arm und die mit dem Stab bewickelte
Haspel X bilden die eine Seite eines Rahmens Z, Fig. 4, der mittelst der Laufrollen y
zwischen den vier Eckpfosten eines Thurmes A der Höhe nach verschiebbar lagert, welcher
Thurm etwas höher als der zu bauende Behälter ist und an der Umfangslinie des letzteren
aufgestellt wird.
Zwei den Thurm oben abschliefsende Querbalken -B tragen einen Differentialflaschenzug C,
dessen Kettenhaken an dem Vereinigungspunkt der drei Stangen Z1 angreift, an welchen der
bewegliche Rahmen Z aufgehängt ist, so dafs der letztere durch Bethätigen des Flaschenzuges
nach Bedarf gehoben oder gesenkt werden kann.
Nachdem der Umkreis ■ des bildenden Behälters auf der Oberfläche des Fundamentes
aufgezeichnet ist, werden drei oder vier über einander angeordnete, kreis- bezw. ringförmige
Schablonen durch ein leichtes inneres Gerüst mit einander verbunden.
Die unten umgebogenen senkrechten Langstäbe werden in bestimmtem Abstand von einander
aufgestellt und einstweilen an den Schablonen durch n-förmige Nägel befestigt.
Der die Biegevorrichtung tragende Rahmen Z wird bis zum Boden herabgelassen und die
erste Schraubenverbindung um und gegen die Langstäbe ■ gebogen, an welchen sie sogleich
nachher mittelst Bindedrahtes befestigt wird.
Durch Bewegen des Differentialflaschenzuges wird dann die Biegemaschine zwischen den
Eckpfosten des Thurmes um eine Strecke nach oben gezogen, welche gleich ist dem Abstand,
der zwischen zwei benachbarten Windungen bleiben soll. Es wird nun ein zweiter Stab
an Ort und Stelle, ebenso wie der erste gebogen, mit den Langstäben durch Bindedraht
vereinigt und so fort.
Um den Stab, welcher die. Biegemaschine verläfst, zu halten, sobald die zweite Schraubenwindung gelegt ist, bringt man etwa in Entfernungen
von je ι m an der zweiten Windung Traghaken w, Fig. 5, an, auf welche ein
Kind den gebogenen Stab nach Mafsgabe seines Austrittes aus der Maschine legt. Diese
Haken tragen nicht nur den gewundenen Stab, sondern bestimmen auch die richtige Lage des
letzteren, so dafs die Stellen, an welchen der gewundene Stab mit den Langstäben verbunden
werden mufs, ohne jegliches Probiren sofort zu erkennen sind.
Sobald die Biegemaschine etwas mehr als ι m über dem Boden gehoben ist, wird unten
an den Rahmen Z mittelst vier senkrechter Stangen a, Fig. 3, ein Brettfufsboden E angehängt.
Das Heben der gesammten Vorrichtung geschieht dann in derselben Weise, wie bisher für den Rahmen allein, aber diesmal
werden gleichzeitig die nöthigen beiden Arbeiter, welche auf dem Boden E stehen, mit nach
oben bewegt.
In der Höhe der Schablonen, welche als innere Rüstung dienen, werden aufsen um das
Gerippe herum an einem Gerüst Gänge angebracht.
Nachdem das Gerippe fertiggestellt ist, wird der Mörtel entweder zwischen zwei den Mantel
der Form bildende Holzwä'nde gegossen oder auch, sei es mit dem Reibscheit, sei es mit
der Kelle oder abwechselnd durch beide Mittel aufgetragen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Herstellung von metallenen Gerippen aus I-förmigen Stäben für Behälter aus Cement oder ähnlichem Material, dadurch gekennzeichnet, dafs die zum Biegen der waagrechten Schraubenwindungen dienende Maschine an einem Rahmen befestigt ist, welcher einem thurmartigen Gestell dergestalt ver-schiebbar angeordnet ist, dafs er dem Bauwerk in dem Mafse folgen kann, wie dieses höher wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65327C true DE65327C (de) |
Family
ID=339131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65327D Expired - Lifetime DE65327C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Behältern und andern Bauwerken aus I-förmigen Stäben und Cement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65327C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4653301A (en) * | 1984-10-02 | 1987-03-31 | Mauro Meliga | Bending machine for pipes, sections and similar |
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- DE DENDAT65327D patent/DE65327C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4653301A (en) * | 1984-10-02 | 1987-03-31 | Mauro Meliga | Bending machine for pipes, sections and similar |
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