DE653245C - Einrichtung zum Festhalten des Pendels - Google Patents

Einrichtung zum Festhalten des Pendels

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DE653245C
DE653245C DEB175335D DEB0175335D DE653245C DE 653245 C DE653245 C DE 653245C DE B175335 D DEB175335 D DE B175335D DE B0175335 D DEB0175335 D DE B0175335D DE 653245 C DE653245 C DE 653245C
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DE
Germany
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pendulum
spring
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pin
holding
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Expired
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DEB175335D
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GUSTAV BOESSENROTH O H G FA
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GUSTAV BOESSENROTH O H G FA
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B41/00Locking or holding devices for pendulums, chimes, or the like, for use during transport
    • G04B41/005Locking or holding devices for pendulums, chimes, or the like, for use during transport holding and locking of the pendulum only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packaging Frangible Articles (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Festhalten des Pendels Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung des Gegenstandes des Patents 649 932 und besteht in einer Pendelsperrvorrichtung, welche beim Transport der Pendeluhr. das Pendel festhält und bei ihrer Bewegung aus der Freigabe- in die Haltestellung die Pendelfeder vollständig entlastet, wobei ein vorteilhaft als Stanzteil ausgebildeter Pendelfeststeller vorgesehen i§t, dessen oberer Teil als Pendelträger für das schwingende Pendel und dessen unterer Teil als Pendelsicherung dient und der sich bei seiner senkrechten Sperrbewegung von oben nach unten von dem Pendelfederstift entfernt, wodurch die Pendelfeder entlastet wird. Weiterhin wird vorgeschlagen, daß in der Sperrstellung das ganze, aus Pendelscheibe, Pendelstange und entlasteter Pendelfeder bestehende Pendel nur vom Pendelfeststeller, und zwar zweckmäßig in einer Dreipunktbefestigung, gehalten wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Pendelfeststeller in Vorderansicht, Fig.2 die Anordnung nach Fig. i in Seitenansicht, während Fig. 3, den Pendelfeststeller in räumlicher Darstellung wiedergibt, wobei ein Teil des Feststellers zur Verdeutlichung der dahinterliegenden Teile weggebrochen gezeichnet ist.
  • In den Figuren ist i die hintere Werkplatine, welche drei Lagerstifte 2 mit Eindrehungen trägt, auf denen sich in Schlitzen der Pendelfeststeller 3 in senkrechter Richtung zu bewegen vermag.
  • Der Pendelfeststeller ist als Stanzstück ausgebildet, dessen obere abgebogene Nase 3a Gabelform besitzt und eine Rille 3b zur Aufnahme des Querstiftes 4a des Pendels 4 aufweist. Die beiden unteren abgebogenen Lappen 3c des Pendelfeststellers 3 legen sich gegen die Pendellinse 4b, wenn der Feststeller dem Zug der Feder 5 folgen kann und unter ihrer Einwirkung eine Bewegung nach unten mit Bezug auf die Werkplatine i ausführt. Die Feder 5 wird oben von einer Nase 3d am Pendelfeststeller, unten vom rechten der beiden Lagerstifte 2 für den Pendelfeststeller oder einem besonderen Befestigungsmittel gehalten.
  • Die Länge des Querstiftes 49 ist genügend groß, daß er sich bei den Pendelschwingungen nicht von seiner Unterlage, der Rille 3b, abhebt. Die Außenkanten der Rille werden zweckmäßig etwas nach oben gezogen, so daß der Stift 4a nur mit seinen beiden Außenenden aufliegt. Die beiden Lappen 3c bilden zwei Befestigungspunkte der das gesperrte Pendel haltenden Dreipunktbefestigung, während der dritte Befestigungspunkt ein an der Pendelstange 4c befestigtes Auge 4d ist, dessen oberer Bogen sich gegen den oberen Lager stifte legt. Auch das Auge 4d wird zweckmäßig als Stanzteil ausgebildet, dessen abgebogener Befestigungslappen an die Pendelstange 4e angenietet oder sonstwie befestigt wird.
  • Am oberen Ende besitzt der Pendelfeststeller ,einen Schlitz 3e, in den die Aufhängeöse 6, dessen unteres Ende Z-förmig gebogen ist, eingehängt wird. Durch verschiedene B:emiessungen der Länge der Aufhängeöse kann der Feststeller in einfacher Weise den verschieden großen Uhrgehäusen angepaßt werden.
  • Die Wirkungsweise der vorliegenden Anordnung ist folgende: Bei abgenommener Wanduhr nimmt der Pendelfeststeller die in Fig. 2 und 3 gezeigte untere Sperrstellung ein, in welcher das Pendel unter dem Einfluß der Zugfeder 5 an den drei Punkten 3c, 3c und 4d" gehalten wird. Das obere Pendelende ragt frei aus dem Pendelfeststeller heraus, so daß die Pendelfeder 4e vollständig entlastet ist. Der untere Bogen des Auges 4d dient als Begrenzung der bei sehr heftigen Stößen auftretenden Bewegungen des aus Pendel und Feststeller bestehenden Systems, wenn nämlich die Stöße so stark sind, daß sie die Spannung der Zugfeder 5 überwinden.
  • Beim Aufhängen der Wanduhr wird infolge des Uhrgewichts dem Feststeller 3 eine . senkrechte 12elativbewegung nach oben relativ zur Werkplatine i übermittelt, wodurch sich zunächst die unteren Lappen 3c von der Pendellinse 4b entfernen. Dadurch Schwingt das Pendel nach rechts, da es oben über das seitwärts und außerhalb der Pendelmittelachse angebrachte Befestigungsauge 4d vom oberen Lagerstift 2 gehalten wird.
  • Bei der weiteren Relativbewegung nach oben legt sich der gabelförmige Ansatz 3a des Feststellers mit den Rillen 3d gegen den Querstift 4a am oberen Ende des Pendels, so daß dieses angehoben wird. Dadurch löst sich das Auge 4d vom oberen Lagerstift 2, wodurch das Pendel nunmehr frei ausschwingen kann. Da es aber vorher nach xechts angehoben worden war, schwingt es nach links über die Totpunktstellung hinweg, d. h. das Pendel ist selbsttätig angestoßen worden.
  • Das. gezeigte Ausführungsbeispiel kann in verschiedener Hinsicht abgeändert werden, ohne daß der Bereich der Erfindung verlassen wird. Vor allem kann der auch bei Standuhren anwendbare Pendelfeststeller konstruktiv abgeändert werden, beispielsweise dadurch, daß die Aufhängeöse 6 aus eirein Stück mit dem Feststeller gestanzt wird, wobei allerdings der Vorteil der bequemen Anpassung an die verschieden großen Uhrgehäuse verlorengeht. Wesentlich ist nur, 'daß an die Stelle des bisher üblichen orts-@festen Pendelpfostens ein beweglicher tritt oder sonst !eine die Pendelfeder entlastende Relativbewegung zwischen Pendel und Pendelpfosten hervorgerufen wird, während gleichzeitig das Pendel durch eine Haltevorrichtung nachgiebig oder starr daran gehindert wird, den beim Transport auftretenden Stößen in solcher Weise folgen zu können, daß die Gefahr einer Uhrwerksbeschädigung durch das verhältnismäßig schwere Pendel nicht entsteht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Festhalten des Pendels nach Patent 6q.9 932 mit einer Pendelsperrvorrichtung, welche beim Transport der Pendeluhr das Pendel festhält und bei ihrer Bewegung aus der Freigabe- in die Haltestellung die Pendelfeder .(4e) vollständig entlastet, gekennzeichnet durch einen vorteilhaft als Stanzteil ausgebildeten Pendelfeststeller (3), dessen oberer Teil (3a) als Pendelträger für das schwingende Pendel und dessen unterer Teil (A als Pendelsicherung dient und der sich bei seiner Bewegung von oben nach unten von dem Pendelstift (4a) entfernt und dadurch die Pendelfeder (4e) entlastet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sperrstellung das ganze, aus Pendellinse (4d), Pendelstange (4c) und entlasteter Pendelfeder (4e) bestehende Pendel vom Pendelfeststeller (3) durch Anschläge, und zwar zweckmäßig in einer Dreipunktbefestigung, gehalten wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel in der, Sperrstellung an einem außerhalb seiner Mittelachse liegenden Befestigungspunkt (2) gehalten wird, so da e es bei der Freigabebewegung von selbst anschwingt. ¢.
  4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung des Pendels ein den Feststeller haltender Lagerstift (2) dient, gegen den sich ein an der Pendelstange befestigtes Halteauge (4d) legt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhängung der Pendelfeder bzw. des ganzen Pendels ein am Feststeller befindliches Lager in Gabelform mit Rille (3b) dient und der sich in die Rille legende Querstift (4a) so lang ist, daß er sich b reim Ausschwingen des Pendels mit seinen Enden nicht abhebt und zweckmäßig die Rille nach ihren Außenkanten erhöht ist, so daß der Stift zuverlässig nur mit den Außenenden aufliegt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unteren Führungsstifte (a) des Feststellers so im Schwingungsbereich des Pendels angeordnet sind, daß sie als Prellstifte für das Pendel dienen.
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