DE653269C - Einseilgreifer - Google Patents

Einseilgreifer

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DE653269C
DE653269C DESCH109767D DESC109767D DE653269C DE 653269 C DE653269 C DE 653269C DE SCH109767 D DESCH109767 D DE SCH109767D DE SC109767 D DESC109767 D DE SC109767D DE 653269 C DE653269 C DE 653269C
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DE
Germany
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gripper
rope
cylinder
single rope
pressure
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Expired
Application number
DESCH109767D
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English (en)
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SCHOLTEN MASCHINENFABRIK U EIS
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SCHOLTEN MASCHINENFABRIK U EIS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/06Grabs actuated by a single rope or chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

13
1937
AUSGEGEBEN AM
19. NOVEMBER 1937
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einseilgreifer mit einer im Greiferkopf gelagerten Autwickeltrommel für das Kranseil, das sich beim Aufsetzen des Greifers auf das Gut aufwickelt und bei seinem Abwickeln das Schließen des Greifers bewirkt. Für besondere Arbeitsgebiete ist ein hydraulischer Antrieb zum Öffnen und Schließen der Greiferschalen erwünscht. Man hat daher bereits Greiferanordnungen geschaffen, die über besondere Rohrleitungen mit einem von den Greifern getrennt angebrachten Druckerzeuger in Verbindung stehen. Das erfordert aber besondere Mittel, um ein Auf- und Abwickeln der Zuführungsleitung sicherzustellen, so daß der gerade dem Einseilgreifer eigentümliche Vorteil verlorengeht.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bisher bekannten hydraulischen Greifer unter Beibehaltung der Vorteile des Eins.eilgreifers dadurch, daß das Kranseil beim Abwickeln Druckpumpen antreibt, die zwischen dem Greiferkopf und dem unteren Ouerhaupt angeordnete Zylinder mit Flüssigkeit füllen und dadureh den Greifer schließen. Das Offnen des Greifers erfolgt durch Auslassen der Flüssigkeit aus den Zylindern über einen in die Druckleitung eingeschalteten, von einem Steuerseil aus bedienbaren Dreiwegehahn, der die Zylinder mit einem Flüssigkeitsbehälter verbindet, aus dem die Pumpe die Flüssigkeit wieder entnehmen kann.
Als besonders zweckmäßig hat sich hierbei die Verwendung einer bei Greifern aller Art zwischen der Druckpumpen-
bekannten Freilaufkupplung
Aufwickeltrommel und dem
antrieb erwiesen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Mittelschnitt des Greifers von der Seite gesehen.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Aufwickeltrommel in Verbindung mit einem Rollensperrwerk, das teilweise im Schnitt gehalten ist.
Der Greifer besteht aus dem Greiferkopf a und dem unteren Querhaupt b, an welchem die Schalen c angelenkt sind, die durch Druckstangen d mit dem oberen Kasten α gelenkig verbunden sind. Im Greiferkopf α ist auf einer Achse t ein in de? einen Drehrichtung sperrendes Klemmgetriebe / gelagert, das nach Art eines Freilaufes mit der Seiltrommel oder Rolle e zusammenarbeitet, an der das Ende des Kranseils r befestigt ist und deren Rille so tief gehalten ist, daß es einige Windungen des Kranseils aufzuspeichern vermag, wenn der geöffnete Greifer auf dem aufzugreifenden Gut liegt und die Seiltrommel bei weiterem Nachlassen des Kranseils durch eine nicht näher dargestellte Feder oder durch ein Gewicht in der Drehrichtung, die das Klemmgesperre zuläßt, gedreht wird.
Beim Anziehen des Kranseiles wickelt sich das Kranseil r zunächst von der Seiltrommel e ab, die nunmehr in der Richtung angetrieben wird, in der sie die Trommel g
des Klemmgesperres mitnimmt. Diese Bewegung wird nun dazu benutzt, um auf hydraulischem Wege den Greiferkopf b an das untere Ouerhaupt α heranzuziehen und dadurch den Greifer zu schließen. Zu diesem Zwecke ist der Rand der Trommel g des Klemmgesperres /' mit einer Innenverzahnung versehen, in die je ein Stirnrad Λ eingreift. Jedes der Stirnräder h ist auf einer im Greiferkopf gelagerten Kurbelwelle i befestigt, die bei ihrem Antrieb je eine Druckpumpen betätigt. Die Druckpumpen haben "die Aufgabe, je einen am unteren Ouerhaupt angebrachten Zylinder k mit Flüssigkeit zu füllen, wobei die Flüssigkeit einen am Greiferkopf α aufgehängten ■ Kolben / nach unten drückt. Dadurch werden die Aufhängepunkte der Zylinder und der Kolben einander genähert, und der Greifer wird geschlossen. Jede Pumpe entnimmt die Flüssigkeit aus einem Behälter ρ und preßt sie durch eine Druckleitungm in den Zylinder. In die Druckleitung m ist ein Hahn η eingeschaltet, der durch einen Gewichtshebel o. dgl. ständig den Druckraum der Pumpe λ mit dem Zylinder verbindet. Wird der Hebel durch das Steuerseil verstellt, so verbindet der Hahn den Innenraum der Zylinder durch eine Rücklaufleitung ο mit dem Flüssigkeitsbehälter p-
Sind die Druckzylinder k gefüllt, wie in Fig. ι dargestellt, dann ist der gefüllte Greifer geschlossen und kann durch den Kran an die Abladestelle gebracht werden. Um den Greifer zu entleeren, ist es nur erforderlich, durch das an den Gewichtshebel angeschlossene Steuerseil den Dreiwegehahn so weit zu verstellen, daß eine Verbindung der Zylinder k mit den Behältern ρ hergestellt wird. Durch das' Gewicht des unteren Querhauptes b werden die Zylinder nach unten gezogen, wobei der stehenbleibende Kolben / die Flüssigkeit aus den Zylindern Ic durch die Rvs|klaufleitungen ο in "die Flüssigkeitsbehälter ρ drückt. Durch mehr oder weniger starkes Abdrosseln läßt sich der Öffnungsvorgang des Greifers mehr oder weniger rasch vollziehen, ja sogar zu einem beliebigen Zeitpunkt unterbrechen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einseilgreifer mit einer im Greiferkopf gelagerten Aufwickeltrommel für das Kranseil, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abwickeln des Kranseils (V) die Aufwickeltrommel (e) Druckpumpen (s) an-♦treibt, die zwischen dem Greiferkopf und dem unteren Ouerhaupt angeordnete Zylinder (k) mit Flüssigkeit füllen und dadurch den Greifer schließen.
2. Einseilgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickeltrommel (e) über ein nur in der einen Drehrichtung wirksames Klemmgesperre (/' S) die Druckpumpen antreibt.
3. Einseilgreifer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den von der Pumpe zum Zylinder führenden Druckleitungen Dreiwegehähne (n) angeordnet und an diese zu Flüssigkeitsbehältern (ρ) führende Entleerungsleitungen (0) angeschlossen siiid, so daß durch Verstellung der Dreiwegehähne durch ein Steuerseil bei sich öffnendem Greifer die Zylinder entleert werden.
4. Einseilgreifer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (Ii) an das untere Querhaupt, die Kolben (I) an den Greiferkopf gelenkig angeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I1EBLI.V. gedutckt m der
DESCH109767D 1936-04-22 1936-04-22 Einseilgreifer Expired DE653269C (de)

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DE (1) DE653269C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235547B (de) * 1964-08-08 1967-03-02 Klement Gottwald Werke Veb Einseilgreifer
DE1531163B1 (de) * 1966-08-19 1970-10-22 Cockerill Greifer fuer schwere Lasten
FR2316384A1 (fr) * 1975-06-20 1977-01-28 Kongshavn Industri As Dispositif d'excavation commande par cable

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DE1235547B (de) * 1964-08-08 1967-03-02 Klement Gottwald Werke Veb Einseilgreifer
DE1531163B1 (de) * 1966-08-19 1970-10-22 Cockerill Greifer fuer schwere Lasten
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